Was kann ich tun? Wege in den legalen Widerstand Teil 1

 

„Wenn ich auch nicht viel von Politik verstehe, und auch nicht den Ehrgeiz habe, es zu tun, so habe ich doch ein bisschen ein Gefühl, was Recht und Unrecht ist, denn dies hat ja mit Politik
und Nationalität nichts zu tun. Und ich könnte heulen, wie gemein die Menschen auch in der großen Politik sind, wie sie ihren Bruder verraten um eines Vorteils willen vielleicht. Könnte einem da nicht manchmal der Mut vergehen? Oft wünsche ich mir nichts, als auf einer Robinson-Crusoe-Insel zu leben.“ Sophie Scholl

 

Sapere aude

Das obige Zitat spiegelt für mich eins wider: Auch wenn dutzende Experten in dutzendentalkshows uns überzeugen wollen, dass wir die Welt und die Dinge in ihr nicht wirklich verstehen – dass wir diffuse Ängste oder Vorurteile haben, die uns vom Pfad der Tugend abbringen – nichts ist so wertvoll wie der eigene Verstand!

Jeder von uns kann die Realität mit seinem Verstand, seinem eigenen moralischen Gewissen und seiner Lebenserfahrung erfassen. Wir brauchen niemanden, der uns die Welt erklärt. Dies ist ja gerade das „Sapere aude!“, welches Immanuel Kant uns hinterlassen hat. Ich erweitere hier frei: Habe Mut, dich deiner eigenen Wahrnehmung zu bedienen und dir selbst zu vertrauen. Du spürst, was falsch ist! Nutze, was dir gegeben ist und denke nach!

 

Was kann ich tun?

Was kann man tun, wenn man für sich feststellt hat, dass irgendetwas im Lande katastrophal schief läuft? Und zwar etwas, bei dem es nicht nur um ein Randthema handelt, sondern um etwas, was die eigene Existenz oder die Existenz der eigenen Kinder, ja des ganzen Volkes in Frage stellt?

Viele scheitern wohl an dieser Frage und verzweifeln. Auch ich wusste anfangs nicht, was ich tun sollte. Nichtsdestotrotz kam für mich irgendwann der Punkt, an dem ich wusste, dass ich den Rubikon überschreiten würde, ja musste!

Dieser Artikel und die folgenden Texte sollen Wege aufzeigen, sich aktiv in den demokratischen Widerstand einzubringen. Sie sollen Mut machen und auch ermutigen, das eigene Schicksal in die Hände zu nehmen. Und dabei nur legale Möglichkeiten aufzeigen. Dies bedeutet z. B., Aktionen vorher bei der Stadt anzumelden etc..

 

Drei Säulen

Ich skizziere im folgenden drei Säulen die aufzeigen sollen, was überhaupt möglich ist. Die Säulen sind Informationskrieg, Aktionen und Krisenvorsorge (genannt der Tag X).

1. Informationskrieg

v Schreiben: Artikel, Leserbriefe, Kommentare

v Informationen selbst suchen

v Eigener blog/vlog

v Guerrilla Marketing

v Flash mobs

v Vorträge und Seminare

v Social Media

v Viral Marketing

v Flyer, Flugblätter etc.

v Kleidung

v Speakers Corner

v Gespräche mit anderen

v Kettenbriefe und ähnliches

v Informationsstände

v Erstellung von Argumentationshilfen

v Vernetzung zur besseren Eigeninformation

 

Ziel: Informationshoheit widergewinnen und anderen den Weg zeigen

2. Aktionen

v Guerilla Marketing

v Parteipolitik

v Grundrechte einfordern und nutzen

v Demonstrieren

v Spenden

v Ziviler Widerstand

v Anders wählen!

v Wahlbeobachter stellen

v Vernetzung mit anderen

v Projekt Leuchtfeuer

v Vorhandene Netzwerke nutzen

v Selbstverteidigung trainieren

v Infiltration

v Boykott

v Gemeinschaft und Solidarität aufbauen und pflegen

v Kritik an westlichen Werten üben und das eigene verbessern

v Kultur und Tradition bewahren und anpassen

v Familie stärken

v Die eigene Identität als Person und als Volk erneuern

 

Ziel: Endlich etwas wirklich bewegen

3. Der Tag X

v Vorräte anlegen

v Survival Kenntnisse anlegen

v Geld wandeln, Konten räumen

v Rückzugsorte und Treffpunkte festlegen

v Exil gründen

v Notfallrucksack

v Signalraketen und Pfeifen

v Verteidigungsartefakte

v Knotenpunkte der Organisation festlegen

v Infrastruktur für den Tag x vorbereiten

 

Ziel: Vorbereitung auf Katastrophen, Bürgerkrieg, Apokalypse

Auch bewerte ich hier die einzelnen Wege bewusst nicht. Ich mag einige Ansätze für wenig erfolgversprechend halten, doch ich will hier nichts vorwegnehmen und bin nicht das Maß der Dinge. Ein anderer Leser mag die von mir verworfenen Ideen anders beurteilen.

Was aus dem Sammelpunkt der Möglichkeiten für dich machbar ist, musst du entscheiden! Sei dir gewiss: Eins davon muss „deines“ sein, oder du fügst ein eigenes Teil dazu. Wenn du den Artikel liest und danach nichts tust, so sage ich dir: Du hast dich entschieden, Schaf zu sein statt des Wolfes!

Ein jeder muss für sich selbst prüfen, welches Risiko er bereit ist einzugehen und wo seine Talente oder seine Möglichkeiten liegen, etwas zu tun. Aber: Für jeden gibt es irgendetwas zu tun, und wenn es nur ein Bruchstück des großen Ganzen darstellt.

 

Säule 1 – Informationsarbeit

In Teil 1 des Artikels behandle ich die Säule „Informationskrieg“. Der Begriff ist nicht von mir, sondern u.a. von Martin Sellner geprägt, der in der Identitären Bewegung Österreich aktiv ist. Aber auch bei anderen Autoren findet man ähnliche Worte, die beschreiben sollen, dass ein Kampf um die Informationshoheit stattfindet.

Was hier in Europa heutzutage passiert, passiert auch, weil die Medienlandschaft der Politik meist willfährig in die Hände spielt. Oder anders gesagt, es erfolgt seit Jahrzehnten eine Umerziehung, die Medien fungieren wie Staatsorgane, die Informationen vorfiltern, verändern oder ausblenden bis hin zur Lüge.

Wir sind die Späher, die auf der Hügelkuppe stehen und sehen, was auf den Treck unten an Gefahren zukommt. Und ja, die da unten wollen es nicht hören, denn sie leben in der Hoffnung einer heilen Welt. Sie werden uns vielleicht hassen dafür, dass wir die Wahrheit sagen. Doch es ist m. A. n. unsere Pflicht, sie zu warnen und ihnen Fakten an die Hand zu geben.

