Bericht zur Demo am Waterlooplatz in Hannover vom 13.06.2020

 

Die Demo startete bei grummeligem Himmel welcher Gewitter und Regen versprach, endete später aber doch in bestem Sonnenschein. Mein Blick auf den Platz bestätigte meine Ahnung: Es waren meiner Ansicht nach noch weniger Teilnehmer als bei der letzten Demo anwesend.

 

Blackpilling

Das ist immer eine Motivationsbremse. Wachsen die Zahlen, so hat man das Gefühl, die Veränderung wäre zum Greifen nah, sinken die Zahlen so zweifelt man oft, ob noch etwas zu retten ist. Mit diesem leichten „blackpilling“ startete ich wieder als Ordner auf der Demo.

 

Inzwischen kennt man sich schon zwischen Teilnehmern und Orga, und das ist angenehm. Zudem lächelten mich viele Menschen an als ich über den Platz ging – möglicherweise erinnern sich die Leute an Gesichter oder Umrisse, wenn sie öfter kommen.

 

Ich ließ mir die Stimmung nicht vermiesen, denn die Orga hatte im Vorfeld Veränderungen angekündigt.

 

Veränderungen

Zum einen gab die Orga den Fahrplan für die nächsten Wochen bekannt. Transparenz ist meist gut.

 

Erstens soll demnächst eine Initiative von Kulturschaffenden unterstützt werden. Auch wenn der Sinn und das wie und wo heute nur grob umrissen wurden, gehe ich doch davon aus, dass man mit den eigenen Demoteilnehmern andere Initiativen unterstützen will.

 

Dies steigert bei den entsprechenden Kundgebungen die Zahlenstärke. Das wiederum steigert den „Pullfaktor“: Mehr Leute nehmen den Protest wahr, und oftmals ist das Gefühl, dass viele etwas tun, der entscheidende Impuls, die eigene Angst zu überwinden und auch selbst mitzumachen.

 

Außerdem kann die Orga dort Transparente und Banner mit sich tragen, um sich selbst zu bewerben und Teilnehmer anderer Fraktionen zu sich hinüberzuziehen.

 

Neue Redner braucht das Land

Dann wurden andere Redner angekündigt die mir das Gefühl gaben: Man will besondere Personen mit einer gewissen Prominenz. Das ist einerseits gut, weil gute und starke Redner die ggf. einen gewissen Ruf haben, Menschen anziehen wie das Licht die Motten. Der Nachteil ist, dass es nur wenige Menschen gibt, die so neutral erscheinen, dass sie zur überpolitischen Ausrichtung passen.

 

Ich werfe mal ein paar Namen in den Ring. Ein Ken Jebsen oder ein Heiko Schrang sind theoretisch mit dieser Idee noch vereinbar (auch wenn ich nicht glaube dass sie kommen würden, weil sie selbst genug an anderen Fronten kämpfen).

 

Ein –und ich greife völlig willkürlich irgendwelche Namen auf ohne sie vorschlagen zu wollen – Tim Kellner oder ein Martin Sellner sind politisch schon verbrannt als rechts. Auch wenn sie prominent sind, würden sie nicht zum Konzept passen. Die Orga müßte nun also politisch einigermaßen neutrale Personen für sich gewinnen – aber wer ist schon politisch neutral?

 

Zudem: Die Presse labelt die Demos meist sowieso als „rechts“, weil der frame den meisten Menschen ins Hirn gebrannt ist und zur automatischen Abschaltung des Denkens und der Offenheit zum Zuhören bewirkt. Ein Problem.

 

Praktische Vorschläge

Weiterhin hatte die Orga diesmal das Projekt „Pinnwand“ ins Leben gerufen. Zusammen mit den Teilnehmern wurde der Diskurs gesucht und es wurden Vorschläge für mehr Mut und praktisches Handeln gesammelt. Eine sehr gute Aktion.

 

Walk for freedom

Drittens wurde der „Walk for freedom“ an die Veranstaltung angekoppelt. Dieser ist eine bewegte Kundgebung, die durch Hannover wandert. Ein zweischneidiges Schwert wie ich meine.

 

Vorteilhaft ist, dass die Demo zu den Menschen getragen wird und die Menschen nicht zur Demo kommen müssen. Die Aufmerksamkeit, die generiert wird, dürfte groß sein, da die Demo an vielen Orten vorbei zieht, wo sich viele Menschen aufhalten. Ob beim Einkaufen, Spazieren gehen oder was auch immer. Es mögen Menschen, die zuvor nicht über diese Thematik nachgedacht haben, in Bewegung gesetzt werden.

 

Es ist aber strategisch absolut unklug, diesen „walk“ während der Demo ablaufen zu lassen, weil er der Demo die Mitglieder entzieht und auch die Demo dem „walk“ die Teilnehmer kostet – es spaltet die ohnehin kleine Zahl der Aufgewachten, macht sie klein und weniger fähig, eine Masse Neulinge aufzuwecken und mitzuziehen.

 

Besser wäre es, zusammen mit dem „walk“ z.B. für eine Stunde zu wandern und am Waterlooplatz zu enden. Somit würde man die Menge der Teilnehmer nicht splitten. Die mediale Stärke wäre gegeben, die Kräfte nicht aufgesplittet.

 

Erfreulich ist aber bei aller Kritik, dass die Orga also nach strategischen Optionen sucht, die Mitgliederzahlen zu steigern.

 

Gut waren auch viele der Reden meiner Ansicht nach, und auch der Moderator der Orga fand klare und deutliche Worte. Dies war meiner Ansicht nach eine wichtige Steigerung. Ich erinnere mich an die Reden von Stefan Homburg – zu dieser Klasse muss man zurück. Ich sage dass so leicht aus meinem Elfenbeinturm heraus – aber es stimmt dennoch.

 

Negativ empfand ich übrigens eine Situation: Eine Rednerin griff ihre Vorrednerin  verbal an, weil ihr deren Redebeitrag zu religiös war.  Kein strategisch sonderlich kluges Verhalten – denn Freiheit ist auch immer die Freiheit der anderen. Wenn mir die Rede nicht gefällt, höre ich halt nicht zu. Oder um es frei nach Dieter Nuhr zu sagen: „Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, einfach mal die Fresse halten.“

 

 

Ziviler Ungehorsam

Interessant war noch etwas: Die Teilnehmer auf dem Platz setzten von Anfang an die Masken nicht auf – es hatte auch niemand etwas gesagt dazu. Die Polizei sah sich genötigt, darauf hinzuweisen – nach den Demos am letzten Samstag von black lives matter und Antifa eine bodenlose Frechheit und reine Schikane. Tatsächlich machten die Beamten aber nicht viel Druck, nach kurzer Zeit waren die Masken wieder unten, die Polizei wies nocheinmal darauf hin, die Masken rutschen wieder und irgendwann war der Großteil der Polizei – weg! Am Ende war es eine maskenlose Veranstaltung – so geht ziviler Ungehorsam.

 

Positiv empfand ich die live-Musik – diese gehört für mich zu Protestbewegungen dazu, wie ich in meinem letzten Artikel schon erläuterte. Und sie emotionalisiert positiv, verbindet, schafft Gemeinsamkeit beim Singen. Bedient eines der menschlichen Urprinzipien des sozialen Zusammenhaltes.

 

Die Antifa und co befanden sich übrigens im Urlaub oder sonstwo – nicht ein Störer ließ sich blicken.

