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Warum Multikulturalismus antiweiß und antiblond ist (einen strike bitte!)

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Vor langen Jahren las ich den Autor Fjordman – ich empfand ihn in weiten Teilen als  einen verständigen und maßvollen Burschen, manchmal jedoch, wenn er von antiweißem Rassismus schrieb, dachte ich, er wäre doch etwas über das Ziel hinaus geschossen. Ich hatte nie in Kategorien wie Rasse oder schwarz und weiß gedacht.

In der Folge des Breivik-Massakers  wurde er sodann dankbar als Rechtsradikaler und  geistiger Mittäter oder Wegbereiter gebrandmarkt. Business as usual. Vielleicht hat er auch noch Handball gespielt, wer weiß.

Der WDR und der Handball

Achja, richtig: Handball.

Handball ist zu weiß und zu blond. Diese aktuell künstlich losgetretene Diskussion durch den WDR, der sich scheinbar zum erklärten Ziel gesetzt hat, als Speerspitze  der Umerziehung Deutschlands zu dienen, brachte mir Fjordman wieder in Gedächtnis. Doch dazu am Ende mehr.

Ich will diesen Fall auch nur sehr  sehr  kurz beleuchten, denn er steht für eine Zahl ähnlicher Fälle, die den meisten aber weniger präsent sein dürften, weil sie weniger in das Licht der Öffentlichkeit gerückt wurden. Zumal über den Fall ausgiebig berichtet wurde in den alternativen Medien, deren Beiträge ich nicht wiederkäuen will. Aber er bildet dennoch einen guten Aufhänger für mein dahinter liegendes Thema.

Zum Handballdisaster des WDR und warum es wichtig ist

Was war passiert?

Der WDR brachte einen Beitrag mit dem Titel Handball in Deutschland: Weiß und deutsch wird zum Problem. Allein diese Titelzeile ist rassistisch gegen Deutsche und Weiße. Die einem Menschen angeborene Nationalität und Hautfarbe werden zum Problem erklärt, ja negativ konnotiert. Nehmen wir nur mal an, man hätte gelesen: „Arabisch und schwarzhaarig wird zum Problem“. Oder „afrikanisch und schwarz wird zum Problem“.

Wir hätten in der Presse und Politik eine mediale Kernschmelze erlebt. Jeder, der es gewagt hätte, wäre sarrazinisiert worden.

Blond und deutsch geht garnicht

Im WDR durfte der Jugend-Trainer Yilmaz Dogan, der sich selbst und seine Familie in 4. Generation für voll integriert hält, erklären, dass er sich mit dem aktuellen Spot zum Sport Handball nicht identifizieren und sich nicht angesprochen fühlen könne.

Der Grund: Der Spot zeigt scheinbar nur biodeutsche Spieler und wirbt mit Werten wie „bodenständig, action, hart, anfassbar, familiär, respektvoll“. Eigentlich dachte ich, das wären ganz gute Dinge. Dogan weiter: Er vermisse, dass Handball offiziell für Integration und Multikulti etc. stehen würde.

Zudem sprach er von unzähligen Talenten bei den 4 Millionen Türken in Deutschland, die man nicht ansprechen würde und fragte, ob es an der deutschen Gesellschaft läge, und ob diese Gesellschaft  jene nicht berühren wolle. Im gleichen Satz fügte er an, dass er nicht wüßte, was deren Vorurteile seien. Damit hatte er seine zuvor aufgeworfene Frage selbst beantwortet. Der Bio-Deutsche grenzt halt aus. Eine klare Schuldzuweisung.

Achja. Neben 4 Millionen Türken gibt es auch noch andere Nationalitäten in Deutschland. Was ist mit Polen oder Russen? Aber um die geht es mal wieder nicht. Klientelpolitik.

Frage: Warum, wenn er sich voll integriert fühlt, teilt er die Welt in Menschen mit und ohne Migrationshintergrund? Würde er sich als deutsch und angekommen empfinden, könnte es ihm doch eigentlich egal sein.

Aber die ethnisch Deutschen stören ihn scheinbar. Warum weist er den ethnisch Deutschen Schuld zu, indem er andeutet, die Deutschen wollten nichts mit den Bürgern mit Migrationshintergrund zu tun haben, d.h. unterstellt ihnen Böswilligkeit?

Und welche Beweise hat er für eine solche Behauptung? Nehmen wir an, der Satz würde lauten: „Türken verweigern sich meistens der Integration und bleiben unter sich“. Was würde im medialen Komplex wohl passieren?