Aufzuklären. Unsere eigene Informationshoheit wieder herzustellen und anderen dabei zu helfen, dies auch zu tun. Wir müssen wieder für Ausgewogenheit in der Informationswelt sorgen.

 

Nicht mit dem Kopf durch die Wand?

Aber wir können dies geschickt tun und müssen nicht zwingend mit dem Kopf durch die Wand. Wir können wahrscheinlich nur der Impulsgeber sein, damit sie die Entscheidung zwischen den bunten Pillen treffen können, wie wir es aus „Matrix“ kennen.

Wir sind keine Missionare. Die Erkenntnis muss in den Menschen selbst reifen. Aber wir können der Stein des Anstoßes sein. Und wenn es nur eine geschickte Frage ist, die zum Nachdenken anregt, wie „Wie sollen wir das alles bezahlen?“.

Der Beginn sollte hier immer sein, sich auf alternativen Medien selbst Informationen zu beschaffen. Es ist ein grundsätzlicher Fehler, sich ausschließlich vor den Fernseher zu setzen und sich die Information bringen zu lassen. Diese Information ist automatisch vorgefiltert, weil ja nur ausgewählte Inhalte zum tragen kommen.

Warum sollte mir das z.B. ZDF neutrale Informationen bringen, wenn die Rundfunkräte politisch besetzt sind? Warum sollten die Medien unabhängig berichten, wo es doch immer attraktiv ist für Firmen oder die Politik, über die Informationshoheit die Realität zu verändern und zu steuern und solche Kanäle (wie Presse, Radio, Fernsehen) für sich einzunehmen oder aufzukaufen?

Selbst bei einem gutmeinenden Sender sitze ich schon in der Informationsfalle. Dennoch sollte man neben der eigenen Recherche auch immer die mainstream-Presse beobachten, um zu vergleichen und Argumentationsgrundlagen zu erkennen. Das geht besonders gut, wenn auf alternativen Medien eine Information weit früher bekannt ist, als in der mainstream-Presse. Köln 2015 ist ein gutes Beispiel dafür.

 

Schreibe selbst!

Eine einfache Möglichkeit ist es, aufklärende Texte zu verfassen oder seine eigene Meinung niederzuschreiben. Es mag den ein oder anderen erhellen, ihm Mut machen oder ihm zeigen: Ich stehe mit meiner Ansicht ja gar nicht allein da!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Das hilft ungemein. Oftmals kann ich diese Texte auch anonym einbringen, wenn ich das Risiko nicht eingehen kann, meinen Klarnamen zu verwenden. Wichtig ist hier immer, die Fakten zu kennen, um nicht unhaltbare Thesen aufzustellen. Natürlich kann ich dazu auch einen eigenen blog oder vlog (d.h. eine Art persönliches Tagebuch im Internet) verwenden.

 

Guerilla Marketing

Guerilla Marketing klingt zwar martialisch, bezeichnet im Marketing aber nur Aktionen, die schnell und überraschend sind und einen großen Effekt aufweisen. Hierzu ein Hinweis: Die Grenzen zur Legalität können hierbei, je nach Aktion aufgeweicht werden, man sollte sich vor jeder Aktion genau informieren. Ich empfehle, alle Aktionen ausschließlich legal durchzuführen.

Was kann guerilla marketing in unserem Kontext bedeuten? Im einfachsten Fall, irgendwo überraschend ein Banner aufzuhängen und es nach einiger Zeit wieder abzunehmen, wenn nötig. Diese Art Aktionen kommen ursprünglich aus dem linken politischen Spektrum (z.B. bestieg greenpeace das Brandenburger Tor und entrollte große Banner, um gegen Atomkraft zu protestieren), werden inzwischen aber auch sehr stark von der Identitären Bewegung benutzt.

Es muss aber nichts Kompliziertes sein, selbst auf verschneiten Autoscheiben etwas schriftlich zu hinterlassen oder kleine Informationszettel an ausgewählten Orten zu deponieren, ist eine hilfreiche Aktion. Das Thema in seiner Gänze zu beschreiben ist hier nicht möglich, ich empfehle das Thema Guerilla Marketing einfach zu googeln, um sich Anregungen zu holen.

 

Flash Mobs

In gewisser Hinsicht gehörten auch flash mobs zum obigen Punkt. Das bedeutet: Ein paar Leute verabreden sich zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort, um eine Aktion zu präsentieren. Beispiel: Ein paar Musiker treten nacheinander in einer Fußgängerzone aus der Menge hervor, sammeln sich an einem Punkt und spielen für die überraschten Passanten ein Ständchen und verschwinden dann wieder.

Hier ist Kreativität gefragt: Was kann dies in unserem Kontext bedeuten? Beispielsweise könnte man aus dem Nichts heraus mit einer Leinwand, einem Laptop und Beamer auftauchen und irgendetwas zum Thema abspielen und schnell wieder verschwinden. Oder sich sammeln und ein kritisches Lied singen. Oder einen Sprechchor anstimmen. Ein Gedicht vortragen. Was auch immer. Hier ist Kreativität gefragt.

 

Aktionen
Beide Punkte fallen auch in die Kategorie Aktionen, ich habe sie hier aber aufgeführt, wenn die Zielsetzung „Informationskrieg“ ist. In der Kategorie Aktionen könnten auch andere Ziele vorrangig sein (z.B. mediale Aufmerksamkeit). Vorteil ist, dass man so schnell wieder weg ist, dass nicht mit Gegenaktionen wie z.B. gewaltbereiter Antifa zu rechnen ist.

Vorträge halten oder Seminare organisieren oder selbst diese konsumieren, trägt ebenfalls zur Rückgewinnung der Informationshoheit bei. Oder ein einfacher Informationsstand in der Fußgängerzone! Ein wunderschönes Beispiel dafür füge ich am Ende des Artikels ein! Parteien bieten oft auch Stammtische an. Im gesamten social media Bereich können Informationen schnell und weit verbreitet werden. Es kann geteilt und gelikt werden, solange Herr Maas und Konsorten uns noch lassen. Facebook und youtube sind nur zwei Möglichkeiten.

Nutzen wir die Technik! Und holen wir uns selbst Informationen! Und zwingen wir die Medien, ihr Schweigen zu brechen! Köln lässt grüßen.

 

Viral Marketing

Viral marketing nutzt ebenfalls die modernen technischen Möglichkeiten des Internets, d.h. es
wird eine Information mit einem nützlichen Inhalt verknüpft. Darüber soll eine massenhafte Verbreitung, einem Virus gleich, erfolgen. Ein einfaches Beispiel stellt ein schönes Musikvideo dar, welches einen kritischen Text transportiert. Oder ein humorvoller spot, der deshalb geteilt wird, weil alle den Witz mögen.

