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Bericht zu Demo in Hannover am Georgsplatz am 09.05.2020

 

Die Demo am Georgsplatz

Im Rahmen der Corona-Beschränkungen organisierten die Veranstalter von „Wir wachen auf Hannover“ eine Kundgebung am Georgsplatz in Hannover gegen die Beschränkung der Grundrechte. Die Veranstalter hatten organisatorisch alles sehr gut im Griff. Danke an dieser Stelle für die Arbeit!

Im strahlenden Sonnenschein waren bald mehr als 1000 Menschen versammelt von politisch links bis rechts. Viele kreativ gestaltete Masken, Schilder und T-Shirts wurden getragen.

Die Stimmung hatte einen positiven entspannten Volksfestcharakter – das unterscheidet finde ich persönlich diese Demo z.B. von AfD-Demos, die ich auch besuche. Dort habe ich oft das Gefühl, dass die Sorge und Angst um das Land und die Wut auf die etablierte verbrecherische Politik die Stimmung eher trübe wirken läßt, weil alle, die dort stehen, in einer Art Notwehrhaltung dort stehen und Furcht vor dem Verlust verströmen, was verständlich ist.

Auf Linksdemos dagegen herrscht oft gute Stimmung, weil die Leute dort glauben, alle zusammen für eine bessere Welt zu kämpfen. Etwas Küchenpsychologie meinerseits, man kann das natürlich anders sehen.

 

Reden und mehr

Es gab eine Auswahl hochkarätiger Redner wie z.B. Herrn Dr. Heiko Schöning. Auch durften dort am offenen Mikro Teilnehmer sprechen, indem sie auf einer Kiste standen – speakers corner in Hannover quasi.

Das empfand ich als sehr sehr gelungen. Eine Beispielrede findet ihr unten verlinkt von Martina. Mich juckte es in den Fingern ebenfalls zur Tat zu schreiten, ich hatte aber nichts vorbereitet, vielleicht spreche ich nächste Woche auch ein paar Worte ich werde es mir überlegen.

Die Demo war weitgehend friedlich, was Teilnehmer und Polizei anging. Die Polizei kontrollierte mehrfach die Auflagen der Demo und durchschritt auch die Menge und sprach Personen an. Festnahmen oder Gewalt konnte ich persönlich dabei nicht sehen.

 

Die Polizei und die Reden

Unangenehm erschien es mir am Anfang, wie die Polizei gestaffelt am Rand stand – eben nicht locker in Grüppchen sondern so wie eine Militäreinheit, die auf Zugriff wartet. Das gab mir ein seltsames Gefühl. Doch niemand gab dazu Anlaß – und die Polizisten machen eben auch nur ihren Job, ob sie dahinter stehen oder nicht.

Einige Polizisten beobachteten auch die Hauptbühne und folgten den Reden – ich denke auch in der Polizei ist vielen klar, was hier passiert.

Interessant war, dass hier in den Redebeiträgen ganz selbstverständlich Themen wie NWO, Bill Gates oder „größere Pläne im Hintergrund zur Einschränkung der Freiheit“ thematisiert wurden. Dies findet sich sonst nur bei den angeblich „rechten Verschwörungstheoretikern“, traf hier aber auf ein eher politisch sehr sehr  gemischtes Publikum.

Gerade dieser Punkt macht mir Hoffnung – über Corona werden nun Dinge an die bisher schlummernden Menschen herangetragen, die diese bisher für unmöglich hielten. Die Redner betonten auch, man solle mit den noch nicht Erwachten Geduld zeigen. Das fällt mir persönlich schwer, weil niemand heute sagen kann, er hätte es nicht gewußt, ist aber dennoch einen letzten Versuch wert.

 

Musik trägt den Widerstand

Begleitet wurde die Kundgebung von live-Musik durch André Maris (siehe unten die Kanalverlinkung) und „Musik aus der Retorte“ (=Stereoanlage). Es wurden auch „die Gedanken sind frei“ mit einem besonderen Text gesungen – sehr passend. Auch wurde Freiheit von Westernhagen eingespielt – sehr gelungen wie ich fand.

 

Am Ende skandierte die Menge „wir sind das Volk“ – das hatte ich wegen des Anteils an Migranten und politisch eher links wirkenden Menschen nicht erwartet – das war berührend.

Eine wunderschöne und taktisch kluge Aktion gab es am Ende: Unter den „wir sind das Volk“-Rufen wurden den Beamten Blumen des Dankes überreicht. Einer der Teilnehmer rief den Polizisten zu: „Wir sind das Volk – ihr seid das Volk!“

Ja, wir sind keine Menschenfeinde, sondern Kritiker des Systems. Und das ist ein wichtiger Unterschied.

 

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Die Rede von Martina:

 

Wir wachen auf Hannover

 

André Maris mit

 




Tu ´was – Guerilla Marketing im Widerstand

 

Die Situation

Jeder kennt das Gefühl: Man glaubt, die Dinge klar zu sehen, aber alle anderen scheinen nichts von der Welt mitzubekommen, und obendrein wird mir nichts dir nichts online so gut wie überall zensiert, wenn man versucht, über diesen Weg die Menschen aufzuklären. Es ist frustrierend.

Aber warum eigentlich sind wir so in unsere Online-Medien vernarrt? Ganz einfach: Sie haben einen großen Vorteil, denn sie stellen ein so genanntes Massenmedium dar. Unsere Hoffnung ist also stets, viele Menschen zu erreichen, und daher  beginnen wir oft in Abos zu rechnen als hinge unser Leben davon ab.

Einerseits ist das richtig. Wir wollen ja, dass unsere Botschaft bei vielen Usern ankommt. Aber ein gelungener Kontakt ist nicht alles – wie viele der Zuschauer sehen sich die Inhalte an, und tun dann genau – nichts? Wohl viele, wenn nicht sogar die meisten.

Das Gegenbeispiel wäre das persönliche Gespräch. Hier ist der Vorteil, dass man dialogisch arbeiten kann und einen stärkeren Einfluss auf den Gesprächspartner hat, wenn er nicht gerade wie ein  dressierter Hund  ideologisch oder emotional mauert. Doch hier erreicht man eben nur einzelne Personen.

 

Guerilla Marketing als Lösung

Nun, wenn die jemand A oder B sagt, so denke darüber nach, ob es nicht ein C geben könnte.

Eine Lösung, die ich hier vorstellen werde, ist das sogenannte Guerilla Marketing.

Guerilla Marketing stellt – in sehr einfachen Worten beschrieben – Werbeaktionen dar, welche sehr wenig Aufwand verzeichnen, aber eine hohe Aufmerksamkeit und Reichweite generieren. Sie sind normalerweise einmalig, innovativ, kreativ, witzig oder frech, und ermöglichen oftmals den Dialog. Sie erreichen viele Menschen, wenn auch nicht immer so viele Personen wie ein Massenmedium, aber eben mehr als nur einen engen Kreis von Einzelpersonen.

Und sie können direkte Anreize zur Aktivitätsentfaltung (je nach Botschaft und Aktion) setzen. Zumal sie auch offline erfolgen können! Ich lege den Focus in diesem Artikel bewußt auf Aktionen im realen Leben und vernachlässige den Online-Bereich hier.

Guerilla Marketing erzielt also einen Überraschungseffekt, z.B. durch eine negative oder positive Emotionalisierung oder einen Knall- oder Aha-Effekt. Es transportiert eine Botschaft auf außergewöhnliche und erinnernswerte Weise.

Zum besseren Verständnis skizziere ich hier einen Klassiker des Guerilla-Marketing.

 

Quelle: Hubspot

Untenstehend sieht man, wie ein Reisebüro im Winter für Flüge in südlichere Gefilde warb. Die Aktion ist einfach, eingängig und holt den Konsumenten emotional ab, da er durch den Schnee stapfen muss und sich nach der Sonne sehnt. Zudem ist die Aktion kostengünstig. Sie ist zudem überraschend.

 

Klare Vorteile

Diese Taktik läßt sich für den demokratischen Widerstand nutzen. Sie hat dabei mehrere große Vorteile. Zum einen haben Aktivisten, youtuber und andere freie Medienmacher niemals soviel finanzielle und personelle Ressourcen wie z.B. der öffentlich-rechtliche Rundfunk. In diesem Feld kann man sich nicht mit Ihnen messen – aber im Feld der kreativen Einzelaktionen sind diese Medien schlagbar. Sie sind zu behäbig und altbacken, um hier agieren zu können und eher zentralistisch aufgebaut.

Dadurch fehlt Ihnen das kreative Potenzial einer Schwarmintelligenz, wie sie die patriotischen dezentralen Netzwerke entwickeln können. Gerade viele kleine verschiedene Einzelprojekte vieler unabhängiger Aktivisten können eine enorme innovative Schaffenskraft entwickeln und zudem miteinander in einen Wettbewerb der besten Ideen treten.

Außerdem kann man die Menschen hier auch emotional, nicht nur rational packen.

Und ich umgehe diesmal die Hürden der online-Welt, kann aber dennoch auf sie verweisen, z.B. über QR-Codes oder Internet-Adressen.

 

Nachteile

Doch Obacht – es gibt ein paar Hürden zu beachten. Ich rate hier bei allem zur Vorsicht. Zum einen sollte der rechtliche Rahmen vorher geprüft werden. Wie weit darf und kann ich gehen, damit ich nicht mich oder sogar andere gefährde? Bin ich berechtigt, in Stadt xy eine Aktion im öffentlichen Raum durchzuführen? Kann mich eine mißglückte Aktion Geld kosten oder mich rechtlich in Bedrängnis bringen?

Zudem sind stark polarisierende Aktionen wie z.B. ein Flashmob mit einer Enthauptungsszene, um an den IS zu erinnern, starker Tobak. Starke Medizin hat starke Nebenwirkungen. Es nützt niemandem etwas, wenn man wegen Störung öffentlichen Friedens auf die Wache muss und eine Massenpanik auslöst… Zudem können negative Emotionen auch den gegenteiligen Effekt hervorrufen und die Menschen sich in Scham und Widerwillen abwenden lassen.

Positive Auftritte sind meiner Ansicht nach oft zu bevorzugen, um ein Identifikationspotenzial mit den Aktivisten oder der „Werbe“-Botschaft auszulösen.

Doch was ist überhaupt möglich?

 

Größere Aktionen

Die sicherlich in den Medien bekanntesten Nutzer des Guerilla-Marketings dürften die Aktivisten der Identitären Bewegung sein.

Ein paar Beispiele aus ihrem Schaffen: Die Identitäre Bewegung verhüllte verschiedenen Statuen die Augen, um u.a. auf die Blindheit gegenüber der hereinbrechenden Realität hinzuweisen.

