Bericht zur Demo vom 30.05.2020 am Waterlooplatz (Wir wachen auf Hannover)

 

Am 30.05. fand am Waterlooplatz in Hannover eine weitere Demo von „Wir wachen auf Hannover“ unter dem Motto „für Freiheit und Grundgesetz“ statt.

 

Vorab war in den sozialen Netzwerken der Waterlooplatz als Demostandort diskutiert worden. Mancher wünschte sich einen zentraleren Ort in der City. Die Veranstalter wollen allerdings was die Teilnehmerzahl angeht wachsen und wählten daher den Waterlooplatz als Veranstaltungsort.

 

Perfektes Wetter

Bei strahlendem Sonnenschein begann die Demo. Ich schaute mich um und stellte (so glaube ich jedenfalls) fest: Es waren trotz oder gerade wegen (?) des Wetters etwas weniger Teilnehmer als die Woche davor anwesend.

 

Ich gebe zu: Ich hatte darauf gehofft, mehr Teilnehmer zu sehen, denn die Telegramgruppen wachsen beständig, d.h. mindestens auf diesem Wege sollten doch auf Dauer mehr Menschen zusammenkommen. Wie es sich bei facebook etc. verhält, weiß ich nicht. Der Youtube-Kanal hat jedenfalls noch eine Menge Potenzial nach oben.

 

Doch Wachstum benötigt Zeit und Unterstützer.

 

Müdigkeit?

Ist hier vielleicht auch ein Ermüdungseffekt zu erkennen? Auch wenn ich positive Impulse aus den Demos ziehe – ich bin die 4. Woche am Start gewesen, die Zeit und Energie muss man übrig haben. Die Orga mit ihrem unermüdlichen Einsatz leistet hier daher Großes – muss sich aber für die Zukunft überlegen, wie sie einen langen Atem entwickeln kann.

 

Aufgeben dürfen wir jetzt auf keinen Fall! Jeder bringt nächstesmal eine Person mit!

 

Gegenproteste eher mau

Wenigstens die Antifa-Proteste zeigten deutliche Ermüdung. Diesmal gab es keine laute Störung, keine Besetzung des Platzes. Die Antifa – diesmal ein zahnloser Tiger.

 

Präsent waren sie dennoch, so auch die Partei „die Partei“ die ein Banner zeigte mit „Impfgegner zwangsimpfen“. Ach Gottchen, wie lustig. Die Antifa selbst zeigte den Schriftzug „make feminism a threat again“. Davon abgesehen dass diese Aussage doch recht Gewaltaffin erscheint, hatte sie nichts mit der Demo zu tun.

 

Das ist das große Problem, welche ich neben der Gewaltbereitschaft mit der Antifa habe: Die meisten von Ihnen sind Sprechpuppen, die ohne Bezug zur vorliegenden Realität ihre Parolen absondern und völlige emotionalisiert durch die Überzeugung der eigenen moralischen Überlegenheit auch nicht zuhören.

 

Da lobe ich mir diejenigen , die z.B. mit einem Schild „wir müssen reden“ am Rand standen – so muss es sein – her mit dem Dialog! Vielleicht finde ich nächstesmal Zeit, eine Diskussion zu führen.

 

Die Inhalte der Demo

Doch zu den Inhalten: Das Programm war wieder angenehm bunt. Eine Meditation wurde abgehalten, die manche tief berührte, andere nicht begeisterte. Aber das ist eben Stärke und Schwäche eines vielfältigen Programms zu gleich, und nicht alles muss jedem gefallen. Hauptsache, man ist da, klärt und auf und – wächst.

 

Dann gab es eine mehr oder minder spontane Darbietung eines sehr schönen selbstgeschriebenen Kanons begleitet durch Geige und Gitarre. Das Publikum sang mit – dies könnte eine Art Hymne werden, die man dauerhaft etablieren könnte glaube ich.

 

Denken wir an klassische politische Bewegungen der Geschichte – Musik gehörte immer zu Protestbewegungen dazu, wie man z.B. an Joan Baez oder Bob Dylan sehen kann. Hier gibt es sicherlich noch eine Menge Potenzial unter den Teilnehmern. Und was die Antifa vom Band kann, das können wir a. besser und b. live!

 

Denn das ist ja auch die Stärke der „Wir wachen auf Hannover“ Demos – es ist meiner Ansicht nach keine Veranstaltung der großen berühmten Redner, sondern eher eine Graswurzelbewegung. Hier spricht das Volk. Manchmal in emotionalen Bildern, manchmal in simplen lebensnahen Beiträgen, manchmal in pointierten Reden.

 

Das Leben ist das, was wir alle daraus machen. Wir warten nicht auf jemanden der uns das Essen serviert, wir kochen selbst!

 

Die Reden zeigten diesmal zum Teil sehr klare und keinesfalls konfliktscheue Aussagen, die die Dinge auf den Punkt brachten, was mir gefiel.

 

Dabei folgte alles der Leitlinie „friedlich und überparteilich“. Dies stellt für mich den Schlüssel für das Gelingen dieser Bewegung dar. Laßt die Politik mal eben draußen. Sucht die Gemeinsamkeiten, nicht die Unterschiede. Über Politik diskutieren kann man ja später nochmal.

 

Wir sehen uns Samstag.

 

Das Video der Orga (der Schnitt ist von mir) finsdet sich hier und später auch bei mir

 

Habet Mut!

 

Und hört mein Lied für die Demo!

 

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