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Die Gemeinschaft der Gläubigen

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Die Frage der Fragen

Was haben der Klimawandel, die multikulturelle Gesellschaft, Messerstechereien als auch Vergewaltigungen gemeinsam? Nichts, mögen Sie denken. Doch.

 

Unser Klima ist nicht prima

Der Klimawandel wird zur Zeit, nicht zuletzt wegen Greta, massiv in die Medien gespült. Fragt man einen der Demoteilnehmer der Fridays-for-future-Veranstaltungen nach dem CO2-Gehalt in der Luft, erhält man meist keine Antwort.

Auch die Frage, wieviel Prozent des weltweiten CO2s vom Menschen verursacht werden und wie groß der Anteil Deutschlands an der CO2-Produktion ist, verhallt meist unbeantwortet.

Aber alle wissen: Es gibt ihn. Und wir müssen ihn stoppen.

Eine von vielen guten Antworten zu diesem Thema wäre: Deutschlands Anteil an der CO2-Produktion ist derart gering, dass unsere Bemühungen ein Furz im Wind sind, die niemanden, schon garnicht die großen Verursacher, interessieren dürften. Oder: Der menschenverursachte Anteil am weltweiten CO2 liegt unter 4%.

Wenn es einen Klimawandel gibt, dann ist er nicht von uns.

 

Multikulti der du bist im Himmel

Das Heil Deutschlands liegt in der bunten multikulturellen und offenen Gesellschaft ohne Grenzen – daran gibt es hierzulande keinen Zweifel. Es gibt kein besseres und humaneres Gesellschaftsmodell, und alle anderen Konzepte sind rückwärtsgewandte nahezu faschistoide Ansätze alter weißer Männer.

Verwerfungen gehören eben dazu wie das Bezahlen beim Einkaufen.

Dabei könnte man durchaus fragen, ob es eine wissenschaftliche Begründung dafür gibt, ein Gesellschaftsmodell dem anderen vorzuziehen, z.B. anhand von messbaren Indikatoren wie der Arbeitslosigkeit, der Kriminalität, der Zufriedenheit der Menschen, der Belastung der Sozialkassen etc..

Oder sich die Frage stellen, warum die Geschichte der Menschheit bei der immensen Überlegenheit der multikulturellen Gesellschaft nichts längst anders verlaufen ist. Müßten wir nicht alle seit Jahrhunderten in völlig gemischten bunten Gesellschaften leben?

 

Safety first

Und das Gute ist: Wir leben im sichersten und besten Deutschland seit Menschengedenken. Eine Zunahme von Messerstechereien kann man ausschließen, es gibt darüber ja keine Statistiken und eigentlich ist es ja auch eher so eine gefühlte irrationale „German Angst“ der Bürger, wenn sie so etwas wie Unsicherheit oder Verwirrung empfinden.

Und Flüchtlinge sind auf keinen Fall krimineller als Deutsche sagt und Frau Reschke.

Im Zweifelsfall gilt ohnehin: Deutsche tun das auch. Kultur und Religion spielen keinerlei Rolle bei der Bewertung jedweder Situation.

Die Tatsache, dass man in der PKS ganz andere Dinge lesen kann oder der Umstand, dass am Weihnachtsmarkt Polizisten mit Maschinenpistolen und/oder Betonpoller stehen, wäre einer von vielen Denkanstößen. Oder dass es in Köln Schutzzonen für Frauen zu Silvester gibt. Oder dass Gruppenvergewaltigungen ein neues Phänomen darstellen.

 

Zurück zu meiner Ausgangsfrage:

Was haben diese Dinge gemeinsam? Es sind die Dogmen der

 

Gemeinschaft der Gläubigen

 

Des Klimakultes. Der Fremdenvesper. Der Multikulturalmönche.

 

Mantren mäandern durch Deutschland

Es gibt keine gestiegene Kriminalität. Vergewaltigt wird immer. Alle Menschen sind gleich. Männer sind Schuld. Flüchtlinge sind eine Bereicherung. Wir müssen den Klimawandel aufhalten. Wir müssen bunt sein. Greta führt uns ins Licht. Und Angela auch. Amen.

 

Wir sind wieder im Mittelalter angekommen

Der Glaube ersetzt das Wissen, erstickt die Fähigkeit zu hinterfragen, streut Lethargie über jeden und alles bis zur völligen Unbeweglichkeit. Niemand prüft mehr nach, sammelt Fakten und wertet diese aus oder denkt selbst nach. Die bunte Bilderkiste berieselt uns mit dem Bild der Welt, wie es ersonnen wurde. Normative Setzungen ersetzen Fakten.

Und wir  hoffen, harren und glauben.

Stellen keine Fragen, hegen keine Zweifel. Bis auf einige wenige – diese sind die Ketzer, Leugner und Häretiker und es wird nicht mehr lange dauern, bis sie brennen werden.

Für die gute Sache – und ganz besonders gegen den Faschismus. Meine Hoffnung schwindet.

Kant ist tot.

 

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