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Edeka: Wie groß muss die Verzweiflung sein?

Heute las ich im Focus folgenden Artikel.

Im ersten Augenblick wirkt der Artikel wie ein kleine Randnotiz, die man schnell beiseite legt oder belächelt. Doch so ist es nicht.

Im Artikel steht beschrieben, dass die Edeka-Filiale ab jetzt keine Messer mehr verkauft, weil der Attentäter für seine Gewaltorgie eines aus dem Sortiment des Marktes entnahm und benutzte. Ja, das ist lächerlich. Aber es ist noch viel mehr. Hierzu stelle ich mir erst einmal folgende Fragen:

Erwartet der Edeka-Markt, dass das Ganze im Markt noch einmal passiert? Dies erscheint mir kaum vorstellbar. Ich glaube, man will man den Kunden einfach nur das Gefühl geben, man hätte reagiert, Flagge gezeigt, die Lage in Zukunft unter Kontrolle. Doch dieses Signal ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten:

Warum sollte ein Attentäter nicht einfach eine Waffe mitbringen? Vor kurzem lief sogar jemand mit einer M16, einer Kriegswaffe (!), in Deutschland frei herum! In meinem Edeka werden meine Taschen beim Eintreten jedenfalls nicht kontrolliert!

Zudem: Ich bin sicher, ich könnte jemanden auch mit einer Schere, einem Nudelholz, einer abgebrochenen Flasche, einer langen Fleischgabel oder einem Schaschlik-Spieß umbringen. Und da gäbe es sicherlich noch mehr Möglichkeiten. Ich bin da sehr kreativ.

Sollen alle gefährlichen Artikel im Markt aus dem Sortiment genommen werden?

Zudem: Offensichtlich ist ab jetzt jeder Kunde in dieser Filiale ein potenzieller Attentäter, weil tausenden Kunden der Artikel entzogen wird, da ein Terrorist damit getötet hat. Welch eine Pauschalisierung! Und pauschalisieren sollen wir ja nicht, sagen uns unsere Medien…

Und noch schlimmer: Wenn dieser Kollektivverdacht besteht, dann müsste Edeka ja überall in Deutschland die Messer aus dem Sortiment nehmen!

Eine isolierte Maßnahme ist völlig wirkungslos, da die Terroristen ja offensichtlich (und das zeigen uns die Fälle der vergangenen Zeit) meist aus so genannten Flüchtlingen bestehen (ich weise an dieser Stelle auf Artikel 16a des Grundgesetzes hin, der zeigt, dass keiner der Zugewanderten legal hier sein kann), diese sind ja bekanntlich über alle Bundesländer verteilt.

Es gibt also keine sicheren Orte für den Bürger, wenn er am sozialen Leben weiter teilnehmen möchte.

Ein Edeka-Markt könnte sich nur dann schützen, wenn er eine Eingangskontrolle vornehmen würde, die verdächtige Personen (wie auch immer man diese definieren würde) vorab aussortieren würde, um eine mitgebrachte Waffe oder eine Straftat unter Zuhilfenahme des Edeka-Sortiments auszuschließen. Eine solche Kontrolle hat an der deutschen Grenze offensichtlich nicht stattgefunden.

Offenbar ist die Entscheidung des Edeka-Marktes verzweifelter, heilloser Aktionismus. Unser Staat löst sich auf, und der Edeka-Markt verteilt Placebos. Genau wie unsere Politiker. Herr Scholz, seines Zeichens Bürgermeister von Hamburg, sagte nach dem Terroranschlag: „Diese Gewalttäter setzen darauf, unsere freie Gesellschaft mit Angst zu vergiften. Dieser Versuch wird scheitern.“

Nein. Tut er nicht.

Der Wanderer

P.S. Man kann froh sein, wen solche Leute überhaupt noch eingesperrt werden, wie man hier sehen kann.

 

Einen weiteren Meilenstein des Absurden hat Edeka hier hinterlassen.

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