Home / Allgemein / Offener Brief an meinen Karateverein

Offener Brief an meinen Karateverein

image_pdfimage_print

 

Liebe Karatekas und Vereinsmitglieder

 

Mein Name ist Marc Salzmann, er wird dem ein oder anderen bekannt sein, dem ein oder anderen aber auch nicht, denn ich bin in den letzten Jahren nur dem Koryu-Uchinadi gefolgt, habe aber eigentlich mit Karate in Seelze 1988 im Oktober angefangen. Den Verein habe ich selbst jetzt in der Corona-Arbeitslosigkeit ohne am Training teilzunehmen freiwillig immer finanziell durch meine Beiträge unterstützt, weil er mir am Herzen liegt.

 

Doch jetzt werde ich schweren Herzens kündigen – und darum geht es in diesem offenen Brief an euch alle – bitte nehmt euch die Zeit und lest ihn.

 

Seit geraumer Zeit hatte ich geplant, wieder bei euch im Goju-Ryu anzufangen, um meine Wurzeln nicht zu verlieren. Aus bekannten Gründen war dies nicht möglich – und wird wohl auch nicht mehr möglich sein!

 

Ich bin quasi gezwungen zu kündigen.

Denn ab Oktober wird man von mir von Regierungsseite ab einer Inzidenz von 35, einem gesunden Menschen, abverlangen, dass ich einen Covid-Schnelltest ablege (oder vielleicht sogar einen teureren PCR-Test). Dieser wird mich Minimum ca. 20 € kosten. Ich kann mir schlichtweg dann das Training weder als lizensierter Karatetrainer, noch als Teilnehmer leisten – und ich will es so auch nicht.

 

Warum ist das so?

Ich bin nicht geimpft gegen Covid – gegen so ziemlich alles andere schon.

Als Ökonom bin ich sehr rational unterwegs. Produkte am Markt schaue ich mir erst ein paar Jahre an, wie sie laufen. Die meisten Produkte weisen Kinderkrankheiten auf, die Flop-Quote liegt, wie ich als Marketingberater weiß, hoch. Der normale Konsument bekommt das nur meist nicht so mit, da er eher die Produkte in den Regalen sieht, die es geschafft haben, nicht aber jene, die in der Versenkung verschwinden.

Im Falle einer Covid-Impfung gibt es keine langjährige Etablierung am Markt, da es sich um ein innovatives Produkt handelt, dass mit bisherigen althergebrachten Impfungen nicht vergleichbar ist. Ich fürchte daher, dass ich keinen Nutzen, sondern vielleicht sogar einen Schaden an meiner Gesundheit nehmen könnte.

Dass der Produzent uns sagt, alles wäre sicher, ist kein Grund für Vertrauen, denn das sagen Produzenten immer – sind aber aktuell nicht bereit, dafür die Haftung zu übernehmen. Warum, wenn doch alles so sicher ist?

Zudem ist das Risiko in meiner Altersklasse nahe 0, dass Covid für mich ein echtes Risiko darstellt (wird aber laut Focus in der Bevölkerung in der Gefährlichkeit bis zu 32x mehr überschätzt). Als Ökonom wiege ich Nutzen und Risiken ab – in diesem Fall habe ich mich gegen den Impfstoff entschieden, denn ich sehe keinen Nutzen, wohl aber die Gefahr jetzt bereits bekannter (wie z.B. Thrombosen, wohin gehend ich auch vorbelastet bin) oder sogar noch unbekannter Risiken. Dies ist meine persönliche Meinung, ein 70jähriger mag zu einem anderen Schluss kommen.

Nun mag man sagen, Angst vor der Impfung ist ein schlechter Ratgeber, „du musst mal deine Angst überwinden“ – aber gilt dieses nicht andersherum genauso für die Angst vor Covid? Ist es nicht die kollektive Panik, die uns seit bald 2 Jahren irrational handeln lässt?

 

Druck ausüben – das neue Medienecho

Nun haben die Politik und ein Großteil der Medien beschlossen, man müsse Menschen wie mir, die eine rationale und freie marktwirtschaftliche Entscheidung getroffen haben, „Druck machen“, mein „Leben müsse unangenehmer werden“ (OB in Rostock), nicht geimpft zu sein „müsse wehtun“ (N-tv), die Mehrheit dürfe unter „Faulheit nicht leiden“ etc.. Ja, selbst von einer „Pandemie der Ungeimpften“ (N-tv) ist die Rede. Es wird ein Kübel Schuld ausgekippt über die Nichtgeimpften. Mir wird also sozusagen durch die Blume gesagt: „Dein Leben machen wir zur Hölle – willkommen in der Isolation“. Oder auch: „Es gibt nur eine richtige Meinung – und du hast die Falsche.“

 

Unser Grundgesetz und der freie Markt

In einer freien Marktwirtschaft und einer Demokratie sollten die Entscheidung und der Schutz des Individuums im Vordergrund stehen. Das ist es ja, was unser Grundgesetz z.B. von anderen Verfassungen auf der Welt unterscheidet – es setzt bei der Würde des einzelnen Menschen an und nicht an der Wohlfahrt eines ominösen Kollektivs. Die Historie in Deutschland hat uns deutlich gezeigt, was passieren kann, wenn man nicht am Individuum, sondern an etwas wie der „Volksgesundheit“ ansetzt.

 

Sozialer Ausstoß

Nun werde ich faktisch also mangels finanzieller Ressourcen bei entsprechender Inzidenz fast vom kompletten gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen – sogar zusätzlich mit dem Wink der Politik versehen, gegen „2G“ wäre nichts einzuwenden. Und ob das Einkaufen oder der Beruf später hinzukommen, ist noch nicht bekannt.