Ganz einfach: Wir wären sehr schnell beim Vorwurf der Volksverhetzung. Dazu muss man sich nur den Fall Sarrazin anschauen – dort ist genau das passiert.

Davon ab halte ich eine solche Aussage für eine Frechheit: Menschen mit Migrationshintergrund oder Ausländer (und das ist jetzt bewußt extrem vereinfacht von mir), sollten der deutschen Gesellschaft grundsätzlich ersteinmal dankbar sein für die Aufnahme und daraus resultierenden Schutz und Lebensstandard. Ich sehe zumindestens Ausländer und Flüchtlinge als „Gäste“ – und so sollten sie sich benehmen.

Deutsch sein ist heute anders

Ich weiß natürlich, dass diese Sichtweise nicht mehr der vorherrschenden Doktrin der politischen und medialen Kaste entspricht. Heute gilt: Jeder der hier wohnt ist Deutscher.

Und natürlich können Menschen mit Migrationshintergrund die hier schon lange leben und auch eine nicht zu verschweigende Leistung erbracht haben, auch deutsch werden unter bestimmten Kriterien.

Wobei ich Menschen, die sich selbst z.B. als Türken auch in 4. Generation sehen, nicht als Deutsche bezeichnen würde. Doch dieses Thema sprengt hier den Rahmen – ich werde es in einem anderen Video aufgreifen.

Also in Kürze in bewußter pauschalisierender Überspitzung: Man beißt nicht die Hand, die einen füttert.

Im Folgenden bemängelte der WDR, dass der türkischstämmige Junge Khan in Lemgo der einzige mit Migrationshintergrund in der gesamten Mannschaft sei. Auch in den 28 Jugendteams gäbe es nur zehnmal einen Migrationshintergrund.

Ja und? Der Markt regelt. Wer Handball spielen will, kann dies tun, wer nicht, spielt halt Fußball. So what?

Der Mitgliedermangel als Ausrede

Das müsse sich ändern, hörte man jedenfalls  von einem Vertreter des deutschen Handball Bundes, um in Zukunft wachsen zu können. Denn dort gäbe es laut WDR ein massives Mitgliederzahlen- Problem weil die letzten echten Zuwächse 13 Jahre zurück lägen.

Statt zu Boomzeiten mit ca. 850.000 Mitglieder seien es nur noch ca. 750.000 Mitglieder, also 100.000 Mitlieder Verlust. Dazu wurde eine Grafik gezeigt die so skaliert war, dass es nach einem furchtbaren Abwärtstrend aussah, weil knapp unterhalb der 750.000 die Grafik einfach abgeschnitten wurde! Somit wirkte es, als hätte man bei den Mitgliederzahlen fast die Nulllinie und den Exitus erreicht. Ein Taschenspielertrick billigster Art, um den Zuschauer zu manipulieren. Und dafür soll man dann auch noch GEZ zahlen.

Ich gehe mal als Ökonom an die Sache heran: Wenn ich Mitglieder gewinnen will, so versuche ich die big points zu machen und den größten Grenznutzen zu generieren. Oder einfach gesagt: Ich spreche die größte Zielgruppe an, wo ich am meisten Menschen mit meiner Werbung erreichen kann. Und das sind nicht in erster Linie die Türken oder Araber, um die es hier wie man später sieht, eigentlich geht.

Zudem muß man hier nicht den Weltuntergang beschwören: 750.000 Mitglieder sind wohl nicht der Beweis für das Aussterben des Handballs. Und Mitgliederzahlen zu Boomzeiten sind auch nicht das Maß der Dinge – durch einen Boom entsteht ggf. ein medialer Hype und damit eine besondere Euphorie, sodass viele Menschen mit einem Sport anfangen – und dann auch wieder aufhören können, wenn sich die Lage beruhigt.

Die Experten erklären uns die Welt

Zwei Professoren, die angeblichen Experten der Uni Bielefeld (beide natürlich ohne Migrationshintergrund) standen sofort Spalier und begründeten den Zahlenrückgang damit, der Sportbund habe sich nicht um Integration gekümmert, habe nichts getan.

Moment: Handball ist ein Sport und wir befinden uns in einer einigermaßen freien Wirtschaftsordnung. Angebot und Nachfrage regeln die Mitgliederzahlen und deren ethnische Zusammensetzung ergibt sich daraus.

