Was kann ich tun? Wege in den legalen Widerstand Teil 1

 

„Wenn ich auch nicht viel von Politik verstehe, und auch nicht den Ehrgeiz habe, es zu tun, so habe ich doch ein bisschen ein Gefühl, was Recht und Unrecht ist, denn dies hat ja mit Politik
und Nationalität nichts zu tun. Und ich könnte heulen, wie gemein die Menschen auch in der großen Politik sind, wie sie ihren Bruder verraten um eines Vorteils willen vielleicht. Könnte einem da nicht manchmal der Mut vergehen? Oft wünsche ich mir nichts, als auf einer Robinson-Crusoe-Insel zu leben.“ Sophie Scholl

 

Sapere aude

Das obige Zitat spiegelt für mich eins wider: Auch wenn dutzende Experten in dutzendentalkshows uns überzeugen wollen, dass wir die Welt und die Dinge in ihr nicht wirklich verstehen – dass wir diffuse Ängste oder Vorurteile haben, die uns vom Pfad der Tugend abbringen – nichts ist so wertvoll wie der eigene Verstand!

Jeder von uns kann die Realität mit seinem Verstand, seinem eigenen moralischen Gewissen und seiner Lebenserfahrung erfassen. Wir brauchen niemanden, der uns die Welt erklärt. Dies ist ja gerade das „Sapere aude!“, welches Immanuel Kant uns hinterlassen hat. Ich erweitere hier frei: Habe Mut, dich deiner eigenen Wahrnehmung zu bedienen und dir selbst zu vertrauen. Du spürst, was falsch ist! Nutze, was dir gegeben ist und denke nach!

 

Was kann ich tun?

Was kann man tun, wenn man für sich feststellt hat, dass irgendetwas im Lande katastrophal schief läuft? Und zwar etwas, bei dem es nicht nur um ein Randthema handelt, sondern um etwas, was die eigene Existenz oder die Existenz der eigenen Kinder, ja des ganzen Volkes in Frage stellt?

Viele scheitern wohl an dieser Frage und verzweifeln. Auch ich wusste anfangs nicht, was ich tun sollte. Nichtsdestotrotz kam für mich irgendwann der Punkt, an dem ich wusste, dass ich den Rubikon überschreiten würde, ja musste!

Dieser Artikel und die folgenden Texte sollen Wege aufzeigen, sich aktiv in den demokratischen Widerstand einzubringen. Sie sollen Mut machen und auch ermutigen, das eigene Schicksal in die Hände zu nehmen. Und dabei nur legale Möglichkeiten aufzeigen. Dies bedeutet z. B., Aktionen vorher bei der Stadt anzumelden etc..

 

Drei Säulen

Ich skizziere im folgenden drei Säulen die aufzeigen sollen, was überhaupt möglich ist. Die Säulen sind Informationskrieg, Aktionen und Krisenvorsorge (genannt der Tag X).

1. Informationskrieg

v Schreiben: Artikel, Leserbriefe, Kommentare

v Informationen selbst suchen

v Eigener blog/vlog

v Guerrilla Marketing

v Flash mobs

v Vorträge und Seminare

v Social Media

v Viral Marketing

v Flyer, Flugblätter etc.

v Kleidung

v Speakers Corner

v Gespräche mit anderen

v Kettenbriefe und ähnliches

v Informationsstände

v Erstellung von Argumentationshilfen

v Vernetzung zur besseren Eigeninformation

 

Ziel: Informationshoheit widergewinnen und anderen den Weg zeigen

2. Aktionen

v Guerilla Marketing

v Parteipolitik

v Grundrechte einfordern und nutzen

v Demonstrieren

v Spenden

v Ziviler Widerstand

v Anders wählen!

v Wahlbeobachter stellen

v Vernetzung mit anderen

v Projekt Leuchtfeuer

v Vorhandene Netzwerke nutzen

v Selbstverteidigung trainieren

v Infiltration

v Boykott

v Gemeinschaft und Solidarität aufbauen und pflegen

v Kritik an westlichen Werten üben und das eigene verbessern

v Kultur und Tradition bewahren und anpassen

v Familie stärken

v Die eigene Identität als Person und als Volk erneuern

 

Ziel: Endlich etwas wirklich bewegen

3. Der Tag X

v Vorräte anlegen

v Survival Kenntnisse anlegen

v Geld wandeln, Konten räumen

v Rückzugsorte und Treffpunkte festlegen

v Exil gründen

v Notfallrucksack

v Signalraketen und Pfeifen

v Verteidigungsartefakte

v Knotenpunkte der Organisation festlegen

v Infrastruktur für den Tag x vorbereiten

 

Ziel: Vorbereitung auf Katastrophen, Bürgerkrieg, Apokalypse

Auch bewerte ich hier die einzelnen Wege bewusst nicht. Ich mag einige Ansätze für wenig erfolgversprechend halten, doch ich will hier nichts vorwegnehmen und bin nicht das Maß der Dinge. Ein anderer Leser mag die von mir verworfenen Ideen anders beurteilen.

Was aus dem Sammelpunkt der Möglichkeiten für dich machbar ist, musst du entscheiden! Sei dir gewiss: Eins davon muss „deines“ sein, oder du fügst ein eigenes Teil dazu. Wenn du den Artikel liest und danach nichts tust, so sage ich dir: Du hast dich entschieden, Schaf zu sein statt des Wolfes!

Ein jeder muss für sich selbst prüfen, welches Risiko er bereit ist einzugehen und wo seine Talente oder seine Möglichkeiten liegen, etwas zu tun. Aber: Für jeden gibt es irgendetwas zu tun, und wenn es nur ein Bruchstück des großen Ganzen darstellt.

 

Säule 1 – Informationsarbeit

In Teil 1 des Artikels behandle ich die Säule „Informationskrieg“. Der Begriff ist nicht von mir, sondern u.a. von Martin Sellner geprägt, der in der Identitären Bewegung Österreich aktiv ist. Aber auch bei anderen Autoren findet man ähnliche Worte, die beschreiben sollen, dass ein Kampf um die Informationshoheit stattfindet.

Was hier in Europa heutzutage passiert, passiert auch, weil die Medienlandschaft der Politik meist willfährig in die Hände spielt. Oder anders gesagt, es erfolgt seit Jahrzehnten eine Umerziehung, die Medien fungieren wie Staatsorgane, die Informationen vorfiltern, verändern oder ausblenden bis hin zur Lüge.

Wir sind die Späher, die auf der Hügelkuppe stehen und sehen, was auf den Treck unten an Gefahren zukommt. Und ja, die da unten wollen es nicht hören, denn sie leben in der Hoffnung einer heilen Welt. Sie werden uns vielleicht hassen dafür, dass wir die Wahrheit sagen. Doch es ist m. A. n. unsere Pflicht, sie zu warnen und ihnen Fakten an die Hand zu geben.

Aufzuklären. Unsere eigene Informationshoheit wieder herzustellen und anderen dabei zu helfen, dies auch zu tun. Wir müssen wieder für Ausgewogenheit in der Informationswelt sorgen.

 

Nicht mit dem Kopf durch die Wand?

Aber wir können dies geschickt tun und müssen nicht zwingend mit dem Kopf durch die Wand. Wir können wahrscheinlich nur der Impulsgeber sein, damit sie die Entscheidung zwischen den bunten Pillen treffen können, wie wir es aus „Matrix“ kennen.

Wir sind keine Missionare. Die Erkenntnis muss in den Menschen selbst reifen. Aber wir können der Stein des Anstoßes sein. Und wenn es nur eine geschickte Frage ist, die zum Nachdenken anregt, wie „Wie sollen wir das alles bezahlen?“.

Der Beginn sollte hier immer sein, sich auf alternativen Medien selbst Informationen zu beschaffen. Es ist ein grundsätzlicher Fehler, sich ausschließlich vor den Fernseher zu setzen und sich die Information bringen zu lassen. Diese Information ist automatisch vorgefiltert, weil ja nur ausgewählte Inhalte zum tragen kommen.

Warum sollte mir das z.B. ZDF neutrale Informationen bringen, wenn die Rundfunkräte politisch besetzt sind? Warum sollten die Medien unabhängig berichten, wo es doch immer attraktiv ist für Firmen oder die Politik, über die Informationshoheit die Realität zu verändern und zu steuern und solche Kanäle (wie Presse, Radio, Fernsehen) für sich einzunehmen oder aufzukaufen?

Selbst bei einem gutmeinenden Sender sitze ich schon in der Informationsfalle. Dennoch sollte man neben der eigenen Recherche auch immer die mainstream-Presse beobachten, um zu vergleichen und Argumentationsgrundlagen zu erkennen. Das geht besonders gut, wenn auf alternativen Medien eine Information weit früher bekannt ist, als in der mainstream-Presse. Köln 2015 ist ein gutes Beispiel dafür.

 

Schreibe selbst!