Aktivisten derselben Bewegung setzen sich auch in eine Talkshow „der Gegenseite“, um die Runde zu einem vereinbarten Zeitpunkt mit Sprechchören und Plakaten zu stören – eigentlich eine „urlinke Aktionsweise“, die ich selbst noch an der Universität in solcher Weise kennengelernt habe, als Herr Rühe (Ex-Bundesminister der Verteidigung) einen Vortrag hielt und massiv durch Pfeifen und Gröhlen gestört wurde. (Wie gesagt, ich nehme keine Bewertung der Aktionen vor, ein jeder muss für sich selbst wählen, was im Kontext der Situation in Deutschland angemessen erscheint.)

Auch hielten die Aktivisten der IB auf der Zwei-Jahres-Pegida in Dresden Banner hoch mit dem Schriftzug „Habe Mut“.

Oder besetzten kurzzeitig mit einem Plakat das Brandenburger Tor, wie es einst Greenpeace vor Ihnen vormachte. Dann habe ich von einer Aktion gehört, bei der die Umrisse von Körpern (wie es nach einem Mord gemacht normalerweise gemacht wird) auf den Asphalt gemalt wurden, um auf die zunehmende Gewalt hinzuweisen.

Weitere Möglichkeiten sind hier die Zuhilfenahme von Flashmobs, z.B. um eine Situation für alle Passanten darzustellen, z.B. eine schockierende Enthauptungsszene, um auf die Grausamkeit des IS oder Krieges. Auch verschleierte Frauen in Burka oder ähnliches können eingesetzt werden, um auf Missstände hinzuweisen, was z.B. Freiheit und Gleichberechtigung angeht.

Oder positiv wirkende Aktionen wie ein Chor oder eine Musik- oder Tanzgruppe als flashmob, der ein patriotisches Lied singt oder spielt etc.. Hier kann man sehr kreativ sein und mit einer schnellen Aktion punkten und auch Fotos schießen, bevor ggf. gewaltbereite Antifakreise davon Wind bekommen.

 

Sehr kleine und einfache Aktionen können auch sein:

Botschaften oder zum Nachdenken anregende Fragen  im Einkaufsmarkt an die schwarzen Bretter pinnen. Oder Zettel in CD-Regalen oder in Büchern im Buchhandel deponieren. Oder in leeren Einkaufswagen. Oder öffentlichen Klos, z.B. am Pissoir auf Augenhöhe. Oder was ist mit der U-Bahn, der Bushaltestelle oder Parkbanken? Die Frage ist natürlich immer – was ist davon erlaubt und was nicht.

Mit Sprühkreise kann man Schrift auf den Asphalt sprühen (Obacht – das hat Risiken – ich erinnere mich dass man der IB daraus einen Strick drehen wollte und ihnen mit Reinigungskosten drohte, was bei Kreide die beim nächsten Regen verschwindet, natürlich lächerlich ist) ) oder mit Kreide Botschaften aufschreiben. Z.B. auf Brücken oder Treppenstufen.

Man kann Transparente aufhängen. Flugzettel an Orten auslegen, wo viele Menschen vorbeikommen oder warten müssen.

Oder wie wäre es Zettel oder Gegenstände an Bäume oder Büsche zu binden?

Oder Geschenke wie z.B. eine Blume mit einem Zettel daran zu verschenken?

 

Aber wie gesagt Vorsicht: Die rechtlichen Möglichkeiten sollten vorher geprüft werden.

 

Corona als Aufhänger

Auch Corona hat Potenzial: Botschaften oder Internetadressen auf einem Mundschutz oder einem T-shirt oder Kittel sind mit entsprechenden Stiften schnell aufgetragen. Oder vielleicht an den Flatterbändern abgesperrter Einkaufswagenhäuschen? Oder ihr verschenkt etwas Corona-Thematisches?

 

Werdet aktiv und schreibt mir

Ich habe hier bewußt nur wenige Ideen skizziert und Guerilla Marketing stark verkürzt dargestellt. Doch eine Google-Suche fördert viele Möglichkeiten zu Tage, und genau das empfehle ich euch!

Ich möchte im Rahmen der Arbeit mit dem Brennpunkt Politik nun eure kreativen Potenziale und eure Aktivität erbitten.

Schreibt mir von Aktionen, die ihr euch vorstellen könnt oder die ihr schon durchgeführt habt (dann freue ich mich über Bilder, Text und eine schriftliche Einverständniserklärung, ob ich diese Aktion veröffentlichen darf). Wenn es nach mir geht, dann stellen wir einige Ideen später in einem livestream vor.

Es ist ein wahnsinnig Gutes Gefühl, wirklich etwas Praktisches zu tun – seid also nicht nur dabei, seid die Lösung!

 

Schreibt bitte an bis zum 31.05.2020 an

 

Der-einsame-wanderer@gmx.de

 

Und teilt diesen Artikel sooft ihr könnt. Danke.

 

P.S. Wer mehr über Möglichkeiten des demokratischen Widerstandes erfahren will, schaue hier in meine Artikel Serie

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

 

Wichtig ist in diesem Kontext auch, sich zu vernetzen:

 

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Von der Wichtigkeit, Fragen zu stellen

 

Ein neuer Weg

Dieser Text soll ein Geschenk an dich sein. Eine Chance. Dir etwas zeigen, was so wichtig ist, dass es nicht in Vergessenheit geraten darf. Nämlich dir klar machen, wie wichtig es ist, Fragen zu stellen. Dieser Text wird dir keine Antworten geben und dir nichts aufzwängen. Nur einen Pfad weisen.

Ich will dir heute eine Tür zeigen.

Auf ihr steht

“sapere aude”.

 

Weißt du, was das heißt?

Für die Antwort lasse ich einen der bedeutendsten Vertreter der abendländischen Philosophie und der Aufklärung, Immanuel Kant, zu Wort kommen:

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen. Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude [wage es verständig zu sein]! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“

In einfachen Worten: Bewege deinen Geist, nimm nicht alles einfach hin sondern hinterfrage die Dinge. Sei kritisch. Sei nicht das Schaf, das der Herde einfach hinterherläuft. Oder im schlimmsten Fall der Lemming, der mit allen anderen von der Klippe stürzt. Du weißt, wie es enden kann, denn wenn man dir eines eingehämmert hat, dann die deutsche Geschichte zwischen 1933 und 1946.

Tust du dies, so übernimmst du Verantwortung für dich und andere, zum Beispiel deine Kinder, und sorgst für Ihre Zukunft. Und eröffnest dir selbst viele Möglichkeiten. Sei ein mündiger Bürger. Ja, es ist anstrengend zwischen Arbeit und Familie all das zu schaffen. Aber es ist so wichtig. Denn wenn du nicht selbst entscheiden kannst, dann fehlt dir die Kontrolle über dein Leben. Du bist fremdbestimmt. Wahre Freiheit erwächst aus eigener Entscheidung und der Verantwortung dafür. Und das gibt es (fast) nicht umsonst.

 

Horche in dich hinein

Sei ehrlich zu dir selbst: Gibt es nicht Dinge, die in der bohren, die sich falsch anfühlen, aber du weißt nicht warum? Doch du fühlst es einfach? Und man ist beständig dabei, dir zu erzählen, dass es genauso und nicht anders zu sein hat? Hast du manchmal das Gefühl, es würde regnen, aber in der Tagesschau erzählt man dir vom strahlenden Sonnenschein?

Wenn du etwas hinterfragst, so wird es nicht reichen, sich die Tagesschau anzuschauen, denn eine Meinung kannst du dir nur bilden, wenn du zwischen Alternativen auswählen kannst. Sonst kannst du nur nacherzählen, was dir wiederum erzählt wurde. Das Abwägen zwischen verschiedenen Positionen schärft deinen Verstand und verleiht dir Stärke und befähigt dich erst, eine Entscheidung zu treffen.

Aber es ist mühselig – und jene die Fragen stellen, lacht man gern aus. Bestenfalls. Das tun die anderen gern, denn sonst müßten sich vor sich selbst zugeben, dass sie angefangen haben zu akzeptieren, dass sie vielleicht das ein oder andere mal mit einer Lüge leben. Und etwas als wahr ansehen, von dem ihr Gefühl ihnen eigentlich sagt, dass es falsch ist. Aber sie wischen diese Erkenntnis jeden Tag aufs neue weg, um sozialkonform zu sein, nicht anzuecken, oder weil die Wirklichkeit sonst manchmal unerträglich sein kann. Wer möchte zum Beispiel ständig darüber nachdenken dass er spätermal laut offiziellen Prognosen keine Rente über dem Hartz 4-Satz mehr bekommen wird?

Stellst du dann Fragen, dann kratzt du an der Fassade und zeigst ihnen, dass sie sich selbst etwas vormachen. Das Problem bei Ihnen nennt sich kognitive Dissonanz, und sie belastet die Menschen. Deshalb wollen sie nichts hören, was sie in ihrem eingeigelten Zustand stören könnte. Sie sind nicht frei, sondern haben sich in eine Form pressen lassen. Und du hältst ihnen den Spiegel vor, weil du anders bist und dich nicht einfach lenken läßt.

 

Warum ist das so?

Dazu lasse ich erneut Immanuel Kant sprechen:

„Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt und so weiter, so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Dass der bei Weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem, dass er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, dass diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperrten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen droht, wenn sie es versuchen, allein zu gehen.“

In einfachen Worten: Es ist so einfach und bequem, zu glauben. Netflix und facebook warten schon, um dich in ihre schöne Welt zu holen, weg von den Fragen da draußen, die in der schlummern, ja vielleicht tief in dir verschüttet sind. Es ist einfach, keine Verantwortung zu übernehmen und jeden, der kritisch denkt, als Verschwörungstheoretiker, Nazi, Rechtspopulist, Aluhutträger oder was weiß ich abzustempeln.

 

Was denkst du: Trifft das, was ich schreibe, auf dich zu oder nicht?

Das Dumme ist auf jeden Fall: Wenn irgendwer eigentlich die richtigen Fragen stellt, aber niemand darauf achtet, so kann es weitreichende Konsequenzen für dich und deine Familie haben. Zum Beispiel, dass vielleicht in Zukunft deine Grundrechte permanent eingeschränkt werden – das nennt sich dann so schön „new normal“.

Das Beispiel Corona

Das bringt mich zum leidigen Thema Corona. Stelle dir beispielsweise folgende Fragen:

Wer ist Prof. Dr. Sucharit Bhakdi? Und was steht in seinem offenen Brief? Hast du ihn gelesen? Ich meine nicht, ob dir erzählt wurde was er sagt und ob er glaubwürdig ist, sondern ob du es selbst nachgeprüft hast.

