Corona Chronicles I – Neulich beim Einkaufen – der ganz normale Wahnsinn

 

Ich weiß, es ist schwer für viele andere Menschen um mich herum, aber: Ich kann das selbstständige Denken einfach nicht lassen.

 

Im Baumarkt

So auch neulich beim Einkaufen im Baumarkt. Ich war auf dem Wege, eine einzige Bambusstange zu kaufen. Natürlich mußte ich dafür einen Einkaufswagen nehmen. Und natürlich paßte die Bambusstange nicht so auf den Wagen, dass ich sie nicht festhalten mußte – geschenkt.

 

Im Laden liefen alle wie immer mit dem Maulk… ähm dem Mundschutz herum. Allerdings fiel mir auf: Das Personal trug keine Masken. Das Personal stand auch in Gruppen von vier Verkäufern zusammen und redete miteinander – Mindestabstand war nicht gegeben.

 

Während die tumbe Masse der Einkaufenden dies nicht in Frage stellte und sich weiterhin hinter ihren Masken versteckte, regte sich in mir Widerwillen: Ihr wollt mich doch verar…. dachte ich.

 

Der Trotz in mir

Ich setzte die Maske ab.

 

Es war ein befreiendes Gefühl, nicht nur wegen des einfacheren Atmens. Es war das prickelnde Gefühl, etwas Verbotenes zu tun. Doch niemand interessierte sich dafür. Weder die Maskenäffchen noch das Personal.

 

An der Kasse angekommen, wurde der Wahnsinn noch getoppt. Die Kassiererin, natürlich ohne Maske, stand an ihrer Kasse, die zur Hälfte mit einem improvisiertem Plexiglas versehen war. Als die Kunden vor mir mit ihrem Wagen voll Waren an der Kasse ankam, trat die Verkäuferin mit dem Handscanner heraus, und zwar ganz nah an die Kunden heran, um die Waren zu scannen. Nochmal: Ohne Maske!

 

Emotional disorder

Vielleicht bin ich etwas sensibel, aber mich belastet es, wenn ich das Gefühl habe, um mich herum ist der Wahnsinn ausgebrochen. Und anderen Kunden in diesem Markt hinter mir: Sie starrten wie betäubte Kühe vor sich hin und merkten – nichts. Stellten auch keine Fragen. Sie liefen wie eine Herde Lemminge einfach mit. Nicht denken. Nichts sagen.

 

Doch ich – ich kann das nicht.

 

In der Drogerie

Einen Tag später ging ich bei DM einkaufen mit meiner Familie und meiner 93 Jahre alten Oma. Das Personal trug weder an der Kasse noch im Laden Masken.

 

Leider hatte meine Oma ihre Maske vergessen, was ich selbst nicht gesehen hatte. Eine Verkäuferin kam gleich angeschossen und maulte meine Oma an, als wäre sie eine 14-jährige. Meine Oma verließ dann eingeschüchtert den Laden.

 

Es reicht!

Ich wurde jetzt gallig. Ich entgegnete der Verkäuferin, sie würde ja auch keine Maske tragen. Sie entgegnete irgendetwas von das Personal an der Kasse und wollte wohl auf das Plexiglas hinaus. Ich fiel ihr ins Wort und sagte ihr, dass auch alle Mitarbeiter, die ja wild im Laden herum liefen, keine Maske tragen würden. Sie sagte dann, Mitarbeiter müßten laut Gesetz keine Maske tragen, ich aber schon. Ich sagte ihr: “Sie wissen aber schon, dass das unlogisch ist, oder?“ Sie entgegnete: “Ich hab´ das Gesetz nicht gemacht.“

 

Achja, das Gesetz. Ich hätte anfügen können, dass wir unter den Nazis auch Gesetze hatte. So für dieses und jenes. Aber ich sparte es mir.

 

Hier ist eben das Problem: Wir haben verlernt, Fragen zu stellen, selbst kritisch zu denken. Verantwortung zu übernehmen. Wir haben vergessen, dass Gesetze von Menschen für Menschen gemacht sind. Und dass der eigene moralische Kompaß nicht dahinter zurückstehen sollte.

 

Was die meisten Menschen hier zeigen, ist Kadavergehorsam. Und genau deshalb hat es in Deutschland zwei große Diktaturen gegeben.

 

Das genügte mir. Ich ließ sie stehen und ging ohne Maske einkaufen. Auch trat ich so an die Kasse. Niemand sagte etwas. Denn das hatte ich ja gelernt.

 

Die tumbe Masse stellt kein Fragen – in diesem Fall war es mal für etwas gut.

 

 

P.S. Ich werde mir jetzt ein Attest holen, um diese Maske loszuwerden.

 

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