Eine einfache Möglichkeit ist es, aufklärende Texte zu verfassen oder seine eigene Meinung niederzuschreiben. Es mag den ein oder anderen erhellen, ihm Mut machen oder ihm zeigen: Ich stehe mit meiner Ansicht ja gar nicht allein da!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Das hilft ungemein. Oftmals kann ich diese Texte auch anonym einbringen, wenn ich das Risiko nicht eingehen kann, meinen Klarnamen zu verwenden. Wichtig ist hier immer, die Fakten zu kennen, um nicht unhaltbare Thesen aufzustellen. Natürlich kann ich dazu auch einen eigenen blog oder vlog (d.h. eine Art persönliches Tagebuch im Internet) verwenden.

 

Guerilla Marketing

Guerilla Marketing klingt zwar martialisch, bezeichnet im Marketing aber nur Aktionen, die schnell und überraschend sind und einen großen Effekt aufweisen. Hierzu ein Hinweis: Die Grenzen zur Legalität können hierbei, je nach Aktion aufgeweicht werden, man sollte sich vor jeder Aktion genau informieren. Ich empfehle, alle Aktionen ausschließlich legal durchzuführen.

Was kann guerilla marketing in unserem Kontext bedeuten? Im einfachsten Fall, irgendwo überraschend ein Banner aufzuhängen und es nach einiger Zeit wieder abzunehmen, wenn nötig. Diese Art Aktionen kommen ursprünglich aus dem linken politischen Spektrum (z.B. bestieg greenpeace das Brandenburger Tor und entrollte große Banner, um gegen Atomkraft zu protestieren), werden inzwischen aber auch sehr stark von der Identitären Bewegung benutzt.

Es muss aber nichts Kompliziertes sein, selbst auf verschneiten Autoscheiben etwas schriftlich zu hinterlassen oder kleine Informationszettel an ausgewählten Orten zu deponieren, ist eine hilfreiche Aktion. Das Thema in seiner Gänze zu beschreiben ist hier nicht möglich, ich empfehle das Thema Guerilla Marketing einfach zu googeln, um sich Anregungen zu holen.

 

Flash Mobs

In gewisser Hinsicht gehörten auch flash mobs zum obigen Punkt. Das bedeutet: Ein paar Leute verabreden sich zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort, um eine Aktion zu präsentieren. Beispiel: Ein paar Musiker treten nacheinander in einer Fußgängerzone aus der Menge hervor, sammeln sich an einem Punkt und spielen für die überraschten Passanten ein Ständchen und verschwinden dann wieder.

Hier ist Kreativität gefragt: Was kann dies in unserem Kontext bedeuten? Beispielsweise könnte man aus dem Nichts heraus mit einer Leinwand, einem Laptop und Beamer auftauchen und irgendetwas zum Thema abspielen und schnell wieder verschwinden. Oder sich sammeln und ein kritisches Lied singen. Oder einen Sprechchor anstimmen. Ein Gedicht vortragen. Was auch immer. Hier ist Kreativität gefragt.

 

Aktionen
Beide Punkte fallen auch in die Kategorie Aktionen, ich habe sie hier aber aufgeführt, wenn die Zielsetzung „Informationskrieg“ ist. In der Kategorie Aktionen könnten auch andere Ziele vorrangig sein (z.B. mediale Aufmerksamkeit). Vorteil ist, dass man so schnell wieder weg ist, dass nicht mit Gegenaktionen wie z.B. gewaltbereiter Antifa zu rechnen ist.

Vorträge halten oder Seminare organisieren oder selbst diese konsumieren, trägt ebenfalls zur Rückgewinnung der Informationshoheit bei. Oder ein einfacher Informationsstand in der Fußgängerzone! Ein wunderschönes Beispiel dafür füge ich am Ende des Artikels ein! Parteien bieten oft auch Stammtische an. Im gesamten social media Bereich können Informationen schnell und weit verbreitet werden. Es kann geteilt und gelikt werden, solange Herr Maas und Konsorten uns noch lassen. Facebook und youtube sind nur zwei Möglichkeiten.

Nutzen wir die Technik! Und holen wir uns selbst Informationen! Und zwingen wir die Medien, ihr Schweigen zu brechen! Köln lässt grüßen.

 

Viral Marketing

Viral marketing nutzt ebenfalls die modernen technischen Möglichkeiten des Internets, d.h. es
wird eine Information mit einem nützlichen Inhalt verknüpft. Darüber soll eine massenhafte Verbreitung, einem Virus gleich, erfolgen. Ein einfaches Beispiel stellt ein schönes Musikvideo dar, welches einen kritischen Text transportiert. Oder ein humorvoller spot, der deshalb geteilt wird, weil alle den Witz mögen.

Auch hier sind die Möglichkeiten unendlich groß, ich empfehle ein Vorgehen analog zum guerilla marketing. Kettenbriefe mit einem politischen Inhalt zähle ich hier einfach dazu, diese werden heute meist per messenger oder email erfolgen.

Ganz ohne Internet ist die Verteilung von günstig gedruckten oder selbst erstellten flyern eine Möglichkeit, die einfach und schnell erfolgen kann. Entweder drückt man diese interessierten Leuten in die Hand, verteilt diese in wohlgesonnenen Kneipen oder steckt sie in öffentlichen Märkten zwischen CDs und Bücher (letzteres ist keine Empfehlung, allerdings habe ich von solchen Aktionen erfahren und sie hier daher aufgenommen). Wer es sich leisten kann (in doppelter Hinsicht), der kann auch entsprechende T-Shirts tragen, um seine Meinung kundzutun oder auf Internetseiten zu verweisen. Möglichkeiten sind Selbstdrucke, IB-nahe Kleidung etc..

 

Speakers Corner

Der Ansatz der speakers corner geht auf den Hyde Park zurück, wo es Tradition ist, dass Leute in der speakers corner frei Reden halten dürfen. Meist nehmen sich die Sprecher eine Kiste oder Trittleiter, um erhöht zu stehen. Die speakers corner in England sah sogar Berühmtheiten wie Marx und Lenin. Diese Tradition wurde auch von anderen Ländern adaptiert.

Für die Mutigen unter uns bedeutet dies: Nehmt euch eine Kiste, stellt euch für 10 Minuten in eine Fußgängerzone und haltet eine Rede in eurer ganz eigenen speakers corner. Es gibt auf youtube Videos von Leuten, die so etwas getan haben. Man sollte sich vorab erkundigen, ob es hier ordnungsrechtliche Beschränkungen gibt.

Auch ist es möglich, einen Informationsstand anzumelden und die Bevölkerung von dort aus aufzuklären. Das ist z.B. bei Parteien oder Organisationen wie Pax Europa Standard. Allerdings wächst hier die Gefährdungslage durch Übergriffe für das Personal ständig.

 

Vernetzung mit anderen

Sich selbst vernetzen ist ebenfalls ein wichtiger Baustein, um mehr Informationen zu erhalten oder zu verteilen oder Aktionen anzuschieben. Eine whatsapp-Gruppe erstellen kann jeder. Ob genannter Messenger die erste Wahl ist, müsst ihr selbst entscheiden. martin Selnnr hat z.B. eine Telegramgruppe, der man beitreten kann, um sicj unabhängig von facebook und anderen zu machen.

Auch Gespräche mit anderen, die sich ergeben, sind eine gute Möglichkeit, argumentativ gegenzuhalten und die Schläfer, die noch nicht verloren (weil ideologisch realitätsverweigernd) sind, zu wecken. Dazu ist es wichtig, Argumentationsleitfäden zu erstellen, um z.B. den typischen Gegenargumenten (z.B. „es sind ja nicht alle so“, „das waren gar keine Flüchtlinge“ etc.) sofort etwas entgegensetzen zu können.

Wichtig ist hier, immer harte Quellen sofort aus dem Hut ziehen zu können. Nichts ist, wissend dass man Recht hat, schlimmer als unterzugehen in der Diskussion, weil man sich schlecht vorbereitet hat. Dies habe ich selbst bei professionellen Politikern gesehen, weil die Gegenseite einfach anzweifelte, dass die von Politiker A zitierte Umfrage existierte und dieser Politiker B keine Quelle nennen konnte.

 

Lesen Sie auch die Fortsetzungen Teil 2 hier,  Teil 3  hier und Teil 4 hier

 

Martin Sellner mit seinem Informationsstand – bis zum Ende schauen!




Dies ist ein ewiger Artikel – 1 –

 

Immer wieder

Die ist ein ewiger Artikel. Er hat eine  Nummer. Sein Text wird sich nicht ändern bis auf wenige Zeilen. Er wird immer zu dir kommen, wenn wieder etwas besonders Schreckliches passiert ist. Und ich rede hier nicht von den üblichen Messerstechereien oder Grabbeleien, die dieses Land im eisernen Klammergriff halten. Sondern:

 

Vergewaltigung. Gewalt. Mord. Terror.