Auch hier sind die Möglichkeiten unendlich groß, ich empfehle ein Vorgehen analog zum guerilla marketing. Kettenbriefe mit einem politischen Inhalt zähle ich hier einfach dazu, diese werden heute meist per messenger oder email erfolgen.

Ganz ohne Internet ist die Verteilung von günstig gedruckten oder selbst erstellten flyern eine Möglichkeit, die einfach und schnell erfolgen kann. Entweder drückt man diese interessierten Leuten in die Hand, verteilt diese in wohlgesonnenen Kneipen oder steckt sie in öffentlichen Märkten zwischen CDs und Bücher (letzteres ist keine Empfehlung, allerdings habe ich von solchen Aktionen erfahren und sie hier daher aufgenommen). Wer es sich leisten kann (in doppelter Hinsicht), der kann auch entsprechende T-Shirts tragen, um seine Meinung kundzutun oder auf Internetseiten zu verweisen. Möglichkeiten sind Selbstdrucke, IB-nahe Kleidung etc..

 

Speakers Corner

Der Ansatz der speakers corner geht auf den Hyde Park zurück, wo es Tradition ist, dass Leute in der speakers corner frei Reden halten dürfen. Meist nehmen sich die Sprecher eine Kiste oder Trittleiter, um erhöht zu stehen. Die speakers corner in England sah sogar Berühmtheiten wie Marx und Lenin. Diese Tradition wurde auch von anderen Ländern adaptiert.

Für die Mutigen unter uns bedeutet dies: Nehmt euch eine Kiste, stellt euch für 10 Minuten in eine Fußgängerzone und haltet eine Rede in eurer ganz eigenen speakers corner. Es gibt auf youtube Videos von Leuten, die so etwas getan haben. Man sollte sich vorab erkundigen, ob es hier ordnungsrechtliche Beschränkungen gibt.

Auch ist es möglich, einen Informationsstand anzumelden und die Bevölkerung von dort aus aufzuklären. Das ist z.B. bei Parteien oder Organisationen wie Pax Europa Standard. Allerdings wächst hier die Gefährdungslage durch Übergriffe für das Personal ständig.

 

Vernetzung mit anderen

Sich selbst vernetzen ist ebenfalls ein wichtiger Baustein, um mehr Informationen zu erhalten oder zu verteilen oder Aktionen anzuschieben. Eine whatsapp-Gruppe erstellen kann jeder. Ob genannter Messenger die erste Wahl ist, müsst ihr selbst entscheiden. martin Selnnr hat z.B. eine Telegramgruppe, der man beitreten kann, um sicj unabhängig von facebook und anderen zu machen.

Auch Gespräche mit anderen, die sich ergeben, sind eine gute Möglichkeit, argumentativ gegenzuhalten und die Schläfer, die noch nicht verloren (weil ideologisch realitätsverweigernd) sind, zu wecken. Dazu ist es wichtig, Argumentationsleitfäden zu erstellen, um z.B. den typischen Gegenargumenten (z.B. „es sind ja nicht alle so“, „das waren gar keine Flüchtlinge“ etc.) sofort etwas entgegensetzen zu können.

Wichtig ist hier, immer harte Quellen sofort aus dem Hut ziehen zu können. Nichts ist, wissend dass man Recht hat, schlimmer als unterzugehen in der Diskussion, weil man sich schlecht vorbereitet hat. Dies habe ich selbst bei professionellen Politikern gesehen, weil die Gegenseite einfach anzweifelte, dass die von Politiker A zitierte Umfrage existierte und dieser Politiker B keine Quelle nennen konnte.

 

Lesen Sie auch die Fortsetzungen Teil 2 hier,  Teil 3  hier und Teil 4 hier

 

Martin Sellner mit seinem Informationsstand – bis zum Ende schauen!




Die digitale Diktatur wird Realität

Gestern habe ich, sooft ich es vermochte dieses Video geteilt, was ich für glaubwürdig halte. Grund dafür ist auch ein Artikel des Spiegel (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/heiko-maas-will-regulierung-von-internet-konzernen-mit-algorithmen-a-1155570.html), der die potenzielle Möglichkeit des Vorgestellten unterschtreicht.

Wie schon beim Netzwerkdurchsetzungsgesetz will ich allen Menschen die Möglichkeit geben, die Strukturen zu erkennen. Ich möchte mir nicht nachsagen lassen, ich hätte es gewusst und nichts dagegen getan. Und niemand kann später sagen, er habe nichts davon gewusst, wenn ihn solche und ähnliche Artikel erreicht haben. Ich freue mich sehr, wenn Sie als Leser belastbare Quellen, die dieses Video unterstreichen, in die Komentare schreiben.

 

Hier nun der Beitrag:

Der Wanderer




Aus dem Alltag eines Lehrers – ein Erfahrungsbericht – Teil 2

Nach der Begrüßung in der Aula war es Zeit, in Einzelgesprächen den Schülern die freien Ausbildungsplätze vorzustellen. Der Autor hatte einiges an Zeit zur Verfügung, bevor die ersten Schüler zu ihm kamen. Die Namensliste an der Tür zeigte die angemeldeten Schüler. Von 7 Namen konnte einer als deutsch durchgehen. Hm.

Er ging in der Schule und in dem ihm zugewiesenen Raum aufmerksam umher. Überall in der Schule hingen viersprachige Schilder, u.a. mit zwei verschiedenen arabischen Schriften (das ist jedenfalls die Annahme des Autors, der kein Sprachexperte ist) und türkisch. Um die Sprachkenntnisse der Schüler, was die duetsch Sprache anging, schien es also zum Teil schlecht bestellt. Wie der Autor erfuhr gab es auch drei Asylantenklassen. Von daher waren die Schilder ggf. nachvollziehbar.

In seinem Klassenraum beobachtete der Autor die selbst erstellten Plakate an den Wänden. Eines zeigte die Klasse, die hier Unterricht hatte. Der Autor registrierte, dass in der besagten Klasse nicht ein Schüler (!) deutscher Nationalität vorhanden war. Dafür aber Türken, Kurden, Afghanen und Syrer. An den Wänden hing auch etwas, das wie ein Putzplan aussah. Von 18 Namen waren zwei deutsch. Dies alles bestätigte dem Autor das in Teil 1 beschriebene Bild und Gefühl.