Ich muss als Handballverein doch nicht speziell auf einige wenige ethnische Gruppen eingehen. Handball ist doch offen und für alle da, eine Bevorzugung gewisser Gruppen wäre ja widersinnig und würde gewissen ethnischen Gruppen eine höhere Bedeutung  als anderen zuweisen. Warum sollte man das tun? Ich denke alle sind gleich?

Integration ist doch eigentlich, jedenfalls in meiner Welt, kein erklärtes Hauptziel des Handballs, sondern der Sport an sich. Ein Handballverein ist ja keine politische Gruppierung, sondern eben ein Sportverein.

Ja, natürlich überspitze ich, und natürlich ist mir klar dass man aus Marketingsicht heraus eine Zielgruppensegmentierung durchführt. Aber ich behaupte, dass die ökonomische Argumentation nur ein Vorwand ist, politische Ziele durch die Hintertür einzufordern.

Monokausalität als Dogma

Zudem: Hier ist nur ein einziger Grund als alleiniger Treiber des Geschehens angeführt: Die ethnisch Deutschen kümmern sich zu wenig, sie vernachlässigen sträflich ihre Integrationsbemühungen für Menschen mit Migrationshintergrund, womit eigentlich aber Türken und Araber gemeint sind wie wir immer wieder im Beitrag sehen werden, und nicht etwas Schweden oder Dänen.

Der WDR weiter:

Von den Experten (ab wann darf ich mich eigentlich so nennen?) wurde auch die Bildsprache als Ausgrenzungstatbestand angeführt. Wenn man nur blonde Menschen sähe, wirke es wie eine in sich geschlossene Gruppe, sagte die – Obacht – blonde Professorin Börgräfe. Weiter ging es zur Nationalmannschaft des Handballs als Aushängeschild, hier gäbe es nur einen Spieler mit Migrationshintergrund und zwar aus Polen.

Dazu Dogan: Die Nationalmannschaft müsse das Spiegelbild der Gesellschaft sein, und es gäbe da nur blonde Köpfe, wenig schwarze Köpfe, er sähe im Handballbetrieb nicht den Wunsch, dies zu ändern. Dies löse, im Vergleich zum Fußball, keinen Reiz aus, dem Handball zuzuschauen.

Vom Sport zur politischen Veranstaltung

Ja sind wir hier denn beim Handball oder auf dem Laufsteg? Geht es jetzt um spannende Spiele oder multiethnische Models? Man stelle sich vor, ich würde laut aussprechen, in meiner Straße wären mir zuviele Schwarzköpfe. Ohne Worte.

Aber blonde Köpfe gehen ja garnicht. Wie kann man nur soviel Verachtung gegenüber anderen zeigen? Fliegt der blonde Pole jetzt aus der Mannschaft?

Und Moment: Wer legt hier denn fest, Handball müsse ein Spiegel der Gesellschaft sein? Das heißt ja anders gesagt in der Denke des politisch-medialen mainstreams so wie ich ihn aus meiner Erfahrung heraus interpretiere: In diesem Sport müßten die Spieler anhand ihres prozentualen Anteils an der Bevölkerung in den Mannschaften vertreten sein.

Den Spiegel der Gesellschaft so festzulegen, ist zum einen Willkür. Ein Spiegel der Gesellschaft könnte ja auch anhand der Leistungsfähigkeit einzelner Gruppen erstellt werden. Welch bösartig kapitalistischer Gedanke von mir.

Und zum zweiten: Das Ganze ist Quotensozialismus – nicht die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit im Sport sollen maßgeblich sein, sondern politische Vorstellungen einer multikulturellen Gesellschaft.

Nicht Fähigkeit und Einsatz, sondern Geburtsadel sollen entscheidend sein. Es müssen Menschen aufgrund ihrer Haut- und Haarfarbe als auch ihres ethnischen Hintergrundes bevorzugt werden. Kompetenz wird eher unwichtig. Die Gnade der richtigen Geburt wird entscheidender für eine Karriere. Es ist das gleiche Prinzip wie bei Frauenquoten in Vorständen.

Richtig: Das ist eine Bevorzugung aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit, Haut- und Haarfarbe, und das widerspricht dem Grundgesetz und ist Rassismus. Zu Ungunsten der ethnisch deutschen Aufnahmegesellschaft. Und wenn ich mir die Haare schwarz färbe, darf ich dann bleiben? Wohl kaum.

Achja: Und müßten wir dann im Fall der Deutschen Nationalmannschaft im Fußball nicht mal nachrechen, ob noch genug Deutsche vorhanden sind in Relation? Und müßten wir dann nicht auch über Italiener, Spanier, Dänen etc. reden, die ja auch in Deutschland vertreten sind?