 

Fazit

Der Tag brachte viele Denkanstöße mit sich, die man umsetzen bzw. diskutieren sollte. Für jeden Teilnehmer und die Orga muß nun gelten: Jeder bringt einen neuen Teilnehmer mit. Darauf sollte jedesmal mehrfach explizit hingewiesen werden.

 

Zudem sollte sich die Orga falls noch nicht vorhanden mit anderen Orgas vernetzen und Kooperationen suchen, wo möglich. Vielleicht sollten auch 10 oder 12  oder 15 Orgas in Deutschland einen Tag auswählen, wo alle Demos zusammengelegt werden (z.B. alle norddeutschen Orgas) und sich alle Teilnehmer in einer Stadt treffen würden – eine Mammutaufgabe, aber ggf. ein sichtbarer Masseeffekt.

 

Auch das Thema Guerilla Marketing sollte Beachtung finden, um im Alltag andere Menschen mit der Nase auf das Thema zu stoßen.

 

Ich habe insgesamt nicht bereut, vor Ort gewesen zu sein.

 

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Ein wichtiges Video:




Gunnar Kaiser´s Video gelöscht – aber nicht mit mir

 

Moin,

 

gestern sah ich ein sehr gutes Video von Gunnar Kaiser: Die große Verarschung. Und heute ist es gelöscht. Nehme ich an – denn auf youtube steht irgendetwas von “Richtlinien bla bla bla…”. Das Übliche. Klingt nicht nach selbst gelöscht…

 

Inzwischen geben Sie sich nichteinmal mehr Mühe, ihre Zensur hinter einer Heuchelei aus “Du hast… böse… Nazi… hatespech…” zu verbergen. Sie tun es einfach weil sie wissen: Sie dürfen es und niemand steht auf.

 

Der Mann hat lediglich Eines gemacht: Den Heuchlern den Spiegel vorgehalten, die in der Corona-Krise alle Einschränkungen, die den Menschen aufgezwungen wurden, einfach mal ad acta gelegt haben.

 

HEUCHLER!

 

Wie es der Zufall wollte habe ich es vorher downgeloaded. Ich habe es jetzt in minderer Qualität auf meinem Telegram-Channel gesichert. Schaut es euch an – es ist treffend und erhellend. Und zeigt es all jenen, die glauben, “black lives matter – Demos” wären eine tolle Sache gewesen. Ich nehme mal an Gunnar Kaiser ist es hoffentlich recht so.

 

Schaut euch das Video auf meinem Telegramchannel an:

t.me/einsamerwanderer2019 

 

 

update: Gunnar Kaiser hat das Video unter einem anderen Titel neu hochgeladen (hatte ich nicht gesehen):

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Corona Chronicles I – Neulich beim Einkaufen – der ganz normale Wahnsinn

 

Corona Chronicles, das sind Berichte über Alltagserlebnisse und wie sich die Welt und die Menschen in Zeiten von Corona verändert haben. Und was das alles mit dem Herz eines Mannes macht.

 

Ich weiß, es ist schwer für viele andere Menschen um mich herum, aber: Ich kann das selbstständige Denken einfach nicht lassen.

 

Im Baumarkt

So auch neulich beim Einkaufen im Baumarkt. Ich war auf dem Wege, eine einzige Bambusstange zu kaufen. Natürlich mußte ich dafür einen Einkaufswagen nehmen. Und natürlich paßte die Bambusstange nicht so auf den Wagen, dass ich sie nicht festhalten mußte – geschenkt.

 

Im Laden liefen alle wie immer mit dem Maulk… ähm dem Mundschutz herum. Allerdings fiel mir auf: Das Personal trug keine Masken. Das Personal stand auch in Gruppen von vier Verkäufern zusammen und redete miteinander – Mindestabstand war nicht gegeben.

 

Während die tumbe Masse der Einkaufenden dies nicht in Frage stellte und sich weiterhin hinter ihren Masken versteckte, regte sich in mir Widerwillen: Ihr wollt mich doch verar…. dachte ich.

 

Der Trotz in mir

Ich setzte die Maske ab.

 

Es war ein befreiendes Gefühl, nicht nur wegen des einfacheren Atmens. Es war das prickelnde Gefühl, etwas Verbotenes zu tun. Doch niemand interessierte sich dafür. Weder die Maskenäffchen noch das Personal.

 

An der Kasse angekommen, wurde der Wahnsinn noch getoppt. Die Kassiererin, natürlich ohne Maske, stand an ihrer Kasse, die zur Hälfte mit einem improvisierten Plexiglas versehen war. Als die Kunden vor mir mit ihrem Wagen voll Waren an der Kasse ankamen, trat die Verkäuferin mit dem Handscanner heraus, und zwar ganz nah an die Kunden heran, um die Waren zu scannen. Nochmal: Ohne Maske!

 

Emotional disorder

Vielleicht bin ich etwas sensibel, aber mich belastet es, wenn ich das Gefühl habe, um mich herum ist der Wahnsinn ausgebrochen. Und die anderen Kunden in diesem Markt hinter mir: Sie starrten wie betäubte Kühe vor sich hin und merkten – nichts. Stellten auch keine Fragen. Sie liefen wie eine Herde Lemminge einfach mit. Nicht denken. Nichts sagen.

 

Doch ich – ich kann das nicht.

 

In der Drogerie

Einen Tag später ging ich bei DM einkaufen mit meiner Familie und meiner 93 Jahre alten Oma. Das Personal trug weder an der Kasse noch im Laden Masken.

 

Leider hatte meine Oma ihre Maske vergessen, was ich selbst nicht gesehen hatte. Eine Verkäuferin kam gleich angeschossen und maulte meine Oma an, als wäre sie eine 14-jährige. Meine Oma verließ dann eingeschüchtert den Laden.

 

Es reicht!

Ich wurde jetzt gallig. Ich entgegnete der Verkäuferin, sie würde ja auch keine Maske tragen. Sie entgegnete irgendetwas von das Personal an der Kasse und wollte wohl auf das Plexiglas hinaus. Ich fiel ihr ins Wort und sagte ihr, dass auch alle Mitarbeiter, die ja wild im Laden herum liefen, keine Maske tragen würden. Sie sagte dann, Mitarbeiter müßten laut Gesetz keine Maske tragen, ich aber schon. Ich sagte ihr: “Sie wissen aber schon, dass das unlogisch ist, oder?“ Sie entgegnete: “Ich hab´ das Gesetz nicht gemacht.“

 

Achja, das Gesetz. Ich hätte anfügen können, dass wir unter den Nazis auch Gesetze hatten. So für dieses und jenes. Aber ich sparte es mir.

 

Hier ist eben das Problem: Wir haben verlernt, Fragen zu stellen, selbst kritisch zu denken. Verantwortung zu übernehmen. Wir haben vergessen, dass Gesetze von Menschen für Menschen gemacht sind. Und dass der eigene moralische Kompaß nicht dahinter zurückstehen sollte.

 

Was die meisten Menschen hier zeigen, ist Kadavergehorsam. Und genau deshalb hat es in Deutschland zwei große Diktaturen gegeben.

 

Das genügte mir. Ich ließ sie stehen und ging ohne Maske einkaufen. Auch trat ich so an die Kasse. Niemand sagte etwas. Denn das hatte ich ja gelernt.

 

Die tumbe Masse stellt keine Fragen – in diesem Fall war es mal für etwas gut.

 

 

P.S. Ich werde mir jetzt ein Attest holen, um diese Maske loszuwerden.

 

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Bericht zur Demo vom 30.05.2020 am Waterlooplatz (Wir wachen auf Hannover)

 

Am 30.05. fand am Waterlooplatz in Hannover eine weitere Demo von „Wir wachen auf Hannover“ unter dem Motto „für Freiheit und Grundgesetz“ statt.