Zudem waren an den Wänden Verhaltensregeln niedergeschrieben. Eine davon war: Wir sprechen nur Deutsch in der Schule. Interessanterweise an 5. Stelle, nicht an erster. Die anderen Regeln behandelten Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Ordnung u. a. m. Ein anderes Plakat zeigte aufgemalte Regeln. Nicht Rauchen. In Ordnung. Keine Handys. Ja gut. Keine Pistolen und Messer. Oh.

Es ist nicht so, dass der Autor ein Feind von Regeln wäre. Im Gegenteil. Regeln ermöglichen ein gemeinsames und harmonisches Zusammenleben. Sie haben auch etwas mit Disziplin und Höflichkeit zu tun, etwas, was in der Wertestruktur des Schreibers weit oben steht. Eine Schule, die feste Regeln vorgibt, ist dem Autor lieber als eine ohne Regeln. Oder anders gesagt: Wenn jeder macht was er will, enden wir im Chaos.

In diesem Fall bedeutete dieses Ausarbeiten und Aushängen der Regeln aber etwas anderes. Nämlich, dass es nötig war und ist an dieser Schule.

Es war der Versuch, deutsche Regeln festzulegen für Schüler die (in der Definition des Autors) nicht mehr deutsch waren und sind. Eine Wertekonzept vorzugeben, um eine einheitliche Linie zu bekommen. Positiv, aber befremdlich. Von Deutschen aufgestellte Regeln, die für großteils Nichtdeutsche gelten sollten.

Die Regeln zeigten aber eines deutlich: Wenn es sie gab, dann deshalb, weil sie nötig waren oder man dies zumindestens glaubte. Oder anders gesagt: Offensichtlich war es nicht normal für die Schüler, sich dem für sie oder den Eltern offenen Gastland anzupassen und deutsch zu sprechen. Zudem schien es irgendwann mit dem Rauchen überhand genommen zu haben. Zur Erinnerung: Wir reden hier immer noch von der Klassenstufe 9 (das stand jedenfalls auf einem Plakat im Raum). Und es war offensichtlich zu irgendeinem Zeitpunkt vorgekommen, dass zu viele Waffen aller Art mit zur Schule zu gebracht wurden! Waffen in Schülerhand! Oder dass man dies befürchtete.

Was soll man dazu sagen, wenn eigentlich völlig natürliche Verhaltensnormen offensichtlich eingefordert werden müssen? Wenn die den Schülern eigene Verhaltenskultur sich deutlich von dem unterscheidet, was der Autor noch aus seiner Schulzeit kennt? Die Frage ist auch, ob diese Regeln befolgt und vor allem verinnerlicht werden. Werden solche Regeln den Schülern nur übergestülpt und als lästige deutsche Normen angesehen, so verfallen sie schnell, spätestens nach der Schulzeit.

Im Kombination mit dem, was der Autor später an Zeugnisnoten sah (Tendenz dominant zu Note 3-4), ergab sich für ihn ein düsteres Bild einer zu mindestens zum Teil disziplinlosen und wenig kompetenten Masse an Abgängern ohne gute Sprachkompetenzen. Von den Schülern, die eventuell die westliche Gesellschaft als minderwertig ansehen und ablehnen, ganz zu schweigen.

Gegen eine kulturelle Bereicherung durch Ausländer ist nach Ansicht des Autors nichts einzuwenden, ein solcher Austausch wirkt oft sehr positiv. Das Bild was sich hier aber bietet, ist das eines großen Bevölkerungsaustausches. Und die, die nachrücken, werden oftmals wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt finden oder unsere Rente zahlen, weil Verhalten und Kompetenz zu wünschen übrig lassen. Und vielleicht immer kulturfremd bleiben. Und irgendwann ist diese Masse dann so groß, dass sie ganz demokratisch der ursprünglich angestammten Bevölkerung sagen kann, wo es langgeht. Wer das nicht verstanden hat, der schläft immer noch vor sich hin.

Natürlich räumt der Autor ein, dass diese Schule ein besonders schreckliches Beispiel sein kann. Allerdings existieren genug andere Berichte über Schulen, wo sich ein ähnliches Bild bietet (z.B. in Berlin). Und entsprechend der Geburtenraten wird dieses Bild nicht besser werden, sofern man nicht unterstellt, es würde im Bildungswesen einen riesigen Sprung nach vorne geben. Und auch dann bliebe es dabei: Es findet ein Austausch der Bevölkerung statt und damit ein Verschwinden einer ganzen Kultur.

Etwas, was den Autor zutiefst betrübt.




Schreiben

Wenn mich jemand fragt

Was schreiben denn

Für mich bedeutet –

An einsamen Abenden

Greife ich mir einen Stift

Und heimlich, wenn niemand schaut:

Webe die Seele in das Papier

 

Wanderer, 18.11.1999




Das Arier-Reservat – eine kritische Betrachtung

 

Vor kurzem sah ich das „Rettet die Arier“-Video. Was als lustige Satire daherkommt, hat es meiner Ansicht nach in sich. Doch zum Inhalt: Im Video wird ein Arier, dargestellt durch einen nackten, athletischen blonden Mann mit blauen Augen und Leni-Riefenstahloptik, von zwei Menschenschütern, einem bärtigen Mann und einer schwarzen Frau, „ausgewildert“. Er wird betäubt und mit einem Sender (Halsband) aus einer Kiste in das Reservat (einem Wald) entlassen, indem er sich am Ende mit einer Arierin, einer blonden Frau mit Zöpfen, vor der Kamera „paart“ und den Hitlergruß zeigt.

Warum sehe ich dieses Video als kritisch an? Nun, zuallererst frage ich mich, was die Aussage des Videos ist. Fangen wir mit dem Arier an sich an. Hier ist eine klare Gleichsetzung der Begriffe „Nazi“ und „Arier“ zu erkennen, dies ist mehrfach im Video zu verstehen. Das Video beginnt wie folgt: „Fremde Rassen dringen in den Lebensraum des Ariers ein und bedrohen seine Existenz. Im Heinrich-Himmler-Reservat werden die Arier vor dem Aussterben gerettet.“ Schon hier ist am Namen des Reservates diese Gleichsetzung zu erkennen.

Nun sind die Medien nicht mit Berichten des Aussterbens der Arier gespickt, und auch Pegida oder die AfD sprechen nicht davon. Die Sorge der „Nicht-Mainstreamer“ betrifft die Verdrängung der Deutschen! Ist hier eine Gleichsetzung von Arier = Nazi = Deutscher gerechtfertigt? Ich denke ja.