Er wird dich verfolgen.  Dich erinnern. Wir dich betrüben, dir vielleicht auf die Nerven gehen. Dich vielleicht aufrütteln. Vielleicht – anspornen.

 

Was du tun sollst

Immer wenn du diesen Artikel siehst, mache dir einen Strich und schreibe das Datum auf. Zähle die Striche am Ende des Jahres oder in seiner  Mitte. Nimm dir eine Pinnwand oder einen Kalender. Aber vergiss es nicht.

Nimm dir einen Moment Zeit, nachzudenken. Hat es zugenommen? War es früher schon so? Wer sind die Täter? Erzählt dir deine Presse wieder, man dürfe nicht pauschalisieren? Oder vielleicht: Wir leben im besten Deutschland seit Anbeginn der Zeit? Deine Ängste sind irrational und nur gefühlt? Das sind doch nur Einzelfälle? Und bleibe kritisch: Differenziere bitte weiterhin und pauschalisiere nicht, wenn es unangebracht ist. Aber verschließe auch nicht die Augen!

Zeige denen, die an die Unversehrtheit der Demokratie noch immer glauben, deine Striche, wenn Sie dich belehren wollen. Und frage sie, wie viele Einzelfälle ein Muster ergeben. Frage sie, was sie getan haben, um es zu verhindern.

Anmerkung: seit dem 13.12.2018 gibt es eine Wendung im Fall wie im link zu sehen. Möglicherweise ist der Fall noch auss der Liste der „ewigen Artikel zu streichen“, wir werden sehen.

Heute trage ich Trauer.

Warum? Schau hier:

 

und hier

 

Ich höre die üblichen Reaktionen:

  1. Die Nationalität wird nicht genannt, weil sie nicht mit dem Verbrechen im Zusammenhang steht und nur Vorurteile schüren würde.
  2. Deutsche machen das auch.
  3. Die Gesellschaft verroht immer mehr.
  4. Das ist nur ein bedauerlicher Einzelfall.
  5. Asylanten und Ausländer sind nicht krimineller als Deutsche.
  6. Die Verbrechensrate insgesamt sinkt, Deutschland ist sicherer geworden.
  7. Das ist der Preis der Globalisierung, es gibt keine Alternative

 

Schluß mit Bullschit-Bingo!

Ich habe die Nase von diesem Unsinn gestrichen voll!

Früher habe ich immer die aktuellsten Belege für meine Aussagen hier eingestellt.

Doch es ist nicht meine Verantwortung, dich zu informieren, du musst es selbst für dich tun. Suche dir Quellen, und wenn du es nur auf dieser Seite in alten Artikeln tust.

Werde selbstständig und handle eigenverantwortlich!

 

Meine Antworten

  1. Die Kultur, Mentalität und Religion von Menschen prägt ihr Verhalten.Und wer in einer Kultur der Gewalt, Aggression und Kriminalität sozialisiert wird, verhält sich eben anders als jemand, der in relativem Frieden und Rechtsstaatlichkeit aufwächst. Die Angabe der Nationalität läßt daher sehr wohl eine Aussage zu, besonders wenn es sich um Menschen aus dominant muslimisch geprägten Ländern handelt oder Menschen aus dominant muslimisch geprägten Gesellschaften in Europa. Hierzu gibt es verschiedene Studien, die zu eindeutigen Ergebnissen kommen, wie es um die Einstellung zu Frauen und Gewalt steht etc.. Zudem sind verschiedene Nationalitäten bzw. Migrationshintergründe unterschiedlich in der Kriminalitätsstatistik vertreten. Dies wird oft mit Armut oder mangelnder Bildung erklärt – nach dieser Logik müssten aber auch viele deutsche Hartz 4 Empfänger ähnlich kriminell sein – und das sind sie nicht.Oder anders: Wer aus den homophobsten, antisemitischten, Frauen verachtensten und gewalttätigsten Regionen der Erde kommt, wird hier nicht als Lamm, sondern als Wolf auffallen.
  1. Nein, tun sie nicht. Und wenn, dann in wirklichen echten Einzelfällen.
  2. Nein. Die Gewalt als Ausdruck der Verrohung unter den indigenen Deutschen geht zurück.
  3. In Ordnung, das ist möglicherweise der hundertste Einzelfall. Frage: Wie viele Einzelfälle braucht es denn, um ein Muster oder eine typische Falllage zu generieren?
  4. Doch, sind sie. Dies ist eindeutig in der PKS 2016 zu sehen. Vielleicht kommt der Artikel an einem Tag zu dir, an dem die Statistiken so gefärbt sind, dass es nichts mehr nützt, sie zu lesen. Dann zähle die Striche.
  5. Auch das Argument ist nicht zu halten. Es gab früher keine mordlüsternen Migranten mit Äxten in Zügen, keine LKWs die über Weihnachtsmärkte und Menschen rollen, keine Betonpoller bei selbigen und auch keine Polizisten mit Maschinenpistolen, keine Gruppenvergewaltigungen wie in Köln, Freiburg, Italien, keine Verdreifachung der Messerstechereien, keine Menschen die vor Züge geworfen und keine Frauen, die Treppen herunter getreten werden.
  6. Dies ist kein unabänderliches Schicksal. Wir sind freie Menschen und können frei entscheiden. Früher haben Menschen Burgen oder Mauern gebaut, wenn sie bedroht waren. Manchmal hielten sie stand, manchmal nicht. Aber sie trafen eine Wahl. Nahmen die Dinge nicht wie Lämmer hin. Zudem: Die oft getroffene Aussage, „das gab es schon immer“, kann doch keine Begründung sein! Krieg und Mord gab es auch schon immer. Niemand würde deshalb sagen, das diese Dinge in Ordnung wären.

 

Teile dies. Steh auf und finde dich selbst. Sapere aude!




Was kann ich tun? Wege in den legalen Widerstand Teil 2

 

„Einer musste ja schließlich damit anfangen.“ Sophie Scholl

 

2. Säule: Aktionen

Dies ist nun der zweite Teil meiner Anleitung, wie man mit einfachen Mitteln legalen Widerstand gegen das aktuelle „Unrechtssystem“ leisten kann. In diesem Beitrag widme ich mich der zweiten Säule meines Konzeptes, genannt „Aktionen“.

Meine Auflistung stellt eine Hilfe zur Selbsthilfe ohne Anspruch auf Vollständigkeit dar. Die einzelnen Punkte werde ich relativ kurz anreißen, da der Umfang des Artikels eine tiefergehende Analyse nicht zulässt. Eventuell werde ich in Zukunft den ein oder anderen Punkt in einem gesonderten Artikel genauer behandeln.

Der Punkt „Aktionen“ behandelt die Frage, wie man etwas wirklich „tun kann“. Die Informationssuche und -verbreitung aus der ersten Säule des Konzeptes reicht irgendwann nicht mehr aus: Ab einem gewissen Punkt hat man begriffen was vor sich geht, erkennt die Strukturen im Groben und kann natürlich versuchen, andere darüber in Kenntnis zu setzen.

Ein mehr an Information dokumentiert dann aber nur noch den Prozess, erbringt aber keine neue Erkenntnis mehr und schon gar keine Veränderung der Realität. Selbst wenn ich viele erreiche, die dann erkennen, wie der Hase läuft, passiert (noch) nichts, wenn sich niemand bewegt.

 

Erkenntnis ohne Aktion führt zu nichts!

Die Erkenntnis für mich persönlich ist, dass wir in einer weichen Diktatur leben, die sich als Demokratie tarnt. Alternativ leben wir in einer Postdemokratie, die sich langsam und schleichend in eine Diktatur verwandelt. Different view, same shit.

Das muss man erst einmal begreifen, um sich von unzähligen Illusionen zu lösen, die man verinnerlicht hat oder die einem Jahrzehntelang antrainiert wurden. Das ist ein langer und steiniger Weg. Einige Erkenntnisse wären wahrscheinlich auch: Die Medien lügen gezielt für die Politik. Lobbyisten und große Kapitalgeber bestimmen signifikant, was weltweit passiert.

Das deutsche Volk wird mit Absicht ausgetauscht, und auch die meisten anderen europäischen Völker. (Man google dazu replacement migration und UN und lese die englischen UN-Texte und/oder übersetze unter http://www.dict.cc/englisch-deutsch/replacement.html und schaue dann, was die deutsche Begrifflichkeit in den deutschen Versionen der UN ist dafür ist! Oder lese hier zum Migrationspakt nach!).

Toleranz und Willkommenskultur funktionieren nur, wenn die ankommenden Menschen auch integer sind. Es gibt verschiedene Kulturen und nicht alle Menschen sind oder fühlen, denken und handeln gleich. Kultur ist sozial antrainiert und lässt sich nicht wie ein Kleidungsstück abstreifen, wenn man ein anderes Land betritt. Ein jugendlicher Männerüberschuss ist in jeder Gesellschaft ein Problem. Offene Grenzen locken Verbrecher und Terroristen an wie das Licht die Motten usw. Ich könnte weitere Punkte anfügen, aber es reicht an dieser Stelle.