 

Vorab war in den sozialen Netzwerken der Waterlooplatz als Demostandort diskutiert worden. Mancher wünschte sich einen zentraleren Ort in der City. Die Veranstalter wollen allerdings was die Teilnehmerzahl angeht wachsen und wählten daher den Waterlooplatz als Veranstaltungsort.

 

Perfektes Wetter

Bei strahlendem Sonnenschein begann die Demo. Ich schaute mich um und stellte (so glaube ich jedenfalls) fest: Es waren trotz oder gerade wegen (?) des Wetters etwas weniger Teilnehmer als die Woche davor anwesend.

 

Ich gebe zu: Ich hatte darauf gehofft, mehr Teilnehmer zu sehen, denn die Telegramgruppen wachsen beständig, d.h. mindestens auf diesem Wege sollten doch auf Dauer mehr Menschen zusammenkommen. Wie es sich bei facebook etc. verhält, weiß ich nicht. Der Youtube-Kanal hat jedenfalls noch eine Menge Potenzial nach oben.

 

Doch Wachstum benötigt Zeit und Unterstützer.

 

Müdigkeit?

Ist hier vielleicht auch ein Ermüdungseffekt zu erkennen? Auch wenn ich positive Impulse aus den Demos ziehe – ich bin die 4. Woche am Start gewesen, die Zeit und Energie muss man übrig haben. Die Orga mit ihrem unermüdlichen Einsatz leistet hier daher Großes – muss sich aber für die Zukunft überlegen, wie sie einen langen Atem entwickeln kann.

 

Aufgeben dürfen wir jetzt auf keinen Fall! Jeder bringt nächstesmal eine Person mit!

 

Gegenproteste eher mau

Wenigstens die Antifa-Proteste zeigten deutliche Ermüdung. Diesmal gab es keine laute Störung, keine Besetzung des Platzes. Die Antifa – diesmal ein zahnloser Tiger.

 

Präsent waren sie dennoch, so auch die Partei „die Partei“ die ein Banner zeigte mit „Impfgegner zwangsimpfen“. Ach Gottchen, wie lustig. Die Antifa selbst zeigte den Schriftzug „make feminism a threat again“. Davon abgesehen dass diese Aussage doch recht Gewaltaffin erscheint, hatte sie nichts mit der Demo zu tun.

 

Das ist das große Problem, welche ich neben der Gewaltbereitschaft mit der Antifa habe: Die meisten von Ihnen sind Sprechpuppen, die ohne Bezug zur vorliegenden Realität ihre Parolen absondern und völlige emotionalisiert durch die Überzeugung der eigenen moralischen Überlegenheit auch nicht zuhören.

 

Da lobe ich mir diejenigen , die z.B. mit einem Schild „wir müssen reden“ am Rand standen – so muss es sein – her mit dem Dialog! Vielleicht finde ich nächstesmal Zeit, eine Diskussion zu führen.

 

Die Inhalte der Demo

Doch zu den Inhalten: Das Programm war wieder angenehm bunt. Eine Meditation wurde abgehalten, die manche tief berührte, andere nicht begeisterte. Aber das ist eben Stärke und Schwäche eines vielfältigen Programms zu gleich, und nicht alles muss jedem gefallen. Hauptsache, man ist da, klärt und auf und – wächst.

 

Dann gab es eine mehr oder minder spontane Darbietung eines sehr schönen selbstgeschriebenen Kanons begleitet durch Geige und Gitarre. Das Publikum sang mit – dies könnte eine Art Hymne werden, die man dauerhaft etablieren könnte glaube ich.

 

Denken wir an klassische politische Bewegungen der Geschichte – Musik gehörte immer zu Protestbewegungen dazu, wie man z.B. an Joan Baez oder Bob Dylan sehen kann. Hier gibt es sicherlich noch eine Menge Potenzial unter den Teilnehmern. Und was die Antifa vom Band kann, das können wir a. besser und b. live!

 

Denn das ist ja auch die Stärke der „Wir wachen auf Hannover“ Demos – es ist meiner Ansicht nach keine Veranstaltung der großen berühmten Redner, sondern eher eine Graswurzelbewegung. Hier spricht das Volk. Manchmal in emotionalen Bildern, manchmal in simplen lebensnahen Beiträgen, manchmal in pointierten Reden.

 

Das Leben ist das, was wir alle daraus machen. Wir warten nicht auf jemanden der uns das Essen serviert, wir kochen selbst!

 

Die Reden zeigten diesmal zum Teil sehr klare und keinesfalls konfliktscheue Aussagen, die die Dinge auf den Punkt brachten, was mir gefiel.

 

Dabei folgte alles der Leitlinie „friedlich und überparteilich“. Dies stellt für mich den Schlüssel für das Gelingen dieser Bewegung dar. Laßt die Politik mal eben draußen. Sucht die Gemeinsamkeiten, nicht die Unterschiede. Über Politik diskutieren kann man ja später nochmal.

 

Wir sehen uns Samstag.

 

Das Video der Orga (der Schnitt ist von mir) finsdet sich hier und später auch bei mir

 

Habet Mut!

 

Und hört mein Lied für die Demo!

 

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Die Straße ruft (ein Freiheitslied)

 

Die Diktatur wächst mit jedem Tag. Unsere Freiheit müssen wir friedlich auf der Straße verteidigen. Dieses Lied soll euch Motivation sein. Verwendet es wenn ihr wollt. Das Video ist unten verklinkt!

 

Die Straße ruft (ein Freiheitslied)

 

Refrain (langsam):

a e

die Straße ruft, die Straße zieht

a e

weil sonst der Freiheit Friede flieht

C G a

geht hinaus

a e

die Wahrheit ruft die Wahrheit klagt

a e

den ersten Schritt habt ihr gewagt

C G a

steht nun auf

C G E

steht nun auf

 

C G e a

Die Angst regiert in jedem Haus

C e a

Die Panik ist gewollt

C G e a

Die Medien warnen geht nicht raus

C e a

Und tut was ihr sollt

 

C G e a

Und wer den eig´nen Kopf benutzt

C e a

und kritisch nachdenkt

C G e a

Der wird von youtube weggeputzt

C e a

Von facebook versenkt

 

Refrain:

a e

die Straße ruft, die Straße zieht

a e

weil sonst der Freiheit Friede flieht

C G a

geht hinaus

a e

die Wahrheit ruft die Wahrheit klagt

a e

den ersten Schritt habt ihr gewagt

C G a

steht nun auf

C G E

steht nun auf

 

C G e a

Und wer zu viele Fragen fragt

C e a

Die Fakten erkennt

C G e a

Und wer ´ne and´re Meinung sagt

C e a

Statistiken benennt

 

C G e a

Der ist voll Bosheit und gemein

C e a

Ein Spinner seht nur her

C G e a

Verschwörer kann er gleichsam sein

C e a

Wer glaubt er dass er wär?

