Vernetzung als zentraler Faktor im Widerstand

 

Vor kurzem schlossen sich diverse Youtuber zum sogenannten Youtube-Streik zusammen. Ziele waren u. a. auf die willkürliche Löschung des Kanals unblogd und die allgemeine Zensur hinzuweisen und eine Alternative zum Monopolisten youtube aufzuzeigen, und zwar über das Angebot eines einwöchigen contents auf bitchute und anderen Portalen.

 

Ich möchte einen hieraus resultierenden positiven Aspekt dieser Aktion thematisieren, den ich für besonders wichtig erachte: Die Vernetzung von Aktivisten und Konsumenten. Mit Aktivisten bezeichne ich im Folgenden Medienmacher aller Art wie Blogger, Vlogger, freie Journalisten als auch aktive Menschen, die vor Ort etwas bewegen wie z.B. Gelbwesten, Demonstranten, politische Aktivisten, Kulturschaffende etc..

 

Die Bewegung größerer Gruppen zu anderen Portalen wie z.B. bitchute ist ein Teilschritt des Vernetzungsprozesses wie ich ihn sehe. Vernetzung ist zum einen online z.B. über social media, zum anderen offline, also face to face möglich. Meine These ist, dass die maximale Vernetzung von Konsumenten und Aktivisten nicht ein Marginaleffekt ist, der so nebenher passiert, sondern ein Kernthema der Zukunft darstellt.

 

Eine maximale Vernetzung online wie offline weist (wenn auch verschieden stark) folgende Vorteile auf:

 

Zensurverminderung

Die großen quasimonopolistischen Portale wie facebook, youtube, twitter etc. stehen unter dem Einfluss der jeweiligen staatlichen Gesetzgebungen, wie z.B. in Deutschland des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes. Die staatlichen Regelungen bauen einen starken ökonomischen Druck auf die Firmen auf, die diese zur Risikominimierung und damit zum massiven Löschen der für den Staat kritischen Meinungen führt.

 

Dies führt z.B. im Falle youtubes dazu, dass regelmäßig das grundgesetzlich eigentlich verbriefte Recht der Meinungsfreiheit völlig willkürlich außer Kraft gesetzt wird. Es gab in 2019 diverse Kanallöschungen, auch ohne vorherige strikes, zuletzt konnte man dies an der Kanallöschung unblogs sehen, der auch auf seine Beschwerde hin keine positive Rückantwort erhielt. Einer Zensur zu entgehen ist essentiell, um gültige Narrative zu verändern und metapolitisch zu wirken.

 

Informationszuteilung

Die Vernetzung verschiedener Kanäle, egal ob off- oder online, erhöht die Verfügbarkeit von Information. Dies erlaubt zum einen eine Horizonterweiterung des Denkens, um z.B. neue Strategien zu entwickeln oder in neuen Dimensionen zu denken. Es ist heute für fast jeden Bundesbürger möglich, die Thesen eines Oliver Janich genau wie die Thesen eines Andreas Popp abzurufen und darüber nachzudenken und zu vergleichen.

 

Gleichzeitig bildet ein Plus an Information, steigert Fähigkeiten, ermöglicht den Menschen die Teilnahme an Aktionsformen etc.. Wissen ist tatsächlich Macht und kann auch das Wahlverhalten oder das individuelle Verhalten verändern. Eine erhöhter Informationsfluss sensibilisiert auch für Risiken und erlaubt individuelle Vermeidungsstrategien wie z.B. den Kauf von Pfefferspray.

 

Reichweitenerhöhung

Die Vernetzung erhöht, besonders im Rahmen der online-Medien, die Reichweite von Aktivisten und Konsumenten. Das Internet gilt nicht umsonst als eine der technischen Revolutionen der Menschheit neben der Dampfkraft etc.. Es ist heute möglich, Informationen um die ganze Welt zu senden. Die oben beschriebene Informationszuteilung wird durch die Reichweitenerhöhung signifikant intensiviert. Immer mehr Menschen kommen in den Genuß der oben beschriebenen Vorteile.

 

Zudem gibt es Informationscluster, die durch die neuen online-Techniken viral gehen können und Meinungs- oder Informationsspitzen bilden, die wiederum starke Veränderungsprozesse anstoßen können. Die staatlichen Organe sind in ihrer Meinungshoheit durch die Dezentralität der Informationsproduzenten in Ihrer Führungsrolle und Meinungshoheit bedroht.

 

Die Zensur ist lediglich der Versuch, einen verlorenen Kampf hinauszuzögern. Dies mag optimistisch klingen, wenn wir z.B. an das Narrativ von Chemnitz oder die Entwicklungen in China denken, ist aber wahrscheinlich. Die dezentralen Entwicklungen sind rasant, der Staat hängt immer hinterher. Insgesamt wird bei steigender Vernetzung auch der Machtgrad und die Potenzialität, Dinge zu bewegen, erhöht.

 

Optionswerte

Die Vernetzung generiert nicht nur Information und Mentalitätsverschiebungen. Sie generiert auch Optionswerte, d.h. nicht geplante, zufällige und unerwartete Veränderungsmöglichkeiten. Durch die Kenntnis einer Gruppe im Internet kann ich z.B. bei praktischen Aktionen teilnehmen wie Informationsständen, Armenspeisungen, Demonstrationen, Bürgerwehren etc..

 

Die Vernetzung von youtubern und anschließende Diskussionen ermöglichen neue Strategien wie z. B. den youtube-Streik, der massiv Leute auf eine von vielen Möglichkeiten aufmerksam gemacht hat und die Abhängigkeit vom Monopolisten youtube geschmälert hat. Auch der Aufbau patriotischer Zentren als Gegenkulturbewegung ist eine Möglichkeit.