Die Begründung ist zum einen, dass ich andere gefährde, wenn ich nicht geimpft bin. Dies ist faktisch falsch – neueste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Geimpfte das Virus auch weitergeben. Zudem wäre ja jeder Geimpfte laut des offiziellen Narrativs abgesichert, wenn er geimpft ist – wo liegt also das Problem? Zumal ich mit jeder anderen Krankheit die ich nicht akut bemerke wie Grippe, Schnupfen, Magen-Darm, zum Training gehen kann – das interessiert nicht. Das moralische Argument ist damit hinfällig.

Zum anderen wird verlautbart, man könne ja nicht die Kosten meiner Person und meiner „Verweigerungshaltung oder Faulheit“ für das Gesundheitssystem allen anderen anlasten. Ja, es wurde mehrfach sogar gefordert, dass Leute wie ich bei einer Triage als letzter drankommen sollten – oder anders: Bei einer Überlastung des Gesundheitssystems (die es niemals, nicht mal ansatzweise gegeben hat, wohl aber die Schließung von 50 Krankenhäusern in der Pandemie!) sollte man mich sterben lassen. Ja, sterben lassen. Ich bin ja selber schuld. …doch auch ich zahle solidarisch mit meinen Steuern in das Gesundheitssystem ein und finanziere nicht nur Therapien für Krebserkrankte, Raucher, Alkoholiker usw., sondern bezahle ebenso für einen sogenannten experimentellen „Impfstoff“, egal von welchem Produzenten!

Habt ihr euch mal gefragt was passiert, wenn ihr euch beim Karate verletzt und z.B. ins Krankenhaus müsst? Oder beim Handball? Oder beim Freeclimbing? Oder beim Motorradfahren? Hat jemals jemand zu euch gesagt „für euch sollte man nicht das Krankenhaus zahlen bei dem gefährlichen Hobby“? Gleiches gilt für Menschen die Rauchen, Alkohol trinken, fettleibig sind etc.. So zu argumentieren, zerstört unser solidarisches Gesundheitssystem.

 

Kollektive Ächtung von Menschen und Entzug der Grundrechte für alle

Millionen von Menschen werden jetzt akut stigmatisiert, ausgegrenzt, als Gruppe abgewertet und moralisch kriminalisiert. Man spricht von Verweigern, Säumigen, Egoisten, Gefährdern, davon dass die Gesellschaft nicht unter ihnen leiden dürfe. etc.. Das hatten wir schon einmal.

Zudem entzieht man ihnen dauerhaft die Grundrechte, denn niemand spricht darüber, wann Ungeimpfte ihre Grundrechte zurückerhalten. Selbst Geimpften gibt man sie nicht zurück – ein einmaliger und juristisch eigentlich nicht möglicher Vorgang, denn Grundrechte gelten immer! Deshalb heißen sie ja Grundrechte! Und das schreibt selbst die BILD.

Zu den Ungeimpften: In diesem Fall sind es 32 Millionen Menschen. Sicherlich sind diese 32 Millionen nicht alle Verweigerer, Leugner, Egoisten, Aluhutträger etc.. Und selbst wenn, es wäre egal. Dennoch stößt man sie sozial aus – und das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Denn der Herbst kommt erst noch und nach der Wahl mögen die Dinge noch ganz anders aussehen.

Und das alles, obwohl andere Länder wie GB, Dänemark, Schweden etc. zeigen, dass es anders möglich ist.

 

Warum schreibe ich das?

In meinem Leben ist der „Do“ ein wesentlicher Teil geworden – dazu gehören Werte wie Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, kritisches Denken, Hilfsbereitschaft, Mut, Durchsetzungsfähigkeit, Etikette und Verantwortungsbewusstsein, um nur einige zu nennen. Werte sind die Grundlage unseres Charakters und verpflichten uns in unserem Handeln.

Hanshi Nöpel hat immer betont, dass es um die Verbesserung des eigenen Charakters geht – ich nehme das sehr ernst.

Kant hingegen hat gesagt „sapere aude“, sei kühn im Denken. Oder anders: Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Gehe in die Eigenverantwortung. Und das versuche ich. Ich mag mich irren, aber ich kann dennoch nur meinem „Do“, meinem Weg, meinen Werten, meiner persönlichen Ethik und meinem Bewusstsein für Verantwortung folgen. Und wenn ich glaube zu erkennen, dass große Gefahr droht, so muss ich es laut sagen. Ich fühle mich dazu verpflichtet, selbst wenn die Welt mich auslacht. Weil ich die Entscheidung so getroffen habe.

 

Ich kann deshalb nicht schweigen.

 

Warum ist das möglich?

Es passiert nicht, weil die Politik es so entscheidet. Es passiert nicht, weil die Medien es sagen. Es passiert nicht, weil es in einem Gesetz steht.

 

Es passiert, weil wir alle schweigen und mitmachen. Weil wir es zulassen. Und auch das hatten wir schon einmal.

 

Ich schweige nicht.

 

Und was ist mit dir?

 

 

Es grüßt euch zum Abschied

 

Marc Salzmann

office@marc-salzmann-marketing.de

Check Also

Könnt ihr es hören?

Jetzt mit Video hier   Könnt ihr es hören?   Könnt ihr es hören, wenn …

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Follow

Follow this blog

Get every new post delivered right to your inbox.

Email address

Zur Werkzeugleiste springen