Home / Allgemein / Die alltägliche Zensur – ein Beispiel

Die alltägliche Zensur – ein Beispiel

 

Kein Tag vergeht,

andem die freie Rede in Deutschland nicht beschnitten wird. Viele verschiedene Autoren hat es bereits getroffen wie Hagen Grell, Martin Sellner, Oliver Janich, Oliver Flesch, David Berger und viele mehr. Wer sich dazu informieren möchte, kann hier einen Überblick bekommen und hier und hier und hier Einzelfälle nachlesen.

Inzwischen erfolgt die Zensur mit absoluter Willkürlichkeit, es wird alles gelöscht, was nicht in den verordneten mainstream passt. Hatespeech ist alles und alles ist hatespeech, besonders, weil es juristisch nicht definiert ist und private Unternehmen die Aufgabe der Judikative unkontrolliert übernehmen. Doch es gibt auch Gegenwind, da Menschen auf Facebook oder Youtube beginnen, ihre Rechte einzuklagen. Die Zensoren wiederrum passen ihr Verhalten an und reagieren mt einer weichen Zensur der Behinderung und Abschreckung. Ein kleines Beispiel: Heute schrieb ich einen kurzen Artikel (hier) und verlinkte das Video von Oliver Janich in meinem Beitrag.

Als ich den Aufbau der Seite überprüfte stellte ich fest, dass sich das zweite Video nicht einfach abspielen ließ. Folgender Bildschirm erschien:

Nach mehrmaliger erneuter Videoeinbindung wurde mir klar – es liegt nicht an meiner technischen Inkompetenz. Ich klickte mich weiter durch. Es folgte dieser Bildschirm:

Neben der Behinderung des Lesers, für den es unkomfortabler wird, an die Inhalte heranzukommen, sehe ich hier eine bewußte Abschreckung. Der unbedarfte Leser, der neu mit freien Medien in Berührung kommt und im Begriff ist „aufzuwachen“, wird verunsichert und eingeschüchtert. Vielleicht gehen folgende Gedanken durch seinen Kopf:

Ist das eine rechtsradikale Seite? Darf ich das lesen? Wenn hier soetwas steht, dann ist der autor vielleicht ein Hetzer ohne journalistsiche Qualifikation? Vielleicht sollte ich es besser lassen und mir das Video nicht ansehen?

Dies stellt für mich den bewußten Versuch dar, den red pill effect zu verhindern.

Ich sehe nur die Möglichkeit, auf dem Klageweg gegen dieses Zensurverhalten anzugehen. Dazu braucht es in Zukunft eine Art patriotischen Verbraucherschutz. Sich bei Facebook oder Youtube zu beschweren, ist in vielen, wenn nicht den meisten Fällen, verschwendete Energie. Die Erosion des Rechtsstaates ist in vollem Gange – wenn es möglich ist, sich juristisch zu wehren, dann ist jetzt der letzte Zeitpunkt, wo dies noch funktionieren könnte. Denn in anderen Ländern ist man schon weiter und inhaftiert kritische Redner, die zur speakers corner wollen, präventiv und ohne Rechtsgrundlage (dies ist jedenfalls mein momentaner Kenntnisstand zum Geschehen). Darüber sollte jeder alle Schlafschafe im Bekanntenkreis informieren.

Denn uns bleibt nicht mehr viel Zeit.

 

update: Oliver Janich hat hier Stellung genommen.

Check Also

Aufruf zum Tag der Patrioten am 17.06.2018

Liebe Leser gern weise ich hier auf den Tag der Patrioten hin. Ich bin mit …

One comment

  1. Martina Bergmann

    Was bleibt uns außer der Angst?
    Aufbegehren bis wohin? Wir sind geschlagen und tot.
    Tote begehren nicht auf. Sie sind unbeweglich. Starr, stumm.
    DAS ANDERE hat gesiegt.
    Über DAS UNSERE.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Zur Werkzeugleiste springen