 

Internationaler Transfer

Man neigt oft dazu, durch eine nationale Brille zu blicken. Man kann sich kaum dagegen wehren, automatisch in den antrainierten Strukturen, framings und Mentalitätsmustern zu denken. Ein internationaler Gedankenaustausch erweitert die Sichtweisen auf verschiedene Themen. Dies gilt natürlich für andere Länder genauso. Eine internationale Vernetzung schafft Wachstum der aktiven communities, ermöglicht in einem starken Maße die Nutzung übernationaler non governmental organisations (ngo‘s), eine Machterhöhung u.a. im Bezug auf die metapolitische Ebene.

 

Gerade Kanäle in englischer Sprache wie z.B. redpill germany leisten hier einen wichtigen Beitrag, weil sie das Lebensgefühl und das Verständnis der Sachlage in den Bereich anderer Länder transportieren. Solcherlei Kanäle bilden Brücken zu anderen Sprach- und Kulturräumen.

 

Metapolitik

Die obigen Punkte ermöglichen entweder langfristig oder revolutionär die Veränderung der Metapolitik, d.h. stark vereinfacht gesagt man verändert vorhandene Narrative um neuen Sinn zu stiften und Kultur-und Denkmuster zu verändern. Die gesellschaftlichen Denkmuster zu verändern ist die Grundlage für ein verändertes Wahlmuster oder für individuelle und kollektive Verhaltensmuster.Veränderte Denkmuster lassen Politiker und Unternehmer andere Entscheidungen treffen.

 

Selbst Revolutionen sind lediglich die Folge von vorgelagerten Prozessen die Sichtweise der Welt betreffend. Beispiele sind die Veränderungen der Ausrichtungen zwischen Individualismus und Kollektivismus in Gesellschaften, oder die Erinnerung an die eigenen ethnischen und kulturellen Wurzeln oder die Unterwanderung der Gesellschaft durch die 68iger. All diese geistigen Veränderungsprozesse prägen oder prägten in der Folge die Veränderung der Realitäten.

 

Portfoliogedanke

In der Wirtschaft ist es usus, ein Portfolio an Wertanlagen zu halten, mit anderen Worten: Ich kombiniere verschiedene Wertanlagen, um mein Risiko zu minimieren. Dies gilt im Kontext einer Zensur und wirtschaftlichen Repression besonders. Die Idee, nur bei den großen Plattformen seine Inhalte einzustellen und auch zu konsumieren, ist ein Auslaufmodell. Die von Kritikern beschworene essentielle Reichweite der Quasimonopolisten ist eine Illusion, weil bei steigender Zensur irgendwann nur noch Katzenvideos und Werbetrailer übrig bleiben, die dem kritischen denkenden Menschen keine Möglichkeit der Artikulation mehr ermöglichen und die Reichweite ad absurdum führen.

 

In Zukunft, so meine These, müssen sich Konsumenten und Aktivisten breit aufstellen und einen Medienmix bedienen. Dies ist auch deshalb wichtig, weil man damit unterschiedliche, eben nicht deckungsgleiche Zielgruppen ansprechen kann. Ist der instagram-User automatisch ein facebookuser? Nicht unbedingt. Nutzen youtuber auch facebook? Auch nicht immer.

 

Zudem ist es möglich, im Zensurfalle auf einer Plattform über die Nutzung der anderen Kanäle die Information über die Zensur weiterzugeben. Sollte der Konsument tendenziell und langfristig mehrkanalig aufgestellt sein, so ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Video, der Text oder was auch immer dennoch mindestens einen Teil der Zielgruppe erreicht oder sogar viral geht.

 

Mehrkanalität bremst die Wirkung von Zensur signifikant, solange der Staat nicht alle Plattformen kontrolliert.

 

Eine maximale Vernetzung offline weist speziell zusätzlich folgende Vorteile auf:

 

Persönliche Beziehungen

Besonders im Netz gibt es ein paar spezielle Probleme: Im Netz gibt es Fake-Profile die einem Sachverhalte vorspielen, Gatekeeper die andere Meinungen hinausdrängen, Stinkstiefel die Diskussionen unmöglich machen, Infiltratoren die Gruppen unterwandern und leaken, Antifa-Spammer die 100 Bilder auf einmal einstellen und den admin in den Wahnsinn treiben etc..

 

Aufgrund der fehlenden persönlichen Nähe, der fehlenden Möglichkeit Menschen näher kennen zu lernen z.B. über Gestik, Mimik, Nase und Geruch etc. liegt ein gesteigertes Risiko vor, sich in Menschen zu irren und damit persönliche Nachteile zu erleiden (z.B. über Vertrauensverrat). Die persönlichen Bindungen mit einem facebook-Freund sind sehr wahrscheinlich geringer als bei einem Freund im „real life“, deabonnieren geschieht daher schnell und einfach und ohne die zwingende Reflexion eines emotionalen feedbacks des Anderen, wie es im wahren Leben wahrscheinlich wäre.

 

Beziehungen im wahren Leben sind wahrscheinlich stabiler, da sie weniger anonym sind und stärkere emotionale Bindungen entstehen können aufgrund gemeinsamer und multisensualer Erlebnisse wie z.B. einer Demonstration, einem gemeinsamen Essen etc.. Kleine Gruppenstrukturen schaffen gerade im Krisenfall Stabilität durch Vertrauen und die Kombination unterschiedlicher Fertigkeiten und Ressourcen. Dies ist z.B. die basis eines jeden Preppers – eine Gruppe.

