Neue Serie “retroactive” Teil I: Gedanken zum Weihnachtsfest vom 20.11.1994

 

Liebe Leser,

heute starte ich eine neue Serie – “retroactive”. Beim letzten Umzug habe ich Texte aus meiner Jugend gefunden, die bisher nur in Papierform existieren. Ich werde sie nach und nach abtippen und veröffentlichen, entweder als Text oder Video. Ich werde sie, bis auf Absätze und Zeichensetzung, nicht verändern.

 

Sie kommen durch die Zeit zu euch, pur und unverfälscht. Mag sein, ich würde heute manches differenzierter sehen oder ausdrücken, oder vielleicht anders denken. Dennoch zeige ich euch, wie ein Jugendlicher einst gedacht hat.  Wir sollen sehen, ob die Texte heute, nach 25 Jahren des Ruhens in einer alten Mappe, noch ihre Wirkung entfallen können.

 

Gedanken zum Weihnachtsfest

 

Weihnachten.

Oft das „Fest der Liebe“ oder die „Zeit der Besinnlichkeit“ genannt. Schon einige Wochen vorher werden wir, wie jedes Jahr, alle mit lustigen Weihnachtsmännern und Adventskalendern darauf eingestellt. Die Reklamen für Weihnachtsgeschenke oder andere, alltägliche Konsumgüter, die mit Hilfe des Weihnachtsfestes attraktiv gemacht werden, laufen schon auf Hochtouren, noch bevor der 1. Advent ins Land gegangen ist.

Schließlich, am ersten Dezember, ist es dann soweit; Ist der Startschuß für das größte Geschäft des Jahres endgültig abgefeuert: Man wirbt, kauft, verkauft. Kurzum, das Geschäft floriert. Wie jedes Jahr.

Fast alle in der Gesellschaft passen sich diesem Trend an. Man übertrumpft sich sogar förmlich teure und immer teurere Geschenke zu kaufen und zu horten. Die Fernsehwerbung zeigt uns, wie man den Weihnachtsabend richtig gestaltet: Mit gewissen Süßigkeiten, die alle Kinder angeblich haben wollen oder mit Kaffee, den die Gäste nur dann trinken, wenn der richtige Name einer gewissen Firma auf dem Etikett steht; Oder mit Alkohol, der sich „Christkindel“ nennt. Weihnachten als lukratives Geschäft.

Und wo bleibt die sogenannte „Zeit der Besinnung“?

Spätestens Heiligabend sieht man es: Zufälligerweise sind die Kirchen, die sonst so gut wie leer sind gerammelt voll, man spendet sogar etwas und Einige geben sich das Gefühl, ihre Wohltätigkeit für dieses Jahr vollkommen ausgeschöpft zu haben. Dabei dient der alljährliche weihnachtliche Kirchenbesuch oft nur noch als Mittel zur Prestige-Erhaltung. Das Gesicht ist wieder einmal mit einer Maske  aus gespielter Menschlichkeit bedeckt, die zu Hause abblättert wie alte Farbe. Man zeigt den neu erworbenen Pelzmantel oder kann mit Bestimmtheit sagen: sehr her. Ich war dort in der Messe, ich bin ein Christ.

Wo fängt Weihnachten an, wo hört es auf?

Geht es dem Obdachlosen am Straßenrand besser, weil einmal im Jahr für ihn gespendet wird? Wo bleibt das wahre Weihnachten, die Zeit der Nächstenliebe, der Fürsorge und der Liebe? Verkauft? Verspielt? Verpfändet? Wo ist das Weihnachtsfest, das beschauliche mit Plätzchenduft und Kerzenlicht. Anscheinend gehören Bescheidenheit und offene Augen wohl heute leider nicht mehr dazu.

Der Herr Jesus, wenn es ihn wirklich einmal gegeben haben sollte, wie ich selbst glaube, würde sich, könnte er das heutige Weihnachten sehen, sicher im Grabe umdrehen. Denn auf dem Fest seiner Geburt sind seine Thesen leider kaum vertreten.