Kurzum: Ich sehe die erste Säule also eher als Basis, als vorbereitende Tätigkeiten für Säule zwei und drei. Die einzelnen Möglichkeiten werde ich nun näher beleuchten:

 

Guerilla Marketing die zweite

Das Guerilla Marketing wurde schon im ersten Artikel aufgegriffen. Es geht um schnelle Aktionen welche kostengünstig sind und eine hohe mediale Aufmerksamkeit nach sich ziehen. Im ersten Teil habe ich mehr auf  Aktionen abgezielt, die Information verbreiten. Hier soll es nun darum gehen, Guerilla Marketing im Kontext anderer Ziele zu betrachten. Dies können z.B. Schockwirkung, Emotionalisierung, starke Verbreitung im social web oder der Aufbau eines Image bzw. von Bekanntheit über hohe mediale Präsenz sein. Oder einfach das „Mut machen für andere“ sein.

Ein paar Beispiele: Die Identitäre Bewegung verhüllte verschiedenen Statuen die Augen, um u.a. auf die Blindheit gegenüber der hereinbrechenden Realität hinzuweisen. Aktivisten derselben Bewegung setzen sich auch in eine Talkshow „der Gegenseite“, um die Runde zu einem vereinbarten Zeitpunkt mit Sprechchören und Plakaten zu stören – eigentlich eine „urlinke Aktionsweise“, die ich selbst noch an der Universität in solcher Weise kennengelernt habe, als Herr Rühe (Ex-Bundesminister der Verteidigung) einen Vortrag hielt und massiv durch Pfeifen und Gröhlen gestört wurde. (Wie gesagt, ich nehme keine Bewertung der Aktionen vor, ein jeder muss für sich selbst wählen, was im Kontext der Situation in Deutschland angemessen erscheint.)

Auch hielten die Aktivisten der IB auf der Zwei-Jahres-Pegida in Dresden Banner hoch mit dem Schriftzug „Habe Mut“.

Weitere Möglichkeiten, bei denen ich den Urheber nicht sicher kenne: Ich habe von Aktionen gelesen, bei denen die Umrisse von Körpern (wie es nach einem Mord gemacht wird) auf den Asphalt gemalt wurden, um auf die zunehmende Gewalt hinzuweisen.

 

Flashmobs die zweite

Weitere Möglichkeiten sind hier die Zuhilfenahme von Flashmobs, z.B. um eine Situation für alle Passanten darzustellen, z.B. eine schockierende Enthauptungsszene. Auch verschleierte Frauen in Burka oder ähnliches können eingesetzt werden, um auf Missstände hinzuweisen.

Ich rate hier bei allem zur Vorsicht. Zum einen sollte der rechtliche Rahmen vorher geprüft werden. Wie weit darf und kann ich gehen? Zudem sind stark polarisierende Aktionen z.B. eine Enthauptungsszene, starker Tobak oder ggf. strafbar. Es nützt niemandem etwas, wenn man wegen Störung öffentlichen Friedens auf die Wache muss und eine Massenpanik auslöst… Bitte also saubere, positiv wirkende Aktionen.

Die vorgestellten Aktionen sind nur eine kleine Auswahl. Kreativität ist gefragt.

 

Parteipolitik

Als zweiten Punkt habe ich Parteipolitik aufgenommen. Dies stellt einen klassischen und eigentlich ganz legalen Weg dar. Die im Augenblick sicherlich bekannteste Oppositionspartei stellt (wieder ohne Wertung) die AfD dar. Ob mit Informationsständen, als Stadtrat oder als Helfer der Plakate aufhängt: Es gibt genug zu tun.

Leider haben wir inzwischen eine Situation erreicht, die bei Bekanntwerden der Mitgliedschaft Jobverlust, Sachbeschädigung am Eigentum des Aktiven oder sogar körperliche Gewalt gegen diesen nach sich ziehen kann. Die große Politik schaut bei solchen illegalen Aktionen gerne weg, weil es ihr ganz recht ist, wenn der soziale Druck möglichst viele motivierte Menschen davon abhält, sich einzubringen. Diesem Druck sollte man sich wenn möglich nicht beugen. Aber es ist ein steiniger Weg! Wer dies nicht vermag, kann immer noch stilles Mitglied sein – wer sollte davon erfahren müssen?

Hier schließt sich der nächste Punkt an: Wir müssen uns erkämpfen, dass die für uns erkämpften Bürgerrechte nicht verloren gehen! Diese Rechte wurden für uns mit Blut und Tränen gewonnen, und unsere Wertschätzung dafür sollte entsprechend groß sein. Niemand darf uns den Mund verbieten a la „darf man das sagen?“. Was man darf und was nicht (die hochgelobte Meinungsfreiheit) steht im Gesetz, und kein Politiker hat hier etwas anderes zu verlangen! Trauen wir uns, dies laut und mit aller Deutlichkeit zu sagen! Dazu gehört auch, zu Demonstrationen zu gehen oder die Freiheit der Parteiwahl zu haben, ohne Nachteile zu haben.

 

Hier beißt sich die Katze in den Schwanz: Es ist aber oft nicht so!

Ein Beispiel stellt die AWO dar, die andeutete sich von Mitarbeitern zu trennen, wenn sie in der AfD sind bzw. mit Ihnen Gespäche darüber zu führen. Auch von anderen Leuten weiß ich, dass sie Verbote bekommen, z.B. zur Pegida-Demonstration zu gehen. 2017 wurde auch ein altgedienter Weihnachtsmanndarsteller aus dem Adventsdienst entlassen, weil er eine Aktion der IB gelobt hatte.

Berühmt ist auch die mediale Vernichtung von Eva Herrmanns in einer Talkshow vor einigen Jahren. Und bei Thilo Sarrazin wurde nach allen Regeln der Kunst versucht, ihn zu brechen. Die meisten Leute wissen gar nicht mehr, dass der Ex-Bundespräsident Wulff seine Neutralität mit dem Satz „… Ich glaube, dass jetzt der Vorstand der Deutschen Bundesbank schon einiges tun kann, damit die Diskussion Deutschland nicht schadet – vor allem auch international.“ ad absurdum geführt hat, indem er dessen Entlassung quasi anregte.

Merke: Je größer der Fall, desto größer der Druck, bis hin zur sozialen Vernichtung. Das ist das Wesen einer Diktatur. Es gibt viele Möglichkeiten des sozialen Drucks. Jüngst sagte eine Politikerin, „man könne alles sagen, müsse dann aber mit den Konsequenzen leben.“ Die Ansage war klar.

 

Bitte handelt bedacht

Den Leuten, die jetzt mit dem Kopf durch die Wand wollen und alle anderen als feige hinstellen, die nicht lautstark für Ihre Meinung eintreten, möchte ich nicht so einfach recht geben. Natürlich muss man für seine Überzeugung kämpfen, aber ich habe z.B. als Familienvater auch eine Verantwortung meiner Familie gegenüber. Wenn mein Kind in der Schule verprügelt wird, ich meinen Job verliere und mein Haus nicht mehr abbezahlen kann, so ist wenig gewonnen. Deshalb funktionieren Diktaturen ja so gut!

 

Zwei Wege

Ich sehe zwei Möglichkeiten: Zum einen kann ich es darauf ankommen lassen und im Zweifelsfall entweder bei Verbündeten unterkommen und/oder in den Rechtsstreit gehen. Dann sollte ich aber vorher meine Helfer an der Hand haben. Entweder ich habe Geld und einen guten Anwalt und treue Freunde und Arbeitskollegen, oder ich habe Glück und kann z.B. von Initiativen wie „Einprozent.de“ oder der Identitären Bewegung Hilfe erhalten. Auch sollte ich genug Menschen kennen, die einen Shitsorm zu meinen Gunsten entfesseln und/oder auch mit der Presse zusammen arbeiten, um den Fall publik zu machen. (siehe dazu auch scoial media in Artikel 1). Hier wird deutlich, wie wichtig die Vernetzung untereinander ist!

Kann ich all dies nicht riskieren, so bleibt mir immer noch der Weg der Infiltration. Man ist der Wolf im Schafspelz, kann sich weiter nach oben arbeiten in der Hierarchie und bei gefestigter Position in einer Firma andere begünstigen oder stützen, die dieselbe Sicht aufweisen. Nichts anders haben die 68iger gemacht. Niemand kann mir verwehren, auch wenn ich in meiner Firma schweigen muss, anonyme Artikel für blogs zu schreiben, für Organisationen zu spenden oder anderes. Es gibt immer noch genug zu tun. Ich kann lauern, bis der Zeitpunkt kommt, die Maske mit anderen zusammen fallen zu lassen oder in der entscheidenden Abstimmung die unerwarteten Abweichler zu stellen. Leider kann dieser Weg viel Zeit erfordern, die wir nicht haben.