 

Erreichen anderer Zielgruppen

Es gibt viele Menschen, die entweder technisch nicht für den online-Infokrieg ausgestattet sind oder die sozialen Medien ablehnen. Gerade bei facebook fällt mir dies immer wieder auf. Diese Menschen kann ich nur im wahren Leben erreichen.

 

Praxisprojekte

Der Vorteil der offline-Vernetzung liegt in der potenziell möglichen Ausführung praktischer Arbeiten, denn ein Teil der online- wie auch offline-Vernetzung kümmert sich nur um den Informationskrieg. Hier vor Ort in Gruppen tätig zu werden, ist aber sehr wertvoll, wie z.B. bei einfachen Hilfsprojekten, Prepping, Selbstverteidigungsseminaren, Seminaren, Events etc..

 

Diese schaffen auch eine Sichtbarmachung des Aktivismus in der Öffentlichkeit hinaus aus dem rein virtuellen Raum. Der normale Bürger, der ggf. nicht die alternativen Medien nutzt, kann diese dennoch wahrnehmen. Er kann auch in persönlichem Kontakt besser überzeugt werden, weil dialogisch gearbeitet wird, was im Falle eine Videos auf youtube nicht der Fall ist.

 

Fazit:

Vernetzung bietet sehr viele Vorteile und ist ein zentraler Baustein des zukünftigen Aktivismus im politischen Widerstand. Ich denke, dass die Vernetzung on- wie offline erfolgen sollte und nicht nur auf einer der Ebenen. Diese Kombination schafft auch einen psychologischen Effekt: Man fühlt sich nicht allein und zweifelt nicht mehr an der eigenen Wahrnehmung, man gewinnt Rückhalt.Vernetzung schafft zudem Macht und eine Risikominimierung.

 

Doch ist diese Medizin nicht ohne Gegenwirkungen. Vernetzung kann auch Nachteile aufweisen, wie eine kaum mehr zu managende Informationsflut z.B. durch hunderte von Nachrichten pro Tag in Telegram. Auch unvorteilhafte Außenwirkungen der Vernetzung im real life z.B. durch negative Demonstrationsbilder, die von der Presse bewußt ausgeschlachtet werden, gehören dazu. Auffällige Klientels welche von der Systempresse dankend angenommen werden oder agents provocateurs fallen hierunter. Auch die Verfolgung durch gewaltbereite Gegengruppen z.B. durch Sachbeschädigung, Einschüchterung, Gewalt etc .… sind Risiken der Vernetzung im echten Leben.

 

Die Vernetzung intensiv voranzutreiben, um Reichweite und Stärke zu generieren und den metapolitischen Raum zurückzuerobern erscheint mir als gewichtigste Aufgabe für die Zukunft. Dazu gehört, von nun an mehrere Social Media Portale und messenger zu benutzen, auch als Konsument. Kleine Vertrauensgruppen vor Ort oder auch regionaler Natur für den Krisenfall oder Informationsaustausch zu bilden ist essentiell.

 

Die Zeit für diese Prozesse ist denkbar knapp. Nichtsdestotrotz geben youtuber wie Tim Kellner, Martin Sellner, Neverforgetniki oder Schrang TV durch ihre Größe und Einflussmöglichkeiten Hoffnung. Diese Speerspitzen des Widerstandes abzusichern und auszubauen, gelingt nur durch verstärkte Vernetzungsprozesse.




Neue Serie „retroactive“ Teil I: Gedanken zum Weihnachtsfest vom 20.11.1994

 

Liebe Leser,

heute starte ich eine neue Serie – „retroactive“. Beim letzten Umzug habe ich Texte aus meiner Jugend gefunden, die bisher nur in Papierform existieren. Ich werde sie nach und nach abtippen und veröffentlichen, entweder als Text oder Video. Ich werde sie, bis auf Absätze und Zeichensetzung, nicht verändern.

 

Sie kommen durch die Zeit zu euch, pur und unverfälscht. Mag sein, ich würde heute manches differenzierter sehen oder ausdrücken, oder vielleicht anders denken. Dennoch zeige ich euch, wie ein Jugendlicher einst gedacht hat.  Wir sollen sehen, ob die Texte heute, nach 25 Jahren des Ruhens in einer alten Mappe, noch ihre Wirkung entfallen können.

 

Gedanken zum Weihnachtsfest

 

Weihnachten.

Oft das „Fest der Liebe“ oder die „Zeit der Besinnlichkeit“ genannt. Schon einige Wochen vorher werden wir, wie jedes Jahr, alle mit lustigen Weihnachtsmännern und Adventskalendern darauf eingestellt. Die Reklamen für Weihnachtsgeschenke oder andere, alltägliche Konsumgüter, die mit Hilfe des Weihnachtsfestes attraktiv gemacht werden, laufen schon auf Hochtouren, noch bevor der 1. Advent ins Land gegangen ist.

Schließlich, am ersten Dezember, ist es dann soweit; Ist der Startschuß für das größte Geschäft des Jahres endgültig abgefeuert: Man wirbt, kauft, verkauft. Kurzum, das Geschäft floriert. Wie jedes Jahr.

