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Die wirtschaftliche Repression kritischer Stimmen – und was wir dagegen tun sollten

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Die Situation heute

Wir leben in einer Gesellschaft, die kritische Stimmen ökonomisch immer stärker unterdrückt  und permanent stärkere diktatorische Züge annimmt.

Das ist eine völlig übertriebene Behauptung? Eine Verschwörungstheorie? Das glauben Sie nicht?

Dann lesen Sie wenigstens einen kleinen Moment weiter – ich gehe davon aus, Sie werden Dinge erfahren, von denen sie bisher nichts wußten.

 

Ziel dieses Artikels

Ziel meines Textes ist heute, Ihnen die ökonomische Repression kritischer Stimmen, die nicht mit dem von den Leitmedien vorgegebenem Narrativ übereinstimmen, aufzuzeigen.

Da wären zum Beispiel zu nennen:

Abtreibungskritiker. Impfgegner. Islamkritiker. Menschen, die die Nachteile der multikulturellen Gesellschaft thematisieren. Eurokritiker. Klimaleugner, wie es so schön heißt (allein das Wort ist schon Unsinn, aber egal). Und so weiter.

 

Dabei werde ich sehr verschiedene Fälle und Personen aufgreifen, die man eben nicht einfach in die „rechte Ecke“ rücken kann, was ja sonst gern als Ausflucht genutzt wird, Repression irgendwie als gerecht und notwendig zu verkaufen.

Hierzu werde ich nicht nur aktuelle, sondern auch relativ alte Fälle aufnehmen. Die Maßnahmen gegen kritische Meinungen werde ich in einer Eskalationstreppe darstellen, beginnend mit den harmlosen Instrumenten bis hin zu den zerstörerischsten Fällen.

 

Als positiven Abschluß werde ich Wege in die Zukunft aufzeigen, was jeder von und tun kann bzw. welche Initiativen es bereits gibt oder welche möglicherweise entstehen könnten.

 

Der erste Schritt – den Ruf schädigen

Die einfachste Variante ist immer, die komplette Medienmacht gegen einzelne Personen zu richten und diese zu diffamieren, um Ihnen u. a. einen ökonomischen Schaden zuzufügen. Das erste ist immer, Menschen als rechtsradikal zu betiteln. Ich persönlich bilde mir meine Meinung ja lieber selbst, indem ich mir anschaue, was diese Menschen regelmäßig sagen.

Dabei wird auch gern gelogen – die Wiederholung der Lüge zeigt, auch wenn nicht wahr, immer irgendwann Wirkung.

 

Eine kurze Vorrede

Erlauben Sie mir hierzu kurz einen Exkurs, bevor ich zu den ökonomischen Wirkungen komme.

Zurück zur Lüge. Die Lüge oder das Verschweigen der Realität brennt sich unbewußt in den Geist der Menschen ein, so dass sie fast automatisch, ja reflexhaft reagieren.

Über Jahrzehnte antrainiert, wird diese Propaganda bei manchen Menschen zu einem festen Teil ihrer Gedankenwelt als auch ihrer Wortwahl. Dinge, die eigentlich seltsam und fragwürdig sind, werden als natürliche Realität wahrgenommen. Worte, die früher normal waren, verschwinden.

 

Ein paar Beispiele

Wir müssen im Haushalt Wasser sparen! Haben Sie zu diesem Satz schonmal einen Wasserbauingenieur befragt?

Sagen sie eigentlich noch Ausländer statt Migrant?

Fragen Sie sich ehrlich selbst. Und verzeihen sie mir bitte diese für mich ungewohnt vulgäre Phrase, es wird die einzig ein diesem Text sein, aber – was geht Ihnen leichter von der Zunge im Freundeskreis oder der Öffentlichkeit?

 

Vögeln oder Vaterland?

 

Weiter. Würden sie sich selbst einen „Nationalen Menschen“ nennen? Würden sie offen sagen: Der menschengemachte Klimawandel ist wissenschaftlich nicht bewiesen?

Fühlen sie nicht auch ein Frösteln, wenn sie „Volksgemeinschaft“ sagen, obwohl sie nicht Böses im Sinn haben? Glauben Sie auch fest, dass der Islam eine Religion des Friedens ist, obwohl sie noch nicht einmal den Koran gelesen haben?

Finden Sie auch, dass man Neger nicht sagen darf?

 

Ich nehme an, die meisten von Ihnen erkennen, dass sich unser Weltbild, unsere Sprache und unsere eigene Schere im Kopf zu mindestens teilweise verändert haben über die Jahrzehnte.

