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Das Tabu Intelligenz und Integration – Ein Video zum Nachdenken

Heute möchte ich euch einen Beitrag des bloggers HYPERION vorstellen (auf facebook und youtube auffindbar). Ich denke, seine Videos sind sehenswert und gut aufgebaut. Eines widmet sich dem Thema Zuwanderung, und beschäftigt sich dort u.a. auch mit dem Zusamenhang zwischen Intelligenz und Integration und nimmt die global unterschiedlich verteilten Durchschnittswerte zu Hilfe.

Zur Ergänzung habe ich eine Karte von Lynn/Vanhanen eingefügt, die diesen Verteilungs-Kontext für den IQ visualisert.

Quelle ist hier.

Ohne Wissenschaftler zu sein, kann man sich die Frage stellen: Sind Zuwanderer mit einem im Schnitt geringeren IQ den Herausforderungen einer modernen Industriegesellschaft gewachsen? Ist es diesen Leuten gegenüber fair, Ihnen das Paradies zu versprechen und sie nach Deutschland zu holen, indem sie vielleicht scheitern werden? Ist es der deutschen Bevölkerung gegenüber fair, Einwanderer aufzunehmen, die eventuell zwangsläufig in die Sozialsysteme wandern müssen, weil sie keine Chance haben, die gesellschaftlichen Voraussetzungen zu erfüllen? Ist das Konstrukt des IQ, der in einem europäischen Kontext kreiert wurde, übertragbar z.B. auf Afrika oder muss man seine Aussagekraft relativieren?

Die Beantwortung solcher Fragen würde einen eigenen Artikel erfordern und kratzt an einem Tabu-Thema: Könnte es sein, dass Menschen eben nicht alle gleich sind und und alles lernen können? Bedeuten genetische Prädispositionen (wie in Thilo Sarazins „Deutschland schafft sich ab“ zitiert), eine für viele unüberwindbare Hürde für die Integration? Belügen wir uns selbst, wenn wir glauben, jeder könnte die Werte und Normen in Europa einfach erlernen?

Ein Video, welches zum Nachdenken anregt.

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One comment

  1. Die Argumentation ist schon richtig. Was jedoch vergessen wird, ist der Einfluss der Sprache auf das Denken. Sprache ist in ihrer Komplexität schon eine Form struktureller Intelligenz. Wer sie umfassend erwirbt und sich mit ihr weiterspezialisiert, kann auch aus ehemals weniger IQ-Gesellschaften in höhere IQ-Ebenem aufsteigen.

    Dem widersprechen nur die Bildungsphasen im Leben. Die frühkindlichen Lernphasen müssten dann analog den hier Einheimischen ablaufen. Und da bricht es auseinander, da die sich hier familiäre Fürsorge und damit Kulturneigungen und Bildungsbemühungen in Einrichtungen diametral gegenüber stehen.

    Das kann zwar über staatliche Stellen versucht werden auszugleichen, doch das kostet jeden Menge Geld. Und wer sich das heutige Schulsystem anschaut, sieht bereits an welchen Stellen deutlich gespart wird und was höhergebildeter Mittelstand infolgedessen mit seinen Kindern macht: Er schickt sie an Privatschulen.

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