Weißt du, wer Wolfgang Wodarg ist? Sicher hast du nur Schlechtes über ihn gehört. Aber hast du selbst seinen Worten gelauscht? Hast du selbst nachgeprüft, ob das, was er sagt, in deinen Ohren Sinn ergibt? Frage dich selbst: Hast du eine schlechte Meinung über ihn, ohne ihn selbst gesehen zu haben?

Weißt du, wer Dr. Bodo Schiffmann ist? Wußtest du, dass einige seiner Videos auf youtube gelöscht worden sind? Einfach so? Glaubst du, es ist laut unseres Grundgesetzes ok das zu tun? Weißt du warum das so ist?

Sind jene Namen oben die von dummen bösen Menschen und Verschwörungstheoretikern? Ich gebe dir keine Antwort.

 

Werde aktiv im Denken

Geh´ durch die Tür und prüfe es selbst nach, was deine Wahrheit ist. Du bist reich begütert an Möglichkeiten zur Freiheit, denn noch kannst du im Internet sehr viele Informationen frei und kostenlos bekommen. Du bist nur einen Klick weit entfernt, wenn du es willst. Obwohl schon wahnsinnig viel zensiert wird. Oh, stimmt das, was ich hier behaupte über Zensur? Prüfe meine Worte.

Du bist im Vergleich zu anderen Generationen wahnsinnig priviligiert, aber auch unter Zugzwang: Denn du kannst später nicht sagen, du hättest nichts gewußt.

 

Du nicht.

 

Vertraue deiner eigenen Wahrnehmung

Du brauchst auch keinen Experten, der dir dein Leben erklärt. Beobachte einfach die Menschen beim Einkaufen und nimm selbst wahr, was passiert. Weichen Sie dir neuerdings aus, als wärst du aussätzig? Besonders, wenn du keine Maske trägst?

Überall verlangt man von dir, dass du bargeldlos zahlst, weil es ja so gefährlich ist. Hast du schonmal gesehen, dass jemand das Tastenfeld beim mit der Karte zahlen nach jeder Benutzung desinfiziert? Oder ob der Kassierer, der die Waren berührt, sich jedesmal die Hände desinfiziert?

Hast du dich schonmal gefragt, warum in manchen Läden 2m Abstand verlangt werden, in anderen nur 1,5m? Hast du dich schonmal gefragt, warum in manchen Läden der Einkauf nur allein mit Einkaufswagen erlaubt ist, selbst wenn du mit deiner Frau einkaufen gehst, in anderen Läden dagegen nicht?

Hast du dich schonmal gefragt, warum in Schulen die Schüler, die eine Notbetreuung erhalten, zusammen mit den Lehrern ohne Atemschutz herumlaufen, ja sogar Fangen spielen ohne auch nur einen Funken Sicherheitsabstand einzuhalten, aber Unterricht angeblich nicht möglich ist?

Hast du dich schonmal gefragt, warum Menschen, die allein im Auto fahren, eine Maske aufhaben? Oder wenn sie ganz allein Fahrrad fahren?

Hast du dich eigentlich gefragt, warum wir eine Maskenpflicht bekommen, obwohl Herr Drosten noch vor einiger Zeit gesagt hat, sie würden nichts bewirken?

Hast du dich eigentlich einmal gefragt, ob es sinnvoll ist, dass deine Freiheit eingeschränkt ist und für dich die Grenzen geschlossen werden und dein Sommerurlaub politisch abgesagt wird, sie für andere aber permanent offen bleiben?

Hast du dich schonmal gefragt, warum ein Bill Gates 10 M. im öffentlich rechtlichen Fernsehen sprechen darf und man ihm, egal was er sagt nicht widerspricht und keine kritischen Fragen stellt, obwohl er nichteinmal ein gewählter politischer Vertreter oder wissenschaftlicher Experte ist?

Hast du dich schoneinmal gefragt, was es wirklich bedeutet, wenn er 7 Milliarden Menschen impfen will? Hast du dich schonmal damit auseinander gesetzt, was bei Impfungen weltweit in der Vergangenheit schon schief gelaufen ist? Oder ob Impfen die einzige Lösung für das Problem ist?

Hast du dich schonmal gefragt, wer das alles bezahlt und wer davon profitiert? Hast du dich schonmal gefragt, was Inflation ist? Oder woher der Staat sein Geld bekommt für die Corona-Neuverschuldung? Wie unser Geldsystem funktioniert? Weißt du was Zwangshypotheken sind? Weißt du, was Enteignung bedeutet? Weißt du, dass unsere Verschuldung etwa 2 Billionen Euro beträgt. Also etwa 24.000 € pro Kopf und jetzt Milliarden dazukommen werden?

Diese Liste mit Fragen könnte ich lange fortsetzen. Sie sollen nur ein Einstieg sein. Du kannst Fragen für beliebige andere Themen stellen. Nimm einfach die Themen, die mit der größten medialen Macht durch die Landschaft gejagt werden. Klimawandel. Flüchtlinge. Wirtschaftscrash. Die EU. Migrationspakt. Trump. Die AfD. Was auch immer.

 

Ich bitte dich:

Lasse einen Tag die Woche den Fernseher aus. Und tippe deine Fragen in eine Suchmaschine. Oder in eines der sozialen Medien. Sprich mit anderen Menschen über Daten und Fakten, die du findest, und reflektiere deren Meinung. Schaue dir Zeitungen an, die du sonst verachtest, um zu überprüfen, ob du wirklich das Richtige glaubst. Suche gezielt den Advocatus Diaboli. Glaube nicht, sondern prüfe.

Geh diesen Schritt, von dem man dir erzählt, dass die ihn auf keinen Fall gehen darfst. Höre dir Menschen an, von denen man dir erzählt, sie würden deinen Geist vergiften. Denn vielleicht warnt man dich ja vor jenen, weil du durch sie erkennen könntest. Vielleicht auch nicht.

Finde es heraus. Prüfe, prüfe, prüfe.

Es ist wie in der Schlüsselszene im Film Matrix, und es steckt soviel Wahrheit darin.

 

Es ist an dir, die rote oder blaue Pille zu schlucken.

Die rote Pille führt zur Freiheit der Gedanken, aber auch zu bitterer Erkenntnis und zur Übernahme von Verantwortung. Fängst du einmal an, Fragen zu stellen, ergeben sich hundert neue. Fängst du einmal damit an, gibt es kein zurück mehr.

Wer die richtigen Fragen stellt, ist wie der Späher, der die Bürde auf sich nimmt, anderen zu berichten was er sieht und oft deren Häme dafür bekommen wird. Aber auch jener, der vorbereitet ist und ahnt, was kommt. Reagieren und agieren kann. Denk´ nur an die Prepper – jahrelang hat man sie ausgelacht, bestenfalls. Und jetzt? Du mußt nur Einkaufen gehen, um dir die Frage zu beantworten.

Nimmst du die blaue Pille, so lebst du weiter wie bisher, aber es mag sein, dass dich irgendwann etwas wie ein Hammerschlag trifft. Etwas, was du für unmöglich gehalten hast. Du hast dann keine Strategie, wie du daraus kommen kannst. Dann wachst du auf, wenn es vielleicht für dich und andere zu spät ist. Vielleicht zerbricht es dich dann.

Du bist frei, diese Entscheidung zu treffen.

Wähle weise.

 

update: das Video zum Text findet sich hier

 

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Buchrezension: „Freiheit statt Kapitalismus“ von Sahra Wagenknecht

 

Im Jahr 2011 erschien im Eichborn-Verlag das Sachbuch „Freiheit statt Kapitalismus“ von Sahra Wagenknecht. In ihm schickt Sahra Wagenknecht sich an, dem Kapitalismus die Alternative des „kreativen Sozialismus“ entgegenzusetzen, um mehr Wohlstand und Demokratie zu ermöglichen. Dem Vorwort folgt das Kapitel „das gebrochene Versprechen Ludwig Erhards“. Hier skizziert die Autorin die wesentlichen Säulen der sozialen Marktwirtschaft und dass von Ihnen durch einen angeblich ungezügelten Kapitalismus wenig übrig geblieben sei. Wagenknecht führt an, dass die Väter des Ordoliberalismus bei der Gestaltung der sozialen Marktwirtschaft den Willen gehabt hätten, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen staatlich zu gestalten, weil sie einem unkontrollierten Liberalismus misstrauten. Dies sei nicht gelungen.

Im nun folgenden ersten Hauptteil „unproduktiver Kapitalismus“ erläutert die Autorin akute Probleme unserer Wirtschaftsordnung. Ein Teil dieses Abschnitts widmet sich dem Banken- und Finanzsektor, welchem Wagenknecht „Zockerei“ sowie eine bremsende Wirkung für Innovationen aufgrund mangelnder Kreditvergabe für Unternehmen zuschreibt. Zudem beklagt sie die mangelnde Haftung der Banken im Krisenfall und dass Banken Geld ohne reale Gegenwerte schaffen würden. Dem ein oder anderen Libertären kommt der Vowurf vielleicht bekannt vor. Weiterhin kritisiert sie den shareholder value Ansatz, welcher zu kurzfristigem Handeln und dem Streben nach Marktmacht und Rendite statt nach echter Innovation treibe und den Wohlstand gefährde. Allzu große, Barrieren schaffende Marktmacht, die zudem in Familiendynastien seit der Kaiserzeit weitervererbt würde und einen echten Wettbewerb durch newcomer nicht zuließe, hält sie für demokratiezerstörend.

Ihr  Gegenentwurf erfolgt im nächsten Abschnitt. Hier geht die Autorin auf die hohe Staatsverschuldung, das Rentensystem, die Produktivität staatlicher Unternehmen und den Staat als Innovationstreiber der Wirtschaft ein.  Als Lösungen für die herausgearbeiteten Probleme stellt sie einen Sozialismus ohne Planwirtschaft und eine neue Eigentumsordnung vor, die schadensersatzlose Enteignungen großer Unternehmen diverser Branchen und deren Überführung in Belegschaftshand und den Staat vorsieht, sowie Vermögens- und Erbschaftsteuern. Sie schließt mit einer Zusammenfassung ihrer Thesen und Schlagworten wie „mehr Wohlstand durch Gleichheit“.

Das Buch beginnt mit interessanten Informationen zur Historie der sozialen Marktwirtschaft und des Ordoliberalismus. Für den Leser erschließt sich nach dem wagenknechten Loblied allerdings nicht, warum nun ein kreativer Sozialismus, und nicht die Wiedereinführung der sozialen Marktwirtschaft die Lösung sein soll.