Nun bekommt das Video einen ganz anderen Einschlag. Schauen wir uns an, was im Video passiert: Der Arier ist klar als Tier definiert, er ist dumm, triebgesteuert und von natürlicher Boshaftigkeit, was man am Hitlergruß am Ende erkennt. Und er ist nackt, also zur minimalen Intelligenzleistung nicht fähig, um Kleidung herzustellen und zu tragen. Er ist aber laut der „Menschenschützer“ ein Mensch. Aber er ist ein niederes Lebewesen, dies ist klar erkennbar. Er erbringt offensichtlich weniger Leistung an Kultur, Zivilisation, Klugheit etc. und lebt durch die Güte der Auswilderer. Die Situation zeigt, wer in dieser Beziehung die Allmacht hat: Der Menschenschützer. Der Arier lebt, weil die überlegene Spezies es in Ihrer Güte will. Er hat nur Existenzberechtigung, wenn sie gnädig ist.

Eigentlich ist er kein Mensch, alles, was hier gezeigt wird, die Nacktheit, das Lächerlichmachen, die sklavenartige Existenz zur Belustigung, zeigt eins: Entmenschlichung. Rassimus.

Doch ist das Video perfide gemacht: Der Arier ist keine abgrenzbare Gruppe in Deutschland, man kann erkennen, dass der Deutsche gemeint ist, doch nur durch die Blume. Festnageln kann man die Macher so nicht. Deshalb halte ich die häufig gepostete Kritik, welche das Gedankenspiel, statt des Wortes „Arier“ das Wort „Neger“ zu verwenden und die soziale Reaktion in den Medien zu vorherzusagen, für richtig, aber nicht als hartes Argument verwendbar.

Spinnt man meinen Gedanken weiter, so hält das Video viele Fragen bereit: Ist es ein Hinweis, dass die Menschenschützerin eine schwarze Frau ist? Dass ihr Partner ein weißer Mann ist, sie also zusammen eine kleine multikultuerelle Gesellschaft bilden die dem „reaktionären Paar“ überlegen ist? Ist es Zufall, dass die Arier Weiße sind? Oder dass die Arier nur noch in Reservaten leben dürfen, da sie verdrängt werden wie im Eingangstext erwähnt? Dass sie nur noch geduldet werden?

Antworten kann ich keine geben – es reicht mir, wenn Sie darüber nachdenken.

Der Wanderer

 




Es sind ja nicht alle so… Eine Analyse am Beispiel Amri

 

Einwanderungsprobleme und Kritikintoleranz

Kritik an der Einwanderung wird gern mit diversen Scheinargumenten beiseite gewischt.

In der aktuellen Diskussion, nicht erst seit dem mutmaßlichen Anschlag am 19.12.2016 in Berlin (mutmaßlich deshalb, weil es in diesem Fall eine Menge Ungereimtheiten gibt), begegnen dem Kritiker der Politik offener Grenzen immer wieder typische Floskeln.

Ein Argument (wenn man es überhaupt so nennen kann), welchem sich Kritiker der aktuellen Einwanderungspolitik meist stellen müssen, ist die „es sind ja nicht alle so“-Entgegnung. Diese trifft den Leser auch in Form der „wir dürfen nicht pauschalisieren“ und der „die Mehrheit ist aber friedlich“-Floskel, meist gleich gefolgt von der „man darf den Rechtspopulisten nicht in die Hände spielen“ und der „wir haben Angst um die Muslime in Deutschland“-Furcht.

Es wird Fall des Terrors in Berlin auch angeführt, der Attentäter wäre kein Flüchtling gewesen sondern Krimineller.

 

Politiker müssen für uns sorgen

Zum einen möchte ich anmerken, dass es für mich eine Frechheit darstellt, wenn die größte Sorge der Politiker ist, dass Rechtspopulisten von einem Anschlag profitieren könnten oder die Gruppe der Muslime in Ihrem Ruf leiden würde. Von Politikern, die dem Deutschen Volke Ihren Amtseid geschworen haben, erwarte ich zuerst Sorge um das aktuelle und künftige Wohlergehen des „Volkes“, gerne aber auch der „Bevölkerung“.

Dazu gehört, gerade bei einem flüchtigen Attentäter, die Sorge um die Möglichkeit weiterer Greueltaten, aber auch die zeitnahe Sorge um bereits Verletzte und Hinterbliebene. Die politische Ebene ist in dieser Lage für mich völlig belanglos, auch der eventuell sinkende Stern einer Religionsgemeinschaft. Es geht hier um Menschenleben!

Sollte hier nicht ein Burgfrieden erforderlich sein? Die Argumentation, Rechtsparteien würden sich im Leid der Opfer suhlen um Kapital daraus zu schlagen, ist nicht weniger oder mehr Wert als die Argumentation, alle anderen Parteien wollten keinen Schaden aus der Situation nehmen, die sie in irgendeiner Weise politisch mitgeprägt haben.

 

Das Mehrheit-Argument

Wesentlich ist mir aber das „die Mehrheit ist friedlich“-Argument. Oftmals wissen die Kritiker der aktuellen Politik nichts darauf zu antworten, weil es in der Aussage nicht widerlegbar scheint. Obwohl sie zu wissen glauben, dass Sie die Wahrheit besser erkennen als die meisten anderen, gehen sie im auswendiggelernten Gegenargument Sang- und Klanglos unter. Dabei weiß es die Gegenseite nicht besser, sie wiederholt nur stumpf die Phrasen, die in den Medien Mantramäßig gedroschen werden.

Eine gute Antwort ist hier: „Richtig!“

Meist wird nämlich versucht, die These zu widerlegen und mit Daten und Zahlen irgendetwas zu beweisen. Doch dieser Weg führt aufs Glatteis, hat doch die eine Aussage nichts mit der anderen zu tun. Richtig ist „Ja das stimmt, aber das ändert nichts an der Zahl der nachweislich vorhandenen Gefährder.“ Oder „ Stimmt, mir geht es aber nicht um die Mehr-, sondern um die Minderheit.“

Denn nicht die Mehrheit verübt den Terror. Unabhängig davon, muß die radikale Minderheit daran gehindert werden, Schaden anzurichten, in welcher Form auch immer. Dies ist auch im Interesse der friedlichen Mehrheit.

 

Die aktuelle Lage

Und was kann, bezogen auf die aktuellen, also „zugewanderten Fälle“, hier helfen? Nun, in einfachster Form bedeutet dies, die Friedlichen von den Agressiven zu trennen, also zu filtern. Das muß auch der Gegenseite einleuchten. Nur so läßt sich der integre Ruf der „guten Leute“ bewahren.

Der Knackpunkt ist: Dies kann zum einen nur durch Kontrolle aller, die nach Deutschland kommen, geschehen. Das ist aber nur über Grenzkontrollen mit allen dazu gehörigen Maßnahmen möglich, oder über ein komplettes Schließen der Grenze, wenn eine Filterung nicht möglich ist. Leute aufzunehmen, von denen man nichts weiß und welche keinen Paß mit sich führen, ist, obiger Argumentation folgend, irrsinnig.