 

Bekannte Geschädigte

Beispiele für prominente Opfer dieser Taktik gibt es sehr, sehr viele.

 

Der Spiegel versuchte beispielweise, den Rapper Chris Ares nach einem Interview als bösartigen Gewalttäter und Hetzer darzustellen. Ares veröffentlichte allerdings einen eigenen Mitschnitt des Interviews, welches eine ganz andere Sichtweise zuläßt, wie in meinem Video hierzu aufgezeigt. Die Bild ist in Spiegelmanier gerade nachgezogen und kommt in der Kritik an Ares Rap nicht einmal darauf, den bisherigen Hip Hop mit seiner Frauen- und Homosexuellendiskriminierung und seiner Drogennähe zu kritisieren.

 

Xaviar Naidoo wurde bis zu einem anderslautendem Gerichtsurteil (ab heute auch in 2. Instanz bestätigt) aufgrund seines Musik-Videos „Marionetten“ sogar öffentlich Antisemit genannt, oder es wurde ihm durch die Blume angedichtet, wie es auch der AfD ständig nachgerufen wird. Praktischerweise werden beide in ein und demselben Spiegel-Artikel durch den Kakao gezogen, den ich unten verlinke. Außerdem gilt für Naidoo die Reichsbürgernähe inklusive. Und irgendwie ist er für viele Medien voll rechts.

Ich bin ein Kind der 70iger. Früher waren Nazis immer deutsch. Und ja, Herrgott nochmal, sie waren weiß. Und Migranten, die damals noch Ausländer oder Asylanten hießen, konnten sagen oder tun, was Deutsche nicht sagen oder tun konnten, weil auf sie nicht die berühmte  Nazikeule herabrasen konnte. Kaya Yanar zum Beispiel. Oder Dave Chapelle in den USA.

 

Heute sind auch Migranten oder Menschen mit Migrationshintergrund Nazis. Wie sich die Welt doch ändert.

Der youtuber Hyperion wies ironisch auf diese verrückte Welt hin, indem er den linken Gegendemonstranten (er ist Mitglied in der AfD) auf einer Demo entgegnete, „hier wäre endlich mal ein echter Brauner“. Chapeau!

 

Die böse AfD

Wo ich gerade bei der AfD war – diese AfD ist laut der meisten Leitmedien antisemitisch, hat aber seltsamerweise eine Gruppierung „Juden in der AfD“ vorzuweisen. Die Afd will die Demokratie laut Leitmedien und Politik abschaffen – und fordert eine Volksabstimmung und die Einhaltung der Gesetze z.B. im Kontext von Migration und Grenzschutz. Die Afd ist voller Nazis. Hat aber schwarze Mitglieder.

 

Moment, ich habe das Gefühl, dass ich „schwarz“ nicht sagen darf, es fühlt sich irgendwie falsch an. Farbig glaube ich, ist besser.

Machen Sie bei sich mal den Test, was sich besser anfühlt. Wenn sie übrigens gerade nicht verstehen, wovon ich rede, lesen Sie oben nochmal nach.

 

Der Historiker Danielle Ganser, der aus der Friedensbewegung stammt, ist ein Verschwörungstheoretiker, weil er die Frage stellt, warum der Einsturz des WTC 7, also des dritten Gebäudes an 9/11 bis heute nicht plausibel erklärt werden kann.

 

Ach, Sie wußten gar nicht, dass drei Gebäude eingestürzt sind? Gut, stand ja auch nicht im offiziellen Abschlußbericht zu 9/11. Aber fragen sie nicht warum, weil sonst… na Sie wissen schon. Schauen Sie mal bei Danielle Ganser rein. Es lohnt sich.

Und rechts ist der bestimmt nicht, das ist mal sicher. Sonst würde er sich kaum mit Todenhöfer fotografieren lassen. Das kostet beide auch nicht den Job, aber dazu später mehr.

Genug der Beispiele.

 

Fazit

Die beständige Rufschädigung soll zum einen die lästige Konkurrenz am Markt der Meinungen schwächen und deren „Kundenstamm“ in Kontext der Informationsdienstleistung schmälern, zum anderen diese Menschen sozial isolieren. Spiel nicht mit den Schmuddelkindern!

Und wer möchte schon mit Verschwörungstheoretikern zusammen gesehen werden? Oder mit AfD-Politikern. Aber auch dazu später mehr.