Fast alle in der Gesellschaft passen sich diesem Trend an. Man übertrumpft sich sogar förmlich teure und immer teurere Geschenke zu kaufen und zu horten. Die Fernsehwerbung zeigt uns, wie man den Weihnachtsabend richtig gestaltet: Mit gewissen Süßigkeiten, die alle Kinder angeblich haben wollen oder mit Kaffee, den die Gäste nur dann trinken, wenn der richtige Name einer gewissen Firma auf dem Etikett steht; Oder mit Alkohol, der sich „Christkindel“ nennt. Weihnachten als lukratives Geschäft.

Und wo bleibt die sogenannte „Zeit der Besinnung“?

Spätestens Heiligabend sieht man es: Zufälligerweise sind die Kirchen, die sonst so gut wie leer sind gerammelt voll, man spendet sogar etwas und Einige geben sich das Gefühl, ihre Wohltätigkeit für dieses Jahr vollkommen ausgeschöpft zu haben. Dabei dient der alljährliche weihnachtliche Kirchenbesuch oft nur noch als Mittel zur Prestige-Erhaltung. Das Gesicht ist wieder einmal mit einer Maske  aus gespielter Menschlichkeit bedeckt, die zu Hause abblättert wie alte Farbe. Man zeigt den neu erworbenen Pelzmantel oder kann mit Bestimmtheit sagen: sehr her. Ich war dort in der Messe, ich bin ein Christ.

Wo fängt Weihnachten an, wo hört es auf?

Geht es dem Obdachlosen am Straßenrand besser, weil einmal im Jahr für ihn gespendet wird? Wo bleibt das wahre Weihnachten, die Zeit der Nächstenliebe, der Fürsorge und der Liebe? Verkauft? Verspielt? Verpfändet? Wo ist das Weihnachtsfest, das beschauliche mit Plätzchenduft und Kerzenlicht. Anscheinend gehören Bescheidenheit und offene Augen wohl heute leider nicht mehr dazu.

Der Herr Jesus, wenn es ihn wirklich einmal gegeben haben sollte, wie ich selbst glaube, würde sich, könnte er das heutige Weihnachten sehen, sicher im Grabe umdrehen. Denn auf dem Fest seiner Geburt sind seine Thesen leider kaum vertreten.

Das wahre Weihnachten lebt nicht von Geschenken, nicht von Protz und Prunk. Das wahre Weihnachten lebt auch nicht im Volumen der Geldbörse. Sicher, auf Geschenke muß man deswegen nicht verzichten. Das soll nicht verlangt werden. Aber man sollte sich doch jedes Jahr der eigentlichen Weihnachtszeit bewußt sein, nein sie bejahen und nutzen. Das wahre Weihnachten kommt nicht aus dem Kaufhaus, nicht aus dem Sonderangebot, sondern aus dem Herzen. Wer das begriffen hat, der sollte danach handeln. Und wenn mich nun jemand fragt, weil ich ihn mit meinem Text verwirrt habe, wann denn nun Weihnachten eigentlich sei, so würde ich ihm antworten:

 

Das wirkliche Weihnachten, also die Praktizierung der Nächstenliebe, sollte das ganze Jahr lang andauern.

 

Einsamer Wanderer, 20.11.1994

 

 




Der alte Sandkasten

 

Eine bittersüße Erinnerung.

https://www.bitchute.com/video/c1fo5YQLXRz0/

 

 




Charles Krüger zum Thema bitchute – must see!

 

Hier gibt es zur aktuellen Diskussion ein seht wichtiges Video. Bitte schaut rein!

https://www.bitchute.com/video/ifJRzSHDES8m/

 




Der Vorwurf der Spendenbetteleiabzocke – eine kurze ökonomische Analyse

 

Der Vorwurf der Unredlichkeit

Im – ich nenne es mal als Annäherung das patriotische Lager – besteht eine dauerhafte Fehde zwischen jenen, die nach Spenden für Ihre Videos oder Arbeit fragen und solchen, die dies als unseriöse Abzockerei, Bettelei und unethischen Schritt sehen, weil er Idealismus mit Geld verbindet.

Ich möchte dies einmal ökonomisch aus Sicht des Konsumenten analysieren.

Nehmen wir 2 Fälle an.

 

Fall A „Welt“ „Bild“ etc.

Fall A beschreibt eine online-Zeitung, bei der der Konsument für Extra-Artikel die er lesen will zahlen muss. Sonst kann er nur den teaser lesen, nicht aber das ganze Werk. Zum Beispiel kostet bei der Welt das sogenannte „Welt-Plus“ 9,99 im Monat. Ähnlich verhält es sich beim „Bild-Plus-Abo“ und anderen. Es existieren auch Zeitungen, die pro Artikel einen Betrag verlangen. Oder nehmen wir an, ich wollte morgens am Kiosk eine Zeitung kaufen wollen.

 

Fall B „unblogd“ oder andere

Hier wird ein content online, z.B. als Artikel oder Video bereitgestellt und ist von Beginn an frei und vollumfänglich zugänglich. Der Anbieter bittet um freiwillige Spenden für die geleistete Arbeit.

Für Fall B gilt in manchen Kreisen, dass dies eine ungerechtfertigte Abzocke darstelle, mit denen z.B. youtuber wie unblogd, dessen Kanal gerade einfach auf youtube grundlos gelöscht wurde, ihre Zuschauer abzocken.

Sven Liebig spricht sogar von Millionen, die gewisse youtuber-Kreise angeblich verdienen, weil die Zuschauer so dumm seien, zu spenden. Vorab – dies ist blanker Unsinn.