Eigentlich gehört dazu auch die Überprüfung derjenigen, die schon hier sind. Eine Mammutaufgabe, die nur deshalb entstanden ist, weil es die letzten Jahrzehnte niemanden ernsthaft gekümmert hat, die Gesellschaftskompatibilität verschiedener Bevölkerungsruppen auf den Prüfstand zu bringen.

Wer dies alles verneint, ist also bereit, für die Aufnahme der friedlichen Mehrheit Opfer zu erbringen, wenn die agressive Minderheit unweigerlich mit in das Land kommt. Oder anders gesagt, mit den Worten Thomas de Mazieres:“Ja, wir müssen mit dem Terror leben lernen,…“.

 

Politische Ideologie wird zum Dogma

Dies ist mit anderen Worten eine normative Entscheidung, die eine kleine Gruppe Menschen (d.h. Politiker) für alle Bundesbürger trifft. Eine Entscheidung, die möglicherweise über buchstäblich „Leben und Tod“ entscheidet. Ist dies, entgegen anderer politischer Entscheidungen, bei der Tragweite der Situation, wirklich legitim? Diese Frage stellt sich übrigens nicht nur für diesen Fall, sondern auch für die gesamte Installation der multikulturellen Gesellschaft in Deutschland (siehe auch Yasha Mounks “Experimwnrt” hier). Oder der Atomkraft. Oder der Entsendung deutscher Soldaten ohne Uno-Mandat.

Es spielt übrigens keine Rolle, ob jemand als angeblicher Flüchtling, wie der Wolf im Schafspelz, zu uns kommt, ober ob er als Krimineller einfach die offene Grenze ungehindert überschreitet. Die offene Grenze bedeutet im jeden Fall die bewußte „Inkaufnahme“ erheblicher und nicht kalkulierbarer Risiken.

Denn niemand kann zum heutigen Zeitpunkt verläßlich sagen, wieviel Prozent der ankommenden Menschen echte „Gefährder“ sind. Niemand weiß zur Zeit genau, wieviele Menschen wirklich in 2015 zu uns kamen und zu einem großen Teil auch nicht, wer sie sind (und ggf. sogar nicht, wo sie sich aufhalten). 80% der Flüchtlinge können keine Pässe aufweisen. Hand aufs Herz: Würden Sie einen Menschen ohne Identität bei sich im Haus wohnen lassen?

 

Die Gegenseite hat keine harten Argumente

Die jenigen, die nun entgegnen, die bisherigen Geschehnisse wären selten und die Kritik Panikmache, können dies behaupten, aber eben nicht beweisen, da sie sich auf kein Datenmaterial stützen können – es ist schlichtweg nicht verfügbar! Eine harte Prognose ist so nicht möglich.

Wir können allerdings alle „postfaktisch“ sagen, was bisher möglich war: 12-Jährige die Nagelbomben bauen, LKWs die über Weihnachtsmärkte und Menschen rollen, Axtschwinger in Zügen oder Asylbewerber, die sich selbst in die Luft sprengen. Schwarze Männer in Unterhosen, die andere fat tot schlagen. Die Latte verhinderter Anschläge nichtmal erwähnt. Und wir kennen auch den „Stufenplan“ des IS und seine Aussagen zu eingeschleusten Terroristen und seine Anschlagspläne für Europa. Wir wissen um aufgedeckte Lager mit Kriegswaffen in Deutschland.

Und wir wissen, dass es die berechtigte Angst vor solchen Anschägen die letzten 30 Jahre nicht gegeben hat. Wir wissen, dass wir Jahrzehnte in Frieden gelebt haben und dieser Friede nicht erst seit dem 19.12.2016 zerbrochen ist. Die Mahner, die Cassandrarufer, die diese Entwicklung vorhergesagt haben, nun an den Pranger zu stellen, ist infam.

 

Die normative Faktensetzung der Politiker

Dass die Politik diese normative Entscheidung offensichtlich so getroffen hat (inklusive der Oppostion, abgesehen von AfD und Konsorten, siehe auch mein Artikel hier), erkennen wir nicht nur an den Fakten. Auch in der Tatsache, dass ein Terroranschlag, der sich gegen Religion und Staat wendet, noch nichteinmal eine Staatstrauer zur Folge hat. Einen Weihnachtsmarkt in Berlin für den Terror zu wählen, ist ein zweigleisiger symbolischer Akt. Er trifft das Herz Deutschlands in Form seiner Hauptstadt und die Christenheit in ihrer heiligsten Zeit. Es ist ein Angriff, wie er aussagekräftiger kaum sein kann.

Aber bitte keine Überbewertung der Situation, irgendwann sind ja auch Wahlen. Terror gehört wie eine Naturkatastrophe heute zum Leben dazu!

 

Gegenargumente der Einwanderungsfreunde

Natürlich kann man mir entgegenhalten, dass ich die zukünftigen Gefahren ebenfalls mangels Datenverfügbarkeit nicht genau spezifizieren kann. Das ist korrekt. Aber wäre ich Politiker, so würde ich bei Entscheidungen unter Risiko dieses im Zweifelsfall minimieren. Zocken wie manch Banker in der Bankenkrise um der eigenen Ideologie Willen ist hier der falsche Weg.

Es ist die originäre Pflicht eines Politikers, Schaden vom Volk abzuwehren. Dies kann ich beim besten Willen nicht in der aktuellen politischen Landschaft erkennen.

Im Gegenteil, der Überwachungsstaat soll nach Willen vieler Politiker ausgebaut werden. Ob Videoüberwachung im öffentlichen Raum, hatespeech-Verfolgung (siehe hier und hier) bei facebook, Einsicht in whats app oder eine zentrale Kontrollinstanz für fake news: Man möchte an den Symtomen „herumdoktern“ und die Bürgerrchte einschränken. Böse Zungen behaupten gar, dies geschähe, um die Cassandarrufe zu ersticken. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Bleibt nur, mit einem leicht veränderten Innenministerzitat über die aktuelle Situation zu reflektieren:

„Ja wir müssen mit dem Terror sterben lernen.“

Der Wanderer




Betreutes Denken – Der Fall Sieferle und der Spiegel

 

Die aktuelle Lage aus Sicht des Autors

Es ist inzwischen in unserem Land an der Tagesordnung, dass Meinung gelenkt wird und die Medien eine Auswahl dessen wiedergeben, was passiert. Dies zeige ich heute am Beispiel Sieferle.

 

Der Fall Sieferle

Im September 2016 nahm sich der Historiker Rolf Peter Sieferle das Leben. Er hinterließ eine Essaysammlung mit dem Titel „Finis Germania“, welche der Antaios-Verlag veröffentlicht hat.