In Wahrheit geht es in dieser Debatte nie um Spanier, Schweizer, Italiener, Schweden oder Polen. Es ist die Hintertür, mit der man ins Haus einfallen will. Man bekommt die Gewissheit, wenn man zwischen den Zeilen lesen kann: Es geht um Schwarze, Araber und Türken. Punkt.

Genau aus diesem Grund sind Integrationsminister ja auch oft nicht mehr deutsch im Sinne der ehemaligen indigenen Bevölkerung. Sie betreiben Klientelpolitik für Ihre eigene community. Denn wollte man die Integration zum Nutzen der deutschen Urbevölkerung vorantreiben, so wären Integrationsminister vielleicht eher deutsch im „reaktionären Sinne“ – also Kartoffeln.

Das Feigenblatt

Um dem Zuschauer wissenschaftliche Seriösität und die mögliche Existenz einer Multikausalität vorzugaukeln, erlaubte man sich ein kleines Feigenblatt: Man erwähnte die Möglichkeit, kulturell wäre Handball nicht so interessant bei den Zuwanderern und dass man die Leute abholen müsse. Damit hatte man sogleich alles wieder relativiert und den Deutschen als Quelle der Schuld ausgemacht, der ja offensichtlich nicht genug „abgeholt hatte“.

Niemand im Video führt Beweise dafür an, auch nicht die angeblichen Experten, dass die Situation durch den Mangel an Integrationswillen der Deutschen entsteht. Wo sind die wissenschaftlichen Quellen für diese Schlußfolgerung? Gibt es Statistiken die dies hergeben, gibt es wissenschaftlich belastbare Befragungen hierzu?

Nein. Es verbleibt die pure Behauptung als Beweisführung. Es ist das inhärente, latente Vorurteil des bösen Deutschen, des Rassismus in der Mitte der Gesellschaft. Des ewigen Trägers von Schuld. Es ist die Leugnung einer Verantwortung, die beim Migranten oder ganz anderen Umständen liegt.

Es herrscht die typische und wenig wissenschaftliche  Monokausalität in der Welt des WDR vor – der Deutsche bemüht sich zu wenig. Und zwar der ethnische Deutsche, nicht der Deutsche mit Migrationshintergrund! Dass der Einwanderer sich bewegen könnte oder sollte, wird von vornherein nicht in die Betrachtung mit aufgenommen.

Dabei könnte man auch fragen, ob kulturelle Barrieren eine große Rolle spielen, oder eine andere Mentalität, oder vielleicht die Zugehörigkeit zu ärmeren Einkommensschichten. Oder die Tendenz mancher Gruppen zur Abschottung gegenüber anderen Ethnien oder religiösen Gruppen.

Warum heiraten die meisten Türken oder Menschen mit türkischem Hintergrund in ihrer eigenen türkischen Gruppe?  Warum wählen die meisten Türken in Deutschland Erdogan, also einen Antidemokraten, wenn sie doch angeblich so sehr in unsere  Gesellschaft und ihre Werte, also u.a. Grundgesetz und Demokratie, integriert sind?

Ist es vielleicht einfach so, dass z.B. Türken und Araber oder Deutsche mit einem solchen Migrationshintergrund, von ihrer Mentalität und Historie her keinen Bezug zu Handball haben? Und wäre das nicht völlig ok? Warum muß man diese nun künstlich in den Handball zwängen? Wollen diese Gruppen das überhaupt? Wären sie nicht schon da, wenn sie es wollten?

Und Handball ist nur eines vieler Felder. Die genannten Gruppen spielen z.B. im Musikbereichen wie Metal oder Darkwave oder in Hobbies wie Larp fast keine Rolle. Um ein paar Beispiele zu nennen. Vielleicht haben sie ganz simpel einfach keine Lust darauf. Müßten wir da nicht auch den Spiegel der Gesellschaft per Quote einführen? Hier wird die Absurdität deutlich: Jemanden in einen Musikgeschmack hineinzudrängen, mutet recht sinnfrei an. Gleiches gilt eben auch für Handball.

Wäre es nicht gerade zu anmaßend zu behaupten, es läge daran, dass der Deutsche ausgrenzt, allein schon durch sein Aussehen? Also selbst ohne seinen Willen, nur dadurch, dass er existent ist bzw. sichtbar mit seinen manchmal blonden Haaren? Was ja schon wieder ein Vorurteil darstellt, schließlich sind nicht alle Deutschen blond. Eine Verallgemeinerung, die man sich als Deutscher über andere Gruppen nie erlauben dürfte.