 

Die Analyse

Nun, ich will eine sehr einfache Analyse aus Sicht des Konsumenten skizzieren – denn auf den kommt es beim Vorwurf der Abzocke ja an. Für beide Fälle gilt, dass vorher Arbeit geleistet werden muss für Recherche, Logistik, Technik, Videoschnitt (im Falle B) etc.. Für beide Fälle gilt die Konsumentensouveränität, d.h., der Konsument entscheidet frei, was er konsumieren will, anders als bei der GEZ-Gebühr. Beide Anbieter haben durch ihre Existenz im Internet einen werbenden Effekt.

 

Nun, in welchem Fall stellt sich der Konsument besser?

 

Der Konsument im Fall A

In Fall A muss der Konsument erst zahlen, bevor er den Inhalt sehen und bewerten kann, er hat also ein ökonomisches Risiko (wenn auch in diesem Falle ein Geringes). Ggf. ist er mit der Leistung nicht zufrieden, hat aber bezahlt. Dies nennt sich Wirtschaften unter Unsicherheit. Er kann, ist er unzufrieden, nicht zurückfordern. Der Preis ist durch den Anbieter vorgeben. Der Konsument kann sich nur auf den guten Ruf des Anbieters verlassen und kauft ein bißchen „die Katze im Sack“. Ich sage hierzu nur „Relotius“.

 

Der Konsument in Fall B

Im zweiten Fall kann der Konsument kostenlos die volle Leistung nutzen. Er hat kein Risiko, denn auch wenn die Qualität seinen Erwartungen nicht entspricht, hat er zu diesem Zeitpunkt nichts bezahlt. Nach dem Konsum kann er frei entscheiden, ob er einen Betrag spendet. Er kann also zwischen 0 und x wählen, könnte also auch einen qualitativen Inhalt wenn er knapp bei Kasse ist kostenlos konsumieren und zwar immer wieder. Entscheidet er sich zu spenden, so hat er zudem die Kontrolle über Zeit , Frequenz und Preis. Er kann also entscheiden, wann er wie oft in welcher Höhe für die Leistung „bezahlt“. Er zahlt also genau in Höhe seiner Zahlungsbereitschaft, er muss nicht fürchten mehr zu zahlen, als er für die angebotene Leistung z.B. schlechterer Qualität als erwartet bereit wäre zu zahlen wie in Fall A.

 

Zusammenfassung

Der Konsument stellt sich im Falle B, selbst wenn es einen qualitativen Unterschied zur mainstream-Presse geben sollte, immer besser. Der Vorwurf der Abzocke ist daher völliger Unsinn, weil der Konsument in allen seinen Entscheidungen frei und vorab bestens informiert ist.

Vorwürfe wie von Sven Liebig, selbst wenn sie wahr wären, sind irrelevant, weil der Konsument sich besser stellt und immer die volle Kontrolle hat – er muss ja nicht konsumieren. Sollte ein youtuber dabei wirklich reich werden, was vielleicht bei einem Millionenpublikum gelingt, hat der Konsument keinen Schaden erlitten.

Nehmen wir noch ein weiteres Beispiel für meine Kritiker: Eine online-Zeitung stellt ihre Artikel auch komplett frei ein, genau wie im Fall B. Hierzu ist zu sagen, dass dies nur möglich ist, wenn anderer Stelle Geld verdient z.B. über Anzeigenschaltung oder dass der Staat mitsponsort. Dies kann sich ein großes Haus leisten z.B. als Werbemaßnahme, um später Premiumcontent zu verkaufen – ein kleiner youtuber kann dies kaum, da seine Existenz von seiner Arbeit abhängt. Und selbst wenn der Konsument immernoch nicht nicht spenden will, so stellt er sich keinesfalls schlechter. Er hat den einen doppelten Nutzen durch 2 Leistungen von zwei Anbietern erlangt, niemand zwingt ihn zur Zahlung und zum Konsum. Zudem hat er den Nutzen der Meinungsvielfalt erhalten, kann vergleichen, sich besser seine eigene Meinung bilden. er hat also einen Nutzen über die Artikel oder Videos hinaus.

 

Das moralische Argument

Wenn jetzt Leute hingehen und sagen, man dürfe mit dem idealistischem Kampf kein Geld verdienen, dies wäre unrecht, so ist dies eine moralische Entscheidung des Einzelnen, die er anderen aber nicht aufzwingen darf.

Unmoralisch ist es für mich persönlich, anderen für Ihre Arbeit ein Einkommen absprechen zu wollen. Und zudem unbewiesen zu behaupten, es würden Millionen verdient, während man selbst mit seiner Firma an „Patrioten“ Merchandise verkauft und selbst ganz selbstverständlich Einnahmen erzielt. Das ist Heuchelei.

Es ist auch für den Konsumenten schlecht, denn wenn der Medienmacher seinen Lebensunterhalt nicht finanzieren kann, so kann er auch keine Leistung mehr erbringen, weil er dann seine Zeit für eine andere Arbeit aufbringen muss, was den interessierten Konsumenten den Nutzen schmälert und die Meinungsvielfalt verringert.

In meinem Beispiel habe ich gezeigt, dass der Vorwurf der „Spendenbettelei als Abzocke“ nicht haltbar ist. Im Gegenteil, er treibt einen Keil zwischen Lager, die eigentlich auf der selben Seite stehen sollte.

Bitte teilt dies zur Aufklärung, danke. Und kommt in meine telegragruppe: t.me/einsamerwanderer2019

 

Quellen:

https://www.welt.de/weltplus/

https://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/fussball/mario-goetze-zu-hertha-bsc-entscheidet-am-ende-seine-frau-ann-kathrin-66787126,view=conversionToLogin.bild.html

 




Identitas

 

Ein Lied für die Heimatliebenden

Heute zeige ich wieder einen ersten Gehversuch meines Gitarrenlernens – Text und Musik sind natürlich von mir.