Das wahre Weihnachten lebt nicht von Geschenken, nicht von Protz und Prunk. Das wahre Weihnachten lebt auch nicht im Volumen der Geldbörse. Sicher, auf Geschenke muß man deswegen nicht verzichten. Das soll nicht verlangt werden. Aber man sollte sich doch jedes Jahr der eigentlichen Weihnachtszeit bewußt sein, nein sie bejahen und nutzen. Das wahre Weihnachten kommt nicht aus dem Kaufhaus, nicht aus dem Sonderangebot, sondern aus dem Herzen. Wer das begriffen hat, der sollte danach handeln. Und wenn mich nun jemand fragt, weil ich ihn mit meinem Text verwirrt habe, wann denn nun Weihnachten eigentlich sei, so würde ich ihm antworten:

 

Das wirkliche Weihnachten, also die Praktizierung der Nächstenliebe, sollte das ganze Jahr lang andauern.

 

Einsamer Wanderer, 20.11.1994

 

 




Der alte Sandkasten

 

Eine bittersüße Erinnerung.

https://www.bitchute.com/video/c1fo5YQLXRz0/

 

 




Charles Krüger zum Thema bitchute – must see!

 

Hier gibt es zur aktuellen Diskussion ein seht wichtiges Video. Bitte schaut rein!

https://www.bitchute.com/video/ifJRzSHDES8m/

 




Der Vorwurf der Spendenbetteleiabzocke – eine kurze ökonomische Analyse

 

Der Vorwurf der Unredlichkeit

Im – ich nenne es mal als Annäherung das patriotische Lager – besteht eine dauerhafte Fehde zwischen jenen, die nach Spenden für Ihre Videos oder Arbeit fragen und solchen, die dies als unseriöse Abzockerei, Bettelei und unethischen Schritt sehen, weil er Idealismus mit Geld verbindet.

Ich möchte dies einmal ökonomisch aus Sicht des Konsumenten analysieren.

Nehmen wir 2 Fälle an.

 

Fall A „Welt“ „Bild“ etc.

Fall A beschreibt eine online-Zeitung, bei der der Konsument für Extra-Artikel die er lesen will zahlen muss. Sonst kann er nur den teaser lesen, nicht aber das ganze Werk. Zum Beispiel kostet bei der Welt das sogenannte „Welt-Plus“ 9,99 im Monat. Ähnlich verhält es sich beim „Bild-Plus-Abo“ und anderen. Es existieren auch Zeitungen, die pro Artikel einen Betrag verlangen. Oder nehmen wir an, ich wollte morgens am Kiosk eine Zeitung kaufen wollen.

 

Fall B „unblogd“ oder andere

Hier wird ein content online, z.B. als Artikel oder Video bereitgestellt und ist von Beginn an frei und vollumfänglich zugänglich. Der Anbieter bittet um freiwillige Spenden für die geleistete Arbeit.

Für Fall B gilt in manchen Kreisen, dass dies eine ungerechtfertigte Abzocke darstelle, mit denen z.B. youtuber wie unblogd, dessen Kanal gerade einfach auf youtube grundlos gelöscht wurde, ihre Zuschauer abzocken.

Sven Liebig spricht sogar von Millionen, die gewisse youtuber-Kreise angeblich verdienen, weil die Zuschauer so dumm seien, zu spenden. Vorab – dies ist blanker Unsinn.

 

Die Analyse

Nun, ich will eine sehr einfache Analyse aus Sicht des Konsumenten skizzieren – denn auf den kommt es beim Vorwurf der Abzocke ja an. Für beide Fälle gilt, dass vorher Arbeit geleistet werden muss für Recherche, Logistik, Technik, Videoschnitt (im Falle B) etc.. Für beide Fälle gilt die Konsumentensouveränität, d.h., der Konsument entscheidet frei, was er konsumieren will, anders als bei der GEZ-Gebühr. Beide Anbieter haben durch ihre Existenz im Internet einen werbenden Effekt.

 

Nun, in welchem Fall stellt sich der Konsument besser?

 

Der Konsument im Fall A

In Fall A muss der Konsument erst zahlen, bevor er den Inhalt sehen und bewerten kann, er hat also ein ökonomisches Risiko (wenn auch in diesem Falle ein Geringes). Ggf. ist er mit der Leistung nicht zufrieden, hat aber bezahlt. Dies nennt sich Wirtschaften unter Unsicherheit. Er kann, ist er unzufrieden, nicht zurückfordern. Der Preis ist durch den Anbieter vorgeben. Der Konsument kann sich nur auf den guten Ruf des Anbieters verlassen und kauft ein bißchen „die Katze im Sack“. Ich sage hierzu nur „Relotius“.