Der Rest des Beitrages

Der Rest des WDR-Videos beschäftigte sich dann mit dem Ziel, multikulturelle Mannschaften zu schaffen. Als wäre das beschlossene Sache und das Hauptziel des Handballbundes. Die Nutzung eines türkischen oder  arabischen Migrationshintergrundes  z.B. bei Nationalspielern als  Anreiz zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund wurde mehrfach als  Beispiel genannt. Deutschland hinge international, was multikulturelle Mannschaften angeht, hinterher.

Auch hier die Frage: Warum muss das Vorbild im Sport den gleichen ethnischen Hintergrund aufweisen? Wenn die Integration so gut liefe von Seiten der Neubürger wie immer behauptet wird, so müßte doch auch der ethnisch Deutsche ein Vorbild sein. Ist er aber nicht.

Irgendwas am Deutschen stimmt also nicht, verhindert seine positive Anziehungskraft aufgrund seiner ethnischen Gruppe und seines damit verbundenen Aussehens und eine Identifikation mit ihm. Oder anders: Deutsch ist in Relation irgendwie weniger wertig. Wieso?

Eigentlich muss man den WDR für eine solche Verzeihung gequirlte Scheiße dankbar sein. Ich hätte aber auch einen anderen Fall als den WDR wählen können.

Zum Kern: Warum kann man so offensichtlich deutschenfeindliche Aussagen im öffentlich rechtlichen deutschen Rundfunk, der ja neutral informieren sollte, überhaupt hören?

Für die Antwort ist es wichtig ist, tiefer in den Kaninchenbau zu steigen um die Wurzeln der Probleme freizulegen.

In den Kaninchenbau hinein

Und damit kehre ich zu Fjordmans Eingangsthese zurück und schließe mich seinen Darlegungen im Wesentlichen an.

Die Wahrheit ist wohl: Multikulturalismus und Antirassismus als auch die political correctness sind im Kern in Wirklichkeit anti-weiß, anti-blond, anti-europäisch und insbesondere anti-deutsch.

Und diese Einteilung entspringt nicht meiner persönlichen Einstellung oder Sichtweise über die Menschen der  Welt, überhaupt nicht. Nein, sie wird mit Gewalt an mich herangetragen, ja mir aufgezwängt.

Es ist meine persönliche Erkenntnis, dass uns als Indigene der Stempel der Minderwertigkeit durch angebliche historische Schuld und ethnische Zugehörigkeit gleich einer Geburtsschande aufgedrückt wird.

Als könnte jemand von uns verantwortlich für die Taten der Vorfahren sein. Stolz auf die Vorfahren zu sein spricht man uns ständig ab, weil wir keinen persönlichen Anteil an deren Leistungen hatten. Doch für eine historische Verantwortung weil wir Deutsche sind, dafür reicht es noch immer bei Frau Merkel.

Neuerdings soll dies ja auch für Migranten gelten – die Absurdität ist grotesk. Und auf dieser Denke basiert ein regelrechter Hass auf das Eigene.

Wie begründe ich diese These des Rassismus gegen die Eigenen?

Nun. Es ist dieses „der Osten ist zu weiß“ von Anetta Kahane, das „es gibt kein deutsches Volk und damit keinen Volksverrat“ von Habeck“ und dieses „Deutschland du mieses Stück Scheiße“, oder dieses „ich schäme mich deutsch zu sein“, welche diese Einteilung der Welt in schlechte blonde gebückte Weiße und den Rest der Menschheit  hervorruft. Diese Dichotomie aus den bösen und kapitalistischen Eroberern und den edlen ausgebeuteten Wilden.

Es ist dieses dieses „nie wieder Deutschland“ und das „Bomber Harris do it again“ welches die eigene Nationalität ausgelöscht sehen möchte, gleich einem Selbstmörder. Wer sich je mit der Feuerhölle Dresdens auseinander gesetzt hat, erschaudert bei diesen Aussagen, die eine emotionale Kälte, eine Unmenschlichkeit und einen absoluten Vernichtungswillen widerspiegeln.

Es ist diese besondere historische Verantwortung, die Angela Merkel uns anheim stellt, als wären wir „Moral-Arier“, die höhere ethische Standards aufwiesen als alle anderen und damit wieder einmal besser wüßten, was für die Welt gut ist. Die moralisch Erhabenen eben, die über den anderen thronen. Wir lernen es auch nicht.