 

Und wer glaubt diesen schon? Die meisten Menschen wenden die Zeit nicht auf, sich umfassend zu informieren. Viele wollen es auch nicht. Es macht zuviel Mühe. Kant läßt immer wieder grüßen.

 

Nach dem Feierabend sind sie erschöpft, lassen sich von der Tagesschau berieseln. Sind müde und nicht mehr kritikaffin. Sie sind im Zustand des „low involvement“, wie der Marketingmann so schön sagt. Und in diesem spielen Emotionen als auch bunte Bilder und Musik, nicht Informationen oder Fakten die entscheidende Rolle, wenn es um die, ja von ihm selbst oft nicht bemerkte, Vorprägung des Konsumenten geht.

 

Haben Sie sich nie gefragt, warum bei manchen Wahlhochrechnungen die AfD einen braunen Balken hatte, und keinen blauen? Haben sie schon einmal bei Reportagen gegen rechts auf die Musik und die Bilder geachtet? Ist Ihnen bewußt, dass der Spiegel bei seinem Feldzug gegen rechts noch immer das Bild eines Linksextremisten zeigt, der den rechten Arm hebt?

 

Und das Beste am Schluß: Das Wort „krude“ spielte vor Sarrazin meiner Ansicht nach keine besondere Rolle im deutschen Sprachgebrauch, wird heute aber systematisch (siehe wieder im Falle von Naidoo) verwendet und gezielt mit rechts in Verbindung gebracht. Damit Sie, wenn Sie „krude Thesen“ lesen, automatisch eine Abwehrhaltung einnehmen, weil Sie an rechts denken.

 

Genau deshalb denken Sie bei der Farbe lila auch an Milka. Auch wenn Sie die Schokolade nicht essen. Oder bei dem Bild eines Cowboys im Sonnenuntergang an Marlboro, jedenfalls die Älteren unter uns. Auch wenn Sie Nichtraucher sind. Obwohl der Cowboy-Claim von Marlboro seit Ewigkeiten ad acta gelegt wurde.

Die Verlinkung der Begriffe, Bilder und Emotionen wurde Ihnen ins Hirn gewaschen durch langjährige niederschwellige Berieselungstaktik.

 

Also glauben die Menschen, was Ihnen erzählt wird. Oder wollen die Wahrheit gar nicht wissen. Und das wissen wiederum unsere Politiker.

 

Wirtschaftliche Nachteile der Diffamierung

Und jetzt zur ökonomischen Wirkung meiner Vorrede: Oftmals kann diese Rufschädigung ganz harte wirtschaftliche Nachteile einläuten. Musikern laufen die Fans weg und kaufen keine CDs mehr, besuchen die Konzerte nicht mehr, man wird nicht mehr in talkshows eingeladen, die Waren eines Unternehmers werden boykottiert oder willkürlich aus dem Sortiment genommen etc..

 

Oder Magazine wie das libertäre Blatt „Krautzone“, die in einer Ausgabe ein Titelbild gegen Extremismus zeigen wollten, wurden als rechts diffamiert , weil eben auch ein Hakenkreuz als abzulehnendes Extremismussymbol dabei war. Die ganze Geschichte verlinke ich hier. In knapp: Sie kamen mit dieser Ausgabe in der Hälfte der Geschäfte nicht in die Auslage. Von Anwaltskosten ganz zu Schweigen. Sicherlich ein nicht zu unterschätzender wirtschaftlicher Schaden.

 

Der Klassiker – Demonetarisierung

Um den Sumpf anderslautender Meinungen auszutrocken, ist auch die Demonetarisierung für youtuber sehr beliebt – dies ist für viele bekannte kritische youtuber business as usual.

 

Demonetarisierung beschreibt das Gegenteil der Monetarisierung, also der Möglichkeit, zum Beispiel über Werbeeinnahmen, Geld zu verdienen. Für youtuber, die viele Stunden Arbeit oder finanzielle Ressourcen in ein Video stecken, weil sie Equipment kaufen müssen, recherchieren, Texte schreiben, alles einsprechen, den sound optimieren, das Video schneiden etc. ist es aber notwendig, hiermit Geld zu verdienen, da auch für sie der Tag nur 24 Stunden hat und sie entweder einem Job nachgehen oder am Video arbeiten können.

 

Es geht hier nicht um Einzelfälle, es passiert regelmäßig, ohne dass sich die youtuber etwas zu Schulden kommen lassen müssen. Nur dass die meisten Menschen davon nichts mitbekommen. Ich als sehr gut vernetzter youtuber erhalte aber eben diese Einblicke, die andere nicht bekommen, und gebe sie heute weiter.