Weiterhin ist Wagenknechts Analyse an vielen Stellen zutreffend und interessant. Mangelnde Haftungsprobleme im Bankensektor oder übergroße, den Wettbewerb lähmende Oligopole als auch hohe Verschuldung und ein Lobbyismus, der am  demokratischen Willensprozess vorbei regiert, stellen tatsächlich wichtige Ansatzpunkte dar. Auch die große Bankenkrise und ihre Auswirkungen werden angeführtDie vorgeschlagenen Lösungen muten dann aber widersprüchlich an. Das Verdammen von Monopolen und Oligopolen und darauf folgend der Ruf nach mehr Staat für eine Demokratiestärkung verschleiert, dass in der Folge der Staat selbst immer mehr zum Monopolisten und Träger großer Macht wird, die er mißbrauchen kann. Diktaturen in Kombination mit  uneingeschränkter Wirtschaftssmacht sind historisch betrachtet der Normalfall.

Die Verstaatlichung der größten Medienkonzerne z.B. gefährdet eine objektive Berichterstattung eher, als dass sie diese fördert und kann zur Propaganda mißbraucht werden.

Staatsunternehmen, die durch subventionierte Leistungen am Markt agieren, verdrängen zudem private Firmen, die eben nicht auf die finanziellen Mittel des Staates zurückgreifen können oder in einer Krise von diesem gerettet werden. Man spricht vom „crowding out“-Effekt. Zumal staatliche Firmen ineffizienter arbeiten als Private.

Wagenknechts Folgerung, die Dezentralisierung von Macht durch Zentralisierung von Macht zu erreichen, kann in die Kategorie linken „Doppeldenks“ eingestuft werden.

Im weiteren Verlauf bleibt die Autorin einen wirklich innovativen Gegenvorschlag zur bisherigen Wirtschaftsordnung schuldig, versteigt sie sich doch in alten Zöpfen wie der klassischen linken Doktrin der Enteignung oder der Vermögens- und Erbschaftsteuer.

Der Vorschlag , jeder Bürger dürfe maximal eine Million € vererben, ist bar jeder wissenschaftlichen Begründung und verletzt eklatant das Eigentumsrecht, welches auch ein Garant für Freiheit ist. Die geforderte Enteignung „großer Unternehmen“ erfolgt ohne die Definition, was „groß“ eigentlich sei.

Zumal kurzfristig gedacht wird: Ausweichreaktionen wie die Abwanderung von Firmen – großer Konzerne wie mittelständischer Unternehmen – werden nicht betrachtet. Welches Unternehmen will denn in einem Enteignungsstaat leben, der die Regeln der Enteignung zum beliebigen Zeitpunkt noch ausweiten kann?

Über eine international verflochtene Wirtschaft fällt fast kein Wort, als wäre Deutschland eine Insel. Wie enteignet man demokratisch eigentlich Coca Cola?

Auch werden unbegründete Thesen in den Raum geworfen, wie „die Globalisierung hätte nur den Konzernen genutzt und niemandem sonst“. Hier schwingt mehr Ideologie mit, als Faktenwissen. Natürlich hat die Globalisierung auch Schattenseiten, aber wer nur Produkte aus Deutschland sein Eigen nennt, der werfe den ersten Stein.

Zudem wird nicht ausgewogen gearbeitet. Angeblich erfolgreiche Beispiele für Staatsunternehmen werden angeführt, negative Beispiele aber nicht beleuchtet, sodass sich der Leser schwer eine objektive Meinung bilden kann. Dem Leser wird außerdem das Gefühl vermittelt, Reichtum wäre fast immer schuldhaft erworben und dass „die da oben immer nur die kleinen Leute ausbeuten“. Wagenknecht geht davon aus, dass die Wirtschaft ein Kuchen wäre. Dies gipfelt im Vorschlag der Enteignung ohne Entschädigung, und der Leser bekommt das Gefühl vermittelt: „Die haben es doch verdient!“ Das Kapitalismus erst Wohlstand in vielen Ländern geschaffen hat, fällt unter den Tisch.

Das Buch enttäuscht letztendlich: Nach einer für eine Sozialistin tragbaren Analyse und einigen kleineren innovativen Impulsen erscheint leider nur der alte Sozialismus im neuen Gewand.

 

Anmerkung: Diere Rezension habe ich für das libertäre Magazin Krautzone erstellt. Der youtube-Kanal des Magazins findet sich hier




Neulich in Neukölln

 

Die Corona-Krise verändert vieles

In der Corona-Krise sind die Freiheitsrechte der Bürger aktuell stark limitiert, ein in der Bundesrepublik einmaliger Vorgang. Je nach Bundesland variieren die Auflagen. In Bayern beispielsweise galt sogar eine grundlegende Ausgangsbeschränkung. Die 13 Millionen Einwohner sollten das Haus oder die Wohnung nur noch im Notfall verlassen.

Grundsätzlich gilt zur Zeit ein sogenanntes Kontaktverbot, auch müssen zu anderen Menschen z.B. beim Einkaufen 1,5 m Abstand gehalten werden. In Berlin mißt die Polizei laut dem Berliner Kurier mit dem Zollstock bei Sonnenhungrigen nach, ob die 1,5 m eingehalten werden – deutscher Ordnungsgeist in Vollendung.

Es existieren allerdings auch Artikel, die diese 1,5 m für unzureichend erachten. Im Focus war außerdem zu lesen, dass sich das Virus auch beim Ausatmen über die Luft übertragen könnte. Die Erreger fliegen laut dieser Einschätzung mit dem feinen Feuchtigkeitsnebel, den jeder Mensch beim Ausatmen in die Umgebung abgibt, durch die Luft und können somit gesunde Menschen beim Einatmen anstecken.

Dementsprechend wären Mund-Nasen-Schutze sinnvoll – etwas, was von der WHO vor kurzem als eher schädlich angegeben wurde.

Fraglich ist, warum es dann nicht schon seit Wochen einen Zwang z.B. beim Einkaufen für solcherlei Masken und ggf. Handschuhe gibt, um Übertragungen zu minimieren. Dies wäre vielleicht ein gangbarer Weg gewesen, nicht das Ganze wirtschaftliche Leben herunterzufahren.

Indes, diese Überlegungen sind die eines Laien und kommen ohnehin zu spät. Ich bezweifle allerdings, dass unsere politische Führung wesentlich größere Fachkompetenz aufweist – da reicht es ja teilweise nicht einmal dafür, in TV-Sendungen den von uns geforderten Mindestabstand einzuhalten oder den Mund-Nasenschutz richtig aufzuzusetzen.

 

Eine Moschee in Neu-Kölln und 300 Besucher

Doch zurück zum Thema: Am 4.4.2020 konnte man in diversen Zeitungen die kurze Nachricht lesen, dass sich ca. 300 Moslems trotz des Kontakt-Verbotes vor einer Berliner Moschee in Berlin-Neukölln zum Gebet versammelt hatten. Was war passiert?

 

Gelobt sei die BILD

In der Bild-Zeitung lesen wir, was die meisten anderen Zeitungen nicht schreiben (ja, das ist tatsächlich ein Lob meinerseits für die BILD).  Freitagnachmittag trafen sich etwa 300 Menschen vor der Dar as-Salam Moschee im Berliner Bezirk Neukölln. Sie folgten einem Gebetsaufruf des Vereins „Neuköllner Begegnungsstätte“ (NBS), der zusammen mit einer christlichen Gemeinde „ein Zeichen des Zusammenhalts in der Corona-Krise“ konstatieren wollte.

Zuvor hatte der Moschee-Verein auf seiner Facebook-Seite geschrieben, jetzt regelmäßig ein islamisches Gebet parallel zum Glockenläuten der christlichen Gemeinde auf die Straßen Neuköllns über Lautsprecher zu übertragen (das nur mal so als Randnotiz ist schon wieder eine Beschneidung unserer Rechte). Allerdings war in der Meldung nicht explizit angegeben, dass keine Teilnehmer vor Ort erscheinen sollen, ein Fehler, wie der Verein später feststelle, so BILD.

Bereits am Freitagmittag war die Resonanz auf Facebook zu dem Gebet so stark, dass der Verein versuchte, die Menschen von einer Versammlung vor der Moschee abzuhalten: „Wir bitten euch dringend, sich während des Gebetsrufes NICHT vor der Moschee zu versammeln. Die vorgeschriebenen Maßnahmen vom Berliner Senat zum Pandemieschutz müssen eingehalten werden“, hieß es dort laut BILD. Es sollte dagegen eine Facebook-Liveübertragung geben.

Dennoch bildeten sich auf der Straße vor der Moschee während des Gebets immer wieder größere Menschentrauben.

Dem Imam, dem Ordnungsamt und der Polizei sei nicht vollständig möglich gewesen, die Menschen dazu zu bringen, den vorgeschriebenen Abstand einzuhalten, teilte die Polizei abends per Twitter mit.

Die Verantwortlichen der Moschee sicherten der Polizei überdies zu, über die sozialen Medien nochmals darauf hinzuweisen, dass Gebetsrufen nicht durch persönliches Erscheinen gefolgt werden müsse und dass die Rufe bei erneuten Menschenansammlungen sofort beendet werden.

Strafanzeigen gab es keine.

 

Zorn wiegt meine Feder

Ich persönlich will hier deutliche Worte finden: Ich halte das Geschehene für eine Dreistigkeit Sondergleichen, ja, vielleicht sogar einen bewußt herbeigeführten Stresstest für den deutschen Staat. Eine Machtdemonstration unter dem Deckmantel der Naivität. Mit solchen Gedanken bin ich wohl nicht der Einzige. Die Welt schrieb hierzu in der Titelzeile: Die unbelehrbaren Provokateure vor der Neuköllner Moschee.

Zum einen: Es kann mir doch niemand erzählen, dass 300 Moslems alle zu unwissend sind, von Corona und den entsprechenden neuen Regeln des öffentlichen Lebens gehört zu haben. Es sei denn, wir hätten hier vor uns eine völlig abgeschottete religiöse Parallelgesellschaft, die von allem im Lande nichts mitbekommen hätte.

Die zweite Variante wäre, dass diese Menschen deutsche Gesetze für sich als  nicht gültig betrachten.  Im schlimmsten Falle sogar beides. Tatsächlich ist dies denkbar.

Leute, die sind doch nicht alle doof, es soll mir doch keiner erzählen, dass man ein Kontakt-Verbot nicht verstanden hat. Das ist doch Unsinn!

 

Der bittere Beigeschmack

Mein Mißtrauen basiert auch auf dem folgenden Auszug aus der BILD:

Die Moschee-Gemeinde ist den Sicherheitsbehörden seit Jahren bekannt. Der Berliner Verfassungsschutz beobachtet die NBS und ordnet sie der islamistischen Muslimbruderschaft zu. Auch Hassprediger traten dort schon auf.