 

Der Konsument in Fall B

Im zweiten Fall kann der Konsument kostenlos die volle Leistung nutzen. Er hat kein Risiko, denn auch wenn die Qualität seinen Erwartungen nicht entspricht, hat er zu diesem Zeitpunkt nichts bezahlt. Nach dem Konsum kann er frei entscheiden, ob er einen Betrag spendet. Er kann also zwischen 0 und x wählen, könnte also auch einen qualitativen Inhalt wenn er knapp bei Kasse ist kostenlos konsumieren und zwar immer wieder. Entscheidet er sich zu spenden, so hat er zudem die Kontrolle über Zeit , Frequenz und Preis. Er kann also entscheiden, wann er wie oft in welcher Höhe für die Leistung „bezahlt“. Er zahlt also genau in Höhe seiner Zahlungsbereitschaft, er muss nicht fürchten mehr zu zahlen, als er für die angebotene Leistung z.B. schlechterer Qualität als erwartet bereit wäre zu zahlen wie in Fall A.

 

Zusammenfassung

Der Konsument stellt sich im Falle B, selbst wenn es einen qualitativen Unterschied zur mainstream-Presse geben sollte, immer besser. Der Vorwurf der Abzocke ist daher völliger Unsinn, weil der Konsument in allen seinen Entscheidungen frei und vorab bestens informiert ist.

Vorwürfe wie von Sven Liebig, selbst wenn sie wahr wären, sind irrelevant, weil der Konsument sich besser stellt und immer die volle Kontrolle hat – er muss ja nicht konsumieren. Sollte ein youtuber dabei wirklich reich werden, was vielleicht bei einem Millionenpublikum gelingt, hat der Konsument keinen Schaden erlitten.

Nehmen wir noch ein weiteres Beispiel für meine Kritiker: Eine online-Zeitung stellt ihre Artikel auch komplett frei ein, genau wie im Fall B. Hierzu ist zu sagen, dass dies nur möglich ist, wenn anderer Stelle Geld verdient z.B. über Anzeigenschaltung oder dass der Staat mitsponsort. Dies kann sich ein großes Haus leisten z.B. als Werbemaßnahme, um später Premiumcontent zu verkaufen – ein kleiner youtuber kann dies kaum, da seine Existenz von seiner Arbeit abhängt. Und selbst wenn der Konsument immernoch nicht nicht spenden will, so stellt er sich keinesfalls schlechter. Er hat den einen doppelten Nutzen durch 2 Leistungen von zwei Anbietern erlangt, niemand zwingt ihn zur Zahlung und zum Konsum. Zudem hat er den Nutzen der Meinungsvielfalt erhalten, kann vergleichen, sich besser seine eigene Meinung bilden. er hat also einen Nutzen über die Artikel oder Videos hinaus.

 

Das moralische Argument

Wenn jetzt Leute hingehen und sagen, man dürfe mit dem idealistischem Kampf kein Geld verdienen, dies wäre unrecht, so ist dies eine moralische Entscheidung des Einzelnen, die er anderen aber nicht aufzwingen darf.

Unmoralisch ist es für mich persönlich, anderen für Ihre Arbeit ein Einkommen absprechen zu wollen. Und zudem unbewiesen zu behaupten, es würden Millionen verdient, während man selbst mit seiner Firma an „Patrioten“ Merchandise verkauft und selbst ganz selbstverständlich Einnahmen erzielt. Das ist Heuchelei.

Es ist auch für den Konsumenten schlecht, denn wenn der Medienmacher seinen Lebensunterhalt nicht finanzieren kann, so kann er auch keine Leistung mehr erbringen, weil er dann seine Zeit für eine andere Arbeit aufbringen muss, was den interessierten Konsumenten den Nutzen schmälert und die Meinungsvielfalt verringert.

In meinem Beispiel habe ich gezeigt, dass der Vorwurf der „Spendenbettelei als Abzocke“ nicht haltbar ist. Im Gegenteil, er treibt einen Keil zwischen Lager, die eigentlich auf der selben Seite stehen sollte.

Bitte teilt dies zur Aufklärung, danke. Und kommt in meine telegragruppe: t.me/einsamerwanderer2019

 

Quellen:

https://www.welt.de/weltplus/

https://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/fussball/mario-goetze-zu-hertha-bsc-entscheidet-am-ende-seine-frau-ann-kathrin-66787126,view=conversionToLogin.bild.html

 




Identitas

 

Ein Lied für die Heimatliebenden

Heute zeige ich wieder einen ersten Gehversuch meines Gitarrenlernens – Text und Musik sind natürlich von mir.