 

 

Refrain:

a e

die Straße ruft, die Straße zieht

a e

weil sonst der Freiheit Friede flieht

C G a

geht hinaus

a e

die Wahrheit ruft die Wahrheit klagt

a e

den ersten Schritt habt ihr gewagt

C G a

steht nun auf

C G E

steht nun auf

 

C G e a

Ich sag´ euch wer wir alle sind:

C e a

Den Hirten gleich

C G e a

Die Welt ist voller Schafe blind

C e a

An Wölfen reich

 

C G e a

D´rum hüten wir der Freiheit Wort

C e a

Wir sind wach

C G e a

Wir stehen all´ an diesem Ort

C e a

Hört uns´ren Krach

 

Refrain:

a e

die Straße ruft, die Straße zieht

a e a e

weil sonst der Freiheit Friede flieht

C G a

geht hinaus

a e

die Wahrheit ruft die Wahrheit klagt

a e

den ersten Schritt habt ihr gewagt

C G a

steht nun auf

C G E

steht nun auf

 

C G e a

Wir stehen hier weil ihr noch schlaft

C e a

Für euch ein

C G e a

Auch wenn ihr lacht  man uns bestraft

C e a

Sind nicht allein

 

C G e a

Zusammen sind wir stark voll Mut

C e a

Denkt an uns

C G e a

Wenn später man Geschichte schreibt

C e a

Denkt an uns 3x

 

Das Video

https://www.bitchute.com/video/f84hLNk3YOIP/

 

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Bericht zur Demo vom 23.05.2020 am Waterlooplatz (Wir wachen auf Hannover)

 

Sonne und Regen

Bei regnerischem Wetter fanden sich am 23.05.2020 auf den Wiesen am Waterlooplatz anfangs nur wenige Menschen zum Protest gegen die aktuellen Freiheitsbeschränkungen ein, die vom Team von „Wir wachen auf Hannover“ organisiert wurde – danke an dieser Stelle. Und gleich ein Hinweis: bitte meldet euch als Ordner! Es tut nicht weh ich mache das auch.

 

Jedenfalls flammte Enttäuschung auf, und ich brummelte bereits etwas wie „Schönwetterdemonstranten“ in mein Tuch – doch ich sollte mich irren. Der Tag wurde noch spannend.

 

Anfangs stand ich unter den Bäumen weil es schüttete, ging aber auch herum – und was mußte ich sehen? Ein schwarzvermummter Antifablock am Rand! Und im Rücken der Besucher ebenfalls einige, die da herumlungerten. Die behielt ich im Auge. Das konnte ja heiter werden.

 

Die Orga bemühte sich trotz des Wetters Stimmung zu schaffen und die Leute Aufs Feld zu locken. Und das Wetter gab nach und zeigte die Sonne und ja, der Platz füllte sich im Laufe der Veranstaltung! Es gehe davon aus dass mit Zuschauern ca. 600 Menschen da waren – was ich als Erfolg werte. Dies zeigt sich auch im Wachstum der Telegramgruppen, dem neuen „Westfernsehen“.

 

Das Programm

Das Programm lief wie immer – Redner und Menschen aus der Bevölkerung als auch Sänger und Musiker traten nach vorne. Kreative Plakate etc. waren zu sehen.

 

 

Für jeden war etwas dabei, und auch etwas nicht dabei, aber genau das ist eben die Vielfalt der Meinungen, die die Demos von „Wir wachen auf Hannover“ kennzeichnet  – die Menschen dort kommen aus allen apolitischen oder politischen Kreisen, die Kundgebung selbst ist überpolitisch – und genau das braucht es, um zusammen zukommen und sich endlich auszutauschen fernab der Scheuklappen, die man uns antrainiert hat.

 

Ich selbst bin auch keiner Partei zugehörig und sehe mich als kritischen Geist, der Dinge von links, rechts und der Mitte in sein Denken einbringt. Und dazu ist die Demo auch gut – sprecht doch miteinander auf Augenhöhe und ohne gleich zu werten. Das ist schwer aber es lohnt. Sucht die Gemeinsamkeiten, nicht die Unterschiede!

 

Besonders gefallen hat mir jedenfalls der Gesang und der Auftritt der Rapper und die Menschen die mir mit einfachen Worten positive Emotionen gaben – wo ich konnte habe ich mich dafür bedankt. Was ich an Videos finde oder man mir schickt, verlinke ich gern unten.

 

Vermummte in schwarz

Leider gab es einen sagen wir „Zwischenfall“ namens Antifa – diesem will ich heute Raum geben, um Neulinge aufzuklären.

 

Die schwarzgekleidete Meute stürmte über das Flatterband hinweg den Platz (was nicht erlaubt ist), schrie und brüllte (das Übliche: “halt die Fresse”, “es gibt kein Recht auf Nazipropaganda”, “alle zusammen gegen den Faschismus” etc. gääähnnn), und ließ laut Musik und Sirene erschallen mit dem klaren Ziel, die Kundgebung zu stören (was nicht erlaubt ist), zu behindern oder zur Aufgabe zu zwingen. Und zeigten Transparente.

 

Das nennt die HAZ übrigens „Aktivisten“.

 

Aktivisten?

Ich definiere das anders: Das sind Menschen, die anderen vorsätzlich die Grundrechte entziehen wollen bzw. es auch tun. Die, in schwarzer Vermummung, also einer Terrorfarbe, friedliche Familien in friedvollem Protest auf ihren Decken in Furcht versetzen. Die hohe kriminelle Energie wird glaube ich besonders beim Einsatz der lauten Sirene und dem Stürmen des Platzes deutlich.

 

Für diese Leute sind alle mit einer anderen Meinung Faschisten. Sie teilen die Welt in gute überlegene Menschen bzw. Antifas und minderwertige Faschisten, denen man das Grundrecht enziehen darf. Diese Leute hätten beim Österreicher beim Armheben in der ersten Reihe gestanden und alles mitgemacht. Aber sie merken es nicht das sie selbst sind, was sie vorgeben, zu bekämpfen. Welch traurige Ironie.

 

Feinde der Demokratie, anders mag ich es nicht sagen.

 

Und ja, ich werte: Verblendete Sprechpuppen. Ich sah welche die liefen mit „Kein Mensch ist illegal herum“ frei nach dem Motto „das sind Nazis und das passt immer“. Oder sprachen per Lautsprecher von Judensternen mit denen man die jüdischen Opfer des Regimes verunglimpfen würde – nur das niemand auf der Demo so etwas trug. Man konnte auf einem Transparent auch lesen: „Wer mit Nazis demonstriert, hat nichts kapiert“. Nur dass keine Nazis, sondern Familien anwesend waren. Und Menschen mit Migrationshintergrund. Es war einfach lächerlich und peinlich.

 

Entweder, diese Menschen sind völlig verblendet und verblödet – oder um einen für viele provokativen Gedanken einzuwerfen – werden dafür bezahlt. Denn es macht nunmal keinen Sinn, eine Gegendemo gegen Nazis zu veranstalten, wenn keine Nazis da sind. Diese Tatsache ist so offensichtlich, dass man daran fast nicht vorbeisehen kann.

 

Und selbst wenn es eine Nazidemo wäre – Grundrecht ist Grundrecht. Punkt.

 

Aber es ist dann sinnvoll, wenn man den Menschen, die sich gegen ein (entweder existentes oder entstehendes – das kann sich jeder selbst aussuchen) diktatorisches Regime auflehnen, durch Druck zum Schweigen bringen will. Sozusagen die inoffizielle Söldnertruppe des Staates? Ich weiß, diese Worte werden manche verschrecken, aber wie sonst kann man diese Verhalten erklären? Ich kann es nicht. Ich gebe mich der Spekulation hin.

 

Unsere Furcht muss schwinden

Daher noch ein paar Worte an alle, die in Furcht sind und jetzt die Dinge erkennen müssen, die ihnen bisher verborgen waren, weil sie erst jetzt zu Demos gehen und durch Corona zu neuer politischer Erkenntnis gelangen: Habet Mut!