Falcko Liecke (CDU), stellvertretender Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, positionierte sich deutlich gegen den öffentlichen Gebetsruf des Vereins „Neuköllner Begegnungsstätte“. Eine Absprache habe mit ihm nicht stattgefunden, betonte er.

„Ich halte es für einen schweren Fehler, mit der NBS.ev – Dar Assalam Moschee gemeinsame Sache zu machen. (…) Es ist seit Jahren bekannt: Diese Moscheegemeinde gibt sich nach außen liberal, predigt aber nach innen die Sharia“, so Liecke in seiner Stellungnahme auf Facebook.“

Solcherlei Aussagen lassen Zufall dann doch etwas zufällig erscheinen.

 

Offene Fragen

Das Geschehene wirft noch einige Fragen auf.

Ich habe schon von aufgelösten Versammlungen von Deutschen gelesen. In diesem Fall war es wohl – ja was? Eine Versammlung, würde ich sagen.

Warum wurde diese nicht aufgelöst? Sind hier der sogenannte Migrantenbonus, appeasement oder eine Überliberalität Berlins das Problem? Oder ist es die Angst vor sozialen Ausschreitungen? Wenn letzteres der Fall wäre, was bitte kommt dann im Ramadan ab dem 23.04.2020 auf uns zu? Und das Alluah Akbar war schon hier zu hören, wenn auch noch leise. Wie klingt es dann in ein paar Wochen, sollten unsere Corona-Maßnahmen dann noch gelten?

Zudem ist es mir eigentlich nicht erklärlich, warum es Imam, Polizei und Ordnungsamt nicht schnellstmöglich gelingen konnte (oder wollte man nicht?), die Menschen zur Einhaltung unserer Rechtsnormen zu bringen.

In einem solchen Fall blamiert sich der Staat, denn er ist schwach und nur dem dummen folgetreuen Deutschen gegenüber handlungsfähig, wenn er z.B. mit dem Zollstock wie oben beschrieben herumläuft. Ein den deutschen Staat ablehnender Moslem, den es im beschriebenen Umfeld einer offensichtlich eher radikalen Moschee sicherlich geben dürfte, hat jetzt Tränen in den Augen vor Lachen.

Er wird dies als Aufforderung sehen, die Grenzen beim nächsten Mal noch weiter zu verschieben. Hier entstehen in der Folge zum einen nicht akzeptable Ungleichheiten im Rechtssystem. Es kann nicht sein, dass ein Moslem andere Rechte genießt als ein deutscher Bürger anderen Glaubens, der z.B. keine Ostermesse und kein Osterfeuer feiern darf!

Zum anderen entstehen hier quasi rechtsfreie Räume, also Bereiche, in denen das deutsche Gesetz offensichtlich keine Gültigkeit mehr hat. Wo dies endet, sehen wir in Frankreich. Dort werden in Migrantenvierteln die Pandemiegesetze offiziell nicht mehr umgesetzt. Dies ist aber schon ein altes Problem: Feuerwehren werden dort attackiert, die Polizei meidet die Einsätze dort. Faktisch sind die Migrantenviertel kein Teil von Frankreich mehr.

Die Moschee gibt sich offenkundig ahnungslos und naiv. Das erscheint mir wenig glaubwürdig, wenn man die obige Einschätzung liest. Und die Kirche unterstützt dies in grenzenloser Naivität noch.

 

Der Rechtsstaat ist gefordert!

Die Frage ist auch, warum der Rechtsstaat hier nicht wenigstens danach mit aller Härte agiert und die Bußgeldkataloge umsetzt. Schließlich verbreiten die Medien permanent Informationen zu hohen Strafen und sogar Freiheitsentzug, ja, hier wird dem Bürger bewußt Furcht eingejagt. Zumal erst am Freitag in Berlin  ein Bußgeldkatalog in Kraft trat. Bei Nichteinhaltung des Mindestabstands drohen demnach bis zu 500 Euro Strafe, ebenso bei der Teilnahme an einer Veranstaltung.

Ich erinnere nocheinmal daran: Strafanzeigen gab es keine. In einem solchen Moment wird auch dem Deutschen der letzte Respekt vor dem Staat verloren gehen. Das ist ebenso gefährlich. Besonders in einer Pandemie ist es wichtig, dass die Bürger eigenverantwortlich aber auch verantwortungsbewußt gegenüber anderen Menschen handeln.

Zudem steht in der BILD, dass das Gebet im Einvernehmen mit dem Imam beendet wurde. Das wirkt, als hätte man mit dem Imam die Regeln des Zusammenlebens neu ausgehandelt, wie es so schön heißt. Hat der Imam hier etwa ein Mitspracherecht oder steht er über dem Gesetz?

Besonders der letzte Satz wirkt unfassbar: Warum muss denn der Imam den Gläubigen klar machen, dass sie nicht persönlich zu einem Gebetsruf kommen müssen? Dies wirkt ja schonwieder so, als hätten unsere Gesetze keine Bedeutung für die Moscheebesucher im Vergleich zu den eigenen muslimischen Regeln?

 

Fazit

Dies kann alles nicht im Interesse Deutschlands sein. Recht muss durchzusetzt werden und es darf auf keinen Fall eine Gesellschaft entstehen, in der für verschiedene Bevölkerungsgruppen andere Gesetze gelten. Die Rechtsregeln müssen für alle gleich gelten. Wenn wir ehrlich zu uns sind, ist das bereits jetzt schon nicht mehr so, wenn man an islamische Friedensrichter denkt.

Sonst endet unsere Gesellschaft im Chaos.

 

Quellen:

https://www.merkur.de/bayern/corona-kontaktverbot-ausgangsbeschraenkung-unterschied-bayern-soeder-ausgangssperre-covid-19-definition-zr-13607789.html

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus207038205/Berlin-Die-unbelehrbaren-Provokateure-vor-der-Neukoellner-Moschee.html

 

https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/coronavirus-300-menschen-versammeln-sich-zum-gebet-vor-moschee-in-berlin-69843510.bild.html

 

https://sciencefiles.org/2020/04/02/abstandsregel-falsch-zwei-meter-sind-fur-sars-cov-2-keine-entfernung/?fbclid=IwAR3eFQiLzJcbwHzGCd2LeIuF7lTPPpp_YIWJvcDsUy9EgtnXhEo0PU0KjrY

 

https://www.focus.de/gesundheit/news/infektioeser-als-gedacht-coronavirus-kann-bereits-beim-atmen-uebertragen-werden_id_11848725.html

 

https://www.focus.de/panorama/welt/gebet-wurde-vorzeitig-beendet-300-menschen-versammeln-sich-trotz-kontaktverbot-vor-moschee-in-berlin-neukoelln_id_11849866.html

 

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-polizei-300-menschen-versammeln-sich-vor-moschee.1939.de.html?drn:news_id=1117381

 

https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/04/berlin-moschee-300-menschen-freitagsgebet-kontaktverbot.html

 

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/nichtgenehmigte-demonstrationen-polizei-loest-protestaktionen-auf-a3198695.html?meistgelesen=1

 

 

 

 




Dies ist ein ewiger Artikel – 30 – Machete kills

 

Immer wieder

Dies ist ein ewiger Artikel. Er hat eine Nummer. Sein Text wird sich nicht ändern bis auf wenige Zeilen. Er wird immer zu dir kommen, wenn wieder etwas besonders Schreckliches passiert ist.

 

Und ich rede hier nicht von den üblichen Messerstechereien oder Grabbeleien oder jetzt „normalen“ Vergewaltigungen, die dieses Land oder andere in Europa im eisernen Klammergriff halten. Sondern:

 

Besonders grausame Fälle von Vergewaltigung. Gewalt. Mord. Terror.

Er wird dich verfolgen.  Dich erinnern. Wird dich betrüben, dir vielleicht auf die Nerven gehen. Dich vielleicht aufrütteln. Vielleicht – anspornen.

 

Was du tun sollst

Immer wenn du diesen Artikel siehst, mache dir einen Strich und schreibe das Datum auf. Zähle die Striche am Ende des Jahres oder in seiner  Mitte. Nimm dir eine Pinnwand oder einen Kalender. Aber vergiss es nicht.

Nimm dir einen Moment Zeit, nachzudenken. Hat es zugenommen? War es früher schon so? Wer sind die Täter? Erzählt dir deine Presse wieder, man dürfe nicht pauschalisieren? Oder vielleicht: Wir leben im besten Deutschland seit Anbeginn der Zeit? Deine Ängste sind irrational und nur gefühlt? Das sind doch nur Einzelfälle?

Und bleibe kritisch: Differenziere bitte weiterhin und pauschalisiere nicht, wenn es unangebracht ist. Aber verschließe auch nicht die Augen!

Zeige denen, die an die Unversehrtheit der Demokratie noch immer glauben, deine Striche, wenn Sie dich belehren wollen. Und frage sie, wie viele Einzelfälle ein Muster ergeben. Frage sie, was sie getan haben, um es zu verhindern.

 

Heute trage ich Trauer.

Warum?

https://www.anonymousnews.ru/2020/04/03/augsburg-tunesier-machete-axt-auto/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=augsburg-tunesier-machete-axt-auto

 

Eigentlich ist das schon ein alter Hut und eigentlich ist die Quelle keine die ich sonst verwenden würde. Aber mir gefiel die Zusammenfassung und es steht ja auch im mainstream. Ehrlich gesagt juckte mich die Meldung schon garnicht mehr. Man stumpft halt ab. Es ist halt normal inzwischen, dass Leute mit Äxten, Messern und Macheten erschlagen werden in Deutschland.

Es ist der ganz normale Wahnsinn.

Und genau deshalb stelle ich es trotzdem ein. Weil ich gemerkt habe, dass ich mich daran gewöhnt habe. Aber das dürfen wir nicht. Genausowenig dürfen wir uns jetzt daran gewöhnen, dass wir unsere Freiheitsrechte in der Coronakrise abgeben.

Merkt euch meine Worte.

 

Ich höre die üblichen Reaktionen:

  1. Die Nationalität sollte nicht genannt werden, weil sie nicht mit dem Verbrechen im Zusammenhang steht und nur Vorurteile schüren würde. Mit Kultur und Religion hat das nichts zu tun.
  2. Deutsche machen das auch.
  3. Die Gesellschaft verroht immer mehr.
  4. Das ist nur ein bedauerlicher Einzelfall.
  5. Asylanten und Ausländer sind nicht krimineller als Deutsche.
  6. Die Verbrechensrate insgesamt sinkt, Deutschland ist sicherer geworden.
  7. Das ist der Preis der Globalisierung, es gibt keine Alternative.
  8. Das hat nichts mit Zuwanderung zu tun.

