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Lyrik

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Die, die aus der Ferne kommen

  Als der Krieg aus war, kam der Soldat nach Hause. Aber er hatte kein Brot. Da sah er einen, der hatte Brot. Den schlug er tot. / Du darfst doch keinen totschlagen, sagte der Richter. / Warum nicht, fragte der Soldat. Wolfgang Borchert (1921-1947)

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Herbstrauschen

Herbstes Hauch rauscht im Walde Und die Blätter leuchten im Holz Drehen sich leise, sinken zur Erde Brennen im Auge in buntestem Stolz   Jeder Tritt birgt ein Rascheln Und ein Wispern und Flüstern dazu Selbst die Bäume raunen vom Sommer Aber trotz allem – ich fühle Ruh´   Wanderer, …

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Gewitterregen

Die Glut des Tages ist verloschen Gewitterregen tränkt das Land Noch schläft die Wärme in der Erde In Wiesen, Feldern und im Sand   Und in der Dämm´rung feuchter Schwüle Hängt Dampf nun über´m heißen Grund Zuviel der Sonne Hitze ruhet noch darinne In dieser Sommerabendstund´   Wanderer, 22.6.2000

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Metropolis

Es lebt ein Herr in Metropolis Er herrscht über viele Maschinen Er bringt das Licht in die Finsternis Und alle müssen ihm dienen

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Schreiben

Wenn mich jemand fragt Was schreiben denn Für mich bedeutet – An einsamen Abenden Greife ich mir einen Stift Und heimlich, wenn niemand schaut: Webe die Seele in das Papier   Wanderer, 18.11.1999

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