 

Jeder muss, gerade wenn er Kinder hat und alt und krank ist etc., diese Entscheidung für sich selbst treffen, das ist klar. Aber eigentlich dürfen wir uns dem Druck nicht beugen. Wir müssen für unsere Freiheit kämpfen und dürfen hier keine Furcht zeigen. Dazu müssen wir das Gefühl von Sicherheit schaffen. Eigentlich war diese durch die Polizei ja gegeben.

 

Strategien

Dennoch folgende Gedanken:

 

Zum einen müssen wir uns alle als Ordner melden. Je mehr Ordner desto mehr Teilnehmer gelangen zu uns hinein. Bis die Masse so groß ist, dass nicht wir, sondern die Angst bekommen. Bis diese Antidemokraten wissen: Hier steht die Masse der Bürger, und sie nimmt nicht hin, was passiert. Und im gewaltfreien Sinne:

 

Wehrt euch! Laßt nicht zu, dass man euch Angst macht und euch eure Rechte nimmt. Leistet Widerstand! Seid stark! Haltet zusammen!

 

Dann fordere ich die starken Männer und Frauen auf: Zeigt dass ihr die anderen schützt. Nehmt den Kindern und Familien die Angst. Mein Vorschlag: Stürmen diese Leute nächstesmal wieder die Demo, so sollen alle wehrhaften Menschen als Zeichen eine lange Kette zwischen uns und den anderen bilden und die Arme verschränken und schweigen. Oder ein Friedenslied singen. Eine Mauer der Friedfertigen. Ich gehe davon aus, dass dies wegen des Polizeischutzes unnötig ist, zeigt aber unseren Mut.

update: Die Orga hat sich gegen die Kette entschieden.

Dies dient dazu ein Zeichen zu setzen, nicht aber, eine Eskalationsspirale in Gang zu setzen. Ich spreche hier von einem gewaltfreien Zeichen – einer Mauer gegen die Angst – wir dürfen uns nicht provozieren lassen zur Gewalt. Aber wir dürfen zeigen, dass wir keine Furcht haben und uns verteidigen würden. Diesen Vorschlag stelle ich zur Diskussion nutzt den chat wenn ihr mögt.

 

Vielleicht mag die Orga dazu etwas sagen – es ist ein Vorschlag, mag sein  manchem kommt das übertrieben vor, ich aber sage: Die Spielregeln haben sich seit gestern geändert. Wir sollten uns aber nicht auf deren Spielregeln einlassen, weil die Antifa dann den Ton angibt. Verhalten wir uns proaktiv, ist die Überraschung bei den sogenannten Aktivisten ggf. groß. Wir sind die Spielmacher, nicht die Antifa! Trifft der Vorschlag auf Zustimmung dann könnte man einen Teil der Ordner briefen, dies zu organisieren. Ich bitte um feedback dazu!

 

Drittens: Organisiert die An- und Abreise in Gruppen – geht in größeren Gruppen – bisher gab es keine Gewalt gegen Teilnehmer, aber es liegt, wie man an Stuttgart sieht, im Denkbaren, so ungern ich das sage. Habt keine Furcht, aber seid achtsam.

 

Die Polizei reagiert – eine positive und negative Kritik

Das Schöne an der Sache: Unsere Seite blieb friedlich, wir stimmten ein „Gemeinsam gegen den Faschismus“ an und luden sie zu uns ein und wünschten Ihnen etwas mehr Liebe. Die Antifa wird dies in der Masse allerdings nicht erreichen fürchte ich.

 

Die Polizei forderte nach ein paar Minuten die Antifa auf einen Versammlungsführer bekanntzugeben, ansonsten müsste die unangemeldete Versammlung beendet werden und sie mußten den Demoort in Richtung Kindergarten verlassen. Da ging es mit mir durch und ich rief „Da gehört ihr hin!“

 

Zudem war es der Antifa untersagt, ihre Musik auf maximal 65 db aufdrehen, sonst drohte die Beschlagnahmung der Soundanlage.

 

Die Polizei bildete eine Linie zwischen uns und der Antifa und kreiste diese soweit ich das sehen konnte auch ein. Ich persönlich lobe hier das Verhalten der Polizei zum größten Teil. Am Ende bedankten wir uns und übergaben Blumen.

 

Jetzt zum aber:

Die Reaktion dauerte mir zu lange. Die Strukturen und das Vorgehen der Antifa sind ja nun hinlänglich bekannt. Man ließ die Gegenseite erstmal toben und rufen und gab Ihnen Zeit und Raum, uns auszubremsen, vielleicht Deeskalationstaktik? Ich weiß es nicht.

 

Die meisten Antifas waren junge Menschen, ich nehme an daher rührt deren Naivität.  Dennoch war genug Böswilligkeit vorhanden. Sie schmuggelten sich auch auf das Gelände (was wegen der Beschränkung „ein Ordner 10 Besucher“ nicht erlaubt ist), auch als Ordner wie ich es gesehen habe.

Freund oder Feind?

 

Gut vielleicht gibt es einige, die wirklich zu uns wollten, ok, mag sein. Andere versuchten aber gezielt, heimlich das Flatterband zu überwinden und wurden von den Ordnern abgewiesen. Wie vielen es gelungen ist durchzukommen, weiß ich nicht. Die Frage ist: Warum tun sie das? Mit Sicherheit nicht aus lauteren Gründen. Ich persönlich hatte daher auf meine Tasche und den Generator ein besonderes Auge.

 

Interessant fand ich auch, dass bei uns pingelig darauf geachtet wurde, dass der Abstand eingehalten wurde und genug Ordner vorhanden waren, sonst durfte niemand mehr das Gelände betreten. Bei der Spontandemo der Antifa hat das niemand kontrolliert. Die hatten Narrenfreiheit. So geht es nicht, liebe Leute!

 

Dann wurden gezielt Fotos von den Antifa-Fotografen geschossen, also Nahaufnahmen einzelner Personen. Das ist sage ich mal, traurigerweise normal. Diese Fotos tauchen wenn man Pech hat auf Indymedia auf.

 

Ein Teilnehmer unserer Demo sprach  einen Polizisten an: „Der da hat mich eben direkt fotografiert, das darf der nicht! Bitte tun sie etwas!“ Die Reaktion des Polizisten war barsch, fast aggressiv: Er antwortet dem Mann, er solle den Mindestabstand halten und drängte ihn vehement einige Meter zurück. Das wars. Dieses Verhalten empfand ich als ganz ganz unangemessen. DSVGO gilt also für uns hier nicht.

 

Der positive Kern

Nun habe ich viel über die negativen Dinge gesprochen, und es erscheint mir wichtig, die positiven Aspekte am Ende hervorzuheben. Die Reden und die Musik waren voller Herzblut. Der einfache Mensch von der Straße überwindet sich und spricht aus was er denkt.

 

Familien und Kinder zaubern eine positive Atmosphäre, und dies gerade wird oft kritisiert und als zu friedlich und leise betitelt. Das sehe ich anders. Die andere Demo in Hannover hat aufgeben müssen. Wir sind noch da. Denkt mal drüber nach.

 

Und wir wachsen. Wir werden mehr. Unsere Präsenz wird, wenn sie groß genug ist, nicht mehr im ARD oder ZDF verschwiegen werden können. Die alternativen Medien pushen uns. Auch die bewußt gezeigten Bilder von Nazis, die man aus der Mottenkiste kramt um die Proteste zu verunglimpfen, werden irgendwann nicht mehr funktionieren. Lügen haben kurze Beine.