 

Schluß mit Bullschit-Bingo!

Ich habe die Nase von diesem Unsinn gestrichen voll!

Früher habe ich immer die aktuellsten Belege für meine Aussagen hier eingestellt.

Doch es ist nicht meine Verantwortung, dich zu informieren, du musst es selbst für dich tun. Suche dir Quellen, und wenn du es nur auf dieser Seite in alten Artikeln tust.

Werde selbstständig und handle eigenverantwortlich!

 

Meine Antworten

1. Die Kultur, Mentalität und Religion von Menschen prägt ihr Verhalten. Und wer in einer Kultur der Gewalt, Aggression und Kriminalität sozialisiert wird, verhält sich eben anders als jemand, der in relativem Frieden und Rechtsstaatlichkeit aufwächst.

Die Angabe der Nationalität läßt daher sehr wohl eine Aussage zu, besonders wenn es sich um Menschen aus dominant muslimisch geprägten Ländern handelt oder Menschen aus dominant muslimisch geprägten Gesellschaften in Europa. Hierzu gibt es verschiedene Studien, die zu eindeutigen Ergebnissen kommen, wie es um die Einstellung zu Frauen und Gewalt steht etc..

Zudem sind verschiedene Nationalitäten bzw. Migrationshintergründe unterschiedlich in der Kriminalitätsstatistik vertreten. Dies wird oft mit Armut oder mangelnder Bildung erklärt – nach dieser Logik müssten aber auch viele deutsche Hartz 4 Empfänger ähnlich kriminell sein – und das sind sie nicht.

Oder anders: Wer aus den homophobsten, antisemitischsten, Frauen verachtensten und gewalttätigsten Regionen der Erde kommt, wird hier nicht als Lamm, sondern als Wolf auffallen. Wann war doch gleich der letzte buddhistische Terroranschlag?

 

2. Nein, tun sie nicht. Und wenn, dann in wirklichen echten Einzelfällen.

 

3. Nein. Die Gewalt als Ausdruck der Verrohung unter den indigenen Deutschen geht zurück.

 

4. In Ordnung, das ist möglicherweise der hundertste Einzelfall. Frage: Wie viele Einzelfälle braucht es denn, um ein Muster oder eine typische Falllage zu generieren?

 

5. Doch, sind sie. Dies ist eindeutig in der PKS 2016 und 2017 zu sehen. Vielleicht kommt der Artikel an einem Tag zu dir, an dem die Statistiken so gefärbt sind, dass es nichts mehr nützt, sie zu lesen. Dann zähle die Striche.

 

6. Auch das Argument ist nicht zu halten.

Es gab früher keine mordlüsternen Migranten mit Äxten in Zügen, keine LKWs die über Weihnachtsmärkte und Menschen rollen, keine Betonpoller bei selbigen und auch keine Polizisten mit Maschinenpistolen, keine Gruppenvergewaltigungen wie in Köln, Freiburg, Italien, keine Verdreifachung der Messerstechereien, keine Menschen die vor Züge geworfen und keine Frauen, die Treppen herunter getreten werden.

 

7. Dies ist kein unabänderliches Schicksal. Wir sind freie Menschen und können frei entscheiden.

Früher haben Menschen Burgen oder Mauern gebaut, wenn sie bedroht waren. Manchmal hielten sie stand, manchmal nicht. Aber sie trafen eine Wahl. Nahmen die Dinge nicht wie Lämmer hin.

Zudem: Die oft getroffene Aussage, „das gab es schon immer“, kann doch keine Begründung sein! Krieg und Mord gab es auch schon immer. Niemand würde deshalb sagen, das diese Dinge in Ordnung wären.

 

8. Doch hat es. Wenn ich Menschen mit völlig unterschiedlichen Wert- und Weltbildern in eine Gesellschaft stopfe, so gibt es Konflikte. Und auch Gewalt und Terror. Wären diese Leute nicht hier, könnten Sie hier keinen Schaden anrichten.

Das ist so einfach wie zutreffend.

Und ja: Oftmals war der Täter als Gefährder bekannt und befand sich trotzdem solange im Land, bis er das tun konnte, was er getan hat. Wenn du das Problem dahinter noch immer nicht verstehst, fang´ wieder oben an zu lesen.

 

Teile dies. Steh auf und finde dich selbst. Sapere aude!




Dies ist ein ewiger Artikel – 29 – Sabri H. tötet Markus H.

 

Immer wieder

Dies ist ein ewiger Artikel. Er hat eine Nummer. Sein Text wird sich nicht ändern bis auf wenige Zeilen. Er wird immer zu dir kommen, wenn wieder etwas besonders Schreckliches passiert ist.

 

Und ich rede hier nicht von den üblichen Messerstechereien oder Grabbeleien oder jetzt „normalen“ Vergewaltigungen, die dieses Land oder andere in Europa im eisernen Klammergriff halten. Sondern:

 

Besonders grausame Fälle von Vergewaltigung. Gewalt. Mord. Terror.

Er wird dich verfolgen.  Dich erinnern. Wird dich betrüben, dir vielleicht auf die Nerven gehen. Dich vielleicht aufrütteln. Vielleicht – anspornen.

 

Was du tun sollst

Immer wenn du diesen Artikel siehst, mache dir einen Strich und schreibe das Datum auf. Zähle die Striche am Ende des Jahres oder in seiner  Mitte. Nimm dir eine Pinnwand oder einen Kalender. Aber vergiss es nicht.

Nimm dir einen Moment Zeit, nachzudenken. Hat es zugenommen? War es früher schon so? Wer sind die Täter? Erzählt dir deine Presse wieder, man dürfe nicht pauschalisieren? Oder vielleicht: Wir leben im besten Deutschland seit Anbeginn der Zeit? Deine Ängste sind irrational und nur gefühlt? Das sind doch nur Einzelfälle?

Und bleibe kritisch: Differenziere bitte weiterhin und pauschalisiere nicht, wenn es unangebracht ist. Aber verschließe auch nicht die Augen!

Zeige denen, die an die Unversehrtheit der Demokratie noch immer glauben, deine Striche, wenn Sie dich belehren wollen. Und frage sie, wie viele Einzelfälle ein Muster ergeben. Frage sie, was sie getan haben, um es zu verhindern.

 

Heute trage ich Trauer.

Warum?

https://www.bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/wittenberg-bewaehrungsstrafe-fuer-totpruegler-69653246.bild.html

Für mich ist dieser Mann ein Killer. Er hat aus Frust jemanden totgeschlagen. Es war ihm in diesem Moment egal, was mit dem Opfer passiert. Auch wenn es nicht direkt geplant war ihn zu töten, hat er es böswillig In Kauf genommen. Egal was ein Gericht sagt – egal welche Definition ein Gesetzbuch hergibt. Er ist und bleibt ein Mörder für mich. Und wird faktisch nicht bestraft.

Und nächste Woche tötet er vielleicht den nächsten, denn er weiß ja dass ihm nichts passiert, denn in seinem Kulturkreis wird diese Strafe als Schwäche wahrgenommen. Er lacht über das Opfer, den Vater und den Staat, der keine Härte zeigen will. Und der Staat versagt wieder darin, seine Bürger zu schützen. Das sind eben die Verwerfungen der multikulturellen Gesellschaft, wie Yasha Mounk sagte.

Aber Hamburg zeigt uns – der Bürger will da so. Und alle sind gerade emsig dabei jubelnd ihre Freiheitsrechte abzutreten und Mutti Merkel als Heiland in der Krise abzufeiern. Aber vielleicht weckt dieser Fall noch jemanden auf.

 

Ich höre die üblichen Reaktionen:

  1. Die Nationalität sollte nicht genannt werden, weil sie nicht mit dem Verbrechen im Zusammenhang steht und nur Vorurteile schüren würde. Mit Kultur und Religion hat das nichts zu tun.
  2. Deutsche machen das auch.
  3. Die Gesellschaft verroht immer mehr.
  4. Das ist nur ein bedauerlicher Einzelfall.
  5. Asylanten und Ausländer sind nicht krimineller als Deutsche.
  6. Die Verbrechensrate insgesamt sinkt, Deutschland ist sicherer geworden.
  7. Das ist der Preis der Globalisierung, es gibt keine Alternative.
  8. Das hat nichts mit Zuwanderung zu tun.

 

Schluß mit Bullschit-Bingo!

Ich habe die Nase von diesem Unsinn gestrichen voll!

Früher habe ich immer die aktuellsten Belege für meine Aussagen hier eingestellt.

Doch es ist nicht meine Verantwortung, dich zu informieren, du musst es selbst für dich tun. Suche dir Quellen, und wenn du es nur auf dieser Seite in alten Artikeln tust.

Werde selbstständig und handle eigenverantwortlich!

 

Meine Antworten

1. Die Kultur, Mentalität und Religion von Menschen prägt ihr Verhalten. Und wer in einer Kultur der Gewalt, Aggression und Kriminalität sozialisiert wird, verhält sich eben anders als jemand, der in relativem Frieden und Rechtsstaatlichkeit aufwächst.

Die Angabe der Nationalität läßt daher sehr wohl eine Aussage zu, besonders wenn es sich um Menschen aus dominant muslimisch geprägten Ländern handelt oder Menschen aus dominant muslimisch geprägten Gesellschaften in Europa. Hierzu gibt es verschiedene Studien, die zu eindeutigen Ergebnissen kommen, wie es um die Einstellung zu Frauen und Gewalt steht etc..

Zudem sind verschiedene Nationalitäten bzw. Migrationshintergründe unterschiedlich in der Kriminalitätsstatistik vertreten. Dies wird oft mit Armut oder mangelnder Bildung erklärt – nach dieser Logik müssten aber auch viele deutsche Hartz 4 Empfänger ähnlich kriminell sein – und das sind sie nicht.

Oder anders: Wer aus den homophobsten, antisemitischsten, Frauen verachtensten und gewalttätigsten Regionen der Erde kommt, wird hier nicht als Lamm, sondern als Wolf auffallen. Wann war doch gleich der letzte buddhistische Terroranschlag?

 

2. Nein, tun sie nicht. Und wenn, dann in wirklichen echten Einzelfällen.

 

3. Nein. Die Gewalt als Ausdruck der Verrohung unter den indigenen Deutschen geht zurück.

 

4. In Ordnung, das ist möglicherweise der hundertste Einzelfall. Frage: Wie viele Einzelfälle braucht es denn, um ein Muster oder eine typische Falllage zu generieren?