Es ist etwas zum Nachdenken… Das Video ist ganz unten als link.

 

Der Text mit den Akkorden:

 

Identitas

a                e        e              a

Aus alter Tiefe rauschen Stimmen

a          e               e                a

Aus alten Zeiten klingt ein Lied

a                 G                G            a

vergangen einst doch nicht vergessen

a             e            G                   a

was uns der Vorfahr´ einst beschied

 

und hohe Bäume flüstern leise

das grüne Schilf es wispert schwach

verborgen nun sind alle Wurzeln

doch ich ich stehe und erwach´

 

Refrain

a                e               G                a

Weißt du noch von welchem Grunde?

a               e               G               a

Weißt du noch von welchem Stamm?

a             e       G                 Fmaj7

Sproßte einst Stund´ um Stunde

a                e                  G               a

von Meeres Strande bis Berges Klamm

C                   G                  a

Dieses Volk dieses Volk dieses Volk 2x

 

Uns selbst vergessen, uns verleugnen

Alle Wurzeln roden mit Stumpf und Stil

Ist das hehre Ziel der grauen Herren

Das mir noch niemals gut gefiel

 

D´rum knüpf´ ich die Bande hin zu jenen

Vergang´nen Zeiten, ob gut ob schlecht

Erkenne mich und auch mein Sehnen

Zu schaffen neu was gut und recht

 

Refrain

a                e               G                a

Weißt du noch von welchem Grunde?

a               e               G               a

Weißt du noch von welchem Stamm?

a             e       G                 Fmaj7

Sproßte einst Stund´ um Stunde

a                e                  G               a

von Meeres Strande bis Berges Klamm

C                   G                  a

Dieses Volk dieses Volk dieses Volk 2x

 

 

Denn wenn man vergißt die eig´nen Wurzeln

Fällt ein jeder Sturm den stolzen Baum

Wer sich selbst nicht liebt ist sehr vermessen

D´rum steht aufrecht folgt meinem Traum

 

Refrain

a                e               G                a

Weißt du noch von welchem Grunde?

a               e               G               a

Weißt du noch von welchem Stamm?

a             e       G                 Fmaj7

Sproßte einst Stund´ um Stunde

a                e                  G               a

von Meeres Strande bis Berges Klamm

C                   G                  a

Dieses Volk dieses Volk dieses Volk 2x

 

Leise ausklingen lassen

a                e               G                a

Weißt du noch von welchem Grunde?

a               e               G               a

Weißt du noch von welchem Stamm?

 

Das Video auf bitchute findet sich hier

 

 

 




heute: Solidaritäts-Livestream beim Digitalen Chronisten zur Löschung vom Kanal “unblogd”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Zeichen gegen die Zensur

Wie ich berichtete wurde aktuell der Kanal von Miro Wolfsfeld (unblogd) einfach gelöscht – es gab keine strikes oder eine Ankündigung der Löschung, sein Einspruch wurde abgeschmettert. Dieses Vorgehen kennen wir ja bereits aus der Vergangenheit von anderen youtubern.

Die Frage die sich stellt ist deshalb, wie es weitergehen soll.

Heute abend wird es daher einen Solidaritäts-livestream mit vielen bekannten Gesichtern (oder Stimmen wie in meinem Fall) auf dem Kanal des Digitalen Chronisten geben. Hier wird das Thema umrissen und auch eine spontane Gegen-Aktion bekannt gegeben. Ich werde wenn mir die Technik keinen Strich durch die Rechnung macht dabei sein.

 

update: Der stream ist nun hier

 

Der Livestream

Der Ankündigungstext des Digitalen Chronisten ist hier nocheinmal zu lesen, der link ist am Ende des Artikels.

DC schreibt:

„Liebe Zuschauer, wir Youtuber haben uns zusammen „gesetzt“ und beraten, wie wir weiter mit der letztlich unhaltbaren Situation auf YouTube umgehen. Zuerst wurde in diesem Jahr ohne Vorankündigung oder Verwarnung der Kanal von Martin Sellner auf YouTube gelöscht, dann der Kanal von Neverforgetniki und letzte Woche ebenso der Kanal von Miró, unblogd. Etliche YouTuber haben mit nicht nachvollziehbaren Verwarnungen oder Löschungen ihrer Videos zu kämpfen. Spätestens seit der Einführung der neuen Richtlinien auf YouTube sehen wir mittel- und langfristig keine Zukunft auf Youtube. Die Zensur wird spürbar angezogen, eine freie Meinungsäußerung ist nicht mehr möglich. Jeder von uns produziert mittlerweile seine Videos mit einer Schere im Kopf. Deshalb sehen wir uns gezwungen, langfristig woanders unsere Videos und Direktübertragungen zu posten. Wir möchten Euch Zuschauer natürlich nicht verlieren. Deshalb veranstalten wir am Montag, 16.12.2019 um 20:00 eine Direktübertragung auf dem Kanal des Digitalen Chronisten. Wir möchten etwas ankündigen und jeder teilnehmende YouTuber gibt ein kurzes Statement ab.“

 

Link zum stream:

 




Einsame Wanderungen nun auch auf Telegram

 

Liebe Gemeinde,

die Tage youtubes sind gezählt, die Löschungen werden immer massiver wie man heute am Kanal “unblogd” sehen konnte. Also werde ich mich absichern.

 

Ziel meines Kanales

Der Sinn des Kanals ist zum einen Unabhängigkeit von youtube zu gewinnen und der Zensur zu entgehen. Zum anderen will ich alle über meine neuen Videos oder Artikel in Kenntnis setzen können, die mir folgen.

 

…weniger ist mehr…

Allerdings ist die Informationsflut auf Telegram jedenfalls bei mir viel zu hoch. Mancher mag denken “uhhh noch ein channel?” Aus diesem Grund werden auf diesem Kanal nur selten Inhalte geteilt werden, d.h. nur sehr wichtige Themen oder Gedanken oder eben meine Werke.

 

Der Kanal

findet sich unter t.me/einsamerwanderer2019

 

Abonniert bitte auch meinen newsletter und folgt auf den alternativen Kanälen wie bitchute etc.:

 

Mein Profil auf 1984 (Einsamer Wanderer):

https://19vierundachtzig.com/netzwerk/mitglieder/einsamerwanderer/

 

Das Lyrik-Projekt:

Projektstart: Volkes Seele – bewahrt die Lyrik

 

Instagram (einsamerwanderer2019): https://www.instagram.com/einsamerwanderer2019/?hl=de

 

Youtube (Einsamer Wanderer): https://www.youtube.com/channel/UCSW0BNemazkcvAAKSmAFh-Q?view_as=subscriber

 

Bitchute (Einsamer Wanderer): https://www.bitchute.com/channel/h5BQCMigZftw/

 

Frei hoch 3 (Einsamer Wanderer)

https://www.frei3.de/pinboard/wanderer

 

 

 

 

 

 




Unblogd gelöscht

 

Heute mußte ich mit Schrecken feststellen, dass der Kanal unblogd von Miro Wolfsfeld gelöscht wurde – wie immer angeblich wegen Haßrede. Die Begründung die mir vorliegt fabuliert sich durch den üblichen Dschungel erdachter youtube-Verbrechen wie Hass auf einzelne oder Gruppen, Verherrlichung von Gewalt oder Gewaltaufrufen.

 

Begründung der Kanallöschung von unblogd

 

Wer den unblogd-Channel kennt weiß, dass dies absoluter Unsinn ist. Vielmehr wird hier Kritik an Politikern oder Personen des öffentlichen Lebens zensiert und als Hass dargestellt. Die kritische Meinung zur Politik wird ganz regulär inzwischen weggesperrt oder wirtschaftlich ausgetrocknet. In diesem Fall haben wir eine Kombination aus beidem.

Das Thema habe ich auch im untenstehenden Video schon aufgegriffen.

 

Zudem bedient sich der politische Gegner gern eines simplen Tricks. Irgendwer, nennen wir ihn mal den politischen Gegenaktivisten schreibt einen bösartigen Kommentar, sagen wir mal so etwas wie „J…. ins G…“. Daraufhin meldet er den Kommentar. Da der Kanalbetreiber für die Kommentare haftet, ist der Grund für die Löschung gegeben. Man sieht aber nicht immer sofort einen Kommentar ich bin ja schließlich nicht 24 Stunden online. Die Lösung wäre nur den Kommentarbereich zu sperren.

Miro wird auf dem Kanal des digitalen Chronisten heute in einer Direktübertragung dazu Stellung nehmen. Sicherlich wird an dieser Stelle auch über die Zukunft von youtube als auch alternativer Plattformen oder Vorgehensweisen diskutiert werden.