 

Das ist auch der Grund warum ich manchmal längere Pausen bei der Videoveröffentlichung einlege, da ich mir den Luxus gönne, einem Hauptjob nachzugehen und auf die Monetarisierung zu verzichten. Daher dauert es dann manchmal länger – meine Arbeit ist eben „nur“ ein zeitintensives Hobby mit der Passion einer Berufung.

 

Die nächste Stufe: Kontenlöschung

Fruchten diese Maßnahmen nicht, wird das nächste Level für unnachgiebige Querulanten eingeläutet. Die Kontolöschung.

 

Was machen wir ohne Konto? Unser Lohn wird dorthin überwiesen, ja wir können am wirtschaftlichen Leben, unserem ganzen Konsum nur teilnehmen, wenn wir ein Konto unser Eigen nennen. Noch schlimmer ist dies für Firmen. Ohne Konto keine einlaufenden Umsätze, es sei denn alle kaufen bei Ihnen bar. Martin Sellner hat übrigens nach meinem Stand inzwischen mehr Konten verloren als die Finger zweier Hände anzeigen können.

 

Ähnlich verhält es sich mit der Paypalkonten-Löschung, wie bei Heiko Schrang geschehen, der Bücher vertreibt und mit seinem Kanal mehr als 140.000 Menschen erreicht. Laut der Paypal-Richtlinien darf Paypal übrigens das Guthaben für 180 Tage behalten. Fragen Sie sich mal, welche Firma 180 Tage ohne das verdiente Geld überleben kann, wenn Paypal stark genutzt wurde und die dortige Summe hoch ist… Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Auch Laut gedacht, Hagen Grell und dem Brennpunkt Politik ist dies wiederfahren. Und vielen anderen.

 

Für den Anbieter Patreon gilt im Prinzip das Gleiche. Wer mit seiner Meinung unangenehm ist als Kunde, kann auch mal rausfliegen. Da über Patreon Spenden für youtuber einlaufen, nagt auch dies an der wirtschaftlichen Stabilität des Einzelnen.

 

Natürlich ist es das Vorrecht eines Unternehmens, seine Kunden auszuwählen, und das ist gut so. Nur kollidiert dies hier mit dem Grundgesetz, weil die freie Meinungsäußerung unterdrückt werden soll. Eine schwierige Situation, die sicherlich in jedem Fall differenziert betrachtet werden sollte.

 

Manipulation, Benachteiligung und gate keeping

Neben der Diffamierung ist auch Manipulation oder direkte Benachteiligung eine Möglichkeit, ökonomischen Druck aufzubauen. Dies reicht von Löschungen auf social media Plattformen bis zu Verhinderung der Meinungsäußerung in der Öffentlichkeit. Auch shadowbanning sowie das künstliche Kürzen der Aufrufzahlen scheinen real zu sein bei youtube.

 

Im Fall des Autoren Sieferle der den kritischen Buch-Titel „Finis Germania“ verfasste, ergab sich in 2016 in der Spiegel-Bestsellerliste der Platz 6 für das Buch. Da es keine genehmen politischen Inhalte aufweisen konnte, verschwand das Buch einfach aus der Liste. Dass ein Buch, welches nicht über die bestseller-Liste gepusht wird, in der Folge in den Verkaufszahlen abbauen kann, ist nicht verwunderlich. Und soetwas kommt öfter vor.

 

Zu sehen am Fall des sehr erfolgreichen yotubers Neverforgetiki. Amazon gibt an, das Buch des Autors Neverforgetniki wäre erst in 1-3 Monaten lieferbar, was nicht der Wahrheit entspricht. Das aktuelle Video von Niki zum Fall habe ich hier verlinkt. Zudem gab es geplante Aktionen anderer communities, auf Amazon das Buich schlechtzu bewerten, um vom Kauf abzuschrecken.

 

Chris Ares verbuchte vor kurzem mit seinem Album eine sehr gute Chartplatzierung. Der Rapper steht nach eigenen Angaben für einen positiven Bezug zur Heimat, Solidarität und eine Abkehr von Drogen und Gewalt. I-Tunes löschte seine Musik später einfach.

M-TV reagierte ebenfalls auf den erreichten Platz 6 von Ares in den Top Ten. M-TV löschte das Bild und das Vorschauvideo von Ares, schrieb einen Artikel gegen ihn und seine Musik und setzte ein M-TV-Logo in Regenbogenfarben ein.