Es ist etwas zum Nachdenken… Das Video ist ganz unten als link.

 

Der Text mit den Akkorden:

 

Identitas

a                e        e              a

Aus alter Tiefe rauschen Stimmen

a          e               e                a

Aus alten Zeiten klingt ein Lied

a                 G                G            a

vergangen einst doch nicht vergessen

a             e            G                   a

was uns der Vorfahr´ einst beschied

 

und hohe Bäume flüstern leise

das grüne Schilf es wispert schwach

verborgen nun sind alle Wurzeln

doch ich ich stehe und erwach´

 

Refrain

a                e               G                a

Weißt du noch von welchem Grunde?

a               e               G               a

Weißt du noch von welchem Stamm?

a             e       G                 Fmaj7

Sproßte einst Stund´ um Stunde

a                e                  G               a

von Meeres Strande bis Berges Klamm

C                   G                  a

Dieses Volk dieses Volk dieses Volk 2x

 

Uns selbst vergessen, uns verleugnen

Alle Wurzeln roden mit Stumpf und Stil

Ist das hehre Ziel der grauen Herren

Das mir noch niemals gut gefiel

 

D´rum knüpf´ ich die Bande hin zu jenen

Vergang´nen Zeiten, ob gut ob schlecht

Erkenne mich und auch mein Sehnen

Zu schaffen neu was gut und recht

 

Refrain

a                e               G                a

Weißt du noch von welchem Grunde?

a               e               G               a

Weißt du noch von welchem Stamm?

a             e       G                 Fmaj7

Sproßte einst Stund´ um Stunde

a                e                  G               a

von Meeres Strande bis Berges Klamm

C                   G                  a

Dieses Volk dieses Volk dieses Volk 2x

 

 

Denn wenn man vergißt die eig´nen Wurzeln

Fällt ein jeder Sturm den stolzen Baum

Wer sich selbst nicht liebt ist sehr vermessen

D´rum steht aufrecht folgt meinem Traum

 

Refrain

a                e               G                a

Weißt du noch von welchem Grunde?

a               e               G               a

Weißt du noch von welchem Stamm?

a             e       G                 Fmaj7

Sproßte einst Stund´ um Stunde

a                e                  G               a

von Meeres Strande bis Berges Klamm

C                   G                  a

Dieses Volk dieses Volk dieses Volk 2x

 

Leise ausklingen lassen

a                e               G                a

Weißt du noch von welchem Grunde?

a               e               G               a

Weißt du noch von welchem Stamm?

 

Das Video auf bitchute findet sich hier

 

 

 




heute: Solidaritäts-Livestream beim Digitalen Chronisten zur Löschung vom Kanal „unblogd“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Zeichen gegen die Zensur

Wie ich berichtete wurde aktuell der Kanal von Miro Wolfsfeld (unblogd) einfach gelöscht – es gab keine strikes oder eine Ankündigung der Löschung, sein Einspruch wurde abgeschmettert. Dieses Vorgehen kennen wir ja bereits aus der Vergangenheit von anderen youtubern.

Die Frage die sich stellt ist deshalb, wie es weitergehen soll.

Heute abend wird es daher einen Solidaritäts-livestream mit vielen bekannten Gesichtern (oder Stimmen wie in meinem Fall) auf dem Kanal des Digitalen Chronisten geben. Hier wird das Thema umrissen und auch eine spontane Gegen-Aktion bekannt gegeben. Ich werde wenn mir die Technik keinen Strich durch die Rechnung macht dabei sein.

 

update: Der stream ist nun hier

 

Der Livestream

Der Ankündigungstext des Digitalen Chronisten ist hier nocheinmal zu lesen, der link ist am Ende des Artikels.

DC schreibt:

„Liebe Zuschauer, wir Youtuber haben uns zusammen „gesetzt“ und beraten, wie wir weiter mit der letztlich unhaltbaren Situation auf YouTube umgehen. Zuerst wurde in diesem Jahr ohne Vorankündigung oder Verwarnung der Kanal von Martin Sellner auf YouTube gelöscht, dann der Kanal von Neverforgetniki und letzte Woche ebenso der Kanal von Miró, unblogd. Etliche YouTuber haben mit nicht nachvollziehbaren Verwarnungen oder Löschungen ihrer Videos zu kämpfen. Spätestens seit der Einführung der neuen Richtlinien auf YouTube sehen wir mittel- und langfristig keine Zukunft auf Youtube. Die Zensur wird spürbar angezogen, eine freie Meinungsäußerung ist nicht mehr möglich. Jeder von uns produziert mittlerweile seine Videos mit einer Schere im Kopf. Deshalb sehen wir uns gezwungen, langfristig woanders unsere Videos und Direktübertragungen zu posten. Wir möchten Euch Zuschauer natürlich nicht verlieren. Deshalb veranstalten wir am Montag, 16.12.2019 um 20:00 eine Direktübertragung auf dem Kanal des Digitalen Chronisten. Wir möchten etwas ankündigen und jeder teilnehmende YouTuber gibt ein kurzes Statement ab.“

 

Link zum stream:

 




Einsame Wanderungen nun auch auf Telegram

 

Liebe Gemeinde,

die Tage youtubes sind gezählt, die Löschungen werden immer massiver wie man heute am Kanal „unblogd“ sehen konnte. Also werde ich mich absichern.