 

Demonstrationen

Zum Thema Demonstration möchte ich eine Lanze z.B. für PEGIDA oder andere brechen. Es stellt ein Grundproblem dar, dass die meisten Menschen, selbst wenn sie die „Erkenntnis erlangt haben“, ihren – Verzeihung – Arsch nicht hochbekommen, um auf die Straße zu gehen. Wenn hunderttausende Menschen auf die Straße gehen, erzittern der Staat und die Politik.

Bei uns passiert nichts. Nach dem LKW-Attentat in Berlin hätten tausende Menschen in allen Städten auf die Straße gehen müssen, um die Regierung zu Rechenschaft zu ziehen. Doch es hat noch nicht einmal, soweit ich es weiß, für eine Staatstrauer mit entsprechender Beflaggung gereicht. Wo sind die Lichterketten der 90iger Jahre gewesen? Wo die gut besuchten Demonstrationen?

Die wenigen, die auf die Straße gingen um zu singen, verharren trotzig in ihrer „immer weiter so-Haltung“. Gefangen in der eigenen Ideologie, die die Realität nicht anerkennen will. Ein solches Verhalten hatten wir unter Hitler schon einmal… Die meisten anderen Menschen scheinen in einer Art Schlaf oder Paralyse gefangen zu sein. Umso wichtiger ist die Säule 1 „Informationskrieg“, um jene, die aufgrund einer Ideologie noch nicht verloren sind, aufzuwecken und zu mobilisieren.

Demonstrationen zu besuchen ist einfach und ein Grundrecht und wir sollten es wahrnehmen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es Mut macht, andere zu treffen die ähnlich denken wie man selbst. Man fühlt sich nicht mehr allein, kann sich vernetzen, und über allem schwebt, fast greifbar, der Geist des Widerstandes. Die Sprechchöre aus hunderten Kehlen emotionalisieren bis zur Gänsehaut. Und die Erkenntnis reift, dass man, Luther gleich, zu seiner Überzeugung, im wahrsten Sinne des Wortes, steht. Je mehr kommen, desto mehr Sogwirkung kann eine Demonstration bis zur nächsten Veranstaltung entwickeln. Leider ist davon im Westen (noch) nichts zu spüren.

 

Ziviler Widerstand

Ziviler Widerstand bedeutet sehr vereinfacht ausgedrückt, aus Gewissensgründen mit Hilfe eines symbolischen Verstoßes gegen rechtliche Normen auf die Beseitigung einer Unrechtssituation hinzuarbeiten. Er gilt sozusagen als moralischer Protest, der angekündigt und vom Staat kalkulierbar ist und der mit einer Strafe (z.B. einem Bußgeld) versehen ist, welches man akzeptiert. Damit verlässt der zivile Ungehorsam den Rahmen meines Artikels bzw. der Legalität.

Ich nehme ihn hier dennoch auf, weil er eine „weiche Form“ der Rechtsverletzung darstellen kann, die je nach persönlicher Meinung, in der heutigen Situation gerechtfertigt sein kann, um den Staat und die Rechtsordnung zu retten. Kubitschek nennt dies kurz und klar „Die kleine Ordnung verletzen, um die große Ordnung zu retten.“ (Vergleiche dazu den Briefwechsel zwischen Claus Leggewie und Götz Kubitschek, veröffentlicht auf www.sezession.de). Bekannt ist der Begriff ziviler Ungehorsam durch Worte und Taten von Mahatma Ghandi, Martin Luther King, Henry David Thoreau u.a.m..

Was bedeutet dies konkret? Zum Beispiel, einen Platz zu besetzen. Atomkrafttransporte zu verhindern, indem man sich auf Schienen setzt. Seine Steuer nicht zu zahlen. Die GEZ vielleicht nicht zu bezahlen. Oder zu versuchen, eine gegnerische Demonstration zu verhindern. So geschehen 2012 bei „Dresden Nazifrei“.

 

Problematik des Geschriebenen

Die Problematik wird, insbesondere beim letzten Punkt, deutlich. Das Ganze ist eine ziemlich schwammige Angelegenheit, je nach dem, was man tut. Ist es legitim, anderen die Grundrechte zu beschneiden, weil man denkt, man wüsste es eben besser? Oder geht es auch ohne, also etwas „softer“? Ist der Ungehorsam gerechtfertigt, weil morgen sonst „die Welt untergeht“? Und beurteilen andere das genauso?

Wo verläuft die Grenze von der Gewaltfreiheit zur Gewaltnutzung? Meiner Ansicht nach moralisch ein sehr sensibler Bereich. Wer sich für das Thema interessiert, weil er es umsetzen möchte, sollte sich vorher genau einlesen und eine klare Strategie erarbeiten. Und wissen, was die rechtliche Folge der Aktion sein könnte. Und sich zweimal fragen, ob er das Richtige tut.

 

Eine Lösungsmöglichkeit

Ich habe den Punkt hier aufgenommen, weil ich ein Beispiel aus dem Netz kenne, welches mir gut gefiel. In besagtem Beispiel wollten Anwohner eines Dorfes eine Straße sperren. Sie meldeten jeden Tag einen Infostand an und es fanden sich dutzende Menschen, die jeden Tag an diesem Stand Schlange standen. Drumherum. Viele, ja sehr viele Menschen. Den ganzen Tag. Sie grillten, machten zusammen Musik, feierten ihre eigene Solidarität. Und zwar ganz gewaltfrei. Und standen dabei zufällig auf der Straße. Ist das ziviler Widerstand per definitionem? Ich weiß es nicht. Aber es zeigt, was möglich ist. Und dennoch legal ist.

In der heutigen Lage versuchen Politik und Medien uns ständig zu erzählen, dass wir dieses und jenes, obwohl uns rechtlich verbrieft, nicht tun dürften. Das Compact-Magazin verkaufen und lesen. Zur PEGIDA gehen. Kritik an den offenen Grenzen üben. Islamkritik formulieren. Worte wie „Deutsches Volk“ oder „Identität“ in den Mund nehmen. Die Unfreiheit wächst. So gesehen könnte man fast sagen: Ziviler Widerstand ist alles, und alles ist ziviler Widerstand.

 

Der politische Weg

Natürlich bleibt einem auch der legale Weg des Wählens. Man sollte sich klar werden, wer die Problemverursacher sind, und wer dagegen echte Lösungen anbietet. Das klingt erstmal einfach, ist es aber scheinbar nicht. Mir sind mehrere Leute bekannt, die die Probleme der Masseneinwanderung, Überfremdung etc. wie ich sehen, aber der Meinung sind, das nur Merkel das Problem lösen kann und diese daher wählen wollen. Richtige Analyse, falsche Schlussfolgerung. Meiner Ansicht nach.

Oder es gibt Leute, die sagen: „Die etablierten Parteien haben uns das eingebrockt, die wähle ich nicht, aber die neue Parte xy wähle ich auch nicht, die können es ja gar nicht besser und/oder die sind ja rechts“ und dann ein großes Kreuz über den Wahlzettel machen. Für mich haben sich solche Leute von der Demokratie verabschiedet und könnten auch gleich am Wahltag zu Hause bleiben. Und dann gibt es noch die, die immer Partei xy gewählt haben wie ihre Eltern vor ihnen. Und dann wird gewählt, als würde man den üblichen Sonntagskaffee kaufen.

 

Lesen Sie auch Teil 1, Teil 3 und Teil 4




Zum Anschauen: Der livestream zum UN-Migrationspakt vom 28.10.2018

Liebe Leser

anbei findet sich der link zum gestrigen livestream zum UN-Migrationspakt.

Ich bedanke mich herzlich bei Hyperion und Sergeant Meinungsfrei für diese m. A. n. informative Runde. Leider war es nicht möglich, den Pakt und seine kritischen Punkte in Gänze durchzusprechen. Das Thema ist einfach zu komplex.

Ich bitte die Zuhörer, selbst den Pakt zu lesen und nachzuarbeiten.

Das Video:

Der Text als PDF:

A.CONF.231.3

 

Wer Ideen hat, was man nun tun kann, um den Pakt mit den Mitteln des Rechtsstaates zu verhindern, kann mir gern schreiben. Ich fasse es dann zu einem Artikel zusammen. Als Input kann man auch meine Artikel zum legalen Widerstand lesen. Diese Artikel befinden sich allerdings gerade in der Überarbeitung und sind ggf. nicht in Gänze abrufbar.

 

Mir persönlich wäre es lieb, wenn sich auch einige den stream downloaden. Sollte das Video entfernt werden, so ist es nicht gänzlich verloren.