Es sind ein Flüchtlingspakt, ein Migrationspakt und eine EU-Resolution namens „Die Grundrechte von Menschen afrikanischer Abstammung“, die dogmatisch als Ursache für alles Schlechte immer alleinig den Europäer sehen, niemals aber den Einwanderer. Der frühere Kolonialismus und unser aller latenter Rassismus der Mehrheitsgesellschaft machen uns immerwährend schuldig und zwingen uns geradewegs dazu, alles politisch umsetzen zu müssen, was unsere politische und mediale Kaste uns in ihrer Weisheit diktiert.

Es ist ein Walther-Steinmeier, der sich in der Gedenkstätte Yad Vaschem am 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Ausschwitz gänzlich gegen die deutsche Sprache entschied. Er begrüßte die Anwesenden auf Hebräisch und sprach danach englisch weiter. Er habe den verbliebenen Opfern ersparen wollen, die Sprache der Täter hören zu müssen, war die Begründung.

Das ist wieder das ewige Bekenntnis, Deutsche wären alle und alleinig Täter gewesen. Auschwitz als wesentliche Identitätsstiftung. Und irgendwie sind wir eben immer noch schuldig und verantwortlich. Und wir stehen, wie oft erwähnt wird, insbesondere für Israel in der Pflicht.

Ich weiß, das klingt bitterböse, und es heißt nicht dass ich Geschichtsrevisionismus betreiben oder Gräueltaten relativieren will. Doch ist es genau diese pathogene Mentalität, die uns zu Anhängern eines Schuldkultes macht. Wir waren und sind aber kein Tätervolk, denn das wäre ein Determinismus. Und diese krankhafte Haltung ist der Grund, warum ein Björn  Höcke nicht „Denkmal der Schande“ sagen durfte. Es würde an den Grundannahmen des deutschen Flagellanten-Kultes rühren. Es ist Blasphemie.

Unsere Verantwortung ist nicht historisch

Unsere Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen auf der Welt resultiert doch aber nicht aus einer besonderen Historie, sondern aus der moralischen Überzeugung des Individuums und der Gesellschaft, was falsch und was richtig ist. Mit diesem ethischen Maß müssen wir alle anderen gerecht behandeln und bewerten, und nicht einige wenige mehr als andere. Ansonsten wäre unsere Moral relativ. Und wie wäre denn die Moral von Nationen, die unsere historische Erfahrung nicht gemacht haben? Wäre sie denn dann anders, vielleicht weniger streng?

Es ist auch dieser Yasha Mounk mit seinen in den Tagesthemen berühmten nun folgenden Worten, der uns die Notwendigkeit einer Transformation der deutschen Gesellschaft aufzeigt: Zitat: „dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.“ Es ist dieses Dogma bereichert werden zu müssen, weil man scheinbar selbst  zu arm ist, koste es, was es wolle. In Worten: Blut und Tränen.

Kein grüner Politiker geht zu Erdogan und verlangt von ihm: In deiner Fußballmannschaft müssen ab jetzt mehr blonde Spieler mit Migrationshintergrund eingesetzt werden. Niemand kritisiert, dass die ein großer Teil oder vielleicht sogar die Mehrheit der Brautmodengeschäfte in Berlin von Türken betrieben wird. Niemand kritisiert, dass in Boxclubs oft überdurchschnittlich viele Türken trainieren. Niemand verlangt von Japan oder China, ihre Nationalmannschaften mit verschiedenen Ethnien zu durchmischen. Niemand verlangt, little italy oder chinatown mit Weißen oder Schwarzen zu besiedeln.

Aber für uns, da soll es gelten.

Europäischer Multikulturalismus als Krankheit

Unsere Interpretation von Multikulturalismus verkauft sich immer als der Weisheit letzter Schluß mit einem absolutistischem Anspruch auf Wahrheit, moralische Überlegenheit und Durchführung.

Er bedarf der Gewalt, denn er stellt einen unnatürlichen Zustand für den Menschen dar, der für das stabile soziale Zusammenleben meist die Ähnlichkeit, nicht aber den übergroßen Unterschied sucht. Denn wäre der Multikulturalismus allen anderen monoethnischen Gesellschaften überlegen wie immer propagiert wird, so müßte er im Sinne eines best practise global die führende Gesellschaftsform sein.

Ist er aber nicht. Statt dessen muß er massiv beworben werden, z.B. mit Plakaten oder Werbungen, in denen die Eltern schwarz und weiß sind. Oder per Indoktrination an Schulen, wie es z.B. über die Plakate der „Schule ohne Rassismus“-Organisation geschieht. Dinge, die sich von selbst verkaufen weil sie überlegen hochwertig sind, muss ich aber nicht ständig bewerben.