Abonniert daher seinen Telegram-Kanal. Ich werde mir die nächsten Tage ebenso einen channel zulegen, um flexibler zu agieren.

Ich bleibe dran und berichte, wenn es etwas Neues gibt.

 

P.S. Bitte abonniert meinen newsletter!

Zur Ankündigung des DC geht es hier

Miro ist hier auf bitchute:

https://www.bitchute.com/channel/a7Yw3kJPsQay/

 




Dies ist ein ewiger Artikel 28 – Feuerwehrmann

Immer wieder

Dies ist ein ewiger Artikel. Er hat eine Nummer. Sein Text wird sich nicht ändern bis auf wenige Zeilen. Er wird immer zu dir kommen, wenn wieder etwas besonders Schreckliches passiert ist.

 

Und ich rede hier nicht von den üblichen Messerstechereien oder Grabbeleien oder jetzt „normalen“ Vergewaltigungen, die dieses Land oder andere in Europa im eisernen Klammergriff halten. Sondern:

 

Besonders grausame Fälle von Vergewaltigung. Gewalt. Mord. Terror.

Er wird dich verfolgen.  Dich erinnern. Wird dich betrüben, dir vielleicht auf die Nerven gehen. Dich vielleicht aufrütteln. Vielleicht – anspornen.

 

Was du tun sollst

Immer wenn du diesen Artikel siehst, mache dir einen Strich und schreibe das Datum auf. Zähle die Striche am Ende des Jahres oder in seiner  Mitte. Nimm dir eine Pinnwand oder einen Kalender. Aber vergiss es nicht.

Nimm dir einen Moment Zeit, nachzudenken. Hat es zugenommen? War es früher schon so? Wer sind die Täter? Erzählt dir deine Presse wieder, man dürfe nicht pauschalisieren? Oder vielleicht: Wir leben im besten Deutschland seit Anbeginn der Zeit? Deine Ängste sind irrational und nur gefühlt? Das sind doch nur Einzelfälle?

Und bleibe kritisch: Differenziere bitte weiterhin und pauschalisiere nicht, wenn es unangebracht ist. Aber verschließe auch nicht die Augen!

Zeige denen, die an die Unversehrtheit der Demokratie noch immer glauben, deine Striche, wenn Sie dich belehren wollen. Und frage sie, wie viele Einzelfälle ein Muster ergeben. Frage sie, was sie getan haben, um es zu verhindern.

 

Heute trage ich Trauer.

Warum?

Vor kurzem habe ich mit einem Sanitäter gesprochen – er berichtete dass er eine Schuß- und Stichwaffensichere Weste trägt. Wir wissen jetzt warum.

Ich höre die üblichen Reaktionen:

  1. Die Nationalität sollte nicht genannt werden, weil sie nicht mit dem Verbrechen im Zusammenhang steht und nur Vorurteile schüren würde. Mit Kultur und Religion hat das nichts zu tun.
  2. Deutsche machen das auch.
  3. Die Gesellschaft verroht immer mehr.
  4. Das ist nur ein bedauerlicher Einzelfall.
  5. Asylanten und Ausländer sind nicht krimineller als Deutsche.
  6. Die Verbrechensrate insgesamt sinkt, Deutschland ist sicherer geworden.
  7. Das ist der Preis der Globalisierung, es gibt keine Alternative.
  8. Das hat nichts mit Zuwanderung zu tun.

 

Schluß mit Bullschit-Bingo!

Ich habe die Nase von diesem Unsinn gestrichen voll!

Früher habe ich immer die aktuellsten Belege für meine Aussagen hier eingestellt.

Doch es ist nicht meine Verantwortung, dich zu informieren, du musst es selbst für dich tun. Suche dir Quellen, und wenn du es nur auf dieser Seite in alten Artikeln tust.

Werde selbstständig und handle eigenverantwortlich!

 

Meine Antworten

1. Die Kultur, Mentalität und Religion von Menschen prägt ihr Verhalten. Und wer in einer Kultur der Gewalt, Aggression und Kriminalität sozialisiert wird, verhält sich eben anders als jemand, der in relativem Frieden und Rechtsstaatlichkeit aufwächst.

Die Angabe der Nationalität läßt daher sehr wohl eine Aussage zu, besonders wenn es sich um Menschen aus dominant muslimisch geprägten Ländern handelt oder Menschen aus dominant muslimisch geprägten Gesellschaften in Europa. Hierzu gibt es verschiedene Studien, die zu eindeutigen Ergebnissen kommen, wie es um die Einstellung zu Frauen und Gewalt steht etc..

