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Weckt die Schläfer – unsere Aufgabe für 2018

Vor kurzem hatte ich wieder einige „Erlebnisse“ mit der Lethargie meiner Mitmenschen (dazu auch hier ein Text), die ich kund tun will. Zweitens habe ich eine gute sachliche Kritik zu meinen Texten bekommen. Hier wurde von einem Leser moniert, ich würde mich eher mit den negativen Seiten des Lebens beschäftigen.

Gut, stattgegeben, das ist so. Es haben sich Frust und Wut und Sorge bei mir eingeschlichen, die mich dazu treiben, zu tun, was ich tue. Aber ich werde die Kritik annehmen und versuchen, meinen Texten am Ende wenigstens einen positiven Ausblick hinzuzufügen oder einen praktischen Ratschlag.

Nun zu den anfangs erwähnten Erlebnissen. Geschehnis 1 begab sich in einem Gespräch an den Weihnachtstagen. Von mir wurde am Kaffeetisch bei einer günstigen Gelegenheit erörtert, wie wenig gut und rechtens die politischen Ereignisse der letzten Jahre (Masseneinwanderung per Grundgesetzbruch, Explosion der Gewalt, Austausch der Bevölkerung etc.) ist. Man stimmte mir zu. Und zwar vehement. Doch dann kam der entscheidende Satz. „Ich war nicht wählen.“ Und: „Da kann man nichts machen.“

Und das ist „des Pudels Kern“: Meckern ja, sich wehren nein.

Viele Menschen sind unzufrieden, doch was tun sie, um dies zu ändern? Nichts.

Jemandem aus dem linken Spektrum, der die Dinge ähnlich sieht wie ich, schlug ich letztens vor, etwas zu tun, z.B. zu demonstrieren. Seine Antwort war: „ Das habe ich mein Leben lang getan, das bringt nichts.“ Derjenige geht auch wählen. Er macht regelmäßig ein großes Kreuz über den gesamten Stimmzettel…

Fall 2 ereignete sich kurz darauf. In einem Gespräch, indem ich die Sorge um die Zukunft meiner Tochter (insbesondere die schulische) äußerte, wurde ich von meinem Gesprächspartner gefragt, warum ich mir darum jetzt schon Sorgen mache (meine Tochter kommt erst in etwa 2 Jahren in die Schule).

Hm. Vielleicht, weil ich verantwortungsbewußt und vorausschauend bin? Nun gut.

Am Ende des Gespräches sagte mein Gesprächspartner: „Ach weißt du, solange ich mein Geld ausgeben kann wie ich will und mich keiner beschneidet, ist doch alles in Ordnung.“ Ähnliche Denken kann man in Sätzen wie „Ja? Also mir ist nie etwas passiert“ erkennen. Naivität oder Gleichgültigkeit stechen hier hervor.

Ich sehe hier (mindestens) zwei typische Fälle. Nummer 1 ist der unzufriedene Bürger, der weiß , dass etwas nicht stimmt, aber dennoch alles mitmacht und keinerlei Widerstand leistet. Fall 2 ist der noch zu satte Bürger, der nichts tut, weil es ihm noch zu gut geht in seiner Komfort-Zone und der mit den Problemen noch nie selbst direkt konfrontiert wurde. Und ich dachte immer, Fall 2 wäre nur ein Klischee. So kann man sich irren.

28,5 % der Wahlbevölkerung haben sich bei der letzten Bundestagswahl bei der Stimmabgabe enthalten. Zu diesen Menschen gehören auch die eingangs beschriebenen Fälle. Es sind Leute, die die Demokratie aufgeben haben. Und, obwohl sie die Wahrheit erahnen, UNS nicht helfen, die Welt zum Besseren zu verändern.

Was können wir tun, um dieses ungenutzte Potential zu nutzen und diese Menschen „auf unsere Seite zu ziehen“?