Seit vielen Jahren veröffentlicht das Branchenblatt „Buchreport“ zusammen mit dem Magazin „Der Spiegel“ eine wöchentliche Bestsellerliste für Belletristik und Sachbücher. Auch Sieferles Werk fand hier und auch bei anderen Plattformen Zugang – die genauen Zusammenhänge der Nominierungen, personeller Konsequenzen etc. spielen für diesen Artikel hier aber keine Rolle.

Der Interessierte Lesermöge sich selbst unter dem link informieren.

Dort rangierte das Buch auf Platz 6 der Bestsellerliste. Bis man sich beim Spiegel entschloss, dieses unerwünschte Ergebnis zu korrigieren und schwupp – war Platz 6 erst leer, dann durch ein anderes Buch gefüllt.

 

Wieso denn das?

Warum, sagt uns die stellvertretende Chefredakteurin Susanne Beyer: Sie betrachtete das Buch als „rechtsradikal, antisemitisch und geschichtsrevisionistisch“ und da sich der „Spiegel“ auch „bei historischen Themen als Medium der Aufklärung“ sieht, wolle man den Verkauf eines solchen Buches nicht befördern. Ob diese Meinung zutrifft, ist hier nicht von Belang und soll hier nicht behandelt werden.

Das was hier passiert ist, bezeichne ich als „Betreutes Denken“.

Beim Spiegel scheint man etwa Folgendes im Kopf zu haben:

„Wir, lieber Leser, wissen was gut für dich ist. Wir wissen, wie die Welt sein muß. Wir kümmern uns darum, dass du nur das Richtige liest. Alles andere wäre ja schädlich für Dich und die Welt. Du brauchst nicht selbst zu entscheiden, dass übernehmen wir gerne für dich.“

Das ist das Gegenteil einer neutralen Berichterstattung. Es läßt mich, den Konsumenten, als kleines dummes Kind zurück, welches erzogen werden muß und keine eigenen Entscheidungen treffen darf. Es raubt mir die Möglichkeit, mein eigenes Urteil zu fällen.

Und der Welt, in der ich lebe, einen Kontext auf Basis eigener Erfahrungen und freier Entscheidungen zu geben. Es manipuliert die freie Meinungsbildung. Es verengt den Blickwinkel auf einen politisch festgelegten Kurs einiger selbsternannter Eliten, welche sich in Ihrer Hypermoral wälzen und sich gegenüber anderen für überlegen halten.

Das alte, deutsche Problem.

 

Realitätsfälschung

Und darüber hinaus verzerrt es die Fakten – denn eine „bestseller“-Liste bemißt sich eben am „selling“, also den Verkaufzahlen. Sind das etwa die fake news, von denen alle reden?

Ich möchte dem Spiegel und allen anderen „Leitmedien“, die sich als Hüter des Rechten und Wahren sehen, einen kleinen Rat mit Hilfe von Schiller geben:

„Sire, geben Sie Gedankenfreiheit.“

 

Der Wanderer




Aus dem Alltag eines Lehrers – ein Erfahrungsbericht – Teil 1

 

Wer ich bin

Der Autor dieses Artikels arbeitet bereits seit vielen Jahren in der Bildungsbranche und besuchte vor kurzem eine Realschule einer kleinen Stadt, um im Rahmen einer Berufsorientierungsmaßnahme die Ausbildungsmöglichkeiten seines Betiebs den anwesenden Schülern näher zu bringen.

Die Erfahrungen und Erlebnisse dieses Abends werden im Folgenden aus der ganz persönlichen Sicht des Autors dargestellt – es ist dem Schreiber ein Anliegen, den Unbedarften unter uns, die nicht die Möglichkeiten haben solche Dinge live und vor Ort zu sehen, einen Einblick in eine andere Welt zu geben. Ein jeder möge sich seine eigene Meinung bilden und den Text aufmerksam und kritisch verfolgen.

 

Was passierte

Der besagte Lehrkörper begab sich nun abends zu erwähnter Schule in der Annahme, es würde sich speziell um einen Abend für Jugendliche mit Migrationshintergrund handeln, welche dadurch besonders gefördert werden sollten. Schon nach kurzer Zeit wunderte er sich über die sehr sehr große Zahl türkisch- und arabischstämmiger Jugendlicher, die durch die Gänge der Schule liefen. Er sagte sich indes, dass dies wahrscheinlich darin begründet war, dass es ja laut Ankündigung ein Abend eben für diese Zielgruppe war – dennoch fragte er sich, was wohl die deutschen Jugendlichen machten, die diese Förderung nicht bekamen….

Der Abend begann mit einer Versammlung in der Aula, auf der ausgewählte Abgänger der Schule über Ihren Berufsweg erzählen sollten. Interessanterweise waren die vier Erzähler alle mit Migrationshintergrund gesegnet, was in diesem Fall ganz klar keine Italiener, Schweden oder sonst etwas meinte, sondern die bereits eingangs erwähnte ethnische Gruppe. Bei der Hälfte der Exschüler handelte es sich ganz klar um keine „allzugroßen Leuchten“, wie man an der mäßigen Sprachfähigkeit und der recht, sagen wir einfachen Verhaltensstruktur, erkennen konnte.

Beispielsweise würde der Autor seinen Beruf nicht vor 500 Leuten und zusätzlich Lehrern mit „ganz chillig, kann man gut was nebenbei machen“ (d.h. Schwarzarbeit war gemeint) anpreisen, aber egal. Zu Gute halten will der Autor dem einen Exschüler aus einem Handwerksbetrieb, dass er Fleiß zeigte und anpries, dass ein jeder mit nur einer Stunde mehr an Arbeit (ob es pro Tag oder pro Woche war, entging dem Autor) die Zeugnisse verbessern könne und dass man mit einem Viererzeugnis garnicht erst im Handwerk anzufangen bräuchte.

Zudem lobte er den Einsatz der Frauen, die sich besser als die Männer einbrachten und erzählte, dass Praktikanten meist nach 2 Tagen wieder gingen, weil es Ihnen zu viel war, mehrfach die Leiter zu benutzen. Er kritisierte diese Haltung sehr und sammelte im Hirn des Autoren insgesamt große Sympathiepunkte. Die anderen 2 Kandidatinnen waren sehr schüchtern und sprachen kaum, artikulierten sich aber klar und in sehr gutem Deutsch. Beide hatten Ausbildungen begonnen, die darauf schließen ließen, dass die beiden zu den besseren Abgängerinnen der Schule gehören mußten.

