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Der böse Wolf – Verachtung

Dies ist kein Liebesgedicht. Kein kühler, sachlicher Text wie sonst. Kein versöhnlicher Wolf. Heute würde man das hier hatespeech nennen. Aber was macht es, wer wird es schon lesen, seit man auf youtube keine links im Kommentarbereich mehr einfügen kann oder bei facebook zensiert wird, wenn man die falsche Meinung hat?

Wieder ein grausamer Mord, wieder ein Mädchenname. Der wievielte? Ich kann mich nicht erinnern. Man vergisst so schnell. Man stumpft ab. Es wird Alltag. Wieder und wieder.

Früher dachte ich, ihr wacht auf, wenn so etwas passiert. Habe gehofft, dass ihr merkt, dass es schlimmer geworden ist.

Doch alles was ihr tut, ist zu leugnen. Ihr seid eine Filmszene in Monty Phytons.

„Wir gehen nicht unter, wir gehen nicht unter.“

Es ist doch so einfach zu erkennen, alle Daten und Fakten liegen vor. Und die Logik gebietet es, zu verstehen, was passiert. Ihr lebt alle in eurer Netflixblase oder träumt in eurem kleinen Garten und seht nicht, was hinter dem Zaun passiert. Oder nein. Ihr wollt es nicht sehen.

Ich verachte euch, weil ihr ignorant und gleichgültig seid. Weil ihr das Leben eurer Kinder bereitwillig eurer Lethargie opfert. Weil ihr alles eurem Altar der Ideologie darbringt. Eure Götzen sind moralische Überlegenheit und Realitätsverweigerung. Eure Ikonen die Wölfe in einer Herde Schafe.

Ihr widert mich an, weil nach jedem Mord das gleiche Blabla, die gleichen hohlen Phrasen kommen. Wie Papageien plappert ihr alles nach, ohne es geistig zu durchdringen.

Ihr wollt nicht sehen, ihr wollt wegschauen. Ihr seid die Antwort, warum zwei große Diktaturen in Deutschland so stark werden konnten. Eure Eier hängen auf der Wäscheleine.

Und ihr wählt deshalb die Schlächter immer wieder. Ihr seid so tief in der Matrix, dass ihr noch nicht einmal einen Blick auf die rote und die blaue Pille erhaschen könnt. Und das wollt ihr auch nicht.

Ihr würdet alles selbst dann leugnen, wenn der –zensiert- mit der Machete in eurem Wohnzimmer steht. Ihr seid der Igel, der sich auf der Autobahn einrollt.

Eure Führer und Schlachter sind noch nicht einmal bereit, für ein ermordetes Mädchen eine Schweigeminute einzulegen. Doch ihr werdet sie wieder wählen.

Denn es kommt euch nicht darauf an, was „ist“, sondern wer es sagt.

Und ihr seid so gute Menschen, dass die Nazis unter euch nie eine Chance gehabt hätten. Deshalb seid ihr euch auch so sicher, dass man Andersdenkende schneiden, isolieren, bestrafen und zerstören darf. Es ist ja für die gute Sache. Der Zweck heiligt die Mittel.

Und enthusiastisch tanzt ihr in euren bunten Untergang und bejubelt eure eigenes Vergehen (Und ja, interpretiert die Doppeldeutigkeit dieses Wortes).

Viele von euch werden verrecken. Mein Bedauern schwindet. Ihr wollt ja nicht zuhören. Lebt und sterbt damit. Wir können euch nicht alle retten. Verkriecht euch nur, der Sturm kommt, egal wie sehr ihr eure Ohren zuhaltet und eure Augen schließt.

Ihr seid Deutschlands Totenlied.

Seid euch meiner ganzen Verachtung gewiß.

Heute bringe ich euch meinen ganzen Haß entgegen.

 

Wer immer noch nicht weiß, warum:

 

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