Dies ist ein ewiger Artikel – 0 –

 

Immer wieder

Die ist ein ewiger Artikel. Er hat eine  Nummer. Sein Text wird sich nicht ändern bis auf wenige Zeilen. Er wird immer zu dir kommen, wenn wieder etwas besonders Schreckliches passiert ist. Und ich rede hier nicht von den üblichen Messerstechereien oder Grabbeleien, die dieses Land im eisernen Klammergriff halten. Sondern:

 

Vergewaltigung. Gewalt. Mord. Terror.

Er wird dich verfolgen.  Dich erinnern. Wir dich betrüben, dir vielleicht auf die Nerven gehen. Dich vielleicht aufrütteln. Vielleicht – anspornen.

 

Was du tun sollst

Immer wenn du diesen Artikel siehst, mache dir einen Strich und schreibe das Datum auf. Zähle die Striche am Ende des Jahres oder in seiner  Mitte. Nimm dir eine Pinnwand oder einen Kalender. Aber vergiss es nicht.

Nimm dir einen Moment Zeit, nachzudenken. Hat es zugenommen? War es früher schon so? Wer sind die Täter? Erzählt dir deine Presse wieder, man dürfe nicht pauschalisieren? Oder vielleicht: Wir leben im besten Deutschland seit Anbeginn der Zeit? Deine Ängste sind irrational und nur gefühlt? Das sind doch nur Einzelfälle? Und bleibe kritisch: Differenziere bitte weiterhin und pauschalisiere nicht, wenn es unangebracht ist. Aber verschließe auch nicht die Augen!

Zeige denen, die an die Unversehrtheit der Demokratie noch immer glauben, deine Striche, wenn Sie dich belehren wollen. Und frage sie, wie viele Einzelfälle ein Muster ergeben. Frage sie, was sie getan haben, um es zu verhindern.

 

Heute trage ich Trauer.

Warum? Schau hier:

 

und hier

 

und hier im hinteren Teil des Videos

 

und auch hier

 

Ich höre die üblichen Reaktionen:

  1. Die Nationalität wird nicht genannt, weil sie nicht mit dem Verbrechen im Zusammenhang steht und nur Vorurteile schüren würde.
  2. Deutsche machen das auch.
  3. Die Gesellschaft verroht immer mehr.
  4. Das ist nur ein bedauerlicher Einzelfall.
  5. Asylanten und Ausländer sind nicht krimineller als Deutsche.
  6. Die Verbrechensrate insgesamt sinkt, Deutschland ist sicherer geworden.
  7. Das ist der Preis der Globalisierung, es gibt keine Alternative

 

Schluß mit Bullschit-Bingo!

Ich habe die Nase von diesem Unsinn gestrichen voll!

Früher habe ich immer die aktuellsten Belege für meine Aussagen hier eingestellt.

Doch es ist nicht meine Verantwortung, dich zu informieren, du musst es selbst für dich tun. Suche dir Quellen, und wenn du es nur auf dieser Seite in alten Artikeln tust.

Werde selbstständig und handle eigenverantwortlich!

 

Meine Antworten

  1. Die Kultur, Mentalität und Religion von Menschen prägt ihr Verhalten.Und wer in einer Kultur der Gewalt, Aggression und Kriminalität sozialisiert wird, verhält sich eben anders als jemand, der in relativem Frieden und Rechtsstaatlichkeit aufwächst. Die Angabe der Nationalität läßt daher sehr wohl eine Aussage zu, besonders wenn es sich um Menschen aus dominant muslimisch geprägten Ländern handelt oder Menschen aus dominant muslimisch geprägten Gesellschaften in Europa.Hierzu gibt es verschiedene Studien, die zu eindeutigen Ergebnissen kommen, wie es um die Einstellung zu Frauen und Gewalt steht etc.. Zudem sind verschiedene Nationalitäten bzw. Migrationshintergründe unterschiedlich in der Kriminalitätsstatistik vertreten.Dies wird oft mit Armut oder mangelnder Bildung erklärt – nach dieser Logik müssten aber auch viele deutsche Hartz 4 Empfänger ähnlich kriminell sein – und das sind sie nicht.Oder anders: Wer aus den homophobsten, antisemitischten, Frauen verachtensten und gewalttätigsten Regionen der Erde kommt, wird hier nicht als Lamm, sondern als Wolf auffallen.
  1. Nein, tun sie nicht. Und wenn, dann in wirklichen echten Einzelfällen.
  2. Nein. Die Gewalt als Ausdruck der Verrohung unter den indigenen Deutschen geht zurück.
  3. In Ordnung, das ist möglicherweise der hundertste Einzelfall. Frage: Wie viele Einzelfälle braucht es denn, um ein Muster oder eine typische Falllage zu generieren?
  4. Doch, sind sie. Dies ist eindeutig in der PKS 2016 zu sehen. Vielleicht kommt der Artikel an einem Tag zu dir, an dem die Statistiken so gefärbt sind, dass es nichts mehr nützt, sie zu lesen. Dann zähle die Striche.
  5. Auch das Argument ist nicht zu halten. Es gab früher keine mordlüsternen Migranten mit Äxten in Zügen, keine LKWs die über Weihnachtsmärkte und Menschen rollen, keine Betonpoller bei selbigen und auch keine Polizisten mit Maschinenpistolen, keine Gruppenvergewaltigungen wie in Köln, Freiburg, Italien, keine Verdreifachung der Messerstechereien, keine Menschen die vor Züge geworfen und keine Frauen, die Treppen herunter getreten werden.
  6. Dies ist kein unabänderliches Schicksal. Wir sind freie Menschen und können frei entscheiden. Früher haben Menschen Burgen oder Mauern gebaut, wenn sie bedroht waren. Manchmal hielten sie stand, manchmal nicht. Aber sie trafen eine Wahl. Nahmen die Dinge nicht wie Lämmer hin.

 

Teile dies. Steh auf und finde dich selbst. Sapere aude!

 

 

 

 

 




Religionskritik verboten

 

Grundpfeiler der europäischen Gesellschaften

Einige der wichtigen Errungenschaften der europäischen Gesellschaften sind sicherlich die freie Rede und die Religionsfreiheit. Erstere garantiert mir das Recht, alles zu sagen, was nicht strafbar ist, zweitere garantiert mir die freie Wahl der Religion oder Nichtreligion.

Beide garantieren mir, Kritik an Dingen zu äußern, die meiner Meinung nach nicht vertretbar sind. Selbst dann, wenn ich vielleicht objektiv Unrecht habe.Diese Freiheit der Kritik garantiert die lebende Demokratie. Ohne Kritik entsteht keine Kurskorrektur bei Fehlern. Kritik verursacht „Reibung“, also den Wettbewerb der Meinungen, der zu gesellschaftlicher Innovation führt.

Ohne die freie Rede und freie Kritik stirbt die Demokratie und entwickelt sich nicht weiter.

 

Kernelement ist Konflikt

Kernelement ist dabei der Wettbewerb der Meinungen, oder anders ausgedrückt: Ich muss gerade dann etwas sagen dürfen, wenn es anderen nicht gefällt. Wem meine Meinung nicht gefällt, ist frei, wegzuhören oder mit mir zu diskutieren, nicht aber, mir meine Freiheit zu nehmen. Persönliche Befindlichkeiten spielen hier keine Rolle. Der Satz „sowas darf man doch nicht sagen“ zeigt einen Mangel an Verständnis für diese elementaren Dinge.

Dies gilt besonders für Religionskritik. Ja, ich darf jede verdammte Religion bis in ihre Grundfesten kritisieren, ja, ich darf sogar hassen! Haß ist eine menschliche Emotion, man kann verschiedene ethische Ansichten darüber haben, aber dieses Gefühl gehört zu uns genau wie das Gefühl der Liebe. Es ist dem Menschen inhärent.

Aus diesem Grund ist es Unsinn, wenn Politiker vor Menschen warnen, die Hass im Herzen tragen. Ja, das mag nicht schön sein, aber es ist menschlich. Es kann wohl auch nicht sein, dass die eine Emotion verboten, die andere erlaubt sei. Nichtsdestotrotz wird gern der Joker des „ich fühle mich verletzt“ gezogen, wenn man Religion kritisiert. Seltsam, nicht wahr?

 

Warum schreibe ich das?

Weil diese Errungenschaften der freien Kritik immer mehr beschnitten werden. Jüngst geschah dies im vorliegenden Fall in für mich schicksalhafter Weise:

 

Die Meinungs-Tat

2009 hatte Elisabeth Sabaditsch-Wolff zwei Seminare zum Thema „Grundlagen des Islam“ gehalten. Darin kritisierte sie auch die Ehe zwischen Mohammed und seiner Frau Aisha, mit der er als alter Mann „die Ehe vollzog“, als sie selbst erst 9 Jahre alt war, also ein Kind. Konkret warf sie dem Propheten Pädophilie vor.