Zudem sind verschiedene Nationalitäten bzw. Migrationshintergründe unterschiedlich in der Kriminalitätsstatistik vertreten. Dies wird oft mit Armut oder mangelnder Bildung erklärt – nach dieser Logik müssten aber auch viele deutsche Hartz 4 Empfänger ähnlich kriminell sein – und das sind sie nicht.

Oder anders: Wer aus den homophobsten, antisemitischsten, Frauen verachtensten und gewalttätigsten Regionen der Erde kommt, wird hier nicht als Lamm, sondern als Wolf auffallen. Wann war doch gleich der letzte buddhistische Terroranschlag?

 

2. Nein, tun sie nicht. Und wenn, dann in wirklichen echten Einzelfällen.

 

3. Nein. Die Gewalt als Ausdruck der Verrohung unter den indigenen Deutschen geht zurück.

 

4. In Ordnung, das ist möglicherweise der hundertste Einzelfall. Frage: Wie viele Einzelfälle braucht es denn, um ein Muster oder eine typische Falllage zu generieren?

 

5. Doch, sind sie. Dies ist eindeutig in der PKS 2016 und 2017 zu sehen. Vielleicht kommt der Artikel an einem Tag zu dir, an dem die Statistiken so gefärbt sind, dass es nichts mehr nützt, sie zu lesen. Dann zähle die Striche.

 

6. Auch das Argument ist nicht zu halten.

Es gab früher keine mordlüsternen Migranten mit Äxten in Zügen, keine LKWs die über Weihnachtsmärkte und Menschen rollen, keine Betonpoller bei selbigen und auch keine Polizisten mit Maschinenpistolen, keine Gruppenvergewaltigungen wie in Köln, Freiburg, Italien, keine Verdreifachung der Messerstechereien, keine Menschen die vor Züge geworfen und keine Frauen, die Treppen herunter getreten werden.

 

7. Dies ist kein unabänderliches Schicksal. Wir sind freie Menschen und können frei entscheiden.

Früher haben Menschen Burgen oder Mauern gebaut, wenn sie bedroht waren. Manchmal hielten sie stand, manchmal nicht. Aber sie trafen eine Wahl. Nahmen die Dinge nicht wie Lämmer hin.

Zudem: Die oft getroffene Aussage, „das gab es schon immer“, kann doch keine Begründung sein! Krieg und Mord gab es auch schon immer. Niemand würde deshalb sagen, das diese Dinge in Ordnung wären.

 

8. Doch hat es. Wenn ich Menschen mit völlig unterschiedlichen Wert- und Weltbildern in eine Gesellschaft stopfe, so gibt es Konflikte. Und auch Gewalt und Terror. Wären diese Leute nicht hier, könnten Sie hier keinen Schaden anrichten.

Das ist so einfach wie zutreffend.

Und ja: Oftmals war der Täter als Gefährder bekannt und befand sich trotzdem solange im Land, bis er das tun konnte, was er getan hat. Wenn du das Problem dahinter noch immer nicht verstehst, fang´ wieder oben an zu lesen.

 

Teile dies. Steh auf und finde dich selbst. Sapere aude!




Riesen-Zoff um AfD-Kooperationen – Kommentar zur Bildzeitung vom 06.11.2019

 

Heute las ich in der Bildzeitung den Artikel Riesen-Zoff um AfD-Kooperationen  „Irre!“ CDU-General rüffelt Partei-Kollegen in Thüringen.

Was sagt man dazu. Just ist also die Wahl in Thüringen vorbei, und schon geschehen die Dinge, die man als aufmerksamer Kenner der deutschen Politik prophetengleich hätte vorhersehen können.

Nummer 1: Die AfD verbessert ihr Ergebnis wieder einmal signifikant und zeigt, dass im Osten eine andere Mentalität der Bevölkerung herrscht als im Westen. Die Linke ist als stärkste Kraft aus der Wahl mit 31% hervorgegangen, und die AfD hat die CDU hinter sich gelassen und ist mit 23.4% der Stimmen auf Platz 2 der Parteienlandschaft in Thüringen eingezogen. Alle anderen Parteien außer der CDU mit 21,8 % verschwinden gewissermaßen in der Bedeutungslosigkeit einstelliger Ergebnisse.