 

Menschen, die ganz unterschiedlich sind, kommen zusammen. Man redet wieder zusammen und die aufgestellten rechts-links-Grenzen sind aufeinmal nicht mehr so wichtig, weil man sich ja sozusagen apolitisch trifft. Die Chance zum Austausch ist da und auch zu begreifen, dass nicht alle angeblich Linken oder angeblich Rechten (die ich garnicht gesehen habe auf der Demo) so böse sind, wie uns eingeredet wird.

 

Teile und herrsche ist ein altes Prinzip, und wenn wir uns zumauern und die Argumente der anderen nicht anhören, deren Ängste und Nöte, weil wir an Klischees glauben die man uns beigebracht hat, so kommen wir nicht voran. Öffnet euch.

 

Manche Reden und persönliche Gespräche gaben mir auch einen positiven Impuls, eine neue Denkrichtung. Ich lerne dazu. Verändere meine Weltsicht vielleicht. Wachse. Entdecke neue Perspektiven. Mag sein, manches mag ich nicht was ich höre, aber es geht ja nicht um Konformismus. Doch zehre ich die ganze Woche von der Kraft, die ich getankt habe.

 

Bis ich am nächsten Samstag wieder da stehe. Für mich, für alle die ich liebe, und für die, dich noch schlafen und mich dafür verdammen mögen.

 

Habet Mut!

 

Tankt diesen hier:

 

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Bericht von der Demo in Hannover im Georgengarten am 16.05.2020 („Wir wachen auf Hannover“)

 

Im Rahmen der Corona-Beschränkungen finden deutschlandweit Kundgebungen statt. „Wir wachen auf Hannover“ hatte am 16.05.2020 eine Kundgebung im Georgengarten in Hannover gegen die Beschränkung der Grundrechte organisiert. Die Veranstalter hatten organisatorisch wieder alles sehr gut im Griff.

Leider fehlten Ordner, da die Regel galt: Ein Ordner pro 10 Besucher. Der Rest mußte draußen bleiben. Ich empfand das als recht restriktiv, bin aber keine regelmäßiger Demogänger und nicht im Bilde, wie die Verteilung Ordner – Besucher sonst ist.

 

Das Gelände und die Teilnehmer

Das Gelände war komplett mit Flatterband umzäunt und hatte einen Eingang, durch den man hineingehen mußte. Da Ordnermangel angesagt war, habe ich flux eine der schicken Ordnerwesten plus Armbinde ergattert und bin dann hineingegangen.

Dies Wiese war nicht voll gefüllt, ich denke dass diesmal etwa 600-700 Personen anwesend waren – das fand ich schade, hatte ich doch gehofft, die Bewegung wurde rasant wachsen. Und das letztemal war es deutlich voller. Lag es am dezentralen Ort in den Herrenhäuser Gärten? Oder daran, dass man als Flaggschiff keine berühmten Redner aufweisen konnte? Oder dass mancher zu den Großdemos in anderen Städten gefahren ist? Oder ist nach Wochen des Protestes eine Ermüdung bei den Menschen eingetreten? Ich weiß es nicht.

Dies ist auch keine Kritik an der Orga. Eine Demo wächst mit den Menschen die kommen und sich einbringen – eine Orga kann nur den Rahmen möglichst gut setzen. Vielleicht ist eine Kooperation und ein Austausch mit der Orga der anderen Demo in Hannover ein Ansatz.

 

Inhalte der Demo

Die Teilnehmer hatten wieder allerhand Kreatives mitgebracht – Schilder, Masken und Abstandshalter in Kreisform (großartig!). Zwischendurch gab es wieder schöne selbstkreierte als auch etablierte Musik, auch das allen offen stehende Mikro wurde wieder stark genutzt.

 

Die Redner waren eine bunte Mischung, mit vielen unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Diese Einrichtung finde ich sehr wichtig – hier können die Menschen selbst aktiv werden und den Status als reiner Medien-Konsument verlassen.

 

Mag sein, dass nicht alles was dort vorgetragen wird jedem gefällt, denn die Redner weisen ein vielfältiges Meinungs-Spektrum auf. Aber das macht nichts, hilft es doch, die eigene Meinung zu bilden – besser als der ARD-ZDF-Meinungsbrei ist es allemal.

 

Gut war auch, dass sich auf der Demo immer wieder Menschen tummeln, die sich bisher mit Politik wenig bis nicht auseinandergesetzt hatten und jetzt einen Aufwachprozess durchlaufen. Das läßt mich hoffen.

Die Demo verlief friedlich. Nur etwa 10 Antifastörer entrollten außerhalb der Demo ein Transparent mit „Aufklärung statt rechter Verschwörungstheorien“ – fanden damit aber wenig Anklang und wurden unter „geht arbeiten“- und „auf Wiedersehen“-Rufen von der Polizei hinforteskortiert.

 

Die Antifa hatte sich wohl verirrt und eine falsche Vorstellung davon, was sich auf der Kundgebung an Publikum befand. Sei´s drum.

Insgesamt empfand ich die Veranstaltung als gelungen – sie hatte für mich aber weniger „drive“ für mich als die letzte – aber das ist nur meine persönliche Empfindung.

 

Neue Wege?
Ich glaube aber, dass in Zukunft noch Knalleffekte und ein stärkeres Marketing fehlen, um die Kundgebungen in Hannover stärker zu etablieren. Hier könnten prominente Redner, Kooperationen mit bloggern und youtubern, Kooperationen mit anderen Organs in Hannover oder Deutschland mit live-Schalte etc. vielleicht Ansätze sein. Das möchte ich als konstruktive Kritik verstanden wissen und nicht als Meckerei. Ich habe großen Respekt vor der Arbeit von „Wir wachen auf Hannover“ und wünsche allen weiterhin viel Erfolg.

 

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Eine Beispielrede gibt es hier:

und hier in besserer Qualität

 

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Mach dich frei

 

In Mutter Entes nassem Nest

Wuchs einst ein Küken klein

Und wuchs und wuchs und irgendwann

Stellt´s Fragen sich zum Sein

 

„Warum, oh Mutter ist so scharf

Der krumme Schnabel mein?

Warum sind Krallen an dem Fuß

Wo Schwimmhaut sollte sein?“

 

„Mein Sohn, sei still und frage nicht

Denn das gehört sich wirklich nicht!

Hör auf die Mutter, die dir sagt

Dass man nicht einfach lauthals klagt“

 

„Warum sind alle unter sich

Und ich bin ganz allein?

„Mein Sohn, du bist ein Enterich

Da kann kein Zweifel sein!“

 

„Oh Mutter warum sehe ich

So klar und du bist blind?“

„Hör auf zu fragen bleib im Nest

Du garst´ges freches Kind“

 

Da denkt er nach, und wird ganz still

Dann – wiegt sich auf und nieder

Und breitet weit die Schwingen aus

Steigt auf ins Blau  – und kehrt nie wieder

 

14.05.2020

 

update: Nun mit Video




Bericht zu Demo in Hannover am Georgsplatz am 09.05.2020

 

Die Demo am Georgsplatz

Im Rahmen der Corona-Beschränkungen organisierten die Veranstalter von „Wir wachen auf Hannover“ eine Kundgebung am Georgsplatz in Hannover gegen die Beschränkung der Grundrechte. Die Veranstalter hatten organisatorisch alles sehr gut im Griff. Danke an dieser Stelle für die Arbeit!

Im strahlenden Sonnenschein waren bald mehr als 1000 Menschen versammelt von politisch links bis rechts. Viele kreativ gestaltete Masken, Schilder und T-Shirts wurden getragen.