Ein Test am 22.10.2019 ergab, dass die Eingabe Chris Ares in der Suchfunktion nur den Artikel gegen Ares anzeigt, sonst nichts. Tippt man hingegen Rammstein oder andere Bands ein, werden diverse Videos angezeigt.

Zufall?

 

Auch der Rapper Komplott scheint nach seinen in der patriotischen Szene positiv aufgenommenen Videos „Europa“ und „Gestern und Morgen“ von Youtube gebannt. Sicher sagen kann ich dies aber nicht.

 

Dies birgt die Gefahr, umsatzschädigend zu wirken, da man ggf. ein Album erst kauft, wenn man die single auf youtube gehört hat oder über social media überhaupt erst vom Künstler erfahren hat. Die Reichweite zu beschränken, ist immer schlecht.

 

Ich halte fest

Ein Unternehmen entzieht sich freiwillig (?) seiner guten Umsatzmöglichkeit. Wie groß muss der Druck für ein Unternehmen sein, die eigene Einnahmequelle trocken zu legen? Ist es eine Eigenzensur? Oder gibt es jemanden, der Druck aufbaut, wie z.B. linksradikale Stiftungen?

 

Dass youtube-Videos  als auch ganze Kanäle übrigens ständig gelöscht werden unter fadenscheinigen Gründen, ist schon lange keine Seltenheit mehr. Dazu muss man noch nichtmal „rechte Themen“ wie Islam, Grenzöffnung 2015 etc. thematisieren.

Dazu ein wichtiger Fakt: Kanäle wie z.B. Heiko Schrang und Martin Sellner haben jeweils mehr als 100.000 Abonnenten, während z.B. die ARD mit all der finanziellen und gesetzlichen, also staatlichen Zwangs-Unterstützung „nur“ 598.000 Abonnenten aufweist. Hier sieht man, wie bedeutend kleine youtuber für das Meinungsmonopol sein können und auch wie gefährlich, sodass man diese drangsaliert.

 

Frank Stoner hatte vor einiger Zeit das Buch einer Professorin thematisiert, die kritische Fragen zu 9/11 aufwarf. Das Video wurde inzwischen gelöscht. Youtube gibt sich nicht einmal mehr die Mühe, den Vorwurf mit hatespeech zu begründen.

 

Bei facebook sieht es nicht besser aus, hierzu findet sich ein Video auf meinem Kanal.

 

Aber auch im wahren Leben sieht sich der kritische Geist mit Hürden konfrontiert. So scheiterte Bernd Lucke aktuell bei seiner Rückkehr an die Uni in seiner ersten Vorlesung, weil Gegendemonstranten die Vorlesung für 1,5 Stunden so störten, dass kein Lehrbetrieb möglich war. Es kam sogar zu Gewalt. In einem Interview sagte einer der Demonstranten, Bernd Lucke müsse sich von der AfD distanzieren.

 

Auch der Politiker Thomas de Maziere wurde aktuell daran gehindert, einen Vortrag zu halten, weil Fridays-for-Future-Aktivisten die Veranstaltung so blockierten, dass sie abgesagt wurde. Die Begründung war, dass Faschisten weltweit den Klimawandel leugnen. Kein Witz.

 

Und auch Patrick Lindner wurde von der Uni fern gehalten mit einer eher unglaubwürdigen begründung.

 

Zurück zu Lucke: Nehmen wir an, Lucke würde laut in der Uni sagen – ich distanziere mich von der AfD. Würden diese Leute abziehen? Nein. Diese Leute suchen nur einen Vorwand, ihren Aggressionen gegen ihre Feindbilder frei Lauf lassen zu können. Diesen Leuten geht es nur um Zerstörung.

 

Wo ist in diesen Fällen eigentlich das Räumkommando der Polizei, welches mir meine zugesicherten Bürgerrechte sicherstellt?

 

Dieses Vorgehen des linken Spektrum ist nicht neu. Zum einen erinnere ich mich an einen Vortrag in den 90iger Jahren des Politikers Rühe, bei dem es genauso ablief. Auch erinnere ich mich, als in den 90iger Jahren linke Demonstranten unseren Hörsaal besetzten, weil sie uns zum Mitdemonstrieren gegen die Studiengebühren veranlassen wollten. Auch hier kam es zu Gewalt direkt neben mir. Eine Demonstrantin trillerte meinem Mitstudenten mit einer Pfeife laut und schmerzhaft ins Ohr, dieser nahm ihr die Pfeife weg, woraufhin sie zuschlug – als Frau. Wow. Dummerweise saß ich dazwischen und sie schlug mir weil ich im Weg war, unbeabsichtigt die Brille von der Nase.