Obwohl, Hoppla, nicht so schnell. Auch die 5% einer FDP mögen noch Gewicht haben, aber dazu später.

Nun werden eifrig Koalitionsideen diskutiert, wer mit wem und wie und so weiter. Alles wie gehabt.

Nummer 2: Bei diesen Ideen hatten es doch einige (und auch das war vorherzusehen), genau genommen 17 Thüringer CDU-Funktionäre, gewagt, die Afd in die Summe der Möglichkeiten mit einzuschließen und mit der AfD „ergebnisoffene“ Gespräche führen zu wollen. Dies wurde sofort von CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak verurteilt:

Zitat „Ich halte die Debatte über eine Zusammenarbeit mit der AfD in Thüringen für absurd.“ Die Idee nannte er „irre“. Ziemiak äußerte, dass die CDU dazu einst einen Beschluss auf einem Bundesparteitag gefasst habe – und diese Meinung habe sich nicht geändert. „Punkt aus. Ende der Durchsage.“ Zudem empfahl er Andersdenkenden Parteimitglieder, die CDU zu verlassen.

Und da ist er wieder, der erhobene Zeigefinger mit dem strengfordernden Blick: Spiel ja nicht mit den Schmuddelkindern!

Wen interessiert schon die Demokratie und der Wählerwille fast eines Viertels der Thüringer? Da darf sich eher eine SPD mit 8% Volkspartei nennen, als dass man das Votum des Wählers beachtet oder seinen Kurs nach einem Absturz von immerhin 11,7% überdenkt.

Ziemiaks Worte gleichen dem strengen Vater: Ich verbiete euch das! Bei der CDU mit der Sonnenkönigin an der Spitze heißt es Befehle kritiklos ausführen. Die AfD ist grundsätzlich als Nazi definiert und damit persona non grata – die Linke mit ihrer Vergangenheit hat zwar auch genug auf dem Kerbholz, zählt aber offiziell zu den Guten. Diskutieren, ob der Kurs in Richtung Eisberg der Richtige ist, ist verboten. Früher nannte man so etwas Kadavergehorsam.

Klingt komisch, ist aber so.

Das Problem an der Sache aber ist: Bisherige etablierte Koalitionen bieten keine absolute Mehrheit. Selbst wenn die CDU mit der AfD kooperieren würde, bräuchten sie die FDP, die bösartige Zungen als Fähnchen im Wind bezeichnen, oder beispielsweise die SPD oder Grünen, die aber in Ihrer ideologischen Verblendung lieber die 5%-Hürde unterschreiten würden, bevor sie der AfD eine Chance erteilten.

Die Gräben sind auch zu tief: Jahrelang hat man alles daran gesetzt, und zwar unter willfähriger medialer Unterstützung, die AfD über das Instrument der Nazi-Diffamierung zu zerstören. Dabei grenzte man sich bis ins Totalitäre von den Feinden der Demokratie ab, und zog eine Mauer zwischen sich und der AfD, um sich selbst als „die Guten“ zu definieren.

Nun steht man vor dem Scherbenhaufen: Die AfD ist unter der Nazikeule nicht zusammengebrochen und ist jetzt da. Für den Machterhalt würde man gerne kooperieren, aber dies würde die neudefinierte eigene Identität als Verteidiger des Guten und Gerechten zerstören.

Eine Sackgasse für alle, sowohl die Politik, als auch den Wähler.

Das Schlimme daran ist also: Unsere Demokratie befindet sich im steten Verfall, weil machtpolitische Spiele unserer Politiker Priorität besitzen, und nicht etwas das deutsche Volk. Bei den meisten Politikern habe ich das Gefühl, sie besitzen das Rückrat einer Nacktschnecke.

Das Gute daran: Eine derartige Dekadenz und Arroganz werden den Wähler wütend machen – und die Wahlergebnisse in der Zukunft zu Gunsten der AfD verändern – egal wieviel Schmutz über dieser Partei ausgeschüttet wird. Und die letzten konservativen Politiker der CDU werden sich eine neue Heimat in der AfD suchen. Denn außer der AfD existiert keine demokratisch-konservative Kraft in unserer Parteienlandschaft.

Leider bleibt für den dringend notwendigen Wechsel des politischen Fahrwassers kaum noch Zeit.

 

Das Video zum Beitrag, welches durch Sergeant Meinungsfrei erstellt wurde, findet sich hier. Das Audio habe ich produziert. Vielen Dank an dieser Stelle an den Sergeanten!!!