Die Stimmung hatte einen positiven entspannten Volksfestcharakter – das unterscheidet finde ich persönlich diese Demo z.B. von AfD-Demos, die ich auch besuche. Dort habe ich oft das Gefühl, dass die Sorge und Angst um das Land und die Wut auf die etablierte verbrecherische Politik die Stimmung eher trübe wirken läßt, weil alle, die dort stehen, in einer Art Notwehrhaltung dort stehen und Furcht vor dem Verlust verströmen, was verständlich ist.

Auf Linksdemos dagegen herrscht oft gute Stimmung, weil die Leute dort glauben, alle zusammen für eine bessere Welt zu kämpfen. Etwas Küchenpsychologie meinerseits, man kann das natürlich anders sehen.

 

Reden und mehr

Es gab eine Auswahl hochkarätiger Redner wie z.B. Herrn Dr. Heiko Schöning. Auch durften dort am offenen Mikro Teilnehmer sprechen, indem sie auf einer Kiste standen – speakers corner in Hannover quasi.

Das empfand ich als sehr sehr gelungen. Eine Beispielrede findet ihr unten verlinkt von Martina. Mich juckte es in den Fingern ebenfalls zur Tat zu schreiten, ich hatte aber nichts vorbereitet, vielleicht spreche ich nächste Woche auch ein paar Worte ich werde es mir überlegen.

Die Demo war weitgehend friedlich, was Teilnehmer und Polizei anging. Die Polizei kontrollierte mehrfach die Auflagen der Demo und durchschritt auch die Menge und sprach Personen an. Festnahmen oder Gewalt konnte ich persönlich dabei nicht sehen.

 

Die Polizei und die Reden

Unangenehm erschien es mir am Anfang, wie die Polizei gestaffelt am Rand stand – eben nicht locker in Grüppchen sondern so wie eine Militäreinheit, die auf Zugriff wartet. Das gab mir ein seltsames Gefühl. Doch niemand gab dazu Anlaß – und die Polizisten machen eben auch nur ihren Job, ob sie dahinter stehen oder nicht.

Einige Polizisten beobachteten auch die Hauptbühne und folgten den Reden – ich denke auch in der Polizei ist vielen klar, was hier passiert.

Interessant war, dass hier in den Redebeiträgen ganz selbstverständlich Themen wie NWO, Bill Gates oder „größere Pläne im Hintergrund zur Einschränkung der Freiheit“ thematisiert wurden. Dies findet sich sonst nur bei den angeblich „rechten Verschwörungstheoretikern“, traf hier aber auf ein eher politisch sehr sehr  gemischtes Publikum.

Gerade dieser Punkt macht mir Hoffnung – über Corona werden nun Dinge an die bisher schlummernden Menschen herangetragen, die diese bisher für unmöglich hielten. Die Redner betonten auch, man solle mit den noch nicht Erwachten Geduld zeigen. Das fällt mir persönlich schwer, weil niemand heute sagen kann, er hätte es nicht gewußt, ist aber dennoch einen letzten Versuch wert.

 

Musik trägt den Widerstand

Begleitet wurde die Kundgebung von live-Musik durch André Maris (siehe unten die Kanalverlinkung) und „Musik aus der Retorte“ (=Stereoanlage). Es wurden auch „die Gedanken sind frei“ mit einem besonderen Text gesungen – sehr passend. Auch wurde Freiheit von Westernhagen eingespielt – sehr gelungen wie ich fand.

 

Am Ende skandierte die Menge „wir sind das Volk“ – das hatte ich wegen des Anteils an Migranten und politisch eher links wirkenden Menschen nicht erwartet – das war berührend.

Eine wunderschöne und taktisch kluge Aktion gab es am Ende: Unter den „wir sind das Volk“-Rufen wurden den Beamten Blumen des Dankes überreicht. Einer der Teilnehmer rief den Polizisten zu: „Wir sind das Volk – ihr seid das Volk!“

Ja, wir sind keine Menschenfeinde, sondern Kritiker des Systems. Und das ist ein wichtiger Unterschied.

 

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Die Rede von Martina:

 

Wir wachen auf Hannover

 

André Maris mit

 




Tu ´was – Guerilla Marketing im Widerstand

 

Die Situation

Jeder kennt das Gefühl: Man glaubt, die Dinge klar zu sehen, aber alle anderen scheinen nichts von der Welt mitzubekommen, und obendrein wird mir nichts dir nichts online so gut wie überall zensiert, wenn man versucht, über diesen Weg die Menschen aufzuklären. Es ist frustrierend.

Aber warum eigentlich sind wir so in unsere Online-Medien vernarrt? Ganz einfach: Sie haben einen großen Vorteil, denn sie stellen ein so genanntes Massenmedium dar. Unsere Hoffnung ist also stets, viele Menschen zu erreichen, und daher  beginnen wir oft in Abos zu rechnen als hinge unser Leben davon ab.

Einerseits ist das richtig. Wir wollen ja, dass unsere Botschaft bei vielen Usern ankommt. Aber ein gelungener Kontakt ist nicht alles – wie viele der Zuschauer sehen sich die Inhalte an, und tun dann genau – nichts? Wohl viele, wenn nicht sogar die meisten.

Das Gegenbeispiel wäre das persönliche Gespräch. Hier ist der Vorteil, dass man dialogisch arbeiten kann und einen stärkeren Einfluss auf den Gesprächspartner hat, wenn er nicht gerade wie ein  dressierter Hund  ideologisch oder emotional mauert. Doch hier erreicht man eben nur einzelne Personen.

 

Guerilla Marketing als Lösung

Nun, wenn die jemand A oder B sagt, so denke darüber nach, ob es nicht ein C geben könnte.

Eine Lösung, die ich hier vorstellen werde, ist das sogenannte Guerilla Marketing.

Guerilla Marketing stellt – in sehr einfachen Worten beschrieben – Werbeaktionen dar, welche sehr wenig Aufwand verzeichnen, aber eine hohe Aufmerksamkeit und Reichweite generieren. Sie sind normalerweise einmalig, innovativ, kreativ, witzig oder frech, und ermöglichen oftmals den Dialog. Sie erreichen viele Menschen, wenn auch nicht immer so viele Personen wie ein Massenmedium, aber eben mehr als nur einen engen Kreis von Einzelpersonen.

Und sie können direkte Anreize zur Aktivitätsentfaltung (je nach Botschaft und Aktion) setzen. Zumal sie auch offline erfolgen können! Ich lege den Focus in diesem Artikel bewußt auf Aktionen im realen Leben und vernachlässige den Online-Bereich hier.

Guerilla Marketing erzielt also einen Überraschungseffekt, z.B. durch eine negative oder positive Emotionalisierung oder einen Knall- oder Aha-Effekt. Es transportiert eine Botschaft auf außergewöhnliche und erinnernswerte Weise.

Zum besseren Verständnis skizziere ich hier einen Klassiker des Guerilla-Marketing.

 

Quelle: Hubspot

Untenstehend sieht man, wie ein Reisebüro im Winter für Flüge in südlichere Gefilde warb. Die Aktion ist einfach, eingängig und holt den Konsumenten emotional ab, da er durch den Schnee stapfen muss und sich nach der Sonne sehnt. Zudem ist die Aktion kostengünstig. Sie ist zudem überraschend.

 

Klare Vorteile

Diese Taktik läßt sich für den demokratischen Widerstand nutzen. Sie hat dabei mehrere große Vorteile. Zum einen haben Aktivisten, youtuber und andere freie Medienmacher niemals soviel finanzielle und personelle Ressourcen wie z.B. der öffentlich-rechtliche Rundfunk. In diesem Feld kann man sich nicht mit Ihnen messen – aber im Feld der kreativen Einzelaktionen sind diese Medien schlagbar. Sie sind zu behäbig und altbacken, um hier agieren zu können und eher zentralistisch aufgebaut.