 

Unnötig zu erwähnen, dass sich meine Mitstudenten nicht sonderlich motiviert fühlten, diese anderen Studenten zu unterstützen. Was auch daran liegt, das linke Studenten Wirtschaftswissenschaftler und Juristen und damit auch deren Studenten oft als kapitalistisches Feindbild ansehen. Das merkt man schon als Student, wenn man das Feindbild ist. Beim Thema Studiengebühren hätte man ja auch einfach reinkommen und fragen können, was die Mitstudenten davon halten und ob sie mitkommen wollen. Aber nein. Linke müssen das nicht.

 

Auch erinnere ich mich daran, dass unser Hörsaal besetzt wurde und dem Professor mit einem Schwamm die Glatze abgewischt wurde, weil er höflich darum bat, seine Vorlesung halten zu dürfen. Ein tyrannisches Verhalten, dass alle anderen Studenten in ihrer freien Entfaltung behindert. Da war doch was im Grundgesetz?

 

Was passiert eigentlich, wenn ein Professor wegen solcher Proteste mehrfach keine Vorlesung halten kann? Entweder die Universität investiert in den Wachschutz und sucht die dauerhafte Hilfe der Polizei, oder sie löst sich von Ihrem Mitarbeiter, weil die Proteste die Kosten und den Imageschaden unattraktiv hoch treiben. Kosten entstehen übrigens auch, weil es im linken Spektrum die Angewohnheit gibt, Gebäude der „Gastgeber des Faschismus“ zu beschädigen oder Autos abzufackeln. Für einen privaten Veranstalter, der Räume für Vorträge vermietet, eine Katastrophe.

 

Aktuell wurde auch Stefan Brandner von der AfD abserviert – wie hier im Video zu sehen.

So werden private Unternehmer ökonomisch und psychisch in die Knie gezwungen.

 

Ökonomische und soziale Zerstörung

Versagen alle diese Maßnahmen, so kommt die Endstufe der Treppe zum Einsatz, der Versuch der totalen ökonomischen und sozialen Zerstörung.

 

Dies beinhaltet zum einen den Verlust des Arbeitsplatzes inklusive der gesellschaftlichen Stellung. Erinnern Sie sich noch an den Fall der Nachrichtensprecherin Eva Herman? Sie wurde in einem medialen Schauprozess gleich einer mittelalterlichen Inquisitionsverhandlung öffentlich gedemütigt und sozial und ökonomisch zerstört inklusive des Rauswurfs aus der Sendung durch Johannes B. Kerner.

Der Grund: Sie wollte von Ihrer Meinung nicht abrücken und verteidigte diese gegen mehrere Talkrundenteilnehmer, die alle gegen sie wetterten. Ihre Karriere beim öffentlich-rechtlichem Rundfunk war damit beendet.

 

Oder erinnern Sie sich an Thilo Sarrazin? Hier zeigte das Establishment inklusive des damaligen Bundespräsidenten: Seht  her, wir bekommen jeden klein. Hier funktionierte die ökonomische Zerstörung allerdings nur sehr bedingt, denn seine Bücher verkaufen sich gut.

 

Achja, es ist übrigens eine sehr gute Maßnahme, den Buchverkauf solcher unbequemer Menschen zu be- oder verhindern. Aktuell ist dies beim Verleger Heiko Schrang der Fall, inklusive der Löschung des paypal-Kontos, sehen Sie sich selbst das Video dazu an.

Bitte. Es öffnet Augen, welche Fäden der Macht unbemerkt von den meisten gezogen werden.

 

Vor kurzem wurde Hans Joachim Mendig, Leiter der hessischen Filmförderung, entlassen, weil er mit dem AfD-Politiker Meuthen auf einem Foto beim Essen zu sehen war. Da ich den Fall in einem Video behandelt habe, gehe ich nicht tiefer darauf ein.

Aber auch hier ist klar: Der plötzliche Jobverlust setzt psychischen und ökonomischen Stress frei. Ein politisch aktiver Mensch wird in der Folge seine Arbeit ggf. einstellen müssen, weil er sich um eine neue Existenzgrundlage kümmern muss.

 

Im Falle Mendig ist es sogar besonders perfide. Mendig ist soweit ich informiert bin nie politisch aktiv geworden, er war im Diskurs unbedeutend.

