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Realsatire live – das Wahlprogramm der CDU CSU 2017 Teil 2

Heute habe ich das aktuelle Parteiprogramm der CDU CSU „gescannt“. Es ist hier als download verfügbar.

Etwas weiter fand ich folgenden Satz:

„Wir haben in Deutschland ein hohes Maß an innerer und äußerer Sicherheit. Deshalb können wir frei und selbstbestimmt leben.“

Hm. Auch hier kamen einige Fragen in meinen verwirrten Geist. Zum Beispiel: In welcher Relation zu was sollte das wohl gelten? Im Vergleich mit einem Kriegsherd irgendwo auf der Welt oder einem Land, das von einem Tsunami überollt wurde? O.k. Im Vergleich zu meiner Kindheit vor sagen wir 30 Jahren? Hmmm. Wartet. Äh – nein.

Also, früher, als ich jung war: Da gab es keinen islamischen Terrorismus (oh, habe ich islamisch geschrieben? Werde ich jetzt gesperrt? Ich meinte islamistisch, bestimmt). Keine Betonklötze in der Öffentlichkeit. Keine G20-Gipfel, die etwas aus dem Ruder laufen. Keine marodierenden Horden Jugendlicher mit Waffen. Keine Massenvergewaltigungen wie in Köln. Keine offenen Grenzen ohne Kontrollen, damals wußte man ungefähr, wer da kam. Da hat man auch mal nachgefragt. Heute weiß man ja nichteinmal, wie viele da gekommen sind.

Es gab keine Salafisten, keine Sharia-Polizei, keine Beschneidung von Mädchen, keine Männer, die ihre Frauen an Stricken hinter ihrem Auto herziehen. Oder Sie anzünden und/oder mit Säure übergießen. Und keine Ehrenmorde. Keine grauen Wölfe. Und keine arabischen Kinder, die Steine auf jüdische Tanzgruppen werfen.

Man konnte auch frei zu Veranstaltungen wie z.B. Fußball, Karneval oder Demos gehen, ohne dass diese wegen Sicherheitsbedenken abgesagt wurden. Es gab auch keine Kinder, die Bomben bauen und auf den Weihnachtsmarkt stellen.

Es war auch nicht normal, das ständig jemand gemessert wird oder „Kopf-getreten“ wird. No go areas gab es auch nicht. Heute meiden viele, besonders Frauen, die Öffentlichkeit wegen des Risikos, so behaupten manche. Und Pfefferspray, munkelt man, bekommt im discounter um die Ecke.

Zudem durfte man auch etwas mehr sagen als heute, ohne gleich „gehitlert“ zu werden. Fragt mal Sarrazin, Hermanns oder Pirincci. Und worin genau besteht die Freiheit beim Netzwerkdurchsetzungsgesetz doch gleich?

Ach ja, und noch was. Was ist denn dieses „innere“ und äußere“ im Satz. Ich mein: So ohne Grenze fällt es mir schwer, das zu begreifen. So rein definitorisch.

Ich mein, ich glaubs ja schon, dass es so ist. Etwa 40% der Wähler können ja auch nicht irren, oder?

Bloß erklären müßte man‘s mir nochmal. Wär schon gut.

Zum Teil 1 geht es hier

 

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