 

5. Doch, sind sie. Dies ist eindeutig in der PKS 2016 und 2017 zu sehen. Vielleicht kommt der Artikel an einem Tag zu dir, an dem die Statistiken so gefärbt sind, dass es nichts mehr nützt, sie zu lesen. Dann zähle die Striche.

 

6. Auch das Argument ist nicht zu halten.

Es gab früher keine mordlüsternen Migranten mit Äxten in Zügen, keine LKWs die über Weihnachtsmärkte und Menschen rollen, keine Betonpoller bei selbigen und auch keine Polizisten mit Maschinenpistolen, keine Gruppenvergewaltigungen wie in Köln, Freiburg, Italien, keine Verdreifachung der Messerstechereien, keine Menschen die vor Züge geworfen und keine Frauen, die Treppen herunter getreten werden.

 

7. Dies ist kein unabänderliches Schicksal. Wir sind freie Menschen und können frei entscheiden.

Früher haben Menschen Burgen oder Mauern gebaut, wenn sie bedroht waren. Manchmal hielten sie stand, manchmal nicht. Aber sie trafen eine Wahl. Nahmen die Dinge nicht wie Lämmer hin.

Zudem: Die oft getroffene Aussage, „das gab es schon immer“, kann doch keine Begründung sein! Krieg und Mord gab es auch schon immer. Niemand würde deshalb sagen, das diese Dinge in Ordnung wären.

 

8. Doch hat es. Wenn ich Menschen mit völlig unterschiedlichen Wert- und Weltbildern in eine Gesellschaft stopfe, so gibt es Konflikte. Und auch Gewalt und Terror. Wären diese Leute nicht hier, könnten Sie hier keinen Schaden anrichten.

Das ist so einfach wie zutreffend.

Und ja: Oftmals war der Täter als Gefährder bekannt und befand sich trotzdem solange im Land, bis er das tun konnte, was er getan hat. Wenn du das Problem dahinter noch immer nicht verstehst, fang´ wieder oben an zu lesen.

 

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Kraft in der Krise

update: jetzt mit Video unten!

Corona hier, Corona da

In den Medien scheint nichts mehr zu existieren außer Corona. Alles andere tritt in den Hintergrund, Angst und Sorge sind allgegenwärtig. Aber auch Skepsis.

Ich persönlich weiß selbst nicht mehr, was ich glauben kann. Zum einen gibt es Daten und Fakten, die Corona übertrieben erscheinen lassen. Andererseits hört man von hunderten Toten in Italien an einem Tag. Gleichzeitig schießt die Propagandamaschine der öffentlichen rechtlichen als auch der Mainstream-Medien aus allen Rohren gegen jeden, der nur den geringsten Zweifel äußert. Und hackt gleichzeitig auf Russland und der AfD herum, als wollten sie die Welt in Brand setzen. Hier geht mir auf beiden Seiten jedes gesunde Maß verloren – die einen nehmen die Lage nicht Ernst, die anderen raffen in Panik alles im Supermarkt, was sie bekommen können.

Und die Omi steht daneben und bekommt nichts mehr, kann sich dafür aber beim WDR anhören, dass ihr Ableben super ist. Wir sind nur ein Fitzelchen vom Zivilisationsriß entfernt, indem sich jeder selbst der nächste ist und dies mit Gewalt etabliert.

Ich persönlich sehe es so: Ich bin nicht sicher, wie die Sachlage sich letztendlich darstellt, also verhalte ich mich wie die meisten Menschen risikoavers. Ich gehe also vom Schlimmsten aus und hoffe das Beste. In der Folge verhalte ich mich entsprechend der Regeln der Bundeskanzlerin und nehme das Risiko auf mich, in die Falle zu tappen. Ohnehin kann ich dem staatlichen Druck nicht ausweichen. Kommt die Ausgangssperre, so ist dies ein gesetzter Zustand, der gilt, egal was ich denke.

Und ja, ich glaube, dass die Ausgangssperre kommt. Ich bin mir sicher. Oder sogar noch Schlimmeres. Denn unser Staat könnte gewillt sein, die Krise zu übertreiben und für die eigene Agenda zu instrumentalisieren.

 

Die positive Kraft führt durch die Krise

Heute sah ich ein Video von Delfinen in einem Hafenbecken in Italien – es berührte mich, und auch wenn die Situation in Italien furchtbar ist, war es doch ein kleiner Moment der Freude. Solcherlei Momente festzuhalten, ist wertvoll: Beim Survival kommt es immer auf den Kopf an, ich glaube, in der Krise ist es genauso.

In all diesem Dunkel will ich heute also auch etwas Positives, ja Aufbauendes beisteuern. Es mag nicht für jeden gelten, oder bei manchen das Gegenteil bedeuten. Aber: Bei allen belastenden Dingen, Leid und Tod, Isolation und der Verzweiflung des Einsamen, ist auch Hoffnung möglich. Der Winter kommt, aber er geht auch wieder und neues Werden keimt. Ich will mich heute nicht mit der bestürzenden Seite der Medaillie, sondern mit der anderen Seite beschäftigen. Möge es euch Stärke schenken.

Was also kann ich der Lage Positives abgewinnen?

 

Isolation als Chance

Zum einen bedeuten Isolation und das Minimieren sozialer persönlicher Kontakte die Möglichkeit einer reinigenden Einsamkeit. Eine Rückbesinnung auf sich selbst. Man kann sich hinsetzen und darüber nachdenken, wo man steht, wo man hinwollte, sich vielleicht neuorientieren. Sein Leben in der Ruhepause bewerten, einer Zeit, in der man gezwungen wird, aus dem Hamsterrad auszusteigen. Etwas, was man vielleicht sonst nie geschafft hätte, weil man immer Teil der Maschine war, aus der man sich selbst nie gelöst hätte. Vielleicht neu lernen, mit sich selbst etwas anzufangen. Sich erden. Der Herzschlag unserer Zivilisation geht nun ruhiger. Nicht für alle, aber für viele.

Zudem können Einsamkeit und Ruhe auch für manche etwas Spirituelles bedeuten. In dieser Zeit, wo wir Kontakte meiden sollen, kann ich hinausgehen in die Natur. Wie lange war ich nicht im Wald spazieren? Oder über die Wiese gewandert? Ich kann in völliger Ruhe durch die Welt streifen und meine Gedanken schweifen lassen, aus dem Lauten der Stadt, und ja ich weiß ich romantisiere gerade, ausbrechen. An nichts denken und sein. Das kann gut tun. Mir neue Gedanken bringen. Letztens telefonierte ich mit jemandem im Ausland. Er berichtete mir, dass er ganz allein stundenlang unterwegs war – und es als besondere Erfahrung empfand. Nur so ein Gedanke.

Auch in der Stadt, in der nun der Großstadtlärm erstirbt und alles etwas langsamer geht, kann ich eine neue Ruhe erleben. Das mag gut für den Geist sein, aber auch für die Gesundheit. Ein Waldspaziergang fördert die Gesundheit. Und verbindet uns übrigens wieder mit unseren Vorfahren, denen der Wald besonders wichtig war.

 

Unsere Vorfahren meisterten die schlimmsten Krisen

Das bringt mich zu einem weiteren Punkt. Es mag komisch klingen, aber ich kann die Verbindung zu den Ahnen suchen. Damit meine ich, mich zu erinnern, wie unser Volk die letzten Jahrhunderte verlebt hat. Durch welche Krisen es ging und wie die Menschen diese damals gemeistert haben. Unsere Vorfahren haben auch in bitterster Not nie aufgegeben und immer dafür gekämpft, ihren Nachfahren eine bessere Welt zu hinterlassen. Dies konnten sie auch deshalb, weil sie um ihre Stärken wußten, die einer deutschen Identität entsprangen. Fleiß, gute Planung statt eines Übermaßes an Spontanität, Vorratshaltung, solidarische Gemeinschaft und Zusammenhalt sind einige Werte, die man hier nennen kann.

Ja, es gab auch Zeiten, wo dies nicht der Fall war, ich weiß. Meine Oma wurde als schlesischer Flüchtling von den anderen Deutschen angespuckt, als sie nach Westdeutschland kam. Als Mitesserkonkurrenz, die auch noch Wohnraum brauchte, war sie nicht willkommen. Welch ein Unterschied zur Behandlung der Flüchtlinge heute. Ich schreibe dies hier, weil ich nicht blind glorifizieren, sondern differenzieren will. Also halten wir uns doch bitte an unsere guten Seiten, nicht die Schlechten.

Suchen wir das Bewußtsein, ein Teil einer langen Kette zu sein, von der Vergangenheit bis in die Zukunft. Uns nicht nur als Individuum zu erkennen, sondern auch als Teil eines Generationen übergreifenden Kollektivs zu verstehen. Vielleicht können wir uns auf unsere Wurzeln, die uns teilweise verloren gegangen sind, dieser Tage etwas zurückbesinnen und daraus neue Kraft schöpfen? Wer weiß?

Was haben unsere Vorfahren schon immer getan, was uns in unserer bunten „Wir kriegen immer alles überall-Gesellschaft“ verloren gegangen ist? Vielleicht ist das hier ein Startschuß, alte Traditionen wieder zu beleben. Wie weckt man ein? Wie kocht man Marmelade? Sollte ich beginnen, wieder Vorräte zu halten und wenn ja welche? Bisher wurden die Prepper immer verlacht. Nun ist auf einmal alles anders.

Ich bemerke dies mit einem traurigen Lächeln.

Wie bestellt man, sofern vorhanden, einen kleinen Gemüsegarten? Welche Kräuter und welches Gemüse sollte ich wählen? Welcher Rhythmus der Jahreszeiten beschert mir wann was zu essen? Wie ist eigentlich das Gefühl, in der Erde zu wühlen und am Ende den Erfolg der Arbeit bei der Ernte zu betrachten? Wer heute kennt denn noch in der Arbeitswelt das befriedigende Gefühl, einen Produktionsprozess bis zum Endprodukt zu durchlaufen? Dies ist etwas, was in vielen Berufen verloren gegangen ist, wie die Betriebspsychologie weiß.

 

Familie wiederentdecken

Zu Hause sein zu müssen, heißt auch, wieder mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Dinge zu tun, für die man sonst nie Zeit hat. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, werde ich zum Spielen aufgefordert,  bin aber meist zu müde dafür. Familiäre Gemeinsamkeit wieder neu zu entdecken, Dinge zu tun, die man sonst versäumt hat, ist eine große Chance. Sofern das möglich ist. Mancher geht nun wie ich in die finanzielle Existenz bedrohende Kurzarbeit und fragt sich, woher er das Essen für die Familien nehmen soll oder wird sogar arbeitslos, ich weiß. Aber neben all diesem Unbill sollte man sich diesen Blick offen halten und auch in dieser schlimmen Situation das wenige genießen, was sich anbietet, so schwer es ist. Vielleicht erkennen wir bei all dem Gender-Wahnsinn auch wieder den tiefen Wert von Familie.