Aber: Gleich und gleich gesellt sich gern, sagt ein altes Sprichwort. Ich erinnere mich noch, wie eine Kommentatorin, ich glaube bei der EM, die multikulturelle (deutsche) Mannschaft euphorisch als quasi überlegen feierte und lobte. Und dann schied die Mannschaft aus. Die Realität ist ein unerbittlicher Gegner der Träumer und Ideologen.

Der Multikulturalismus negiert in schöner Regelmäßigkeit kulturelle und religiöse Unterschiede und, ja, auch, dass es Inkompatibilitäten zwischen Kulturen geben kann. Er propagiert, dass mit dem Überschreiten einer inzwischen fiktiven Grenze der Wandernde seine Sozialisation hinter sich läßt und sich völlig wandelt. Das ist Zuwanderungs-Taylorismus, der Mensch als materieller Faktor, als Werkstück, das man beliebig formen kann.

Er muss nur in Arbeit kommen und die Sprache lernen und etwas Bildung erhalten und schon ist er deutsch wie jeder andere und alle Probleme lösen sich auf. Das ist nicht nur lächerlich, sondern widerspricht auch wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Bildung der Persönlichkeit.

Der Multikulturalismus ist eine nicht zu hinterfragende Ideologie, die von der Inquisition der Multikulturalmönche durchgesetzt wird. Dazu bedient man sich den Methoden der Gewalt z.B. durch die Antifa oder der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Repression.

Der Altar, auf dem wir opfern

Auf seinem Altar sollen wir die großen Opfer unserer Zeit bringen: Den traditionellen Nationalstaat, die dominant ethnisch, kulturell und sprachlich verwurzelte und gewachsene historische Volksgemeinschaft, unsere vorhandenen oder erarbeiteten oder geerbten Ressourcen, unsere Souveränität, unsere Identität, unsere Sprache usw.. Und unsere Kinder und Frauen.

Ich erinnere mich noch, früher, da sagte man noch Worte wie Ausländer oder Asylant. Heute sind es Menschen mit Migrationshintergrund oder Flüchtlinge. Die Sprache zu beherrschen war immer das Ziel von Diktaturen.

Multikulturalismus als Negativ des Faschismus

Der Multikulturalismus stellt, wie bei einem alten Fotoapparat, das Negativ-Bild des Faschismus der Hitlerzeit dar: Damals war das fanatisch angestrebte Ziel die reine und unverfälschte Rasse, der Arier, der blonde Deutsche, die unbefleckte Nationalität als Gegenstand kultischer Verehrung. Der Fremdrassige galt oft als das minderwertige Wesen, das man entrechten und entmenschlichen durfte.

Der Multikulturalismus dagegen strebt in einem geradezu religiösem Eifer nach der Entnationalisierung, maximalischer ethnischer Vermischung, der Abschaffung von Volksgemeinschaften und Grenzen und forciert den Kulturrelativismus.

Der gleiche Faschismus und die gleiche Tyrannis wohnen ihm inne, nur mit anderem Vorzeichen. Der gleiche Vernichtungswille ist zugegen, nur diesmal nicht gegen andere Völker, sondern gegen sich selbst. Diesmal ist der Blonde der Untermensch. Ich erinnere nur an den Spot „das Arierreservat“. Es ist der Wunsch nach Auflösung, nach dem Aufgehen in anderen, vielleicht mit dem Gefühl, die alte Schuld damit zu tilgen.

Er entmenschlicht genau wie der Faschismus, indem er IBler als Ungeziefer darstellt, die Opposition als Menschenfeinde und Antidemokraten brandmarkt, den gesellschaftlichen Ausstoß Andersdenkender forciert, die wirtschaftliche Repression vorantreibt und jene, die das Recht brechen, gewähren läßt, weil sie das politisch angeblich richtige Ziel verfolgen etc..

Er löscht im Falle facebooks jeden, der den Namen Sellner, Sellerie oder Maddin Söllner oder ähnliches postet, rigeros weg. Letztes Jahr traf es in dieser Weise Tommy Robinson. Ja, er entwürdigt und entmenschlicht, weil er mit brutaler Gewalt versucht, die Erinnerung an die Existenz dieses Kritikers zu tilgen, als würde es ihn nicht geben, weil es ihn nicht geben darf. Der, dessen Name nicht genannt werden darf. Die virtuelle Auslöschung. Der Unmensch. Der Unberührbare. Ein Pariah.