 

Ziel meines Kanales

Der Sinn des Kanals ist zum einen Unabhängigkeit von youtube zu gewinnen und der Zensur zu entgehen. Zum anderen will ich alle über meine neuen Videos oder Artikel in Kenntnis setzen können, die mir folgen.

 

…weniger ist mehr…

Allerdings ist die Informationsflut auf Telegram jedenfalls bei mir viel zu hoch. Mancher mag denken „uhhh noch ein channel?“ Aus diesem Grund werden auf diesem Kanal nur selten Inhalte geteilt werden, d.h. nur sehr wichtige Themen oder Gedanken oder eben meine Werke.

 

Der Kanal

findet sich unter t.me/einsamerwanderer2019

 

Abonniert bitte auch meinen newsletter und folgt auf den alternativen Kanälen wie bitchute etc.:

 

Mein Profil auf 1984 (Einsamer Wanderer):

https://19vierundachtzig.com/netzwerk/mitglieder/einsamerwanderer/

 

Das Lyrik-Projekt:

Projektstart: Volkes Seele – bewahrt die Lyrik

 

Instagram (einsamerwanderer2019): https://www.instagram.com/einsamerwanderer2019/?hl=de

 

Youtube (Einsamer Wanderer): https://www.youtube.com/channel/UCSW0BNemazkcvAAKSmAFh-Q?view_as=subscriber

 

Bitchute (Einsamer Wanderer): https://www.bitchute.com/channel/h5BQCMigZftw/

 

Frei hoch 3 (Einsamer Wanderer)

https://www.frei3.de/pinboard/wanderer

 

 

 

 

 

 




Unblogd gelöscht

 

Heute mußte ich mit Schrecken feststellen, dass der Kanal unblogd von Miro Wolfsfeld gelöscht wurde – wie immer angeblich wegen Haßrede. Die Begründung die mir vorliegt fabuliert sich durch den üblichen Dschungel erdachter youtube-Verbrechen wie Hass auf einzelne oder Gruppen, Verherrlichung von Gewalt oder Gewaltaufrufen.

 

Begründung der Kanallöschung von unblogd

 

Wer den unblogd-Channel kennt weiß, dass dies absoluter Unsinn ist. Vielmehr wird hier Kritik an Politikern oder Personen des öffentlichen Lebens zensiert und als Hass dargestellt. Die kritische Meinung zur Politik wird ganz regulär inzwischen weggesperrt oder wirtschaftlich ausgetrocknet. In diesem Fall haben wir eine Kombination aus beidem.

Das Thema habe ich auch im untenstehenden Video schon aufgegriffen.

 

Zudem bedient sich der politische Gegner gern eines simplen Tricks. Irgendwer, nennen wir ihn mal den politischen Gegenaktivisten schreibt einen bösartigen Kommentar, sagen wir mal so etwas wie „J…. ins G…“. Daraufhin meldet er den Kommentar. Da der Kanalbetreiber für die Kommentare haftet, ist der Grund für die Löschung gegeben. Man sieht aber nicht immer sofort einen Kommentar ich bin ja schließlich nicht 24 Stunden online. Die Lösung wäre nur den Kommentarbereich zu sperren.

Miro wird auf dem Kanal des digitalen Chronisten heute in einer Direktübertragung dazu Stellung nehmen. Sicherlich wird an dieser Stelle auch über die Zukunft von youtube als auch alternativer Plattformen oder Vorgehensweisen diskutiert werden.

Abonniert daher seinen Telegram-Kanal. Ich werde mir die nächsten Tage ebenso einen channel zulegen, um flexibler zu agieren.

Ich bleibe dran und berichte, wenn es etwas Neues gibt.

 

P.S. Bitte abonniert meinen newsletter!

Zur Ankündigung des DC geht es hier

Miro ist hier auf bitchute:

https://www.bitchute.com/channel/a7Yw3kJPsQay/

 




Dies ist ein ewiger Artikel 28 – Feuerwehrmann

Immer wieder

Dies ist ein ewiger Artikel. Er hat eine Nummer. Sein Text wird sich nicht ändern bis auf wenige Zeilen. Er wird immer zu dir kommen, wenn wieder etwas besonders Schreckliches passiert ist.

 

Und ich rede hier nicht von den üblichen Messerstechereien oder Grabbeleien oder jetzt „normalen“ Vergewaltigungen, die dieses Land oder andere in Europa im eisernen Klammergriff halten. Sondern:

 

Besonders grausame Fälle von Vergewaltigung. Gewalt. Mord. Terror.

Er wird dich verfolgen.  Dich erinnern. Wird dich betrüben, dir vielleicht auf die Nerven gehen. Dich vielleicht aufrütteln. Vielleicht – anspornen.

 

Was du tun sollst

Immer wenn du diesen Artikel siehst, mache dir einen Strich und schreibe das Datum auf. Zähle die Striche am Ende des Jahres oder in seiner  Mitte. Nimm dir eine Pinnwand oder einen Kalender. Aber vergiss es nicht.

Nimm dir einen Moment Zeit, nachzudenken. Hat es zugenommen? War es früher schon so? Wer sind die Täter? Erzählt dir deine Presse wieder, man dürfe nicht pauschalisieren? Oder vielleicht: Wir leben im besten Deutschland seit Anbeginn der Zeit? Deine Ängste sind irrational und nur gefühlt? Das sind doch nur Einzelfälle?

Und bleibe kritisch: Differenziere bitte weiterhin und pauschalisiere nicht, wenn es unangebracht ist. Aber verschließe auch nicht die Augen!