 

Leerer Konsum

Dies bietet auch die Möglichkeit, manches Blendwerk von echten Dingen zu unterscheiden. Ein nicht kleiner Teil der Gesellschaft lebt in einer Konsum-Blase der Glückseligkeit. Netflix, Gaming und Shoppen sind wesentliche Lebensinhalte geworden, der Rausch des durch Kredite kaum mehr zu bremsenden Konsums scheint unaufhaltsam. Big brother und andere Gladiatorenspiele des Fernsehens kehren die miesesten Charakterzüge zu Tage, verkehren Werte wie Fairness und Solidarität manchmal ins Gegenteil.

Nein ich bin kein Konsumfeind, will niemandem etwas wegnehmen, Gaming ist toll, Fernsehen macht Spaß, Einkaufen kann die berechtigte Belohnung für harte Arbeit sein. Ich kritisiere nur, dass ein Teil der Menschen in einem Übermaß davon aufgegangen ist und das echte Leben scheinbar hinter sich gelassen haben. Konsum als wesentliche Orientierung des Lebens implementiert haben. Wer als Hobby Shoppen angibt, könnte dazugehören. Wer Weihnachten und Ostern  nur an Geschenke denkt, hat, so glaube ich etwas falsch gemacht. Vielleicht können wir uns hier wieder etwas besinnen, was die wahren Werte des Lebens sind, was auch immer diese sein mögen.

Sofern jedenfalls in der Krise nicht alle damit anfangen, vor der Glotze zu hängen. Aber die Chance ist da, mal aus der festgefahrenen Welt auszubrechen. Wann haben sie eigentlich das letzte Mal ein echtes Buch gelesen?

 

Gemeinschaft

Auch Solidarität und ein besserer Umgang miteinander könnten dazu gehören. Bei mir auf der Arbeit wünscht man sich nun vermehrt „bleib gesund“. Eine kleine aber liebevolle Geste, die meist nicht nur dahingesagt ist. Man rückt wieder näher zusammen. Meiner Oma wurde von einer Nachbarin angeboten, sie würde für Sie einkaufen gehen. Krisen können das Böse, die Niedertracht und Rücksichtslosigkeit und den Egoismus hervorkehren, aber eben auch gute Werte. Man sieht sich im Leben immer zweimal, sagt ein Sprichwort.

 

Krisen machen stark

Zudem: Jede Krise ist eine Prüfung für die eigene Widerstandskraft als auch die einer Gesellschaft. Mag sein, es entsteht ein neuer Korridor in die Zukunft. Wie ich bereits in einem früheren Video sagte: Zukunft ist nicht linear. Vielleicht mag ein Pfad der Umkehr aus einer Krise resultieren, ein Lerneffekt für Gesellschaften. Vielleicht wachen gewisse Teile der Bevölkerung aus ihrem Schlummer auf, wer weiß.

Aus einer Krise herauszugehen, kann neues Vertrauen in sich selbst und das Leben bedeuten. Vertrauen auf die eigene Stärke. Ich selbst habe schon  Hartz 4 bekommen. Ich habe mich aus allem herausgearbeitet, mich durchgebissen. Jetzt kommt eine neue Herausforderung. Das wird hart, es wird nicht schön, mag sein es wird furchtbar. Es mag echtes Leid bringen.

Aber ich widerstehe. Ich bin der Fels in der Brandung. Ich vertraue auf meine Stärke und meine Freunde und Familie.

Auf den Staat hingegen vertraue ich nicht.

Und wenn alles nichts nützt dann nutzt einfach die Zeit: Und macht euch mal in Ruhe ein Bier auf.

 

Videolink

https://www.youtube.com/watch?v=gaMMGjFahrI&pbjreload=10




Fürchtet euch nicht

 

Fürchtet euch nicht

und haltet stand

Vormals schon kam

Sturm übers Land

 

Vormals schon war

Hader und Zwist

Hunger und Not

das Leben trist

 

Doch Uns`re Ahnen

sie überwanden

mit ihrer Stärke

in diesen Landen

 

All diese achso

Finsteren Zeiten

Von ihrem Vorbild

Lasse dich leiten

 

Suche die Kraft

Die in dir ruht

Schmiede im Chaos

Dir neuen Mut

 

Sei wie der Fels

An dem die Wellen

Sich strudelnd reiben

Und doch zerschellen

 

 

Video:

https://www.bitchute.com/video/xZmg0SOt8LNS/

 

 




Vom Wahnsinn offener Grenzen

 

Seit dem Jahr 2015 stehen die deutschen Grenzen sperrangelweit offen. Nicht der Rechtsstaat, sondern die willkommensbesoffenen Kräfte haben sich bisher durchgesetzt, ungeachtet aller Veränderungen im Rest Europas. Ungeachtet aller Probleme, die man sehen kann, wenn man nicht ideologisch verblendet ist. Ich und andere haben dies oft genug thematisiert.

Und nun: Corona.

Was Terror und Kriminalität, Vergewaltigungen und Mord nicht vermochten, könnte nun ein Virus verändern? Eine Pandemie gewaltigen Ausmaßes, wie man uns immer wieder erzählt? Die Antwort ist einfach:

Ja und nein.

Ja anderswo.

Nein zumindestens bisher in Deutschland.

Während andere Länder ganz selbstverständlich ihre Grenzen schließen, um die Bevölkerungen zu schützen, debattiert man in Deutschland und verschärft die Grenzkontrollen. In der Realität heißt das: Beamten fragen den ein oder anderen Autofahrer, wie er sich fühlt und ob er Fieber hat. Dann fährt er weiter.

Das ist grotesk und lächerlich, ist es doch klar, dass zum Zeitpunkt der Kontrolle die Krankheit nicht ausgebrochen sein muss, es aber später passieren kann. Oder ist es vielleicht so, dass jemand selbst nicht krank wird, aber ggf. als Überträger dienen kann? Geklärt ist noch nicht, ob Ausscheidungen ansteckend sind. Und ob ich als Kontrollierter die Wahrheit sage, kann man an der Grenzkontrolle auch nicht unbedingt sehen. Vielleicht hat der Autofahrer ja Angst vor der Quarantäne und leugnet deshalb?

Zudem werden weiter Flüchtlinge selbst per Flugzeug importiert (wie vor kurzem in Hannover) oder wandern einfach ein.

Nur mal anbei: Besonders gefährdet ist übrigens die arabische Halbinsel. Auf der Seite infektionsschutz.de heißt es so schön: „Ein Infektionsrisiko besteht vor allem bei einem Aufenthalt in Ländern der Arabischen Halbinsel, insbesondere nach Kontakt mit Dromedaren.“

Die mainstream-Politik möchte zudem ja gern die sogenannten Ankerkinder herholen, die ja übrigens Familien haben, die nachziehen werden.

In der Folge dieses Versagens dürfen Deutsche in diverse Länder nicht mehr einreisen, während dies umgekehrt nicht gilt, weil Corona nun auch bei uns angekommen ist.

Und warum? Das erklärt uns das Flagggeschütz deutscher Propaganda, das heute journal. Mediziner Martin Stürmer sagte dort, dass es in Deutschland bereits „so viele Fälle gäbe, dass es zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr sinnvoll sei, die Grenzen zu schließen, weil sie „vermutlich schon sehr viele Infizierte überschritten“ hätten. Das heißt im Umkehrschluss: Man hat es verpasst dieses Land zu schützen, als es noch möglich war. Mehr noch: Man wollte es nicht, um eine Ideologie voranzutreiben, die im Kern antideutsch und antiweiss ist. Man will Zuwanderung, und zwar um jeden Preis.

Wir befinden uns im Zustand eines Wahnsinnigen. Und wie man bei der Wahl in Hamburg sehen konnte, finden das die meisten Wähler so genau richtig. In jedem noch so schlechten Seuchen-Zombie-Katastrophenfilm schließen die Staaten zuerst immer ihre Grenzen. Alle um uns herum tun es, aber Deutschland, das achso überlegene Deutschland, hat dies nicht nötig.

Ich war vor gestern auf einer Party. Dort kam das Gespräch auch auf Corona. Ich bemerkte, dass es zwar einige Hinweise darauf gäbe, dass das Thema gehypt würde, andererseits könnte man aber auch sehen, dass es in Italien viele Tote gäbe und wie drastisch die Maßnahmen des Staates dort wären. Und dass das, was dort zur Zeit passiert, einen Blick in die Zukunft in Deutschland in ein bis zwei Wochen gewähren würde.

Doch was kam von den Anwesenden, die übrigens mehrheitlich links waren? Die Medien (die ja in früheren Diskussionen sonst immer unbescholten und ehrlich waren wenn es um Themen meiner Agenda wie z.B. Zuwanderung ging) würden Panik machen, es wäre nur eine Grippe, alles übertrieben, und um zu zeigen, wie sicher man sich war, umarmte man sich zur Begrüßung noch extra. Und ohnehin, die Todeszahlen lägen ja nur daran, weil man ein Italien ein schlechteres Gesundheitssystem habe als hierzulande.

Vielleicht haben meine Freunde Recht und ich irre mich.

Vielleicht ist es aber auch diese deutsche linke Überheblichkeit und Arroganz, es immer besser zu wissen als alle anderen. Dieser kleine Kulturrassismus, der die Italiener als unterlegen und unfähig ansieht. Und die Chinesen sowieso. Das völlige Vertrauen in den deutschen Staat und seine Führung.

Wir werden es sehen.

Update: Und während ich gerade meinen Text fertig geschrieben habe, lese ich die Meldung, dass Montag die Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz geschlossen werden sollen. Man kann sich bei unserer Regierung noch nichteinmal darauf verlassen, dass sie nichts tun. Allerdings: Pendler und der freie Warenverkehr sind davon ausgenommen. Achja, und wir haben noch mehr Grenzen,  z.B. die zu Luxemburg, Polen, Niederlande, Dänemerk, Belgien zum Beispiel, um nur einige zu nennen. Laut Tag24 ist übrigens die Erkrankungsdichte in den Niederlanden genausohoch wie in Österreich…

 

Quellen:

https://www.journalistenwatch.com/2020/03/15/jetzt-infektionen-deutschland/

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/deutschland-schliesst-seine-grenzen-zu-frankreich-oesterreich-und-der-schweiz-69405846.bild.html

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/mers-coronaviren.html#c970

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-frankreich-grenzkontrollen-100.html

https://www.journalistenwatch.com/2020/03/15/merkel-ib-schuetzt/