Im Fall 1 ist es meiner Ansicht nach wichtig, den Menschen zu erklären, dass gerade jetzt Wählen doch etwas bewegt. Wir haben mit der AfD seit gefühlten 30 Jahren das erste Mal wieder eine „echte“ Oppostion zur Verfügung. Die AfD ist ein Dorn in der Komfortzone der Etablierten. Sie bietet das erste Mal die Möglichkeit eines kompletten Kurswechsels, da sie mit 13 % (Tendenz steigend) genug Zahlenstärke aufweist, um eine Gefahr darzustellen. Und in Österreich kann man anhand der neuen Regierung sehen, das Änderungen durch Wahlen sehr wohl etwas bewirken können.

Es ist völlig egal, was man von der AfD hält. Es geht nur darum, die eingeschlagende Richtung zum Bürgerkrieg und Bevölkerungsaustausch gegen eine andere Richtung zu tauschen. Ob z.B. die AfD wie behauptet kein Rentenkonzept hat oder den Sozialabbau vorantreibt, ist völlig belanglos, wenn man die Wahrscheinlichkeit eines Polizeistaates mit dauerhaften Ausnahmezustand, Bürgerkrieg und Terrorismus als Normalzustand annimmt. Und die Verachtung des Eigenen.

Und seien wir ehrlich: Welches Konzept für die Zukunft haben denn die etablierten Parteien? Ungebremste Massenzuwanderung. Die vereinigten Staaten von Europa (siehe die Aussagen des Herrn Schulz). Bürgschaften und Kredite für alle faktisch insolventen Länder Europas. Massive steigender Import-Antisemitismus. Und die offizielle Erkenntnis, dass die eigene Kultur nicht existiert. Noch Fragen?

Fall 2 ist schwieriger. Hier sitzen die Leute, die einfach nicht bereit sind zu glauben, dass etwas im Staate schief läuft oder zumindestens zu bequem sind, irgendetwas zu unternehmen. Bei den ganz harten Fällen lohnt kein Einsatz. Diese Menschen sind verloren, man kann nicht verhindern dass sie eventuell sogar in ihren Tod laufen. Das ist eine harte Wahrheit. Aber es ist so.

Die anderen kann man vielleicht darüber erreichen, sie „extern zu emotionalisieren“. In ihrer persönlichen Sphäre sind sie nicht erreichbar („Komfortzone“). Aber wenn man argumentiert, dass die eigene Tochter oder Enkelin langfristig das Opfer von Gewalt werden wird, mag es anders sein. Oder dass die eigene Familie bedroht ist oder der Freundeskreis. Wenn klar wird, dass die geliebten Menschen in ihrer Freiheit beschnitten werden oder ihre körperliche Unversehrtheit und Ehre bedroht sind, mag es doch den ein oder anderen in seiner Komfortzone erreichen. Was nützten Geld und ein schönes Leben, wenn das Einzige was man in dieser Welt wirklich hinterläßt, nämlich die eigenen Kinder, in Leid und Gewalt geworfen werden?

Es wird in 2018 unsere Aufgabe sein, diese Menschen für uns zu gewinnen, um das Blatt zu wenden. Dazu sind Daten und Fakten z.B. aus der PKS 2016 oder andere wichtig. In den Nichtwählern liegt meiner Ansicht nach das größte Potential. Nichtdestotz sollten wir eines lernen: Daten und Fakten bewegen die meisten Menschen viel weniger als Emotionen. Denn wenn dies nicht so wäre, hätten wir jeden Tag hunderttausende Menschen auf der Straße.

Die Linken dominieren bisher den Diskurs, ohne Daten und Fakten zu haben, die ihre Position wirklich stützen können. Die Linken spielen immer in der „emotionalen Zone“ und erreichen damit weit mehr, als ihre konservativen Counterparts. Das funktioniert leider besonders gut bei Frauen. Wir sollten daraus lernen.

Ein jeder werde sich seiner Verantwortung bewußt. Überzeugt. Überredet. Missioniert. 2018 muß das Jahr der Wende werden.

Für Eure Familien, Freunde, Kinder. Und jetzt geht da raus und rettet die Welt.

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