 

Migration und Schule

Der Schreiber dieses Artikels zählte während der Veranstaltung die Schüler und glaubte, etwa 250 zu erkennen, von denen etwa 15 nicht arabisch- oder türkischstämmig aussahen. Sehr überrascht war er, als er von einer Lehrerin erfuhr, dass hier 500 Schüler saßen, weil es eine strikte Anwesenheitspflicht gab, und dass diese Schüler den kompletten Jahrgang Klasse 9 darstellten und nicht etwa, wie erwartet, eine Auswahl an Schülern!

Der Autor rechnete kurz im Kopf und war etwas betroffen über den ermittelten prozentualen Anteil an Schülern, die wahrscheinlich nicht arbabischstämmisch-türkisch waren und beschloss, sich selbst eine Fehlerquote beim Zählen der Schüler vom Doppelten zuzugestehen. Eine kurze Schätzung der erneuten prozentualen Verhältnisse ließ ihn erschaudern und er erwog, pauschal auf (sicherlich hoch angesetzte) 50 Schüler „hochzugehen“. Die Erkenntnis, dass dann immer noch allerhöchstens 10% dieses Jahrganges deutsche Schüler wären, erzeugte einen sehr bitteren Beigeschmack. (Was sie nicht waren, weil in dieser Minderheit, wie der Autor selbst später in Gesprächen und Bewerbungsunterlagenchecks bemerkte, auch Russen, Polen etc. enthalten waren.)

 

Warum ist das negativ?

Warum eigentlich war dies negativ? Dass Schüler im Schnitt vielleicht dominant mit Migrationshintergund, manchmal leicht flegel- oder tussihaften Verhalten und oft wenig erquicklichen Noten auftraten, konnte er noch hinnehmen (diese Erfahrungen machte der Autor natürlich erst später in seinen Beobachtungen und Gesprächen mit den Schülern und nicht zu diesem Zeitpunkt). Sie waren deshalb keine Menschen, die man weniger achten müßte oder ähnliches. Genaugenommen wären seine Gedanken nicht anders gewesen, wenn die Anzahl der Schüler vor ihm alle Abiturienten gewesen wären. Oder Hochschulabsolventen.

Nocheinmal: Dem Autor geht es hier nicht um die Verächtlichmachung oder Abwertung einer oder mehrerer Volksgruppen – vielmehr ist der Autor tendenziell der Meinung, dass eine jede Kultur erhaltens- und schützenswert ist und aus der Vielfalt der verschiedenen Kulturen der Reichtum der Welt besteht. Tendenziell deshalb, weil aggressive und extrem gewaltbereite Kulturen, die sich der Auslöschung anderer Kulturen verschreiben, sich schwer in das Denkschema des Autors einpassen lassen und eine Ausnahme bilden. Bevor jemand nun den moralischen Zeigefinger erheben möchte, um den Schreiber als islamophoben Rassisten darzustellen, dem sei gesagt: Der Schreiber weiß, diese Strukturen gab es auch in europäischen oder asiatischen Kulturen, um einige Beispiele zu nennen. Kultur wird hier als temporärer Entwicklungszustand verstanden, der sich langfristig verändern kann und nicht als dauerhaftes Datum.

Dem Schreiber dieser Zeilen besorgte es, sich als Minderheit im eigenen Land zu fühlen. Den Austausch dessen, was er als eigenes Volk und eigene Kultur und Sprache empfindet, in aller Deutlichkeit vor Augen zu haben. Und dann den worst case mit 20 oder 30 % germanophopen (wenn es diesen Begriff überhaupt gibt) Schülern anzunehmen und sich die eigene Tochter (zufälligerweise blond) an dieser Schule vorzustellen. Würde sie gemobbt werden? Würde sie den Begriff Deutschland oder deutsch noch verstehen? Würde Sie als Schlampe betitelt werden und körperliche Gewalt erdulden müssen? Bestenfalls natürlich.

Und selbst wenn alles gut liefe und alle nett und höflich wären – würde nicht dann trotzdem der Teil Europas, den man als deutsch kannte, vergehen? Würde sie noch begreifen, dass es ihr Land wäre und die andern nur Gäste und – würde man ihr nicht wahrscheinlich genau das Gegenteil an der Schule erklären auf Lehrerseite? Es geht hier nicht um Minder- oder Höherwertigkeit, sondern um das Aussterben eines kulturellen und sprachlichen Teils, der in Europa hunderte von Jahren wurzelte. Und natürlich, dass eine Mehrheit in demokratischen Systemen immer über die Minderheit dominieren würde, auch wenn Sie aus – der Fachterminus wurde in der Veranstaltung von der Hauptrednerin so benutzt – neu Zugewanderten bestünde. Nichts bleibt für die Ewigkeit.

Das vielbelächelte und von Satitikern ins Lächerliche gezogene Aussterben hatte hier ein Gesicht. Es waren nicht die Menschen, die schockierten, sondern der offene Prozess eines gewollten Austausches der angestammten Bevölkerung. Und die Erkenntnis, dass eine Kultur mit ein wenig Eigenliebe und Selbstachtung, dies nicht zulassen würde. Und auch Politiker mit Herz nicht. Denn diese Schule war und ist kein Einzelfall. Sie ist bittere Realität und zwar Landesweit.

Sie ist für alle zu sehen, die sehen wollen und können und dennoch – soviele Menschen im Umkreis des Schreibers waren offensichtlich mit einer völlig anderen Wahrnehmung gesegnet als der Schreiber selbst, stritten diese Fakten ab oder begrüßten alles oder – verfielen bei dem leisesten Hauch dieses Themas in eine emotionale Abwehrhaltung, die eine Prüfüng der Inhalte nicht zuließ. Die völlige Verleugnung der für alle zu sehenden Tatsachen frustriert den Autor aktuell besonders. Die Erkenntnis, dass die Propganda mit Göbbels nicht verschwand und dass die Jahrzehntelange Beeinflussung der deutschen Bevölkerung zu einem pathogenen Verhalten geführt hat, ist für den Autor erschreckend. Das Wissen, dass man mit kaum jemanden über diese Empfindung reden könnte, ohne annehmen zu müssen, den Job zu verlieren, ebenso. Kundschafter haben einen scharfen Blick, sehen mehr – aber sind meist einsam.

 

Den zweiten Teil und die weiteren Erlebnisse dieses Abends lesen Sie in einiger Zeit hier.

Der Wanderer




Der einsame Wanderer

 

Ich bin der Wanderer zwischen den Welten. Ich sehe Dinge und Menschen. Ich liebe die Epoche der Aufklärung und die der Romantik. Ich bin fähig, zu erschaffen, zu begreifen und zu differenzieren.

Manchmal sehe ich die Lüge. Wenn ich kann, kämpfe ich dagegen an. Dafür dient diese Seite.

 

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Towers of Babylon

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-Towers of Babylon-

26.06.1999