Aber es wurde ein Exempel statuiert. „Du bist schuldig und wir zerstören dich, auch wenn du selbst nichts Kritisches äußerst und selbst wenn man dich nur mit anderen Kritikern des Systems sieht.“

 

Wo ist hier unser Grundgesetz, wenn ich nur für meine Gedanken und ein Essen mit einem Politiker ohne eine eigene Aussage getroffen zu haben entlassen werde?

 

Angst als Schlüssel

Dieses statuierte Exempel schafft Angst. Will man in der künstlerischen Branche arbeiten, muss man sich zu 100%  bedeckt halten und darf niemals, wirklich niemals seine freie Meinung äußern. Nur ist dieser Akt eben nicht auf diese Branche beschränkt. Das Vergehen, welches zur Zerstörung führt, wird permanent kleiner, die Repression also immer stärker und früh einsetzender. Es entsteht ein Klima der Angst.

 

Mir fallen noch viele weitere kleinere  Fälle ein, die ich nur noch kurz erwähnen kann. Brandstiftung bedeutet einen direkten ökonomischen Schaden. Beim Identitären Malenki wurde die Gartenlaube abgebrannt, Martin Sellner wurde das Auto abgefackelt. Restaurants uns Kinos verweigern Afd-Mitgliedern den Eintritt. Ein Österreicher, der jahrelang als Weihnachtsmann auftrat, durfte dies nicht mehr, weil er einen post der IB im Internet  als positiv kommentiert hatte.

 

Nicht nur Einzelpersonen sind betroffen

Was für Einzelpersonen gilt, gilt aber auch für Firmen oder Gruppen. Radio Bremen 4 und der NDR 2 kündigten die Zusammenarbeit mit Xaviar Naidoo nach dem Lied Marionetten auf. Wohlgemerkt nicht, weil dort gegen Juden gehetzt wurde oder etwas Strafbares veröffentlicht wurde, sondern weil man es so interpretieren könnte wenn man es wollte. Mit der Stadt Mannheim gab es ein Gespräch, weil man den Söhnen Mannheims „antistaatliche Aussagen“ vorwarf.

Seit wann darf ich den Staat eigentlich nicht mehr kritisieren?

 

Vor kurzem hat der Biokonzern Alnatura die Produkte der Firma „Spreewälder Hirsemühle“ aus seinen Regalen verbannt. Zuvor hatte die Leipziger Ökokette Bio Mare publik gemacht, dass der Geschäftsführer des Ökobetriebs aus der Lausitz, Jan Plessow,  Mitglied der AfD ist und ihn ebenfalls ausgelistet.

Hier war also nicht ein negatives Geschäftsgebahren der Grund für die Beendigung der Zusammenarbeit, sondern die politische Meinung des Herrn Plessow. Das Grundgesetz gilt eben nicht für kritische Denker oder AfD-Politiker. Ein Skandal!

 

„Kauft nicht bei Juden“, hieß es früher. Und heute?

 

All diese Maßnahmen kommen in der Realität meistens nicht isoliert vor, sondern in Kombination. Also zum Beispiel Demonetarisierung, Videolöschung und Kontolöschung gemeinsam. Sie halten die Demokratie im Würgegriff einer Schlinge, die sich immer enger zieht. Jegliche Meinungsäußerung außerhalb des gesetzten framings wird immer häufiger verfolgt, bis am Ende offiziell nur noch eine vorgegebene Wahrheit existiert. Das kennen wir bereits aus der DDR. Orwell läßtgrüßen.

 

Schaffen wir es nicht, diese Entwicklung zu stoppen, gleiten wir in die nächste Diktatur auf deutschem Boden.

 

Was man tun kann

Diese repressiven Maßnahmen greifen nur, wenn sie wirklich einen ökonomischen Schaden auslösen und wenn man allein und isoliert dasteht.

 

Ich will daher ein paar Gedanken skizzieren. Diese stellen Leitsterne für die Zukunft und auch Diskussionspunkte dar, keine fertigen Konzepte.

 

Solidarität ist das Stichwort. Je größer eine Gemeinschaft Gleichgesinnter ist, die einen stützt, desto weniger wird man von der Repression betroffen sein.

Im einfachsten Fall können dies kleine Netzwerke mit persönlichen Kontakten sein, wie z.B. Telegramgruppen. Dort kann im kleinen Kreis das Sprichwort „eine Hand wäscht die andere“ der Schlüssel sein.