In der Folge wurde Sabaditsch-Wolff wegen „Herabwürdigung einer Religion“ verurteilt. Der Europäische Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg hat nun entschieden: Der Prophet Mohammed darf nicht pädophil genannt werden. Die Verurteilung der österreichischen Islamkritikerin Elisabeth Sabaditsch-Wolff wegen „Herabwürdigung einer Religion“ sei somit rechtens, sie habe mit ihrem Angriff auf den Islam den religiösen Frieden in Österreich bedroht.

Besonders pikant ist die Aussage, sie hätte hinsichtlich der strittigen Aussagen die Grenzen einer objektiven Debatte überschritten, ihre Äußerungen wurden als beleidigender Angriff auf den Propheten des Islam einordnet.

„Solche Angriffe seien demnach imstande, Vorurteile zu schüren und den religiösen Frieden in Österreich zu bedrohen, begründete der EGMR.“ Und weiter: „Nach Meinung des Gerichts sei die Diffamierung Mohammeds der primäre Zweck eines Seminars gewesen und nicht der, Faktenwissen über den Islam bereitzustellen…“.

 

Dieses Urteil bedeutet den Tod der Demokratie

Zum ersten, weil eine Tatsache, nämlich Sex mit minderjährigen Kindern, nicht als das bezeichnet werden darf, was es ist. Die Wahrheit darf nicht ausgesprochen werden.

 

Zum zweiten, weil die Motivation der Verurteilten als Begründung für die Strafbarkeit der Aussagen, obwohl sie wahr sind, herangezogen wurde.

Um es klar zu sagen: Es ist völlig irrelevant, warum sie diese Meinung geäußert hat oder welches Ziel sie damit verfolgt. Es ist völlig unbedeutend, wer diese Person ist, ob sie links oder rechts oder libertär oder was auch immer ist. Es ist auch egal, was ich dazu sagen würde. Sie darf Kritik äußern, es ist ihr Grundrecht! Wenn es ihr Ziel war, mit Fakten einen Religionsgründer bloßzustellen, so ist das essentiell richtig! Die Mitglieder dieser Religion dürfen gern Gegenargumente liefern, aber eben nicht verlangen, dass diese Fundamentalkritik verhindert wird.

Es spielt keine Rolle, ob ein Moslem dies als schlecht empfindet, weil der Prophet seiner Ansicht nach beleidigt wurde. Das muss der Gläubige in der Demokratie vertragen können! Wenn er der Meinung ist, dies wäre ein Vorurteil, so kann er gern eine eigene Rede halten, um die angeblich mangelnde Objektivität herbeizuführen.

Mit der gleichen Begründung könnte mir schließlich ein Nazi verbieten, den Führer zu kritisieren, weil er sich in seinen nationalen Gefühlen verletzt fühlt. Eine solche Argumentation ist völliger Unsinn. Mit dieser Argumentation würde die katholische Kirche noch heute die Menschen beherrschen.

Und das nennt sich Meinungsfreiheit, und ich liebe es!

 

Zum dritten bedeutet dies den Kniefall vor einer Religion. Kritik ist nicht erlaubt, weil sie religiöse Gefühle verletzten könnte und den Frieden stört oder auch nur stören könnte. In der Folge muss ich mich als Glaubensgemeinschaft nur lobbiistisch aufstellen, ein bißchen weinen und trommeln, und schon heißt es „Schachmatt“ für die freie Rede, weil die „Religionsfreiheit“ sie auf dem Spielbrett schlägt. So funktioniert das übrigens auch mit Tierschutz.

Es wird wunderbar einfach für eine Religion(-sgemeinschaft), den Menschen nach ihrem gustongesellschaftliche Spielregeln aufzuerlegen und die Grundrechte einzuschränken. Dies darf diese aber nicht, genau so wenig darf es ein ZdM oder ein ZdJ. Sie sind alle schlichtweg nicht demokratisch legitimiert!

Sie nehmen sich zudem das Recht heraus, für die Muslime oder die Juden zu sprechen, obwohl sie auch von diesen Religionsmitgliedern niemals dazu ermächtigt oder beauftragt wurden. Niemand hat sie je gewählt! Mit einer solchen Entscheidung öffne ich solchen nicht legitimierten Lobbygruppen Tür und Tor.

 

Es ist mein verdammtes Recht, jede Religion herabzuwürdigen, wie es mir passt und diese abzulehnen. Es ist mein Recht, jede Religion und jeden religiösen Führer abzulehnen. Es ist mein Recht, religiöse Führer zu kritisieren, weil wir sonst per Majestätsbeleidigung im Kadavergehorsam enden.

Zudem fragt mich niemand, wie ich mich fühle. Mit einer Religion im Land, die ein Vorbild hervorgebracht hat, welches Sex mit Kindern hatte und ein Kriegsherr und Massenmörder war.

 

Ja, ich darf das sagen, liebes Gericht. Und das, liebe Richter, nennt sich übrigens auch Religionsfreiheit.

Der link zum Artikel findet sich hier




Der Migrationspakt – die Masken fallen

 

Die Petition 84222 im Ausschuss

Der Petitionsausschuss des Bundestages hat die Petition der AfD gegen den UN-Migrationspakt nach meinem bisherigen Kenntnisstand nicht angenommen. Dies bedeutet, dass diese auch nicht auf dessen Internetseiten veröffentlicht wird. Allerdings war dies zu erwarten, denn die Annahme der Petition 2018 von Vera Lengsfeld glich bereits einer Farce. Diesmal möchte man also auf Nummer sicher gehen.

Wer sich davon selbst überzeugen möchte, dass die Petition nicht veröffentlicht ist, klicke hier.

 

Blockierung der öffentlichen Diskussion

Wer das zudem in einer Demokratie merkwürdig findet, hat vollkommen Recht! Denn wie kann es sein, dass hunderte andere Petitionen angenommen werden, diese aber nicht? Wer darf das entscheiden? Wer trifft denn die Auswahl? Der Sonnenkönig himself? Die Gottkanzlerin? Oder wer?

Das Petionsverfahren soll ja gerade die Ideen der Bevölkerung einbringen. Hier nach Erreichen der geforderten Stimmzahlen eine Petition nicht anzunehmen, ist Willkür. es ist die bewußte Erstickung einer öffentlichen Debatte.

Wie soll sich ein souveräner Staatsbürger seine Meinung bilden, wenn ihm innovative Impulse aus der Mitte der Gesellschaft nicht zugänglich gemacht werden? Die aufgezwungene Deutungshoheit der Politiker vor dem Volk wird hier ersichtlich.

 

Die Deutungshoheit durch die mediale und politische Elite wird betoniert

Es gilt also – Demokratie und Betteiligung von unten: Gern, aber nur wenn es uns gefällt. Wir treffen da vorher nochmal eine kleine Auswahl, was gut für euch ist. Wir entscheiden für euch, was zu lesen lohnt. Ich bezeichne das als betreutes Denken.

Das Ganze nennt sich übrigens auch Zensur und ist verboten. Es ist nichts anderes als Diktatur! Und niemanden stört es!

 

Warum eigentlich?

Begründet wird diese Entscheidung damit, dass die Petition den interkultuellen Dialog bzw. das Zusammenleben belasten würde.

Können die Leute des Petitionsausschusses in die Zukunft sehen? Wer entscheidet eigentlich, das es so ist? Und selbst wenn, so ist es das Wesen der Demokratie, dass auch kontroverse Meinungen, die Reibung erzeugen, aufeinander treffen. Dies stellt keinen Grund dar, die Petition nicht zu veröffentlichen. Mich belasten die Aussagen der Grünen auch, aber sie dürfen trotzdem frei sprechen!

Wem dies nicht gefällt, muss sie nicht anhören oder anschauen. Auch etwas nicht zu lesen, ist Demokratie. Und meine Meinung sagen zu dürfen, auch wenn sie jemand anders nicht gut heißt, auch.

 

Es fällt mir schwer, hier nicht mehr in verschwörungstheoretischen Bahnen zu denken. Der UN-Migrationspakt sollte klammheimlich am Volk und an am Bundestag vorbeigeschmuggelt werden. Offensichtlich ist dieser Pakt eine lange geplante und schon längst beschlossene Sache.  Kritik wird nicht geduldet.

Zudem waren die Reaktionen der anderen Parteien in der durch die AfD letztendlich angestoßenen Debatte eine Ausgeburt des Grauens, irgendwo zwischen Nichtwissen, Ignoranz und der Diffamierung Andersdenkender.

 

Was können wir tun?

Zum einen erstmal den folgenden livestream von letzter Woche ansehen. Zum anderen ist es wichtig, sich zu informieren, und zwar hier.

Dann raus auf die Straße zur nächsten Demo!

Hier wird gerade die Demokratie verabschiedet – jeder muss nun um seine Rechte kämpfen. Es ist nicht mehr damit getan, abzuwarten. Es kommt kein Retter, der es richten wird!

Werdet aktiv!

 

Nachtrag November 2018

Die Masche hat System. Insgesamt werden 19 Petitionen blockiert. Neuster Vorwurf, welcher den Kritikern entgegengehalten wird, ist der des Antisemitismus – was befremdlich wirkt, da Israel den Pakt auch nicht unterschreiben wird.