Und nicht nur ihn, sondern gleich alle mit, die Ihnen kennen und erwähnen. Es hat etwas von einem Mafiafilm. „Erst töte ich dich, dann deine Familie, und dann jeden den du kennst.“

Wer wird der nächste sein? Werden wir irgendwann die Namen von Kritikern des Multikulturalismus nur noch hinter vorgehaltener Hand flüstern, wenn irgendwann das virtuelle Löschen zum –

realen Auslöschen wird? Wer denkt ich übertreibe, halte sich den Fall Magnitz vor Augen. So fern sind wir dem nicht mehr.

Der absolute Wunsch ist vorhanden, sich mit anderen Völkern aufzufüllen, weil man diese aufgrund der eigenen Minderwertigkeit als hochwertiger ansieht. Immer unter dem Vorwand, die Rentenkassen zu füllen, die Schuld der Vergangenheit abzutragen oder anderen Menschen helfen zu müssen, egal wie ökonomisch und moralisch absurd es ist.

Es ist der permanente Versuch, das eigene pathogene Verhalten vor der Welt und besonders vor sich selber zu verbergen. Ja, wir sind krank. Es ist das Helfersyndrom in Vollendung, es ist das, was Schulz von Thun als den „selbstlosen Stil“ bezeichnet. Alles hergeben bis zur Selbstaufgabe.

Es scheint, als wären wir unfähig, unsere gesunde Mitte in Europa zu finden.

Ja, Multikulturalismus in Europa ist pathogen, er ist antiweiß, antideutsch, antieuropäisch und mindestens im deutschen Handball antiblond. Er ist zerstörerisch und für die meisten indigenen Gesellschaften wahrscheinlich tödlich.

Er ist der große Austausch, egal wie oft es geleugnet wird oder wie viele Menschen, die wie ich die Stimme erheben, gelöscht werden. Es ist eine Sache der Statistik, zu berechnen, wo unsere Politik uns hinführt, wenn sich die wesentlichen Faktoren nicht verändern.

Und das müßte der Multikulturalismus nicht sein. Ich bin kein Feind von anderen Kulturen oder Völkern. Hätten wir Gesellschaften, in denen, und ich nenne eine völlig willkürliche Zahl, 5 % Fremde bei uns leben würden, Fremde, die ausgewählt sind und uns wahrlich bereichern, so hätte ich nichts dagegen. Und es wäre mir egal, ob sie am Ende deutsch sein wollen oder nicht.

Es müßte der kulturelle Austausch auf Augenhöhe sein, und es wäre eine verkraftbare Zahl für eine Integration. Ich will mich nicht abschotten, sondern jenen, die es verdienen, das besondere Privileg gewähren, zu einer Gemeinschaft dazuzugehören.

Und da fallen mir sofort mehrere Menschen und auch mehrere youtuber ein, für die dies gelten müsste (die jenigen wissen schon, dass sie gemeint sind). Dazu gehört aber, das Eigene zu achten und wertzuschätzen, und das ist eben nicht das Gleiche wie Ausgrenzung oder Chauvinismus, wie gern behauptet wird.

Das ist aber etwas völlig anderes, als in Selbstverleugnung die europäischen Gesellschaften über die Demographie willentlich aussterben zu lassen.

Fazit

Dies alles ist eine bittere Erkenntnis, für die ich lange gebraucht habe. Aber: Machen wir nicht den Fehler wie die Klimapropheten, die uns den Weltuntergang herbeirechnen, weil sie einfach alle anderen Faktoren außer dem CO2-Ausstoß fixieren, also ceteris paribus arbeiten.

Auch unsere Zukunft als Deutsche ist, so hoffnungslos es erscheinen mag, kein Determinismus. Wir können von jetzt an statistisch die Lage prognostizieren. Dennoch wissen wir nie, welche Faktoren noch zum Tragen kommen morgen oder übermorgen, die wir nicht kennen oder erahnen.

Zukunft ist niemals linear.

 

Geräusch eines haltenden Autos am drive-in:

Service-Kraft: Guten Abend. Sie wünschen?

Besucher: Ich hätte gern einen heißen Becher Zensur, und einen strike zum mitnehmen.

Service-Kraft: Hm, ich weiß nicht, ob noch strikes da sind.

Besucher: Hm, sonst… geben sie mir einfach eine Kanallöschung zum mitnehmen.

Service-Kraft: Ich schau mal nach, was ich machen kann.

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