 

Die Initiative EID von Klemens Kilic

Hierzu möchte ich auf die Initiative „Einigkeit in Deutschland“ (kurz EID) von Klemens Kilic hinweisen, die ich unterstützen werde. Das Video von Klemens Kilic hierzu ist auf meinem Kanal vorhanden. In Kürze geht es bei EID darum, Unternehmern, die politisch unkorrekt auffielen und in Ungnade gefallen sind, über verschiedene Wege zu unterstützen.

 

Mein Projekt auf 1984

In kleinerem Rahmen baue ich das Projekt „Jobs – Arbeitgeber und Arbeitnehmer tauschen sich aus“ als Testbatterie im Netzwerk 1984 auf – weitere Aktivitäten oder Plattformen in diesem Kontext folgen bei Bedarf in Zukunft. Hier liegt der Focus nur auf dem Arbeitsmarkt. In der Gruppe können sich gleichgesinnte Arbeitgeber- und Arbeitnehmer im Rahmen der Jobsuche- und Jobvergabe locker vernetzen.

 

Bestehende und neu hinzukommende Stiftungen und Initiativen, die kritisch denkenden Menschen helfend zur Seite stehen, können den ökonomischen Druck ebenfalls mindern. Sicherlich ist in diesem Rahmen einprozent.de zu nennen.

 

In Zukunft könnten auch spezielle Jobbörsen eine Möglichkeit darstellen.

 

Spenden an von Repression und Gewalt betroffene Personen sind ebenfalls ein Weg, sei es für die erbrachte Dienstleistung der Informationsbereitstellung über Videos, blog-Artikel etc., oder für einen erlittenen Schaden. Soweit ich weiß, ist die Spendenbereitschaft z.B. bei Brandanschlägen für bekannte youtuber hoch. Eine solidarische Gemeinschaft fängt die Leute, die im Informationskrieg Arbeit für alle leisten, ggf. auf.

 

Gut wäre es natürlich, wäre eine solche Hilfeleistung institutionalisiert, sodass auch ein kleiner blogger oder vlogger einen Nutzen hätte, und nicht nur Berühmtheiten der jeweiligen Szenen. Dies wäre im Prinzip die Gründung einer speziellen Versicherung – wenn soetwas möglich ist.

 

Auch eine Patriotengewerkschaft wäre ein wichtiger Schritt. Denn als wegen meiner politisch kritischen Haltung Entlassener, am besten noch mit AfD-Hintergrund, wird Verdi ggf. nicht eintreten wollen. Ein Problem. Ich erinnere mich, dass es vor einigen Jahren Aktivitäten in dieser Richtung gab, habe dies aber nicht verfolgen können. Über Kommentare hierzu freue ich mich sehr, wenn jemand mehr weiß.

 

Als letzte Möglichkeit ist auch eine Masche der Linken, nämlich der Boykott, denkbar. Repression müßte z.B. medial via „shitstorm“ bestraft werden. Alnatura könnte man für das eigentlich grundgesetzwidrige Verhalten boykottieren. Bosheit darf nicht belohnt werden. Manko: Das nützt leider dem Betroffenen wie im Fall der Hirsemühle nicht.

 

Aber gezielte Einkäufe bei den Geschädigten schon. Nehmen wir an, ein von Repression betroffener Laden in einer Stadt würde ab sofort von allen kritischen Geistern gezielt frequentiert werden. Man kauft bei seinesgleichen. Oder alle patriotischen Anbieter im Bio-Bereich würden ab jetzt bei der Lausitzer Hirsemühle bestellen. Vielleicht ließe sich der Schaden mehr als kompensieren?

 

Licht am Ende des Tunnels

Am Ende des Artikels muss ich noch einen kleinen Funken Hoffnung versprühen.

 

Die Boshaftigkeit der Repression  erfolgt immer im Glauben, man könne dem Gegner Schaden zufügen. Jedesmal, wenn die Negativpresse über jemanden hinüberrollt, wird er aber ein Stück bekannter. Hat die mediale Hetzjagd Chris Ares geschadet? Seine Chartplatzierungen sprechen eigentlich dagegen. Verkauft Sarrazin nicht gerade wegen der Diskussion und Hetzjagden gegen ihn viele Bücher? Jetzt kennt ihn schließlich jeder.

 

Manchmal lehnt sich das System in seiner Verzweiflung, die Meinungsfreiheit zu unterdrücken, soweit aus dem Fenster, dass es auch mal hinabfällt.

 

Laßt uns alle das neue Haus gemeinsam bauen. Jeder bringt einen kleinen Stein mit, und das schützende Dach soll getragen sein von den Säulen der Solidarität.

 

Glück auf!

 

Das Video von Klemens Kilic zur neuen Initiative „EID“

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