Dadurch fehlt Ihnen das kreative Potenzial einer Schwarmintelligenz, wie sie die patriotischen dezentralen Netzwerke entwickeln können. Gerade viele kleine verschiedene Einzelprojekte vieler unabhängiger Aktivisten können eine enorme innovative Schaffenskraft entwickeln und zudem miteinander in einen Wettbewerb der besten Ideen treten.

Außerdem kann man die Menschen hier auch emotional, nicht nur rational packen.

Und ich umgehe diesmal die Hürden der online-Welt, kann aber dennoch auf sie verweisen, z.B. über QR-Codes oder Internet-Adressen.

 

Nachteile

Doch Obacht – es gibt ein paar Hürden zu beachten. Ich rate hier bei allem zur Vorsicht. Zum einen sollte der rechtliche Rahmen vorher geprüft werden. Wie weit darf und kann ich gehen, damit ich nicht mich oder sogar andere gefährde? Bin ich berechtigt, in Stadt xy eine Aktion im öffentlichen Raum durchzuführen? Kann mich eine mißglückte Aktion Geld kosten oder mich rechtlich in Bedrängnis bringen?

Zudem sind stark polarisierende Aktionen wie z.B. ein Flashmob mit einer Enthauptungsszene, um an den IS zu erinnern, starker Tobak. Starke Medizin hat starke Nebenwirkungen. Es nützt niemandem etwas, wenn man wegen Störung öffentlichen Friedens auf die Wache muss und eine Massenpanik auslöst… Zudem können negative Emotionen auch den gegenteiligen Effekt hervorrufen und die Menschen sich in Scham und Widerwillen abwenden lassen.

Positive Auftritte sind meiner Ansicht nach oft zu bevorzugen, um ein Identifikationspotenzial mit den Aktivisten oder der „Werbe“-Botschaft auszulösen.

Doch was ist überhaupt möglich?

 

Größere Aktionen

Die sicherlich in den Medien bekanntesten Nutzer des Guerilla-Marketings dürften die Aktivisten der Identitären Bewegung sein.

Ein paar Beispiele aus ihrem Schaffen: Die Identitäre Bewegung verhüllte verschiedenen Statuen die Augen, um u.a. auf die Blindheit gegenüber der hereinbrechenden Realität hinzuweisen.

Aktivisten derselben Bewegung setzen sich auch in eine Talkshow „der Gegenseite“, um die Runde zu einem vereinbarten Zeitpunkt mit Sprechchören und Plakaten zu stören – eigentlich eine „urlinke Aktionsweise“, die ich selbst noch an der Universität in solcher Weise kennengelernt habe, als Herr Rühe (Ex-Bundesminister der Verteidigung) einen Vortrag hielt und massiv durch Pfeifen und Gröhlen gestört wurde. (Wie gesagt, ich nehme keine Bewertung der Aktionen vor, ein jeder muss für sich selbst wählen, was im Kontext der Situation in Deutschland angemessen erscheint.)

Auch hielten die Aktivisten der IB auf der Zwei-Jahres-Pegida in Dresden Banner hoch mit dem Schriftzug „Habe Mut“.

Oder besetzten kurzzeitig mit einem Plakat das Brandenburger Tor, wie es einst Greenpeace vor Ihnen vormachte. Dann habe ich von einer Aktion gehört, bei der die Umrisse von Körpern (wie es nach einem Mord gemacht normalerweise gemacht wird) auf den Asphalt gemalt wurden, um auf die zunehmende Gewalt hinzuweisen.

Weitere Möglichkeiten sind hier die Zuhilfenahme von Flashmobs, z.B. um eine Situation für alle Passanten darzustellen, z.B. eine schockierende Enthauptungsszene, um auf die Grausamkeit des IS oder Krieges. Auch verschleierte Frauen in Burka oder ähnliches können eingesetzt werden, um auf Missstände hinzuweisen, was z.B. Freiheit und Gleichberechtigung angeht.

Oder positiv wirkende Aktionen wie ein Chor oder eine Musik- oder Tanzgruppe als flashmob, der ein patriotisches Lied singt oder spielt etc.. Hier kann man sehr kreativ sein und mit einer schnellen Aktion punkten und auch Fotos schießen, bevor ggf. gewaltbereite Antifakreise davon Wind bekommen.

 

Sehr kleine und einfache Aktionen können auch sein:

Botschaften oder zum Nachdenken anregende Fragen  im Einkaufsmarkt an die schwarzen Bretter pinnen. Oder Zettel in CD-Regalen oder in Büchern im Buchhandel deponieren. Oder in leeren Einkaufswagen. Oder öffentlichen Klos, z.B. am Pissoir auf Augenhöhe. Oder was ist mit der U-Bahn, der Bushaltestelle oder Parkbanken? Die Frage ist natürlich immer – was ist davon erlaubt und was nicht.

Mit Sprühkreise kann man Schrift auf den Asphalt sprühen (Obacht – das hat Risiken – ich erinnere mich dass man der IB daraus einen Strick drehen wollte und ihnen mit Reinigungskosten drohte, was bei Kreide die beim nächsten Regen verschwindet, natürlich lächerlich ist) ) oder mit Kreide Botschaften aufschreiben. Z.B. auf Brücken oder Treppenstufen.

Man kann Transparente aufhängen. Flugzettel an Orten auslegen, wo viele Menschen vorbeikommen oder warten müssen.

Oder wie wäre es Zettel oder Gegenstände an Bäume oder Büsche zu binden?

Oder Geschenke wie z.B. eine Blume mit einem Zettel daran zu verschenken?

 

Aber wie gesagt Vorsicht: Die rechtlichen Möglichkeiten sollten vorher geprüft werden.

 

Corona als Aufhänger

Auch Corona hat Potenzial: Botschaften oder Internetadressen auf einem Mundschutz oder einem T-shirt oder Kittel sind mit entsprechenden Stiften schnell aufgetragen. Oder vielleicht an den Flatterbändern abgesperrter Einkaufswagenhäuschen? Oder ihr verschenkt etwas Corona-Thematisches?

 

Werdet aktiv und schreibt mir

Ich habe hier bewußt nur wenige Ideen skizziert und Guerilla Marketing stark verkürzt dargestellt. Doch eine Google-Suche fördert viele Möglichkeiten zu Tage, und genau das empfehle ich euch!

Ich möchte im Rahmen der Arbeit mit dem Brennpunkt Politik nun eure kreativen Potenziale und eure Aktivität erbitten.

Schreibt mir von Aktionen, die ihr euch vorstellen könnt oder die ihr schon durchgeführt habt (dann freue ich mich über Bilder, Text und eine schriftliche Einverständniserklärung, ob ich diese Aktion veröffentlichen darf). Wenn es nach mir geht, dann stellen wir einige Ideen später in einem livestream vor.

Es ist ein wahnsinnig Gutes Gefühl, wirklich etwas Praktisches zu tun – seid also nicht nur dabei, seid die Lösung!

 

Schreibt bitte an bis zum 31.05.2020 an

 

Der-einsame-wanderer@gmx.de

 

Und teilt diesen Artikel sooft ihr könnt. Danke.

 

P.S. Wer mehr über Möglichkeiten des demokratischen Widerstandes erfahren will, schaue hier in meine Artikel Serie

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

 

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