Zeige denen, die an die Unversehrtheit der Demokratie noch immer glauben, deine Striche, wenn Sie dich belehren wollen. Und frage sie, wie viele Einzelfälle ein Muster ergeben. Frage sie, was sie getan haben, um es zu verhindern.

 

Heute trage ich Trauer.

Warum?

Vor kurzem habe ich mit einem Sanitäter gesprochen – er berichtete dass er eine Schuß- und Stichwaffensichere Weste trägt. Wir wissen jetzt warum.

Ich höre die üblichen Reaktionen:

  1. Die Nationalität sollte nicht genannt werden, weil sie nicht mit dem Verbrechen im Zusammenhang steht und nur Vorurteile schüren würde. Mit Kultur und Religion hat das nichts zu tun.
  2. Deutsche machen das auch.
  3. Die Gesellschaft verroht immer mehr.
  4. Das ist nur ein bedauerlicher Einzelfall.
  5. Asylanten und Ausländer sind nicht krimineller als Deutsche.
  6. Die Verbrechensrate insgesamt sinkt, Deutschland ist sicherer geworden.
  7. Das ist der Preis der Globalisierung, es gibt keine Alternative.
  8. Das hat nichts mit Zuwanderung zu tun.

 

Schluß mit Bullschit-Bingo!

Ich habe die Nase von diesem Unsinn gestrichen voll!

Früher habe ich immer die aktuellsten Belege für meine Aussagen hier eingestellt.

Doch es ist nicht meine Verantwortung, dich zu informieren, du musst es selbst für dich tun. Suche dir Quellen, und wenn du es nur auf dieser Seite in alten Artikeln tust.

Werde selbstständig und handle eigenverantwortlich!

 

Meine Antworten

1. Die Kultur, Mentalität und Religion von Menschen prägt ihr Verhalten. Und wer in einer Kultur der Gewalt, Aggression und Kriminalität sozialisiert wird, verhält sich eben anders als jemand, der in relativem Frieden und Rechtsstaatlichkeit aufwächst.

Die Angabe der Nationalität läßt daher sehr wohl eine Aussage zu, besonders wenn es sich um Menschen aus dominant muslimisch geprägten Ländern handelt oder Menschen aus dominant muslimisch geprägten Gesellschaften in Europa. Hierzu gibt es verschiedene Studien, die zu eindeutigen Ergebnissen kommen, wie es um die Einstellung zu Frauen und Gewalt steht etc..

Zudem sind verschiedene Nationalitäten bzw. Migrationshintergründe unterschiedlich in der Kriminalitätsstatistik vertreten. Dies wird oft mit Armut oder mangelnder Bildung erklärt – nach dieser Logik müssten aber auch viele deutsche Hartz 4 Empfänger ähnlich kriminell sein – und das sind sie nicht.

Oder anders: Wer aus den homophobsten, antisemitischsten, Frauen verachtensten und gewalttätigsten Regionen der Erde kommt, wird hier nicht als Lamm, sondern als Wolf auffallen. Wann war doch gleich der letzte buddhistische Terroranschlag?

 

2. Nein, tun sie nicht. Und wenn, dann in wirklichen echten Einzelfällen.

 

3. Nein. Die Gewalt als Ausdruck der Verrohung unter den indigenen Deutschen geht zurück.

 

4. In Ordnung, das ist möglicherweise der hundertste Einzelfall. Frage: Wie viele Einzelfälle braucht es denn, um ein Muster oder eine typische Falllage zu generieren?

 

5. Doch, sind sie. Dies ist eindeutig in der PKS 2016 und 2017 zu sehen. Vielleicht kommt der Artikel an einem Tag zu dir, an dem die Statistiken so gefärbt sind, dass es nichts mehr nützt, sie zu lesen. Dann zähle die Striche.

 

6. Auch das Argument ist nicht zu halten.

Es gab früher keine mordlüsternen Migranten mit Äxten in Zügen, keine LKWs die über Weihnachtsmärkte und Menschen rollen, keine Betonpoller bei selbigen und auch keine Polizisten mit Maschinenpistolen, keine Gruppenvergewaltigungen wie in Köln, Freiburg, Italien, keine Verdreifachung der Messerstechereien, keine Menschen die vor Züge geworfen und keine Frauen, die Treppen herunter getreten werden.

 

7. Dies ist kein unabänderliches Schicksal. Wir sind freie Menschen und können frei entscheiden.

Früher haben Menschen Burgen oder Mauern gebaut, wenn sie bedroht waren. Manchmal hielten sie stand, manchmal nicht. Aber sie trafen eine Wahl. Nahmen die Dinge nicht wie Lämmer hin.

Zudem: Die oft getroffene Aussage, „das gab es schon immer“, kann doch keine Begründung sein! Krieg und Mord gab es auch schon immer. Niemand würde deshalb sagen, das diese Dinge in Ordnung wären.

 

8. Doch hat es. Wenn ich Menschen mit völlig unterschiedlichen Wert- und Weltbildern in eine Gesellschaft stopfe, so gibt es Konflikte. Und auch Gewalt und Terror. Wären diese Leute nicht hier, könnten Sie hier keinen Schaden anrichten.

Das ist so einfach wie zutreffend.

Und ja: Oftmals war der Täter als Gefährder bekannt und befand sich trotzdem solange im Land, bis er das tun konnte, was er getan hat. Wenn du das Problem dahinter noch immer nicht verstehst, fang´ wieder oben an zu lesen.

 

Teile dies. Steh auf und finde dich selbst. Sapere aude!