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Des Kaisers neue Kleider

Ein jeder kennt wohl das Märchen „des Kaiser neue Kleider“ von Hans Christian Andersen. Ich fasse es mal stark verkürzt zusammen für alle, denen es gerade nicht geläufig ist:

Zwei Betrüger wollen dem König ganz besondere, exklusive Kleider verkaufen. Und zwar  mit der Ansage, nur würdige Personen könnten diese sehen. (Typischer Marketingtrick, aber lassen wir das). Sie einigen sich weil der König ein Idi…, weil er ein eitler Gockel ist.

Es kommt zur „Anprobe“, und die Betrüger haben nichts zu bieten außer der Behauptung, sie hätten hier die schönsten und exklusivsten Kleider der Welt, quasi das Nonplusultra. Der Kaiser sieht natürlich nichts, will sich dies aber nicht eingestehen, da er glaubt, er wäre unwürdig, was natürlich niemand erfahren darf. Oder er ist so vernagelt, dass er Dinge sieht, die andere nicht sehen. Man weiß es nicht.

Wie dem auch sei. Der Kaiser behauptet schöne Kleider zu tragen, ist aber eigentlich nackt. Alle Leute auf der Straße sehen dies, tun aber so, als wäre der Kaiser bekleidet, weil sie selbst ja auch nicht unwürdig erscheinen wollen, oder, weil sie sich einbilden etwas zu sehen, was nicht da ist. Oder weil sie völlig autoritätshörig sind und es nicht wagen, der Obrigkeit und ihren Vorgaben zu widersprechen.

Am Ende ruft ein Kind, welches ganz natürlich seine Augen benutzt und nicht weiter darüber nachdenkt: „Der Kaiser ist nackt!“. Der Kaiser beschließt daraufhin, die Sache durchzuziehen und so zu tun, als ob alles in bester Ordnung wäre und marschiert ungerührt weiter. Wahnsinnig clever.

Warum schreibe ich das? Weil es kein Märchen ist. Die meisten Menschen um uns herum verhalten sich genauso, wie die Leute am Straßenrand. Und der König hat frappierende Ähnlichkeit mit einer Politikerin, oder auch mit mehreren.

Es laufen tausende sogenannte minderjährige Flüchtlinge in unserem Land herum, die eine Bartpracht aufweisen, auf die der Weihnachtsmann stolz wäre, und die dabei manchmal auch noch graue Haare haben. Männer die aussehen, wie eben gestandene erwachsene Männer aussehen.

Etwa die Hälfte der angeblich minderjährigen Flüchtlinge konnte bei Stichproben im Saarland als erwachsen überführt werden.

Einen in diesem Kontext geradezu prominenten Fall konnten wir in der KiKa-Doku „Schau in meine Welt – Malvina, Diaa und die Liebe“ sehen. Das jugendliche Alter des „vollbärtigen Jungen“ war genauso falsch wie sein Name. Den Salafistenprediger Pierre Vogel hatte er ganz nebenbei auch noch auf Facebook gelikt, und auf arabisch stand auf seiner Facebook-Seite, er wolle die Deutschen islamisieren. Sympathisches Kerlchen.

In den Medien äußerte dieser dann, er hätte sich durch die Kritik sehr verletzt gefühlt und zog sich schmollend in eine Opferrolle zurück. Davon mal ab, dass es sich hier wahrscheinlich um Sozialbetrug durch unrechtmäßig erschlichene Leistungen handelt (was hier niemanden zu stören scheint):

Sind wir alle so blind, dass wir die Dinge nicht mehr erkennen wie sie sind? Oder sind wir so verblendet, dass wir sie nicht sehen wollen? Oder zu feige, die Wahrheit auszusprechen?

Wie viele Menschen sind regelmäßig an ihm oder anderen wie ihm vorbeigelaufen und haben das wirkliche Alter gesehen, aber nichts gesagt? Wie viele Menschen sind an Maria Ladenburgers Mörder (laut seinem Vater 33 Jahre) vorbeigegangen, ohne etwas zu sagen?

Und wenn schon nicht der einfache Mann auf der Straße etwas bemerkt haben müßte, so doch wenigstens diejenigen, die regelmäßig mit den angeblich minderjährigen Flüchtlingen in Berührung kommen:

Beamte im Asylverfahren oder bei der Stadt und Gemeinde, Vertreter der Kirche oder anderer Pro-Asyl-Organisationen, Mitarbeiter in Begegnungsstätten, Ärzte, Politiker, Eltern, Lehrer, Mitschüler.

Alle sehen die offensichtliche Lüge und tun so, als wäre alles in bester Ordnung. Das ist pathogen. Das ist das Ausschalten des eigenen Verstandes, das Ausklinken von Moral und Verantwortungsbewusstsein.

Und ich spreche hier nicht nur von Männern, die sich jünger machen als sie sind. Meine Metapher meint mehr.

Ich spreche hier von einer politischen Situation, in der der gesunde Menschenverstand jedem klar sagen müßte, was passiert. Und in der die Fakten offensichtlich sind und auch für jeden per Internet verfügbar. Eine Situation, die radikale Veränderungen mit sich bringt, die unsere Existenz in unseren Grundfesten, so wie wir sie kennen, auffrißt.

Die meisten Flüchtlinge sind keine ökonomische Bereicherung. Die meisten Flüchtlinge scheitern an den Sprachkursen. Die meisten Flüchtlinge bringen eine Kultur mit, die unserer diametral gegenüber steht. Flüchtlinge sind laut PKS 2016 überdurchschnittlich kriminell. Eine Demokratie, die einen fortwährenden Grundgesetzbruch (Art. 16 a GG) duldet, ist keine mehr. Ein Volk, welches durch niedrige Geburtenraten dahinschwindet, während eine Masseneinwanderung durch Familiennachzug per EU etabliert wird (auch hier zu finden), wird ganz klar ausgetauscht.

Sagt es doch einfach das nächste Mal an der Stelle, an der ihr sonst schweigt.

Ich will das Kind am Straßenrand sein. Und du solltest es auch sein.

 

Wanderer, 19.01.2018

 

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