Die Wahrheit wird nun unterdrückt oder verdreht wo es geht, nachdem die klammheimliche Durschlängelei doch aufgeflogen ist. Unsere einzige Chance eist nun, massiv Aufklärungsarbeit zu betreiben, damit wir dem Vorbild Österreichs folgen können.

Üben Sie auch Druck auf Abgeordnete aus, indem sie ihnen als besorgter Bürger sachliche aber konstruktive Briefe zusenden.

 

links:

David Bergers Artikel dazu findet sich hier

 

Martin Sellners Video:

 

Journalistenwatch berichtet hier

Eine vulgäre aber treffende Analyse der Gesamtsituation findet sich bei




Der böse Wolf – Verrecken

Er verläßt das Rudel

 

Der Hügel

Mein Fell flattert im Wind, als ich die winterliche Hügelkuppe erreiche. Die Kälte schneidet.

Ich kann sie jetzt wittern. Und ich kann sie auch sehen. Ihre Flinten blitzen, als sie durch den Wald reiten, um auf die Jagd zu gehen. Jagd auf uns. Jagd auf das Rudel.

Die Wölfe auf der anderen Seite des Hügels sind weit gelaufen und müde. Hungrig. Verzweifelt. Seit Jahren laufen sie ihrem Traum nach, der ihnen so viel verspricht. Futter, Ruhe ein sicherer Bau. Junge Welpen. In Frieden leben.

 

Diese Narren.

Wie oft konnten sie die Zeichen sehen, direkt vor ihren Augen? Wie oft konnte man die Feinde wittern?

Wie oft fanden wir tote Körper am Wegesrand? Wie oft kehrten verletzte Wölfe zu uns zurück? Wie viele sind verschwunden?

 

Anfangs war mein Pflichtgefühl als Späher stark, für sie da zu sein. Ihnen zu helfen, Ihnen zu sagen, was ich gesehen habe. Ausgelacht haben sie mich. Fortgejagt. Gebissen. Und trotzdem kehrte ich immer wieder zurück. Versuchte es wieder und wieder, ihnen zu erklären, was die Zukunft bringt.

 

Bis jetzt.

Die Wahrheit ist, sie wollen die Wirklichkeit nicht sehen, weil sie alles, was sie gelernt haben, hinterfragen müßten. Sie selbstständig denken und handeln müßten ohne die Sicherheit des Traumes zu genießen. Ja, das ist mühevoll. Und erfordert den Mut, selbst aktiv zu werden.

 

Feiglinge.

Es ist viel einfacher sich erzählen zu lassen, was richtig ist, statt sich selbst zu bemühen. Verlockend, das gelobte Land vor Augen. Der Nektar der Lüge schmeckt süß. Nein, sie wollen die Wahrheit nicht sehen. Ich erkenne, dass es vergebens ist, sich wieder und wieder eine blutige Schnauze zu holen. Auch wenn sie mein Rudel sind – nicht ich kann sie retten, nur sie sich selbst.

Ich will nicht mit ihnen untergehen. Nicht meine eigenen Welpen opfern. Wohl habe ich meine Pflicht getan. Aber ihre Ignoranz und Selbstverliebtheit sind zu groß, um ihnen zu helfen. Sie wollen alles genauso, wie es passiert.

 

Die Wut brennt

Ja, ich trage Zorn in mir. Ihre Dummheit macht mich krank. Haß steigt in mir empor wie eine brandende Welle. Mehr noch über sie und ihre alles verleugnende Art, als über den Verrat des Alphas. Sie lassen sich so bereitwillig blenden. Aber ich kann den Alpha nicht besiegen.

Doch jeder ist seines Glückes Schmied. Auch sie hätten auf die Hügelkuppe klettern können wie ich. Hätten die Augen öffnen können, die Nase in den Wind halten. Was ich tat, war kein Hexenwerk, jeder von Ihnen konnte diese Entscheidung genauso treffen wie ich. Jeder war frei.

 

Es ist Zeit, mich von ihnen abzuwenden. Ich gehe fort an einen anderen Ort.

Ich lasse sie alle

Verrecken.




Der gute Wolf – Verteidigen

Der Späher wandert einsam

 

Der Hügel

Mein Fell flattert im Wind, als ich die winterliche Hügelkuppe erreiche. Die Kälte schneidet.

Ich kann sie jetzt wittern. Und ich kann sie auch sehen. Ihre Flinten blitzen, als sie durch den Wald reiten, um auf die Jagd zu gehen. Jagd auf uns. Jagd auf das Rudel.

Die Wölfe auf der anderen Seite des Hügels sind weit gelaufen und müde. Hungrig. Verzweifelt. Seit Jahren laufen sie ihrem Traum nach, der ihnen soviel verspricht. Futter, Ruhe ein sicherer Bau. Junge Welpen. In Frieden leben.

 

Die Entscheidung

Wie kann ich sie enttäuschen? Ihnen die Wahrheit berichten? Ihren Traum zerschmettern?

Eigentlich wittern sie die Gefahr auch schon. Auch sie haben die letzten Monate und Jahre tote Wölfe am Wegesrand gefunden, im Gebüsch oder am Wasser. Manche Wölfe kamen verletzt zum Rudel zurück. Berichteten Schlimmes. Manche werden nie wieder sein wie zuvor.

 

Es hat zugenommen.

Eigentlich ahnen sie es alle, manche wissen es sicher. Doch da ist dieser Traum, denn sie nicht verlieren wollen. Das Alphatier hat Ihnen ein neues heiliges Land versprochen, sie klammern sich an diesen Traum, weil er alles ist, was ihnen je erzählt wurde. Und weil der Weg so lang und entbehrungsreich war.

Ich hasse das Alphatier dafür. Es muss doch sehen, was ich sehe. Es ist seine Pflicht, das Rudel auf den richtigen Weg zu führen.

Doch ich allein kann es nicht besiegen. Ich bin nur ein Späher des Rudels.

 

Sie werden mich hassen, wenn ich es erzähle. Vielleicht verstoßen sie mich aus dem Rudel, weil ihre Frustration ein Ventil benötigt. Weil sie nur den Traum für eine Weile retten können, wenn sie den Boten töten. Vielleicht tötet mich der Alpha, um seine Position zu festigen. Widerspruch kann er nicht dulden.

Doch der Traum wird zerbrechen, irgendwann. Die Realität läßt sich nicht leugnen, sie holt dich ein, immer. Blutig, zerstörerisch, endgültig.

Ich muss es ihnen sagen, auch wenn sie mich dafür verachten. Es ist meine Aufgabe, das Rudel zu warnen.

 

Als Späher ist man oft allein. Auch mit sich selbst.

Süß ist die Verführung, zurückzukehren und nichts zu tun. Es wäre so einfach nichts zu berichten von dem was man weiß, vielleicht geht ja alles gut. Sich dem Traum hinzugeben. Immer wieder die Augen zu schließen, bis es vorbei ist. Bis zum nächsten Mal.

 

Doch da nagt auch das Pflichtgefühl unter dem Fell. Die eigene Moral, die mich bindet. Die Gewissheit, niemals wieder am Bach in das Wasser blicken zu können, ohne sich für das, was sich dort spiegelt, zu schämen. Und was ist mit den eigenen Jungen? Und den Welpen der anderen? Sie können noch nichts sehen, sind blind und hilflos. Wer schützt sie?

 

Ich muss meinen Weg gehen, auch wenn mich niemand im Rudel versteht. Muss die anderen Späher finden. Mich mit ihnen beraten. Die Verantwortung teilen.

 

Komme es wie es komme. Das Herz zieht. Ich bin der einsame Wanderer.

Ich muß verteidigen.

 

 

 




Vorankündigung: livestream zum UN-Migrationspakt am 28.10.2018

Das Rudel sammelt sich

 

Am 28.10.2018 um 20:00 Uhr

 

habe ich die Ehre, mit Hyperion und Sergeant Meinungsfrei einen livestream zum schicksalsentscheidenden UN-Migrationspakt durchführen zu dürfen. Ich freue mich sehr über diese Chance und bedanke mich im voraus dafür.

 

Der livestream (einfach anklicken) findet sich unter https://www.youtube.com/hyperionlivestreams

 

Eine Chance ist es deshalb, weil wir mit diesem livestream zum einen informieren können. Zum anderen kann dieser livestream vielleicht auch an Unbedarfte weitergegeben werden, um diese aufzuwecken. Außerdem können die Zuschauer Fragen, die ihnen auf der Seele brennen äußern.

Meine Erfahrung sagt leider: Die meisten Menschen wissen nichts davon! Ändern wir das!

 

Als Basis für den livestream empfehle ich meinen langen Artikel mit umfassender linksammlung

hier

oder eine Kurzfassung als appetizer

hier